11 Arten von Nachbar*innen, neben denen wir alle schon einmal gewohnt haben

© The Shining

Es ist eine einfache Rechnung: Wer wohnt, hat Nachbar*innen. Wer in einer Stadt wie Berlin in einem Mehrfamilienhaus wohnt, hat besonders viele und vor allem oft besonders schräge davon. Und wenn man einmal genauer hinsieht, lassen sich dabei schnell einige charakteristische Nachbartypen ausmachen, die jeder von uns schon mal im direkten Kontakt erlebt hat. Hier sind 11 Arten von Nachbarn, die euch ganz bestimmt bekannt vorkommen:

1. Die mit den Schreikindern

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Klar, Babys und Kinder schreien viel, das gehört zur Grundausstattung. Die Kinder dieser Nachbar*innen tun aber gefühlt nichts anderes und brüllen so ausdauernd, dass du dich gar nicht mehr daran erinnerst, wie Stille klingt.

Das hilft: Umzug in die Nähe eines Seniorenstifts.

2. Die Karnickel

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Lautes Stöhnen, Schreien, Grunzen, Klatschen – die Geräusche, die aus der Wohnung deiner sexuell hochmotivierter Nachbarn kommen, haben dich schon so manche Stunde Schlaf oder den Appetit gekostet.

Das hilft: Ganz nah an der Wand sehr laut mitstöhnen.

3. Die, bei denen immer Afterhour ist

© Bad Neighbors 2

Zwischen Sonntag früh und Montag Nachmittag haben sie immer Besuch und gemeinsam mit ihrer Crew immer wechselnde Emotionen. Dazu dröhnt permanent ein gedämpfter Bass durch den Hinterhof und ab und zu fällt eine Flasche Mate vom Balkon.

Das hilft: Beim nächsten Mal mitfeiern.

4. Die Messies

© Die Flodders – Eine Familie zum Knutschen

Ein Geruch wie aus einer Biotonne im Hochsommer, die Anzahl der Haustiere im zweistelligen Bereich und stets verhängte Fenster: Die Wohnung des Messienachbar*innen ist eine, die niemand ohne aufgefrischten Impfschutz betreten sollte.

Das hilft: Luft anhalten. Nicht hinschauen.

5. Der DJ

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Utz-utz-utz: Sein Wohnzimmer ist sein Club und klar, er ist Resident. Wenn mal wieder die Gläser im Schrank ab 12 Uhr im Takt zu 120 BPM klirren, ist es Zeit für den ersten Beruhigungsschnaps für dich.

Das hilft: Zettel mit Musikwünschen unter der Tür durchschieben.

6. Die Geisternachbar*innen

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Wer wohnt eigentlich in der Wohnung über dir? Ist die frei? Einziges Anzeichen für intelligentes Leben: gelegentliches Wackeln am Vorhang. Aber wer weiß, ob es nicht ein Gespenst war?

Das hilft: Buffys Nummer auf Kurzwahl legen.

7. Die, die nur streiten

© Giphy

Nicht selten warst du kurz davor, die Polizei zu rufen: Das Geschrei aus der Wohnung deiner Nachbar*innen klingt schlimmer als jede Trennungsszene bei GSZS. Zu deinem Bedauern versöhnen sich die Streithähne äußerst gerne mit lautem Geschlechtsverkehr (siehe 2.).

Das hilft: Dieses Buch in den Briefkasten werfen.

8. Die Riesen-WG

Sechs Personen sitzen in einer Wohngemeinschaft an einem Tisch, WG, WG-Phasen
© L'Auberge Espagnole

Mit diesen Nachbar*innen bleibt es immer spannend, denn hier siehst du kein Gesicht zweimal. In der WG, die sich in ihrer Anzeige als "tolerant, weltoffen und gesellig ;-)" beschreibt, wohnen geschätzt 47 Personen und es gibt immer mittwochs den "lustigen Spieleabend, wo jeder noch seine Freunde aus dem Trommelkreis mitbringt.

Das hilft: Ab und an bei ihnen Longpapers schnorren.

9. Der Traumtyp oder die Traumfrau

© Giphy

Er oder sie ist der Grund, warum du dir vor dem Paket abholen die Zähne putzt und ein sauberes T-Shirt anziehst. Diese Person ist wunderschön, wohlriechend und absolut unerreichbar – was dich natürlich nicht davon abhält, regelmäßig genau vor ihrer Tür etwas zu "verlieren".

Das hilft: So oft nach Mehl, Zucker und Backpulver fragen, bis du zum Kuchenessen eingeladen wirst.

10. Die Blockwarte

© Fairfax Underground

Sie kennen jeden Mieter mit Vor-, Zu-, und Facebooknamen, wissen, ob du Müll trennst und rufen die Hausverwaltung an, wenn ein Fahrrad länger als 15 Minuten im Hausflur steht. Sie sind die NSA deiner Nachbarschaft und du wirst ihnen nicht entkommen.

Das hilft: Grüße sie jedes Mal in einer anderen Sprache, um sie zu verwirren.

11. Der Misantroph

© The Big Lebowski

Er grüßt nicht, plaudert nicht, grillt nicht auf dem Balkon, feiert keine Partys, hört keine Musik, hat keinen Sex und schon gar keine Kinder. Er ist der perfekte Nachbar, denn neben unter oder über ihm herrscht himmlische Ruhe und die Abwesenheit aller weiterer Gerüche und Geräusche, die menschliches Leben normalerweise verursacht. Behandle ihn sorgsamer als dein feinstes Porzellan.

Das hilft: Hoffen, dass er niemals auszieht.

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