SPORTVERGNÜGEN – Fit für den Lauf: die richtigen Klamotten & Trainingsplan

Liebste Damen, es wird Ernst: noch 16 Wochen bis zum Nike Women’s 10km Berlin am 20. Juni. Unter folgendem Link könnt ihr euch anmelden, wie immer sind die Plätze heiß begehrt. Da wir nicht mehr lange Zeit haben, uns vorzubereiten, legen wir jetzt schnell los. 

Seit ich meinen Freunden erzählt habe, dass ich in diesem Jahr wieder mitlaufe, halten mich alle für den absoluten Laufprofi (#wegenimage) und stellen mir Fragen zu Lauftechniken, -strecken und -klamotten, mit Klamöttchen kann ich ja bekanntlich ganz gut. Aber jetzt unter uns: Ganz oft konnte ich diese Fragen gar nicht beantworten. Null. Darum habe ich sie einfach jemandem gestellt, der sich auskennt: Nike Profi-Trainer Lucas und Produktexperte Marc von Nike. Sie haben mir Tipps in Sachen Laufklamotten gegeben und einen sportlichen Trainingsplan erstellt, mit dem wir uns die verbleibenden Wochen fit machen, wenn nicht sogar überstark.

Früher liefen die coolen Jogger in Schlapperpulli und Jogginghose durch die Welt. Heute sieht das ganz anders aus. Was spricht gegen den Lifestyle der 90er?

Generell kann man so nach wie vor schon Laufen gehen – Feuchtigkeitstransport und Atmungsaktivität sind aber nicht gerade die Steckenpferde von Sweatshirts und Hosen. Zudem sind Jogginghose und -pulli meist wesentlich schwerer als Funktionskleidung.

Funktionskleidung hat die Funktion von...? 

Was Funktionskleidung vereint, ist der Fokus auf einen optimalen Feuchtigkeitstransport weg von der Haut, um ein angenehmes, trockenes Hautgefühl zu erzeugen. Zudem zeichnet sie sich in der Regel auch durch eine gute Atmungsaktivität aus.

Durch zusätzliche Schichten nach dem Zwiebelschalenprinzip, kann man aber beispielsweise auch noch Wind- und Regenblocker einsetzen, die Sichtbarkeit mit Hilfe von Reflektoren erhöhen oder durch eine Kompressionspassform die optimale Durchblutung der Muskulatur unterstützen. Auch der optische Aspekt für den Style des Sportlers sollte heutzutage nicht unterschätzt werden.

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Im Bild zu sehen ist diese Laufjacke, darunter trägt Ann-Kathrin diesen Sport-BH, dieses Tank-Top und diesen Longsleeve.

Auf was darf ich im Winter nicht verzichten, Stichwort: Körperwärme? Und auf was kommt es vor allem im Sommer an, Stichwort: atmungsaktiv?

Im Winter bietet es sich an, spezielle Funktionsunterwäsche zu tragen, die die Körperwärme zusätzlich isoliert. Dazu versucht man durch eine Strukturierung auf der Innenseite des Textils ein Luftpolster zwischen Haut und Textil zu erzeugen, welches letztlich für die Isolierung des Körpers sorgt. Die Verwendung solcher wärmenden Funktionskleidung hängt dabei aber immer individuell von dem Läufer ab, da man auch im Blick haben sollte, dass der Körper beim Sport nicht überhitzt. Neben der Wärmeisolierung ist aber auch Sichtbarkeit und Schutz vor nassen und kalten Wetterbedingungen wichtig.

Für den Sommer hingegen gibt es spezielle Funktionsunterwäsche, die noch gezielter auf Atmungsaktivität und einen verstärkten Kühleffekt Wert legt. Dies passiert in der Regel mit Hilfe größerer Mesheinsätze oder über speziell gewebte Strukturen im Material selbst. Einige Textilteile bieten auch einen UV-Schutz.

Was sollte man sich für den Start als Erstens anschaffen?

Ich bin ja nach wie vor der Ansicht, dass der Schuh für jeden Runner das essenzielle Werkzeug darstellt. Hier sollte man sich gerade als Anfänger eine professionelle Beratung mit Laufanalyse gönnen, die wird zum Beispiel in allen Nike Stores angeboten, und im Zweifel nicht übertrieben sparen. Das Outfit sollte dann nach dem Zwiebelprinzip je nach Jahreszeit komplettiert werden, wobei ich mit der Funktionsunterwäsche starten würde, da man diese im Zweifel ganzjährig tragen kann.

Was machen, wenn man sich zwischen frieren und schwitzen nicht entscheiden kann. Wie sieht der Profi-Zwiebel-Look aus? 

DEN Profi-Zwiebel-Look gibt es nicht wirklich, aber das Schöne an dem Prinzip ist ja eben, dass man sich das individuell zusammenstellen kann. Generell unterscheidet man beim Zwiebelprinzip ja zwischen Baselayer (Atmungsaktivität, Feuchtigkeitstransport), Midlayer (beispielsweise Wärmeisolation) und dem Top-Layer (Wind- und Regenblocker).

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Ann Kathrin trägt hier diese Laufschuhe und diese Running-Tights.

So viel zur Kleidung, doch was ist mit dem Schuhwerk? Was sind drei Tipps, um den perfekten Laufschuh zu finden? 

Eigentlich habe ich da nur einen – eine Laufanalyse und Laufschuhberatung bei einem Fachhändler deines Vertrauens. Ferndiagnosen sind da eher schwierig. Passform, Stabilität und Dämpfung sind dabei drei Kriterien, die bei der Wahl berücksichtigt werden sollten.

Wann ist es Zeit neue Schuhe zu kaufen?

Eine Faustregel besagt, dass die meisten Laufschuhe normalerweise 800km-1000km durchhalten. Danach lässt die optimale Dämpfungsleistung der Mittelsohle nach. Aber auch hier gibt es viele individuelle Faktoren.

Die Must-Haves zum perfekten Laufvergnügen: Braucht es Sport-BH, Running-App, Pulsuhr und Co. wirklich? 

Gerade für Frauen sollte der richtige Sport-BH ein absolutes Must-Have sein. Ich bin zwar ein Mann, aber für mich klingt es durchaus logisch, da nicht am falschen Ende zu sparen. Running-Apps wie Nike+ GPS etc. sind natürlich eine tolle Möglichkeit, seine ersten Trainingserfolge nach zu verfolgen und wertvolle Tipps für den Aufbau des Trainings zu erhalten. Pulsuhren und andere Gadgets können je nach Trainingsziel und Umfang natürlich auch wichtig werden – für Anfänger sind sie aber sicher nicht zwingend notwendig.

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Ann-Kathrin benutzt beim Laufen die Nike+ Running App.

DER TRAININGSPLAN

Nun, da wir die richtigen Laufklamotten haben, eigentlich ja auch ganz hübsch aussehen und motiviert sind, fehlt nur noch der richtige Laufplan. Da ich im letzten Jahr schon mitgelaufen bin, folgt hier der Trainingsplan für Fortgeschrittene. Ich weiß, ihr könnt das, habt Spaß dabei!

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Den Plan für Anfängerinnen gibt es ab Montage bei meiner Kollegen Lea von Mit Vergnügen Hamburg. Sie läuft in diesem Jahr zum ersten Mal mit. Wenn ihr im Juni auch dabei sein wollt, dann meldet euch schnell hier an, denn über die Hälfte der Tickets sind schon weg.

In diesem Sinne - habt Spaß und ich verspreche euch, wir sehen uns schon ganz bald mit vielen neuen Tipps, Tricks und sicherlich auch der ein oder anderen Leidensgeschichte wieder. Aber motiviert sind und bleiben wir!

PEACE!

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Ihr seid hochmotiviert? Nächstes Mal gehen wir noch eine Stufe weiter: Wir zeigen euch ein paar Trainingsübungen, die euch fürs Laufen noch fitter machen und geben Tipps, welche Kleidung für das Training die richtige ist.


Dieser Beitrag ist gesponsert von Nike.

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