Montag, 23.09. Authentizität mit Diedrich Diederichsen – Heinrich-Böll-Stiftung
Weshalb ist es eigentlich so schwer, man selbst zu sein? Hm? Wisst ihr's? Wir auch nicht. Nur, dass es so ist. Immer wieder fliegen einem Aufforderungen wie "Erfinde dich neu!" oder "Sei, wie du bist!" um die Ohren, aber wie genau das geht oder was das soll, erklärt einem niemand. Ach nee, halt stop. Diedrich Diederichsen sagt was dazu. Und zwar am Montagabend.
Wo ist denn nun der eigene Kern? Und wie viel muss man von ihm zeigen, wie viel sollte man, wie viel ist gesund, wie viel macht krank? Bist das noch du oder schon jemand anders? Poptheoretiker Diedrich Diederichsen sagt: Diese Aufforderungen seien nur dazu da, um den Menschen für den flexiblen Dienstleistungskapitalismus zuzurichten. Diederichsen, geboren 1957, ist Kulturwissenschaftler und Journalist sowie Lehrkraft an der Akademie der bildenden Künste Wien. Und im Gespräch mit Peter Siller lassen wir uns mal erklären, was Authentizität denn eigentlich ist und ob es sich überhaupt lohnt, sie zu versuchen.
Beginn: 19.30 Uhr | Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte | Freier Eintritt