11 Ausflugstipps für die Märkische Schweiz

Nur 50 Kilometer von Berlin entfernt ist die Märkische Schweiz gerade jetzt im Herbst ein schönes Ausflugsziel für kleine und große Wanderungen. Abwechslungsreich schlängeln sich die Wege durch bunte Wälder, grüne Wiesen und charmante Dörfer, vorbei an naturbelassenen Seen und Mooren. Die Naturparkroute Märkische Schweiz, ein wunderschöner 20 Kilometer langer Rundwanderweg, führt an vielen der folgenden Punkte vorbei:

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© Lena van Ginkel Buckow einen Besuch abstatten

Das Zentrum der Märkischen Schweiz ist ein schönes Örtchen mit vielen alten Häusern, kleinen Parks und hübschen Cafés. Es liegt direkt am Scharmützelsee und die Stege sind schön für ein Picknick. Es gibt auch einen Supermarkt, in dem man Proviant einkaufen kann und eine sehr gute Touristeninformation, die auch gerne mit Unterkünften aushilft.

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Nach dem Wandern in der Pritzhagener Mühle einkehren

Ein schöner Stop für Wanderungen ist die Pritzhagener Mühle mitten im Wald an einem Bach gelegen. Der Wirt ist etwas skurril und überall wegen seiner Unfreundlichkeit bekannt, aber für Kaffee und Kuchen in traumhafter Lage nimmt man das auch in Kauf. Das Innere des Lokals ist auch gemütlich mit einem schönen 20er-Jahre-Flair ausgestattet.

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© Lena van Ginkel Kuchen und Eis im Café Tilia futtern

Das einzige Café und der Dorftreffpunkt im schnuckeligen Waldsieversdorf hat eine sonnige Terrasse und ein sehr gemütliches Interieur mit vielen Sofas. Sonntags ist es voll mit Ausflüglern und älteren Leuten, die sich zu hausgemachtem Kuchen und Eis treffen.

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© Lena van Ginkel Die Aussicht vom Wasserturm Waldsieversdorf genießen

Der historische Wasserturm im oberen Teil des Dorfes bietet eine weite Aussicht über die bunten Wälder, das Dorf und die nahegelegenen Däbernseen. Hoch oben hört man das Rauschen der Bäume und Hühner- und Gänsegeschnatter, wenn man sich etwas über die Zinnen lehnt.

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© Lena van Ginkel Im Drei Eichen Umweltzentrum übernachten

Eine preisgünstige und idyllische Unterkunft mitten im Wald ist das Umweltzentrum Drei Eichen. Der restaurierte und ausgebaute Gutshof ist von Buckow aus gut durch einen kleinen Spaziergang zu erreichen. Neben verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten gibt es auch eine Küche für Selbstversorger. Im Büro des Hofs informiert man auch Nicht-Gäste gerne über die vielen Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten rund um den Hof. Das Café ist im Herbst aber leider nur unregelmäßig geöffnet.

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© Lena van Ginkel Bäume bestaunen

Am Wegesrand gibt mehrere uralte große Bäume, die man trotz lauter Wald einzeln bestaunen kann. Zu den "Naturdenkmälern" gehören die Königseiche, die Grenzeiche und die Frühstückseiche. Über 400 Jahre sind sie alt und man bekommt sofort den Hippie-Impuls, die Bäume zu umarmen, wenn man über die rissige Rinde streicht.

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© Lena van Ginkel Im Naturpark auf die Spuren der Waldtiere gehen

Im Naturpark gibt es nicht nur Hasen, Füchse, Eichhörnchen, Wildschweine, Igel und den seltenen Fischotter, die man mit etwas Glück beobachten kann (falls man beim Wandern nicht lautstark quatscht), sondern auch Biber. Zu Gesicht bekommt man sie selten, aber die typischen an- und durchgenagten Bäume, die man sonst nur aus der Zahnpasta-Werbung kennt, begegnen einem oft an den Rändern der Feuchtgebiete. Den frechen Waschbären kann man nachts auflauern, wenn sie versuchen, die Mülltonnen der waldnahen Häuser auszurauben.

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© Lena van Ginkel Rundweg um den Schermützelsee

Der kurze Weg (8km), der am Strandbad beginnt, ist sehr abwechslungsreich und führt vorbei an Sommervillen und Datschen in den hügeligen Wald rund um den See. Auf dem Panoramaweg kann man den ganzen See überschauen und den Geruch von Waldboden und Blättern einatmen.

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© Lena van Ginkel Aufstieg auf den Dachsberg

Wirklich hohe Berge sucht man in der Märkischen Schweiz trotz ihres Namens vergeblich, der Dachsberg ist eines der höchsten Bergchen mit 106 Meter Höhe. Die Aussicht von oben ist trotzdem sehr schön, man sieht sogar ein paar andere “Berge” und die Beine danken einem den kurzen Aufstieg.

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© Lena van Ginkel Kastanien, Bucheckern und Pilze sammeln

Im Herbst ist die ganze Märkische Schweiz voll mit Beeren, Früchten und Pilzen. Wer kann es sich da schon verkneifen, ein paar von den glatten, glänzenden Rosskastanien aufzuheben und in die Hosentasche zu stecken? Bucheckern sind auch oft und leicht einzusammeln und mit etwas Glück und Erfahrung findet man auch essbare Pilze.

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© Lena van Ginkel Wandern um den großen Klobichsee

Dieser mittlere Wanderrundweg (9km ab Münchehofe) ist selbst bei Nebel oder Nieselregen stimmungsvoll. Im Mischwald trifft man auf mehrere Moorgebiete und absurd dekorierte Datschen und immer wieder schöne Ausblicke über den See.

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