11 Orte in Schöneberg, die du kennen solltest

Schöneberg ist mindestens genauso vielseitig wie die Menschen, die hier leben. Von hier aus ist man überall ganz schnell, ob im Grünen oder mitten im Trubel. Dass es hier wirklich schön ist, verrät schon der Name und mit diesen 11 Orten kannst du dich selbst davon überzeugen.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Eis und Cookies bei Jones Ice Cream

Für Berliner Schleckermäuler sind die Eis-Keks-Kreationen von Jones nichts Neues – der babyblaue Food-Truck steht regelmäßig beim Bite Club und Street Food Thursday. Seit Anfang Juli gibt es Sorten wie "Salted Butter Caramel" und "Grapefruit & Earl Grey" nun auch endlich im kunterbunten Akazienkiez. Passend zur kalten Jahreszeit bieten Gabrielle und Jan nun auch cremige heiße Schokolade (Achtung: Suchtpotential!!!) und leckere Waffeln an. Mit Sahne, Schokosoße, Puderzucker oder einer Kugel Eis schmecken sie sogar noch ein bisschen besser.

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© Galerie Hilaneh von Kories | Facebook Galeriebesuch bei Hilaneh von Kories

Die Hamburgerin Hilaneh von Kories liebt Fotografie und präsentiert in ihrer kleinen, gleichnamigen Galerie in der Belziger Straße deswegen ausschließlich die Schnappschüsse deutscher und internationaler Fotografen. Mal hängen schwarz-weiß Aufnahmen aus dem New York der 50er Jahre, eine andere Ausstellung widmet sich Flüchtlingen in Griechenland.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Joggen durch den Natur-Park Schöneberger Südgelände

In Schöneberg habt ihr gleich die Wahl zwischen drei tollen Parks, die nur so nach einer kleinen oder großen Runde Joggen schreien. Wer's lieber aufgeräumt und modern hat, der läuft am besten durch den Park am Gleisdreieck. Wer ein bisschen mehr Natur und weniger Potsdamer-Platz-Kulisse bevorzugt, dem empfehlen wir den Volkspark Schöneberg. Für die ganz Wilden bietet das Südgelände die perfekte Laufroute. Radfahrer und Hunde dürfen nicht aufs Gelände, dafür aber Graffiti-Künstler und all diejenigen, die mal eine Auszeit brauchen und sich in der dschungelartigen Naturlandschaft verirren wollen.

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© House of Dotcity | Facebook Krimskams kaufen im House of Dotcity

Ihr seid gerade dabei, eure Wohnung einzurichten oder noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk? Dann ist der Laden von Verena und Pete eure Rettung. House of Dotcity ist eine echte Krimskrams-Oase und für Menschen mit einer Schwäche für skandinavische Accessoires ganz gefährlich. Viele der Designer und Labels lernen die beiden auf ihren Reisen durch Europa kennen und bringen sie dann mit nach Berlin. Einige der Sachen werden auch in Berlin designt und produziert.

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© Sultan Hamam Entspannen im Türkischen Hamam

Im Sultan Hamam liegt der Fokus auf der reinen Badekultur; Räucherstäbchen und anderes pseudo-morgenländisches Chichi sucht man hier vergeblich. Trotzdem oder gerade deswegen ist der Sultan Hamam ein wirklich schöner Ort, den man versteckt in einem Hinterhof in der Bülowstraße nicht erwartet.

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© Alison Anton/unsplash.com Einkaufen auf dem Winterfeldtplatz Wochenmarkt

Klar müsst ihr euren Kiez nicht zum Einkaufen verlassen, aber den Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz in Schöneberg, der größte Markt in Berlin, kann man trotzdem zum Ausflugsziel erklären. Kauft dort fürs Abendessen ein, schlendert einfach nur ein bisschen herum, futtert Churros und bestaunt den Kitsch, der verkauft wird. Hinterher noch einen Kaffee in einem der vielen Cafés am Winterfeldtplatz getrunken und euer Samstag ist geritzt.

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© Café Sorgenfrei | Facebook Kaffee trinken und Möbel kaufen im Café Sorgenfrei

Im Café Sorgenfrei scheint die Welt in den 50er und 60er Jahren stehengeblieben zu sein. Weil Christoph und Gunter früher alles schöner fanden, haben sie sich mit ihrer Kaffeestube eine urige Zeitkapsel geschaffen. Zum Kaffee und Kuchen wird's drinnen kuschelig, dann gibt es hausgemachte Linzertorte oder Windbeutel. Auch die herzhaften Gelüste werden mit Stulle und Würstchen aus "Muttis Küche" befriedigt. In diesem Café vergisst man nicht nur seine Sorgen, sondern auch die Zeit. Die Möbel und Accessoires kann man übrigens auch kaufen.

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© Urban Nation | Graft Architekten Streetart auf der Bülowstraße entdecken

Berlin ohne Streetart wäre nur halb so bunt, das weiß auch Yasha Young. Seit 2013 holt sie, im Rahmen ihrer Initiative Urban Nation, sowohl aufstrebende als auch bekannte Urban-Art-Künstler in die Hauptstadt und ihre Werke an Hausfassaden und Schaufenster. Mit dem Urban Nation Museum for Urban Contemporary Art, das im Sommer 2017 eröffnet hat, schaffen Yasha und ihr Team einen einzigartigen Raum für urbane Kunst und einen Ort der Begegnung. Tatsächlich ist es eine super Alternative zum klassischen Museum, wie ihr es sonst kennt. Alleine für die Architektur lohnt es sich – es wurde nämlich ein Schöneberger Gründerzeitgebäude umgestaltet.

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© Dinah & Daliah Hoffmann Alkoholische Evergreens in der Salut! Bar

In der Salut! Bar wird auf Klassiker der Cocktailgeschichte gesetzt, so wie sie in den 20er und 30er Jahren über den Tresen gegangen sind. Neben den alkoholischen Evergreens besteht die kleine Karte außerdem aus eigenen Kreationen, die für Geschmacksexplosionen und gute Laune sorgen. Die tiefen Chesterfield-Sofas im hinteren Teil der Bar sind häufig von Pärchen belegt. Draußen locken bunte Art-Déco- und Jugendstilfliesen, die in die sonst schwarze Fassade eingearbeitet sind. Die Fenster sind zugehangen, wer reingucken oder -kommen will, der muss klopfen. Es lohnt sich, die Drinks sind erstklassig.

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© Gasometer-Tour | Facebook Eine Führung auf dem Gasometer

Wem Treppenlaufen nichts ausmacht und wer sowieso schon immer mal über den Dächern Berlins den Sonnenaufgang angucken wollte, der sollte unbedingt mal eine Tour auf dem Gasometer machen. Schwindelfrei zu sein ist auf jeden Fall von Vorteil, nach 420 Stufen ist man nämlich 78m über dem Boden. Aber der Ausblick ist 'ne Wucht!

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Emilio

© Emilio | FlickrCC BY-NC 2.0 Flohmarkt am Rathaus Schöneberg

Mit dem historischen Rathaus Schöneberg im Hintergrund ist der Flohmarkt auf dem John-F.-Kennedy-Platz schon etwas Besonderes. Wo einst Geschichte geschrieben wurde, handelt man sich heute um 50 Cent runter. Schnäppchenjäger und Antiquitätenliebhaber gehen am Wochenende nie mit leeren Händen nach Hause. Langschläfer sollten aber nicht zu lange warten – pünktlich um 16 Uhr wird abgebaut.

Titelbild: © Nora Tabel

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