REISEVERGNÜGEN – Allein, allein in Südtirol

In einem Monat ist diese Gegend nicht mehr auszuhalten. Dann wird der Meraner Höhenweg zum Pilgerstädte für Vorruheständler, das Dorf Tirol noch mehr zu einem Berg-Disneyland. In der Vorsaison ist es aber als würde man die zur Stadienband gewordene Lieblingsband noch einmal in einem ganz kleinen Club sehen.

Man läuft über saftigste Wiesen und durch duftendste Wälder. Es geht ständig auf und ab, dass die Waden glühen. Bis 2200 Meter kommt man im Mai, ab dann braucht man eine Winterausrüstung. Auf den Wegen sieht man kaum Menschen, einzig die Ziegen, die einem gern auch mal über lange Strecken hinterherlaufen, blöken uns voll. Die Gegend um Meran ist nicht ohne Grund so beliebt geworden. Ursprünglichkeit trifft auf eine gute Infrastruktur. Hier kann man leicht von Gasthof zu Gasthof wandern und braucht keine Angst zu haben unterwegs zu verdursten oder nicht verstanden zu werden. Denn obwohl wir uns in Italien befinden, spricht hier keiner italienisch.

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Wir sind von San Leonardo losgelaufen, haben im sehr familiären Christlhof übernachtet, sind dann weiter Richtung Walde, haben danach einen Abstecher Richtung Texelgruppe auf den Mutspitz gemacht und die letzte Nacht in Hochmuth verbracht. Wir waren drei Tage unterwegs und haben schnell aufgehört die Kreuze und Ziegen zu zählen. Ab Ende August kann unsereins wieder eine Reise nach Südtirol planen und am Ofen die erste Platte von Coldplay hören.

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