Wann ist es zu viel des Guten? – Alli Neumann & Micha Fritz von Viva con Agua

© Alex Kralisch
Die anderen tun auch nur so, als wüssten sie warum sie hier sind.

Micha Fritz ist Aktivist, Künstler, Familienvater und bezeichnet sich selbst als Hofnarr. Vor 15 Jahren hat er zusammen mit ein paar anderen Weltverbesser*innen den Verein Viva con Agua in Hamburg gegründet. Viva con Agua setzt sich dafür ein, die Trinkwasserversorgung des globalen Südens zu verbessern. Es geht immer darum, die Welt zu retten, aber dabei auch Spaß zu haben. 

Einmal im Jahr verwandelt er deshalb das Millerntor Stadion in Hamburg in die Millerntor Gallery, er spielt Fußball, läuft Marathon, er war mit Marteria, Maeckes, Fynn Kliemann und vielen anderen Superstars in Afrika und macht das alles für den guten Swag. Ich will von ihm wissen, ob es auch zu viel vom Guten geben kann? Wann er ausschließlich an sein Wohl denkt und warum er das macht, was er macht.

Mein zweiter Gast hat noch den Status einer Newcomerin, aber das wird sich sehr schnell ändern. Alli Neumann ist Musikerin und Schauspielerin. Sie ist stark, wild, frei, verletzlich, echt.

Ich habe sie zuerst im Film "Wach" bewundert, danach ihre verquere, intensive Musik entdeckt. In diesem Jahr ist ihre zweite EP "Monster" erschienen, sie hat auf unheimlich vielen Festivals gespielt und zusammen mit Trettmann den Hit "Zeit steht still" gelandet. Gerade war sie auf ihrer ausverkauften Solotour, parallel dreht sie mit Detlev Buck und jetzt ist sie hier.

Ich möchte mit ihr über dieses aufregende Jahr und ihre Prinzipien sprechen. Ich will wissen, warum sie nicht still stehen kann und welches Bild sie von ihrer eigenen Zukunft hat.

Den Podcast gibt es auch bei SpotifyDeezer und iTunes.

Diese Folge wird von Heineken, ifixit, 8x4 supportet.

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