Sonntag, 17.06. Essen wie bei Mutti - Dinnerclub Mother´s Mother
„Nicht jedes Essen, das meine Mutter gekocht hat, war lebensverändernd. Es gab definitiv bessere Mahlzeiten als andere. Aber wenn sie Zeit hatte mit Liebe und Mühe zu kochen, die Geschmacksnerven unserer großen Familie zu amüsieren, zu unterhalten, zu verwöhnen, dann hat uns das Essen, dass sie uns servierte das Gefühl gegeben wir könnten Armeen als auch Götter bezwingen.“
So beschreibt der Supper Club die Idee zu Mother’s Mother. Absolut überzeugend, besuchte ich den siebten Streich dieser wunderbaren Dinner-Reihe vor einer Woche. Es gab koreanisches Essen von Fräulein Kimchi in Tradition ihrer Tante mit persönlicher Verfeinerungen der Foodbloggerin Fräulein Kimchi.
Die Initiatorin Kavita Meelu läd zu jedem Mother’s Mother eine/n andere/n Koch/Köchin ein, der/die aus dem jeweiligen Heimatland oder Ahnenland kocht. Ich habe tolle Erzählungen vom Japanischen, Deutschen und Jordanischen Dinner berichtet bekommen. Es gibt bereits Stammgäste, die immer wieder versuchen am Mother’s Mother teilzunehmen. Die Platzanzahl ist auf ca. 25 begrenzt und ich bin sehr dankbar, dass ich so schnell gemailt hatte.
Das Koreanische Dinner umfasste vier Gänge, einen glücklich gefüllten Bauch und ein wahnsinniges Dessert. Meine koreanische Kollegin war fasziniert und hat mir vieles zu den Anlässen der Gerichte erklärt. Der dritte Gang z.B. war eine feine kalte Suppe mit Buchweizennudeln. Es lag ein Eiswürfel darin – und sie war himmlisch gewürzt, genau richtig für einen heißen Sommertag. So ist die Suppe auch gedacht, zum Runterkühlen im Sommer.
Schön war zudem die Stimmung in dem kleinen schlicht eingerichteten Ladenbüro. Menschen die gern essen und dabei über Essen sprechen und lachen und genießen, wenn das Essen kommt und verliebt auf die Teller starren. Die Stille beim ersten Happen jedes Ganges war wundervoll. Guten Appetit Kinder.
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