Neu in Berlin: Diese fünf Cafés und Restaurants haben im Oktober 2019 eröffnet

© Rebecca Hoffmann

Von: Rebecca Hoffmann

Das Jahr ist fast rum. Eine Pause bei den Neueröffnungen gibt’s aber noch lange nicht. In diesem Monat haben gleich mehrere Pop-up-Konzepte den Schritt vom unregelmäßigen Event hin zum Restaurant gewagt. Für die Fans der chinesischen Nudeln von Chungking Noodles: Ihr habt jetzt endlich ein Mekka, an dem ihr fast täglich eure Lust auf scharfe Nudeln stillen könnt. Die Qual der Wahl war diesen Monat besonders schwer, denn nicht nur Pop-ups haben sich niedergelassen, auch bekannte Konzepte wie Daluma, Good Bank, Tak Tak Deli oder Osmans Töchter haben den Schritt in einen neuen Bezirk mit einer weiteren Eröffnung gewagt. Was ihr auf eure Foodie-To-do-Liste setzen solltet, lest ihr in unseren fünf Empfehlungen des Monats.

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© Rebecca Hoffmann Scharfe hausgemachte Nudeln bei Chungking Noodles

Es hat sich sicher schon rumgesprochen. Fans der beliebten chinesischen und vor allem scharfen Nudeln von Ash müssen nicht mehr aufs nächste Pop-up warten, um in den Genuss zu kommen. Wer mag, kann jetzt so viel er oder sie will in Kreuzberg Nudeln schlürfen. Zumindest mittwochs bis samstags. Hier wird mit viel Leidenschaft gearbeitet und so sind die Nudeln, wie aber auch natürlich alles andere hausgemacht. Die Karte ist überschaubar klein und dennoch ist für jeden was dabei. Wir hörten das Mittwoch-Special “Chicken Gizzards” sollte man sich nicht entgehen lassen. Wem das zu speziell ist, der kann ansonsten zwischen drei weiteren Varianten wählen. Besonders die neue vegane Version hat es uns angetan. Wer dann doch überraschenderweise mit der Schärfe zu kämpfen hat, löscht das Chilifeuer am besten mit einem Glas des ebenfalls hausgemachten Milchtees.

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© Rebecca Hoffmann Pakistanische Street-Food-Küche in Kreuzberg bei Mama Shabz

In der Reichenberger Straße hat ein weiteres Street-Food-Konzept Wurzeln geschlagen und tischt nun regelmäßig seine Köstlichkeiten auf. Im Mama Shabz serviert Shabnam Syed, gebürtige Londonerin mit pakistanischen Wurzeln, Gerichte aus der Heimat ihrer Eltern. Der neue Imbiss ist in leuchtenden Farben eingerichtet und von außen nicht zu übersehen. Obwohl noch ganz frisch dabei, war es wirklich voll und die Leute standen bereits Schlange. Die Küche ähnelt der nordindischen und so stehen unter anderem Pakoras, Samosas, Dals und Currys auf der Karte. Es gibt sowohl vegetarische Speisen, als auch Gerichte mit Fleisch. Noch befindet sich Mama Shabz im Soft Opening. Wahrscheinlich wird die Karte dann noch mal etwas angepasst, wenn das Team eingespielt ist. Aber für ein bisschen Fernweh ist es schon jetzt perfekt.

3

© Rebecca Hoffmann Frischer Fisch und thailändisch inspiriertes Seafood im Fish Klub

Alle guten Dinge sind drei. Und so wird auch das dritte Pop-up in diesem Monat sesshaft. Ab sofort gibt es in der Markthalle Neun eine neue Anlaufstelle für frischen Fisch. Das Schwesternprojekt vom Oyster Klub hat sich darauf spezialisiert beste Produkte aus Frankreich an Gastronomie und auch Konsumenten zu verkaufen. Aber nicht nur das. Wer nicht selber kochen mag, kann direkt vor Ort testen, wie die Produkte verarbeitet schmecken. Zusammen mit Daniel Lambert vom Khwan gibt es eine übersichtliche Karte mit Snacks und Salaten wie Lachs mit Pomelo, Zitronengras und Chili oder auch Thai inspiriertes Curry mit Kabeljau. Und natürlich stehen auch frische Austern auf der Karte. Wir finden es muss mehr frischer und vor allem nachhaltiger Fisch auf den Tisch!

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© Scott Warman | Unsplash Naturwein und saisonale Gerichte im Otto Berlin

Der wohl heißeste Neuzugang in der Food-Szene ist die Eröffnung des Otto im Prenzlauer Berg. Nach ihrem Pop-up im Mrs Robinson’s haben nun Vadim Otto Ursus und Jan Otto Hugel unweit davon ihr eigenes Weinbar-Restaurant-Konzept eröffnet. Hier werden die Begriffe regional, traditionell und handwerklich zum Leben erweckt und zelebriert. Auf der Karte stehen Gerichte wie Wildschwein-Tatar mit fermentierter Tomate. Dazu gibt’s ausgewählte Weine. Wir waren noch nicht da, müssen das aber ändern, sobald ein Tisch frei wird, denn wir hörten es ist schon jetzt das neue Lieblingsrestaurant von Foodies.

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© Osmans Töchter Moderne türkische Küche im Berliner Westen bei Osmans Töchter

September ist es dann nicht geworden, dafür Oktober. Aber so ist das ja manchmal mit den gastronomischen Projekten und ganzen Baumaßnahmen. Dafür hat jetzt Osmans Töchter eine weitere Anlaufstelle mitten im schönen Charlottenburg nahe des Savignyplatzes. Fans von moderner türkischer Küche, für die das mehr als nur Kebab bedeutet, müssen nun nicht extra nach Prenzlauer Berg reisen. Die neue Location der Schwestern Arzu und Lale ist von der Gestaltung etwas anders gehalten und auch auf der Karte finden sich einige Neuerungen. So gibt es neben den eher klassisch Weinblättern, Manti und Köfte nun auch türkisches Ceviche und Hummus mit Trüffelöl.

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