11 Dinge, die ihr in Istanbul immer machen könnt

Was für eine Stadt! In Istanbul gibt es unendlich viel zu entdecken und zu erleben. Die Stadt ist ein wildes Wechselbad der Eindrücke. Meistens freut man sich über vieles unbändig, der ganze Trubel kann aber auch manchmal sehr erschöpfen. Dann verzieht man sich am besten in einen Park, aufs Wasser oder in ein nettes Restaurant. Damit ihr den Überblick über das Straßengewirr, die sehenswerten Moscheen, Museen, Meerengen, Restaurants und Shoppingmöglichkeiten behaltet, haben wir euch eine Auswahl zusammen gestellt.

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© Lena van Ginkel Aussicht vom Galataturm genießen

Ein Besuch auf dem Turm eignet sich sehr gut für den Anfang eines Istanbul-Aufenthalts. Von hier oben sieht man nämlich große Teile der Stadt und gewinnt einen Überblick über das Straßengewirr: Man sieht von der Spitze des fast 70m hohen Turms den Bosporus, die Galata-Brücke, das Goldene Horn, das Sultanahmed-Viertel mit seinen vielen Minaretten und den asiatischen Teil in der Ferne.

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Essen im Tavanarası

Etwas versteckt im Straßengewirr des Beyoglu-Virtel und unten auf der Straße nur an der Hausnummer und dem Namen auf dem Klingelschild erkennbar liegt dieses kleine authentische Restaurant. Man muss mit dem knarzenden Aufzug in den sechsten Stock des Altbaus fahren und steigt direkt an der Theke des Restaurants aus. Die Fensterfront bietet zwar nicht den klassischen Istanbul-Ausblick aber der authentische Flair und das leckere und günstige Essen sorgen ohnehin schnell dafür, dass man die restlichen Abende in Istanbul am liebsten auch hier einplanen möchte.

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© Lena van Ginkel Sich in den Vierteln Karaköy und Beyoglu verlaufen

Wer Lust auf richtige kleine Abenteuer hat, der spaziert munter durch die Straßen von Karakoy und Beyoglu. Immer wieder bleibt man staunend stehen und schaut an den hohen, schlanken Häusern hinauf, entdeckt kleine versteckte Plätze, stöbert in Antiquitätenläden und Märkten, staunt über den manchmal tosenden Verkehr in den engen Straßen, wird in manche Läden freundlich auf einen Tee eingeladen und beobachtet die streunenden Katzen. Oftmals sucht man vergeblich nach Hausnummern oder Straßennamen, entdeckt aber auf der Suche nach dem „richtigen“ Weg so viel mehr spannende Sachen, dass man das eigentliche Ziel darüber oftmals vergisst.

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© Lena van Ginkel Die Hagia-Sophia-Moschee besuchen

Die Hagia Sophia (dt. Heilige Weisheit) ist das beeindruckenste Gebäude Istanbuls. Wenn das Licht durch die Fenster der fast 60 Meter hohen Kuppel in Streifen auf die Säulenreihen und goldenen Wände und Verzierungen im Innenraum fällt, klappt jedem garantiert die Kinnlade runter. Die Hagia Sophia war zunächst eine byzantinische Kirche, dann viele Jahrhunderte eine Moschee und wird jetzt hauptsächlich als Museum genutzt.

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© Lena van Ginkel Mit der Fähre über den Bosporus fahren

Der Bosporus (die Meerenge, die das schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbindet) zerteilt zusammen mit dem Goldenen Horn (ein Seitenarm dieser Meerenge) die Stadt und lädt zu einer Erkundungstour mit dem Boot ein. Auf den öffentlichen Fähren, die den europäischen Teil mit dem asiatischen verbinden (z.B. von Karakoy nach Kadikoy), kann man dem Flug der scheinbar verrückt lachenden Seemöwen nachschauen, sich den Wind um die Nase wehen lassen und die Aussicht auf die verschiedenen Teile Istanbuls genießen.

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© Lena van Ginkel Shoppen und Staunen in den Straßen und Basaren des Sultanahmed-Viertel 

Haushaltswaren, Gewürze, Süßigkeiten, Spielzeug, Schmuck, Souvenirs, Stoffe und viel anderes kann man in den Straßen des Sultanahmeds-Viertels entdecken. Die scheinbar endlosen Straßen sind vollgestopft mit Menschen und Waren und man kann sich einfach ein paar Stunden auf einer Entdeckungsreise treiben lassen. Der überdachte große Basar inmitten des Getümmels bietet auch bei schlechtem Wetter beste Shoppingmöglichkeiten. Unmöglich, nachher nicht ein paar Tüten mit verschiedenen Einkäufen in der Hand zu halten.

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© Lena van Ginkel Über die Galatabrücke schlendern

Die Galatabrücke, die über das Goldene Horn führt, ist eine kleine eigene Welt für sich. Oben stehen Fischer dicht an dicht und werfen ihre Angeln aus. Auf der unteren Ebene der Brücke reihen sich die Restaurants aneinander und der Blick auf Istanbul nördlich und südlich des Horns ist wunderschön, auch wenn der Spaziergang über die Brücke eine kleine Herausforderung für empfindliche Nasen ist.

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Vegetarisch essen im Datli Maya

Dieses lauschige, vegetarische Restaurant mit überwiegend türkischen Spezialitäten in Cingahir-Viertel ist liebevoll von innen und außen gestaltet. Das Essen ist immer frisch zubereitet und sehr schmackhaft, die Karte wechselt oft. Wenn man Glück hat, ergattert man einen Fensterplatz im oberen Stockwerk, denn von dort kann man super das bunte Treiben auf der Straße beobachten.

  • Datli Maya
  • Datli Maya, Cihangir, Firuzağa Mah., Türkgücü Cad. 59/A, İstanbul
  • Dienstag – Sonntag: 9–22 Uhr
  • Mehr Info
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© Lena van Ginkel The Istanbul Museum of Modern Art

Viel Ruhe vom Trubel der Straßen findet man in diesem weiten Museum direkt am Wasser. Die Ausstellungen widmen sich hochkarätiger moderner türkischer und internationaler Kunst und von der Restaurantterasse hat man einen wunderbaren Blick auf den Bosporus und die gegenüberliegenden Teile Istanbuls.

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Tanzen im Mini Müzikhol

Dieser schicke kleine Underground-Club in Cihangir widmet sich hauptsächlich elektronischer Musik und hat nicht nur türkische, sondern oft auch internationale DJs im Programm. Am Wochenende ist er oft brechend voll mit Istanbulern und Touristen und man lernt schnell neue Leute kennen.

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© Lena van Ginkel Durch den Gülhane-Park spazieren

Istanbul hat im Zentrum leider sehr wenige Grünflächen, dafür ist der Gülhane Park besonders schön: Alte Bäume, Staturen und Brunnen säumen die Wege, und am hinteren Ende gibt es ein paar einladende Cafés, von denen man einen weiten Blick auf den Bosporus hat.

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