Mit Vergnügen Berlinhttps://mitvergnuegen.comWas uns das Leben so lehrt, ohne dass wir es mitbekommenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich meinen 27. Geburtstag zu dem Geburtstag erkoren habe, der alle anderen überschatten sollte und auch nicht warum, aber irgendwie wurde die 27 über die letzten Jahre immer wichtiger für mich und in meinem Kopf immer größer. „Mit 27 habe ich einen festen Job. Einen, der mir Spaß macht und mit dessen Lohn ich einmal im Jahr einen Kos-Urlaub in einem blau-weißen Bungalow machen kann“, dachte ich mit 21. „Mit 27 achte ich auf meinen Körper, verliere den überschüssigen Babyspeck am Bauch und esse ganz viel Chia-Pudding“, dachte ich mit 25. Sowieso, würde ich mit 27 wissen, wer ich bin und was das Leben ist und ich wäre schlauer und sportlicher und attraktiver.

27 wurde meine Zahl und der Geburtstag dazu wurde in meiner Vorstellung zu einem fulminanten Event. Einem mit Wartezeit am Einlass, Feuerwerk im Takt der Highhat und einem ausgeglichenen, ruhigen Gefühl der kompletten Glückseligkeit, das sich nach der letzten Zugabe einstellt. 27 wurde Erwachsenwerden mit einem sicheren „Pow!“. 27 wurde Beyoncé.

Irgendwie fühlte sich das Spektakel weniger nach Beyoncé und mehr nach Mario Barth an.

Heute liegt mein 27. Geburtstag ungefähr drei Monate zurück und ich bin mir nicht sicher, inwiefern meine Vorstellungen an das Event wirklich realistisch waren. Irgendwie fühlte sich das Spektakel weniger nach Beyoncé und mehr nach Mario Barth an. Weniger selbstbewusst, sondern eher daneben und so gar nicht erwachsen. Mit Witzen, die Überbleibsel aus der pubertierenden Pickelzeit sein könnten und einer guten Portion Unsicherheit, dass ich eben nicht dort angekommen bin, wo ich eigentlich sein wollte.

Da meine Unsicherheit zusätzlich zur Niederlage über die letzten Wochen noch größer wuchs und ich sie gar nicht mehr abstreifen konnte, habe ich vor ein paar Tagen das gemacht, was jede verkopfte und zu leichten Zwangsneurosen neigende Person machen würde und eine Liste geschrieben. Was als Liste begann, wurde zu einer Art Geständnis gegenüber mir selbst und der Welt, von der ich eigentlich, ehrlich gesagt, ein bisschen mehr Entgegenkommen erwartet hätte. Überschrift:

"Was ich gelernt habe und was nicht"

Ich habe gelernt, dass ich eine Steuererklärung abgeben muss und wie das gemacht wird. Was ich nicht weiß: Wie man einen Monat finanziert ohne ab dem 28ten beim Geld abheben gegen Himmel zu beten, um den Gott der EC-Automaten zu beschwichtigen, mir doch noch 50 Euro auszuwerfen. Trotzdem weigere ich mich jedes Mal aufs Neue im nächsten Monat besser zu wirtschaften.

Ich habe meine kindliche Träumerei aufgegeben, Star in einem Disneyfilm zu werden. Ich weiß heute, dass ich weder der nächste Zac Efron in „High School Musical“, noch der Nachfolger von Miley Cyrus in „Hannah Montana“ werde. Genauso wenig werde ich jemals so muskelbepackt sein, wie Zac Efron das mittlerweile ist und ich werde nicht so verrückt sein, wie Miley Cyrus heute in ihrer Snapchat-Geschichte aussieht.

Generell weiß ich jetzt, dass machen wichtiger ist als träumen. Das sagt zumindest mein Vorbild, Über-TV-Produzentin Shonda Rhimes, die amerikanische TV-Serien wie "Grey’s Anatomy" kreiert hat, in einer Rede an Absolventen ihres alten Colleges Dartmouth. Trotzdem weiß ich, dass Träume einfach bequemer sind als Taten. Dass es schwierig sein kann, Dinge richtig anzupacken und dabeizubleiben und sie bis in die letzte Instanz zu Ende zu denken. Das fällt mir am stärksten auf, wenn ich auf meinem Sofa liege und die Dartmouth Rede von Shonda Rhimes anschaue, obwohl ich meinen Lebenslauf für neue Bewerbungen überarbeiten sollte.

Ich habe gemerkt, dass Polizisten auch nur Menschen sind. Und Anwälte auch und der schlechtgelaunte Chef, wenn er fragt, wo denn der Mediaplan ist, den er genau jetzt auf seinem Schreibtisch sucht. Trotzdem habe ich noch Angst vor Anwälten und vor Polizisten und auch vor Ärzten. Generell vor Menschen mit Autorität und Menschen in Uniformen. Hippe Shop-Besitzer in Berlin Mitte, die mich so anschauen, als würde mein Puddingkörper nicht in ihre hellen Instagram-baren Läden gehören, fürchte ich sowieso.

Meinen Babyspeck habe ich übrigens immer noch, aber ich finde es mittlerweile nicht mehr ganz so schlimm, wenn Freunde meinen Bauch anfassen oder wenn mein Freund ein dickes, sprechendes Gesicht aus ihm und dem Bauchnabel knetet und den Bauchmenschen in tiefer Tonlage Witze erzählen lässt, die auf meine Kosten gehen.

Wenn es um Beziehungen geht, weiß ich heute, dass ich mein Gegenüber oft und gerne kritisiere und ihm damit das Gefühl gebe, alles falsch zu machen. Ich weiß aber nicht, wie ich meine Anmerkungen dauerhaft unterdrücken kann und ihm nicht jedes Mal aufs Neue zeige, wie man die Spülmaschine jetzt in der richtigen Ordnung einräumt. Gabel zu Gabel und Messer zu Messer. Ich weiß, dass ich mir selbst erlauben muss, glücklich zu sein und keine Nadel im Heuhaufen mehr suchen darf, auch wenn ich im Suchen danach einfach super bin. Es tut mir leid, dass ich das mit dir nicht geschafft habe.

Ich weiß, dass ich Ananas nicht vertrage und wirklich nicht mehr essen darf und dass ich Meeresfrüchte nicht ausprobieren muss, wenn mir alleine ihre glitschige Oberfläche schon Gänsehaut verpasst. Ich weiß, dass Drogen okay sind, bloß, dass mein Körper, der ein komisches „Alles steht Kopf“-Animationsfilm-artiges Eigenleben führt, sie nicht verträgt. Ich weiß, dass ich keine Person auf den ersten Blick bin und auf Menschen non-threatening wirke, wie man im Englischen sagen würde. Ich weiß, dass mir Familie wichtig ist, ich später Kinder adoptieren möchte und ich ein guter Vater werde. Ich weiß, dass ich nicht depressiv bin, sondern manchmal einfach faul. Dass ich nicht dumm bin, sondern teilweise einfach länger brauche. Dass ich sehr sensibel bin und unheimlich verletzlich und dass das meine Stärke ist. Ich weiß, dass ich kann, wenn ich will und dass ich gut bin.

Einatmen, ausatmen, ein, aus

„Einatmen, ausatmen, ein, aus“, gibt meine innere Stimme an Lunge, Bronchien und Herz weiter, während ich die Finger von der Tastatur nehme. Mein Kopf ist erst überfordert und dann überrascht – denn die Liste zeigt mir etwas, das ich in den letzten Monaten nicht gesehen oder besser gesagt übersehen habe: Vielleicht weiß ich doch ein bisschen, wie das Leben funktioniert. Und ziemlich sicher habe ich ein gutes Gespür dafür, wie ich funktioniere.

Meine 27 ist nicht Beyoncé und auch nicht Mario Barth. Ich bin heute zwar nicht schlauer, nicht sportlicher und nicht attraktiver, aber ich bin unfassbar begeisterungsfähig für die kleinen Dinge, für YouTube-Videos und Kastanien, aus denen man Tierfiguren basteln kann, ich bin empfänglich für die Probleme meiner Freunde, jemand, der sofort mit einer Packung Taschentüchern und Schnaps vor der Tür steht, wenn er gebraucht wird und gut darin, den Ton beim Singen länger zu halten als alle anderen. Ich bin unsicher, ich bin fehlbar und ich habe gelernt, mich selbst so zu nehmen und meine Schwächen anderen zu kommunizieren, so wie an einem Teich im Winter eben auch “Vorsicht glatt, betreten auf eigene Gefahr” steht.
Und jetzt gerade beschleicht mich das Gefühl, dass genau das vielleicht doch ganz erwachsen und diese 27 sogar besser ist als Chia-Pudding im blau-weißen Bungalow.

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https://mitvergnuegen.com/2016/was-uns-das-leben-so-lehrt-ohne-dass-wir-es-mitbekommenTue, 30 Aug 2016 17:44:33 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/was-uns-das-leben-so-lehrt-ohne-dass-wir-es-mitbekommen
Picknicken und Wein trinken – Rheingauer Weinbrunnen am Rüdesheimer Platzimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Mitten im bürgerlichen Wilmersdorf gibt es eine Oase, eine Weinoase. Hier am Rüdesheimer Platz im Weinbrunnen wird der Alttagsstress mit hochprozentigem Traubensaft heruntergespült, es geht nur noch darum, das Leben, die Sonne und die angenehme Gesellschaft zu genießen.

Zwar liegt der Altersdurchschnitt weit über 40 (oder 50... oder 60), dafür interessiert sich hier zur Abwechslung aber mal keiner für dein Outfit, deine Frisur oder, ob auch alles vegan-bio im Picknickkorb ist. Das Prinzip vom Weinbrunnen ist simpel und ähnlich wie im bayrischen Biergarten: Essen muss man selbst mitbringen, Getränke werden vor Ort bestellt.

© Twohungrysisters
© Twohungrysisters

Den Sommer über, täglich von 15 bis 21.30 Uhr, gehen hier hunderte Sekt- und Weinflaschen aus dem Landkreis Rheingau-Taunus über die Theke der kleinen Holzhütte. Alle drei Wochen von einem anderen Weingut. Diese Woche sorgt der gute Tropfen vom Weingut Wilhelm Nikolai für eine heitere Stimmung – aber nur noch bis zum 4. September, dann ist für diese Jahr erstmal wieder Schluss mit dem Weinfest.

Wir haben uns einen französischen Picknickkorb besorgt, Freunde eingeladen und uns rechts neben dem Brunnen auf der Steinmauer breit gemacht. Die Atmosphäre ist gelassen und freundlich. Hier kommt man schnell mit den Sitznachbarn und anderen Gästen ins Gespräch, schwärmt von der romantischen Stimmung und dem vielen, guten Wein. Unten am Brunnen im Park sitzen verliebte Pärchen neben jungen Familien, Kinder spielen und rennen herum. Oben im Weingarten sitzen Freunde und größere Gruppen an den zum Teil selbst mitgebrachten Tischen, es wird viel gelacht und gegessen, aber am meisten wird genüsslich getrunken.

© Twohungrysisters
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Sobald die Sonne hinter den Bäumen und Häusern verschwindet, werden die bunten Lichterketten und Kerzen angemacht, hier und da ertönen “Ohs” und “Ahs”. Wer hätt’s gedacht: so viel Savoir-vivre im gediegenen und von vielen unentdeckten Wilmersdorf.

© Twohungrysisters
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Unbedingt probieren // Ganz.Viel.Wein!!!

Veggie // Für Essen muss man hier selber sorgen, nur Brezel gibt’s vor Ort. Viele holen sich die Pizza beim Italiener um die Ecke, sonst gibt’s auch Supermärkte und Feinkostläden gleich nebenan.

Preise // Randvolle 0,2-Gläser um die 3 Euro, Flaschen ab ca. 15 Euro. Die kann man auch zu einem günstigen Preis kistenweise mit nach Hause nehmen.

Beste Zeit // Wenn man an einem der Tische Platz finden will, sollte man schon früher kommen. Es wird sehr schnell sehr voll! Sonst Tische und Stühle (und das Abendessen) selbst mitbringen.

Rheingauer Weinbrunnen | Rüdesheimer Platz, 14197 Berlin | täglich ab 15 Uhr

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https://mitvergnuegen.com/2016/picknicken-und-wein-trinken-rheingauer-weinbrunnen-am-ruedesheimer-platzTue, 30 Aug 2016 16:10:32 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/picknicken-und-wein-trinken-rheingauer-weinbrunnen-am-ruedesheimer-platz
Die 11 peinlichsten Aktionen zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhausesimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Eine kleine Radtour durch Berlin oder ein kleiner Blick auf die Timeline – der Berliner Wahlkampf sorgt unfreiwillig für einige Lacher. Wir haben 11 eher peinliche Aktionen der Parteien gesammelt.

1. In der Hose der CDU

Na, über was freut sich der Onkel Henkel da? Man glaubt ja, dass jegliche Werbung von 1000 Augen gesichtet und abgesegnet wird. Wie dieses interpretationsoffene Plakat den Weg auf die großen Werbeflächen geschafft hat, ist absolut unerklärlich und der Beweis, dass selbst 1000 Augen nicht alles sehen. Wie war das gleich noch mit mehr Sicherheit und Überwachung, liebe CDU?

2. Schlagerpop mit der CDU

"Du brauchst viel mehr Leidenschaft, Sicherheit Tag und Nacht - für ein starkes Berlin." Es kann gut sein, dass die CDU mit diesem Song einen unfreiwilligen Viralhit landen wird. Das ist an Berlinfremdheit kaum zu überbieten. Man könnte ja nachvollziehen, dass man zu solchen Stilmitteln in Dortmund greift - aber in Berlin? Kennt die CDU die Kultur unserer Stadt?

3. Auf ein Bierchen mit Die Grünen

Da, wo die CDU sich ganz offensichtlich zu weit von der Bevölkerung entfernt hat, kuscheln die Grünen doch ein bisschen zu viel. Via Facebook laden sie auf ein Bier mit Cem Özedemir und Bettina Jarisch ein. Neulich konnte man mit Bettina auch Yoga für ein freies Berlin machen: "Mit Krieger und Kobra gegen rechts, und für mehr Erleuchtung in der Berliner Landespolitik." Was kommt als Nächstes? Winterreifenwechsel mit Daniel Wesener? Netflix'n'Chill mit Antje Kapek? Karaokesingen mit Ramona Pop?

© Facebook / Die Grünen

5. Auf einen Joint mit Die Grünen

Musikalisch brauchen die Berliner Parteien dringend Beratung. Gerade bei den Grünen hätte man sich hier mehr erhofft. Dieser Reggae-Klischeesong kommt mit der einleuchtenden Textzeile "The cost of living is the cost of love" um die Ecke und zeigt den Abgeordneten Jens-Holger Kircher von der lockeren Seite. Autsch.

6. Ins Berghain mit der FDP

Kultige Werbung am Kotti, Werbung vor Kanye Wests Pop-Up-Store und Werbung vorm Berghain: Die FDP hat vermutlich nicht bedacht, dass die meisten Besucher vom Berghain am 18.09. gar nicht wählen dürfen und dass sie das, was auf dem Plakat steht, gar nicht verstehen. Und wenn, dann dürfte Schulpolitik nicht zum Interessengebiet zählen.

© Heimat

7. Glücksspiel mit der SPD

Peinlich ist die SPD in diesem Wahlkampf eigentlich nicht. Eher unmutig. Slogans, die darauf zielen, von allen gemocht zu werden. Müller, der auch darauf zielt, von allen gemocht zu werden. Alles schön unkonkret. Ein perfektes Beispiel ist das Glücksrad vom Straßenwahlkampf, das keine andere Option als die SPD übrig lässt. Das passt zu: Es sollte sich bestenfalls nichts verändern. Für die SPD.

8. Direktwahl mit den Piraten

Auch nicht viel besser: Die Piraten versuchen sich an Volksnähe durch Netflix-Referenzen und „Direktwahl“. Die Nummer auf dem Plakat ist tatsächlich Jans. Bei diesem smarten Lächeln möchte man doch direkt mal anrufen.

9. Werbung für Die Linke (mit einer SPD-Wählerin)

Auf den ersten Blick gar nicht mal so schlecht: eine alte Dame suchen, die sich seit Jahrzehnten gegen die Mieterhöhungen in ihrem Stadtteil Berlin-Reinickendorf engagiert und ab mit ihr auf’s Wahlplakat. Doof nur, wenn Oma Anni, alias Anni Lenz, ihr Kreuzchen gar nicht für Die Linke macht, sondern seit Jahren für die Konkurrenten der SPD, wie sie selbst in einem Interview mit dem Berliner Kurier verrät.

© taz.de

10. Intelligenztest mit der AfD

Die AfD stellt ihre Intelligenz unter Beweis und zieht knallharte Schlüsse: Wegen des Mindestlohns werden wichtige Arbeitsplätze gestrichen. Denn weil sich der Großkonzern Lidl keine Mitarbeiter mehr leisten kann, stellt er verflixt komplizierte Brot-Apparate auf. Klingt logisch. Wie war das noch mal mit dem Affen, der eine Banane aus einer Holzkiste holen kann?

© AfD/ twitter

11. Integration mit der NDP

Was sich die SPD in Hinsicht auf Internationalität für die Wahlplakate wünscht, ist bei der NPD längst Usus. Um den Wählerkreis zu erweitern, setzt diese nämlich auf Zweisprachigkeit. Deutsch – Türkisch. Damit die Einwanderer auch verstehen, was die NPD von ihnen will.

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https://mitvergnuegen.com/2016/die-11-peinlichsten-aktionen-zur-berliner-abgeordneten-wahlTue, 30 Aug 2016 15:27:32 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/die-11-peinlichsten-aktionen-zur-berliner-abgeordneten-wahl
Die 11 Phasen, die wir bei jedem Umzug durchlebenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Es gibt nicht viele Momente im Alltag, wo Freude, Schmerz, Erschöpfung, Euphorie und Erleichterung so nah beieinanderliegen. Neben dem Eurovision Songcontest schaffen das eigentlich nur, richtig, Umzüge. Nicht nur, dass die Suche nach einem Zimmer oder einer Wohnung in Berlin schon nervtötend genug wäre, so ein Umzug selbst zieht dann auch den stressresistentesten Menschen durchaus mal den Stecker.

Und wer schon mehr als einmal den Wohnort gewechselt hat, wird feststellen, dass es eigentlich immer dieselben Abläufe sind – zwischen erster Euphorie und der belohnenden Pizza in der neuen Wohnung sagen natürlich Helfer ab, Kisten sind immer irgendwie zu wenige da und zu Bruch geht auch mindestens eine Sache. Wir haben alle Höhen und Tiefen in diesen 11 Phasen eines Umzugs zusammengefasst:

1. Die riesige Vorfreude über die neue Wohnung

2. Erstmal im Internet nach neuen Sachen stöbern

3. In ziellosen Wegwerfwahn verfallen und Dinge ausmisten, die man 6 Monate später verzweifelt sucht

4. Die richtige Umzugsorganisation prokrastinieren

5. Wahllos doch schon mal irgendwas einpacken, was dann ständig im Weg ist

© Thomas Schewe/FlickrCC

6. Bis zum letzten Tag vor dem Umzug überhaupt nichts mehr packen

7. Plötzlich Panik bekommen, wie das alles jemals in den Transporter passen soll

© EMGN

8. Emotionaler Abschied von der alten Wohnung oder dem alten Zimmer

9. Sich während des Kistenschleppens fragen, warum man eigentlich so viel Zeug besitzt

10. "Ich ziehe NIE wieder um!"

11. Glücklich und kaputt die obgligatorische Umzugspizza mampfen

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https://mitvergnuegen.com/2016/die-11-stadien-bei-jedem-umzugTue, 30 Aug 2016 13:41:22 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/die-11-stadien-bei-jedem-umzug
Diese kleinen Illustrationen führen uns vor Augen, wie fies das Erwachsenen-Leben sein kannimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Das Erwachsen werden lässt uns einfach nicht los. Jeder wird es und keiner will es so richtig. Erwachsen sein, das bedeutet plötzlich viel mehr Probleme. Dinge, über die man sich Gedanken macht: zu zahlende Rechnungen, verpatzte Dates, ewiges Single-Dasein, Spontankäufe, von denen man weiß, dass man sie nie brauchen wird.

Die Autorin und Illustratorin Mari Andrew aus Washington D.C. ist jetzt 29 und kennt diese Probleme zu genüge. Deswegen postet sie jeden Tag auf Instagram eine ihrer Illustrationen, die schrecklich ehrlich und gleichzeitig zuckersüß zeigen, welche Problemchen einem so im Erwachsenen-Alltag begegnen:

Abfuhren

Personal

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Wichtige Dinge für den Urlaub

Die Vorstellung des Traumprinzen

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Dinge, die in unserem Kleiderschrank sind

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Fragen an Google

Just trying to figure it out over here

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Wie das eigene Kind hip wird

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Sport für die Seele

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Wenn die Faulheit siegt

Canceled plans got me like 💃🏻

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Verliebt sein

Even Instagram crushes will take years off your life

A photo posted by Mari Andrew (@bymariandrew) on

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https://mitvergnuegen.com/2016/diese-kleinen-illustrationen-zeigen-uns-in-zuckersuesser-manier-wie-fies-das-erwachsenen-leben-sein-kannTue, 30 Aug 2016 12:02:32 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/diese-kleinen-illustrationen-zeigen-uns-in-zuckersuesser-manier-wie-fies-das-erwachsenen-leben-sein-kann
An diesen ungewöhnlichen Orten in Berlin könnt ihr seit Samstag einfach so schaukelnimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Jedes Mal, wenn wir an einem Spielplatz vorbeikommen, fragen wir uns, warum da eigentlich was von Altersbeschränkung steht. Wer schaukelt denn bitte nicht gern? Eben. Anscheinend haben sich das auch die Leute hinter "Einfach so" gedacht. Oder auch nicht. Denn ihre Aktion, 30 Schaukeln in Kreuzberg und Mitte anzubringen, hat laut eigener Aussage nur einen Grund: einfach so.

Samstagmorgen haben sie sie an der Oberbaumbrücke, dem Weinbergspark und im Kreuzberger Dreiländereck installiert. "Die Schaukelbauer haben sich bei der Ausführung in pedantischer Feinarbeit an die strengen Vorschriften der Berliner Spielplatzgesetzgebung, des Baumschutzes und des Straßen- und Wegerechts herangearbeitet", schreiben die Macher in ihrer Pressemitteilung. Lediglich die Bezirksämter wurden nicht vorab informiert, wie es das Gesetz eigentlich vorschreibt. Die Schaukelbauer wollen den urbanen Raum einfach so nutzen.

© einfach so
© einfach so

Für die Zukunft sind noch mehr solcher Aktionen geplant – solange wie die Stadt das mitmacht. Aber ein bisschen Schwung in der Bude hat ja noch niemandem geschadet.

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https://mitvergnuegen.com/2016/schaukeln-in-berlinMon, 29 Aug 2016 17:20:02 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/schaukeln-in-berlin
Dürfen Spätis bald doch offiziell sonntags geöffnet haben?img,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Die Diskussion um die Öffnungszeiten der Berliner Spätis geht in die nächste Runde. Seit Jahren wird darüber gestritten, ob sie auch am Sonntag geöffnet haben dürfen oder nicht. Auch wenn es seit 2012 nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgericht verboten ist, widersetzen sich einige Spätis nach wie vor diesen Auflagen und kassieren dafür horrende Bußgelder.

Wie der RBB berichtet gibt es nun ein neues Rechtsgutachten des wissenschaftlichen Dienstes im Abgeordnetenhaus, das den Spätis zumindest ein Stück weit entgegenkommt. Die Devise lautet: Ein weniger breites Repertoire, dafür aber sonntags von 13 bis 20 Uhr geöffnet haben dürfen.

Wer jetzt um sein gekühltes Bier, die Zigaretten oder das Eis bangt, kann aufatmen, die sind von der Einschränkung nämlich nicht betroffen. Dafür aber Lebensmittel, die nicht für den sofortigen Verzehr gedacht sind, wie etwa Tiefkühlpizza – auch, wenn sie natürlich kauft, um sie direkt danach zu verdrücken.

Können wir also künftig zwar sonntags beim Späti einkaufen, müssen aber auf die essentiellen Dinge für unser Kateressen, wie Nudeln, Pesto, Tiefkühlpizza und Dosenravioli verzichten? Was ist das dann noch für 1 Späti?

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https://mitvergnuegen.com/2016/duerfen-spaetis-bald-doch-offiziell-sonntags-geoeffnet-habenMon, 29 Aug 2016 14:34:19 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/duerfen-spaetis-bald-doch-offiziell-sonntags-geoeffnet-haben
Das Café "Ohlala" in Friedrichshain schließtimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Sechs Jahre lang konnte man im Ohlala in der Mainzer Straße in Friedrichshain allerlei süße Leckereien verschlingen. Die französische Patisserie war Anlaufstelle für alle veganen Naschkatzen und Glutenunverträgliche. Vor allem das Brunch-Büffet am Samstag und Sonntag konnte sich sehen lassen, aber auch ein Besuch unter der Woche für ein Stück Kuchen oder einen Crêpe lohnte sich immer.

Bekanntlich soll man gehen, wenn es am Schönsten ist. Trotzdem ist es ein bisschen schade: Das Ohlala verabschiedet sich Ende September und schließt seine Türchen.

"Sadly it's not all about money but also about being able of having a life back. Having no friends, no free time, no hobby and being reduce at sleeping & working, even with money, isn't the life i want", schreiben sie bei Facebook.

Bevor das Ohlala ganz schließt, lädt es zu einer kleinen Party. Hier könnt ihr nicht nur nochmal lecker Kuchen essen, sondern auch alles, was der Laden zu bieten hat, kaufen: Möbel, Geschirr, Deko, Küchengeräte. Ciaohlala!

Ohlala | Mainzer Straße 18, Friedrichshain | Montag – Freitag: 12–19 Uhr, Samstag & Sonntag: 11–19 Uhr

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https://mitvergnuegen.com/2016/das-ohlala-in-friedrichshain-schliesstMon, 29 Aug 2016 14:18:19 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/das-ohlala-in-friedrichshain-schliesst
Hipster-Moses gibt uns ein Update für die Zehn Geboteimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Ohne die Gültigkeit der Zehn Gebote in Frage stellen zu wollen, müssen wir zugeben, dass ihnen thementechnisch eine kleine Auffrischung ganz gut täte. Auch auf zwei Steintafeln zu schreiben ist nicht mehr ganz so zeitgemäß. Damit die Zehn Gebote aber nicht irgendwann im Styleabgrund mit Clogs-Schuhen und Muscle-Shirts gefunden werden, haben die Leute von College Humor ihnen unter die Arme gegriffen und ihnen ein kleines Update verpasst.

Bewaffnet mit Lumberjack-Hemd und zwei Tablets predigt Moses nun im Coffee-Shop die Zehn Gebote der Millennials. Uns hat er schon missioniert, wir halten uns an seine Gebote, deswegen wird hier auch nicht gespoilert.

Schaut sie euch lieber selbst an:

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https://mitvergnuegen.com/2016/hipster-moses-gibt-uns-ein-update-fuer-die-10-geboteMon, 29 Aug 2016 13:18:10 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/hipster-moses-gibt-uns-ein-update-fuer-die-10-gebote
BIG IN BERLIN 22.08.–28.08.2016 – Die letzte Woche in großen Bildernimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Endlich wieder richtig Sommer! Wir haben letzte Woche gepicknickt, gebadet und uns mal wieder ein bisschen in Berlin verliebt.

© Lena Meyer

Sonntag, 28.08., 03.52 Uhr – Wedding, Humboldthain Club: Die Moritz Bar hat ihre zweite Ausgabe von "Gimme Moritz" im Humboldthain Club gefeiert und es war toll! © Lena Meyer

© Matze Hielscher

Samstag, 27.08., 22.00 Uhr – Mitte, Lustgarten: Auf eine lange Futternacht. © Matze Hielscher

© Matze Hielscher

Samstag, 27.08., 18.00 Uhr – Mitte, Lustgarten: Die Bengel von BÄM haben Boom Boom gemacht. © Matze Hielscher

© Matze Hielscher

Samstag, 27.08., 16.30 Uhr – Mitte, Lustgarten: Mit 34 Grad war es zum Auf- dem-Rasen-sitzen leider zu heiß. © Matze Hielscher

© Alexandre Kurek

Samstag, 27.08., 16.00 Uhr – Prenzlauer Berg, Studio Hit Fountain: Die Berliner Band Snøffeltøffs nehmen im Studio Hit Fountain ihr neues Album auf. © Alexandre Kurek

© Lena Meyer

Samstag, 27.08., 12.30 Uhr – Wedding, Plötzensee: Wunderbar, wie kühl der Plötzensee ist, so dringend nötig bei der Hitze! © Lena Meyer

© Margit Sorg

Freitag, 26.08., 20.15 Uhr – Prenzlauer Berg: Sundowner. © Margit Sorg

Freitag, 26.08., 13.00 Uhr – Mitte, Hashi Izakaya: Leckere Recherche mit Julius für ein nächstes Foodvergnügen. © Hannah Bahl

© Lena Meyer

Donnerstag, 25.08., 19.23 Uhr – Moabit: Abendspaziergang durch Moabit und Licht eingefangen. © Lena Meyer

© Hella Wittenberg

Mittwoch, 24.08., 19.35 Uhr – Mitte, The Grand Hotel: Patrice löst mit seinem Hemd Urlaubsgefühle bei mir aus. © Hella Wittenberg

© Hannah Bahl

Dienstag 23.08., 20.00 Uhr – Kreuzberg, Columbia Halle: Vorfreude auf die Last Shadow Puppets nach 8 langen Jahren warten. © Hannah Bahl

© Lena Meyer

Montag, 22.08., 14.36 Uhr – Wedding: Nach zwei Wochen Urlaub wieder zu Hause und festgestellt, wie schön es doch ist! © Lena Meyer

Vielen Dank an alle Fotografen für die schönen Fotos. Noch mehr große Bilder von Berlin findet ihr hier. Wenn ihr auch große Fotos von Berlin macht, dann schreibt unsankontakt@mitvergnuegen.com.

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https://mitvergnuegen.com/2016/big-in-berlinMon, 29 Aug 2016 10:43:56 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/big-in-berlin
11 Gründe, warum Die Drei ???-Fans die besseren Menschen sindimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Ganz egal, ob du schon in deinem Kinderzimmer auf dem Flokati-Teppich liegend mit dem Walkman von deiner großen Schwester in der Hand (wohl wissend, dass du nachher auf die Nase kriegen wirst, weil du nicht vorher gefragt hast, ob du den Walkman nehmen darfst) gebannt gelauscht hast oder ob du immer noch jeden Abend eine Folge auf deinem Smartphone anschmeißt bevor du dich in dein sehr erwachsenes IKEA-Malm-Bett haust. Eines weißt du schon seit ewigen Zeiten: Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews sind die Größten! Die drei Detektive aus Rocky Beach begleiten uns schon unser halbes Leben.

Logisch, dass unsere Lieblingsdetektive Teil der erfolgreichsten Hörspielserie der Welt sind. Und nach 183 Folgen ist eines auf jeden Fall „Klar wie Kloßbrühe!“: Wir Fans von den drei Detektiven sind einfach mal verdammt cool. Nach ausgiebigem Kneten meiner Unterlippe präsentiere ich euch 11 Gründe, warum die Fans von Die Drei ??? die besseren Menschen sind.

1. Wir sind clever und kreativ

Wir haben von den Meistern gelernt und wissen uns in jeder Lebenslage zu helfen. Wie kannst du überprüfen, ob sich jemand in deiner Abwesenheit Zutritt zu deinem Zimmer verschafft hat? Klar, du baust eine Haarfalle. Solche essentiellen Dinge wissen nur wir.

2. Wir sind treue Seelen

Seit unserer Kindheit (und die ersten Folgen erschienen bereits 1979) sind wir den drei Detektiven aus Rocky Beach treu ergeben. Selbst die neue Titelmelodie haben wir nach anfänglichen Schwierigkeiten lieben gelernt. Obschon wir vielleicht nicht mehr jeden Abend eine Kassette einlegen (in der Hoffnung der Kassettenspieler möge sie bitte nicht wieder fressen), mit einem TKKG-Fan würden wir uns trotzdem jederzeit anlegen.

3. Wir sind gute Zuhörer und achten auf jedes Detail

Drei Folgen (oder auch eine Dreifach-Spezial-Folge) am Stück hören? Kein Problem! Wir können sehr gut und aufmerksam zuhören. Uns entgeht so schnell nichts. Selbstverständlich ist uns auch sofort aufgefallen, dass sowohl der Chauffeur Morton als auch Erzfeind Skinny Norris den gleichen Sprecher haben...

4. Wir sind tolerant und respektvoll

So lange es nicht um diese komischen „Detektive“ unter Leitung von diesem Tarzan geht, sind wir sehr tolerant. Justus ist zu dick und bleibt fast im Badezimmerfenster stecken? Peter hat immer Schiss? Und Bob ist ein bisschen langweilig? Wir lieben die drei genau so, wie sie sind!

5. Wir sind furchtlos

Wir schrecken vor nichts und niemandem zurück – nicht einmal vor Geistern und Monstern. Es sei denn, wir heißen Peter, dann machen wir uns dabei vielleicht ein bisschen in die Hose.

6. Wir können klugscheißern auf hohem Niveau

Jeder der behauptet, er oder sie hätte vor „Das Geheimnis der Särge“ gewusst, was der Unterschied zwischen Stalakmiten und Stalaktiten ist, der lügt! Die Hälfte unseres Wissens haben wir von Justus' Belehrungen und wir können es jeder Zeit abrufen, weil es tief in unserem auditiven Gedächtnis verankert ist.

7. Wir können immer und überall gut einschlafen

Egal, wo wir sind oder wie laut es ist (selbst bei kreischenden Kreissägen, Hundegebell oder dem Krächzen eines Super-Papageis), wir können wunderbar einschlafen. Dazu brauchen wir nur Kopfhörer und eine unserer Lieblingsfolgen auf dem Handy.

8. Wir halten zusammen

In jedem noch so spezial gelagerten Sonderfall, auf uns kann man sich immer verlassen! Denn die Helden unserer Kindheit haben es uns vorgemacht: Egal, was passiert, ob einer von uns in einem Wandschrank irgendwo in Rom gefangen gehalten wird oder unter dem Einfluss chemischer Substanzen Streit anfängt, am Ende lösen wir den Fall gemeinsam und lachen zusammen (selbst wenn der Schlusswitz gar nicht mal so witzig war).

9. Wir wissen, dass man auch ohne Rolls Roys und persönlichen Chauffeur glücklich sein kann

Ein alter VW-Käfer oder die Fahrräder reichen auch aus, um den Verbrechern auf die Schliche zu kommen (auch wenn Justus' Ächzen und Keuchen beim Radeln kaum auszuhalten ist).

Hat man allerdings schon einen Rolls Roye zur Verfügung, kann das auch sehr nützlich sein. Insbesondere dann, wenn der Chauffeur so eine coole Sau wie Morton ist. Oder um es mit seinen Worten zu sagen: „Sehr wohl die Herrschaften. Wie die Herrschaften wünschen.“

10. Wir wissen früher Bescheid

Wir wussten schon, dass Justus ein cooler Name ist, bevor jeder dritte Dreijährige in Prenzl'berg so hieß.

11. Wir übernehmen jeden Fall

Wer würde bei einer entlaufenden Katze, einem verloren geglaubten Medaillon oder einer verschwundenen silbernen Spinne überhaupt seine Couch oder die gemütliche Zentrale auf dem Schrottplatz, ich meine natürlich Gebrauchtwarencenter, verlassen? Klar unsere drei Lieblingseinwohner von Rocky Beach. Der Grundsatz unserer Lieblingsdetektive gilt natürlich auch für uns. Ist doch klar; auf uns ist Verlass.

Geschrieben von Lisa Budzynski. Sie hat die Folgen 1-120 komplett gehört und von den neuen auch ein paar. Sie übernimmt jeden Fall.

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-gruende-warum-die-drei-fans-die-besseren-menschen-sindSun, 28 Aug 2016 22:14:59 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-gruende-warum-die-drei-fans-die-besseren-menschen-sind
11 Dinge, die ihr in Helsinki immer machen könntimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Dass der kühle Norden immer eine Reise wert ist, gehört mittlerweile schon fast zum Allgemeinwissen. Doch wo Kopenhagen und Stockholm längst etabliert sind, umweht die finnische Haupstadt Helsinki immer noch ein bisschen der Hauch von Rentierschinken, Heavy Metal und durch fiese Winter depressiv verstimmte Bewohner. Nun war ich zum diesjährigen Flow Festival dort und bin ein bisschen schockverknallt in Helsinki.

Die Stadt ist wirklich so teuer wie alle sagen, deshalb ist Selbstversorgung im Supermarkt oder auf dem Marktplatz am Hafen eine gute, leckere und günstige Quelle für regionale und saisonale Produkte. Aber Finger weg von Viili, das ist glibberige Rotze aus Sauermilch und schmeckt genau so. Bei den horrenden Alkoholpreisen empfiehlt sich Qualität statt Quantität: Finnen brauen zum Beispiel fantastischen, vollmundigen Gin, Kyrö ist einer davon und schmeckt lecker als Drink mit Tonic und Sanddorn. Und weil das Wetter in Helsinki launischer ist als ein Teenager, unbedingt ungeachtet der Vorhersage immer eine Regenjacke mitnehmen. Was ich sonst noch in Helsinki empfehlen kann? Bitte sehr:

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© Moomin Characters Im Mumin-Pop-Up-Museum im Flughafen vorbeischauen

Gleich nach der Landung geht's sofort los mit der finnischen Kulturreise: Die Mumins aus der Feder von Schriftstellerin Tove Jansson werden innig geliebt von den Finnen. Bis 30. September 2016 findet sich in Terminal 2 ein Pop-Up-Museum, wo ihr der Muminfamilie, dem Snorfräulein, Sniff und Klein Mü einen Besuch abstatten könnt. Im Frühjahr 2017 eröffnet dann das renovierte Mumin-Museum in Tempere, gut zwei Stunden Zugfahrt von Helsinki entfernt. Als Trost für die Zwischenzeit gibt es natürlich auch einen Muminshop zwischen Gate 26 und 27.

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© sssiirit | Instagram Pulled Oats essen bei Roots

Seit Kurzem gibt es einen neuen Food-Trend, von dem gefühlt jeder unter 30 in Helsinki (mit vollem Mund) spricht und der vielleicht schon bald in Berlin Einzug hält: Pulled Oats. Die vegane, glutenfreie Pulled-Pork-Alternative ist reich an Eiweiß, zart in der Konsistenz und wird als Brotbelag, Burger oder Beilage gegessen und schmeckt tatsächlich richtig gut. Im veganen Café Roots gibt's das leckere Zeug in verschiedenen Varianten mit Salat – Foodtrendsetter hin da!

3

© Ilona Hartmann Mit dem Boot rausfahren nach Suomenlinna

Die im 18. Jahrhundert entstandene Festung erstreckt sich über mehrere vorgelagerte Inseln vor Helsinki. Im Sommer fahren mehrmals pro Stunde kleine Fähren vom Marktplatz direkt nach Suomenlinna. Neben einem Besuch im Museum lohnt sich dort besonders eines: Draußen sein und herumwandern. Lichte Birkenwälder, steinige Buchten, verwunschene Weiher, dichtes Waldgrün und dazu die frische Seeluft – richtig, richtig schön.

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© nika_artemyeva | Instagram Eine "Kaffepaussi" bei Good Life Coffee machen

Finnen trinken weltweit am meisten Kaffee, rund 1 Liter am Tag! Passend dazu gibt es eine gute und eine sehr gute Nachricht: In Helsinki gibt es fast überall leckeren Kaffee und bei Good Life Coffee im hippen Viertel Kallio ist der besonders schmackhaft. Im gemütlichen kleinen Café gibt's außerdem auch tolles Frühstück, buttrig zarte Zimtschnecken und Snacks. Weil der hauseigene Kaffee so gut schmeckt und hübsch verpackt ist, eignet er sich außerdem als perfektes Reisesouvenir.

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© Ilona Hartmann Zeitgenössische Kunst gucken im Kiasma

Bei einem Städtetrip geht man ins Museum, das gehört sich so. Nach zwei langweiligen Stunden Rumstehen vor Kunst, die man nicht versteht, darf es dann mit dem Spaß weitergehen. Meistens jedenfalls. Im Kiasma allerdings ist alles anders: Die Ausstellungsstücke sind interaktiv, sprechen alle Sinne an, sind gut, aber kurz erklärt und es macht einfach nur Spaß, sich durch die Ausstellung zu bewegen. Es gibt viel, aber nicht zu viel zu sehen und ich würde behaupten: Das ist tatsächlich das beste und spannendste Museum, in dem ich je war.

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© pinohelsinki | Instagram Einen Spaziergang durchs Designviertel machen

Skandinavisches Design, ahoi! In Helsinki gibt es ein ganzes Viertel, in dem sich Shop an Shop reiht mit dem Schönsten, was nordische Mode, Möbel, Accessoires und Kunst ausmachen. Und nicht nur die Läden sind einen Besuch wert, allein schon ein langer Spaziergang durch die Straßen zwischen den aufwendig restaurierten Jugendstil-Häusern ist eine wahre Freude (und billiger).

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Tre | Facebook Bei Tre stöbern

Wo Paris das Colette hat, gibt es in Helsinki ganz taufrisch Tre: Der Shop im Stadtzentrum ist der erste Concept-Store für finnisches Design weltweit. Hier kann man stundenlang zwischen Mode, Deko, Kosmetik, Geschirr und Papeterie von jungen finnischen Designern und Labels stöbern. Wer eine Stärkung braucht, findet im hinteren Teil das Café Cargo mit leckerem Kaffee, Smoothies und vegetarischem Mittagsangebot. Tre cool!

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© Holiday | Facebook Dinner und Drinks im Holiday

Direkt am Hafen, mit sonniger Terrasse und stylisch eingerichtet ist das Holiday der perfekte Ort, um den Tag ausklingen zu lassen und in eine lange Nacht zu starten. Die Speisekarte vereint alles, was lecker ist: israelische Hummus-Variationen, Süßkartoffelpommes, Rice Bowls, Kimchi und finnische Lachsspezialitäten.  Und es schmeckt un-fass-bar gut! Weil das kein Geheimnis mehr ist, lohnt es sich, einen Tisch zu reservieren. Tolle, ausgefallene Drinks gibt's auch noch. Na dann: Kippis!

9

Janne Hellsten | FlickrCC Im Ääniwalli feiern gehen

Der Club in einem stillgelegten Fabrikgebäude bietet für Nachtschwärmer eine gute musikalische Mischung aus Techno und House auf zwei Floors, eine entspannte Terrasse zum Trinken, Rauchen und Ausruhen und klar, einen Darkroom. Das Publikum ist angenehm erwachsen und weil die Location etwas abseits liegt, ist es auch nicht touristenübervölkert.

10

© javinmo | Instagram In der Kulttuurisauna schwitzen

Klar, kein Helsinkibesuch ohne Saunagang! Früher gab es über 100 öffentliche Saunas in der Stadt, heute sind es nur noch 5. Die noch recht neue Kulttuurisauna ist eine davon. Entworfen wurde das minimalistische Designgebäude 2012 von einer japanischen Designerin und einem finnischen Architekt, es besteht komplett aus Holz und ist innen wie außen modern, hell und luftig. Wer sich nach dem Saunieren abkühlen möchte, kann das direkt in der Ostsee tun – im Winter wird dafür übrigens extra ein Loch in die Eisschicht gebohrt.

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© Samuli Pentti | FlickrCC Das Flow Festival besuchen

Was es auf dem Flow Festival nicht gibt: Finnischen Zottelmetal, fades Festivalessen, Matsch, Bierhelme. Was es dafür gibt: große internationale und kleine skandinavische Acts, fantastisches, gesundes Essen, einen Fokus auf Nachhaltigkeit und ein spektakuläres Festivalgelände in einem stillgelegten Industrieareal. Hier trifft man stylische Finnen, Dänen, Schweden und immer mehr internationales Publikum und tanzt unter Lampions, in Lagerhallen oder vor der gigantischen Mainstage durch die langen finnischen Sommernächte. Das nächste Mal vom 11. bis 13. August 2017 – let's flow!

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https://mitvergnuegen.com/2016/helsinki-guideSun, 28 Aug 2016 20:24:05 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/helsinki-guide
Was bedeutet es eigentlich, erwachsen zu werden?img,iframe{max-width:100%;height:auto;}

"Wenn ich groß bin, will ich Astronaut werden!" Hört man sich im Büro um, findet sich sicher der ein oder andere Doch-nicht-Astronaut oder Doch-nicht-Schauspieler. Wenn wir jung sind, haben wir viele Vorstellungen vom Erwachsen sein, die sich dann häufig eben doch nicht bewahrheiten.

Diese Woche empfehlen wir euch fünf Artikel, die sich mit dem Erwachsen werden beschäftigen. Es geht um richtige und falsche Entscheidungen, wie sich Jugendliche das Erwachsenenleben vorstellen und was Erwachsene aus ihrer Jugend vermissen.

1. Zeit Magazin: Ich sehe was, was du nicht siehst

Die Aussage, dass man jung und unerfahren sei und noch viel zu lernen hätte, hört man ja nur äußerst ungern und einsehen möchte man das schon gar nicht. Aber irgendwann kommt man dann doch an den Punkt, an dem man denkt: "Hätte ich das nur früher gewusst!" Die Redakteure des Zeit Magazins haben unterschiedlichen Leuten, wie etwa Fatih Akin, Cornelia Funke und Sarah Wiener die Frage gestellt, was sie denn gerne schon früher gewusst hätten. Hier findet ihr die Antworten und vielleicht können wir ja doch noch etwas daraus lernen.

2. Generation What: Das Kind in uns

Die Studie "Generation What" hat europaweit junge Menschen unter anderem zum Thema erwachsen werden befragt. Was bedeutet für dich ein erfolgreiches Leben? Wie erwachsen fühlst du dich im Moment? Was bedeutet für dich "Erwachsensein"? Die Antworten könnt ihr euch in diesem Video ansehen:

3. Mit Vergnügen: 11 Dinge, die wir uns am Erwachsensein anders vorgestellt haben

Jeder von uns hat sich früher ausgemalt, wie es wohl ist, erwachsen zu sein. Keiner verbietet uns mehr was, wir gehören endlich zu den Großen und dürfen alles selbst entscheiden. Wer kennt sie nicht, die Klassiker des Erwachsenseins: mein Haus, mein Garten, mein Auto, meine Frau, meine Kinder, mein Ferienhaus in Südfrankreich. Wie weit Vorstellung und Realität dann doch auseinandergehen, zeigt dieser Artikel.

4. Zeit Online: Wie wir reden mit 31

An welchem Punkt muss man sich eingestehen, dass man jetzt erwachsen ist? Wenn die Rechnungen plötzlich an einen selbst adressiert sind, wenn man über Rentenvorsorge nachdenkt oder, wenn man im Club nicht mal mehr nach dem Ausweis gefragt wird? Lena Steeg berichtet in ihrem Artikel über Geschichten aus ihrem Alltag, bei denen sie merkt, dass sie endgültig erwachsen ist.

5. Ze.tt: Ältere Menschen berichten von ihren besten Entscheidungen – und größten Fehlern

Man trifft jeden Tag dutzende Entscheidungen. Bei einigen ist es nicht allzu tragisch, wenn man die falsche trifft. Ob ich wohl Pizza oder Pasta beim Italiener nehme, hat keine große Tragweite für mein weiteres Leben. Wenn es darum geht, mit wem ich mein Leben verbringen will oder was für einen Beruf ich lerne, sieht das schon ganz anders aus. Manuel Bogner hat Über-70-Jährige nach ihren besten und schlechtesten Entscheidungen gefragt, welche das sind, lest ihr hier.

Lust auf Weiterlesen? Vorletzte Woche haben wir euch diese Artikel empfohlen.

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https://mitvergnuegen.com/2016/lesetipps-was-bedeutet-es-eigentlich-erwachsen-zu-werdenSat, 27 Aug 2016 08:58:07 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/lesetipps-was-bedeutet-es-eigentlich-erwachsen-zu-werden
11 Restaurants rund um den Ku’damm, die ihr ausprobieren müsstimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Der Ku’damm ist, sind wir mal ehrlich, kulinarisches Brachland. An teuren Designer-Boutiquen und Fast-Fashion Läden wurde hier nicht gespart, dafür aber an netten und leckeren Restaurants und Cafés. Um diese zu finden, muss man schon rechts und links in die Seitenstraße biegen. Damit ihr nach der Wochenend-Shoppingtour auf dem Laufsteg der Charlottenburger nicht hungrig und dazu noch ziellos umherirrt, haben wir hier 11 Restaurants rund um den Ku'damm, in denen ihr euch von den Alltagsstrapazen erholen und stärken könnt.

1

© Matze Hielscher Burger de Ville

Burger de Ville hat geschafft, wovon viele träumen: Aus dem Foodtruck wurde ein richtiges Restaurant. Nach mehreren Haltestellen rund um den Ku'damm, erst vorm 25h Hotel am Bikini Haus, dann am Zoopalast, ist die Burgerbude auf vier Rädern nun im Neuen Kranzler Eck sesshaft geworden. Etwas versteckt im Innenhof werden hier saftige Burger aus Black Agnus-Rindfleisch vom Bio-Hof Zempow im Brandenburg oder Maishähnchen zwischen goldbraunen Brötchen serviert. Eine Veggie-Variante gibt’s auch. Drinnen wird an langen Tischen mit einfachen Bänken und Klappstühlen gegessen. Wer den Burger draußen verdrückt, der bekommt tierische Unterhaltung. In der Voliere im Kranzler Eck wohnen nämlich exotische Vögel.

2

Stadtidylle im Literaturcafé

Wer keinen Bock auf das teure, touristische und spießige Reinhard’s im Kempinkski Hotel um die Ecke hat, der geht fürs obligatorische Kaffee und Kuchen-Date mit Eltern oder Großeltern lieber ins ruhige und idyllische Literaturcafé. Hier könnt ihr im Garten sitzend dem Vogelgezwitscher lauschen, eurer Lieblingsbuch lesen und bekommt dabei nichts von dem Auto-Proll-Gehabe auf dem Ku’damm mit. Ohnehin lohnt sich ein Spaziergang durch die Fasanenstraße mit ihren Prachtaltbauten, Shops und Galerien. Das schicke Berlin, hier findet man’s wieder. Und wer Montagabend zu seinem Dinner noch etwas Kultur will, dem serviert Richard Burger ein paar literarische Werke.

3

© twohungrysistersontour Sehen und gesehen werden im What Do You Fancy Love?

Wer auf Clean Eating und gesunde Säfte steht, wird hier genauso glücklich wie Naschkatzen, die ohne Kalorienbombe und saftige Chocolate Chip Cookies nicht durch den Tag kommen. Das What Do You Fancy Love? gehört zu unseren Lieblingscafés in Ku'damm-Nähe und ist besonders am Wochenende von morgens bis abends proppenvoll. Mit Avocadobagel, selbstgemachtem Granola-Müsli, Kaffee oder grünem Smoothie sitzt es sich in dem bunt gestrichenen Inneren und mit Comics- und Modefotografien tapezierten Wänden genauso gut wie auf der sonnigen Terrasse.

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© twohungrysistersontour Kuchenträume im 1900 Café Bistrot

Richtig urig wird’s im 1900 Café, wo ihr deftigen Mittagstisch bekommt, fast wie bei Oma. Wir sagen nur Königsberger Klopse oder gefüllte Paprika. Was uns außerdem immer wieder dorthin verschlägt sind die leckersten Blechkuchen(riesen)stücken, die perfekt zum Teilen einladen, aber bitte mit Sahne! Richtig geil sind die Dinkel-Streußelkuchen mit Rhabarber, Pflaume oder Beeren. Das kleine Café vereint genau die richtige Portion Kitsch mit Wohnzimmerflair und Antiquariat. Eine kleine Oase zum Entspannen und Genießen.

5

facebook/ koshary lux Orientalisches Street Food im Koshary Lux

Wer Lust auf eine kleine Reise in den Orient hat kann sich bei KLX Koshary Lux den Bauch mit nordafkrikanischen Streetfood-Köstlichkeiten vollschlagen. Die Macher haben sich in der Markthalle Neun schon einen Namen gemacht und servieren seit einiger Zeit natürlich das namensgebenede Koshary (ägytisches Reisgericht mit Linsen, Kichererbsen, Nudeln, karamellisierten Zwiebeln und Zitronen-Knoblauch-Soße), wöchentlich wechselnde Specials und vieles mehr in ihrem Imbiss-Restaurant kurz vorm Savignyplatz. Wem beim Lesen der Speisekarte das Wasser nicht schon im Munde zusammenläuft, den holt der Appetit spätestens ein, wenn die Düfte der Gewürze sich ihren Weg bahnen.

6

© twohungrysistersontour Churros essen im Nibs Cacao

Der kleine Laden in Charlottenburg verkauft die traditionelle, spanische Süßigkeit Churros, mit denen schon viele Depressionen geheilt wurden: frittierter Teig mit Schokolade, der eine Kalorienbombe und nichts für empfindliche Mägen ist. Churros kann man zum Frühstück, nach einer Feier, bevor man nach Hause geht oder während der Feiertage essen. Also eigentlich immer.

7

© twohungrysistersontour Seafood Bowl und Crunchy Roll im Dudu 31

Perfekt für eine Mittagspause und ein bisschen leerer als abends oder in der Mitte-Location ist das Dudu 31. Hauptsache unsere Favorites sind auf der Karte: Crunchy Dudu 31 und die Seafood Bowl. Das Publikum ist natürlich etwas anders als auf der Torstraße, das Essen ist aber genau so lecker! Stellt euch, wie bekanntlich, auf das Teilen eures Tisches mit komplett Fremden ein. So wird’s wenigstens nie langweilig.

8

Sets

Das Sets in Wilmersdorf bietet Frühstück in Bestform. Mit seinem warmen Ambiente in Vanille-Tönen und dem Deckenstuck. Mit deliziösem Sauerteigbrot und überbordenden Frühstücks-Etagéren. Hier trifft Szene auf Business. Ideal für den eigenen “Sex and the City”-Prosecco-Brunch und den Elternbesuch oder ein ausgiebiges Lunch unter Freunden .

9

© facebook/ la caleta Ein bisschen Olé im La Caleta

Euer Magen knurrt und ihr hab richtig Bock auf Tapas? Dann ab mit euch ins La Caleta. Die Kleinigkeiten sind hier so lecker, dass man am liebsten alle mal durchprobieren will. Da hilft nur eins: Hosenknopf aufmachen und genüsslich weiter essen bis ihr platzt. Links an Prada vorbei und noch ein paar Schritte weiter fühlt man sich in dem kleinen Lokal wie in Spanien. Frische Meerestiere, leckere Paella und der wirklich herzliche und aufmerksame Service laden zur traditionellen Fiesta ein. Den Besitzern, ein älteres Ehepaar, liegt das Wohl ihrer Gäste am Herzen, das spürt und schmeckt man bei jedem Bissen.

10

Ausgefallenes Griechenland im Mandragoras Culinaria

Wer am Oliverplatz einmal abbiegt, landet auf dem Walter-Benjamin-Platz. Ein wunderschönes Örtchen mit Springbrunnen, Säulengängen und Art-Deco-Lampen. Genau hier findet ihr das Mandragoras Culinaria. Es gibt griechische Spezialitäten und andere Speisen aus dem Mittelmeerraum mit einem kreativen Twist und vielleicht auch bisschen griechischen Wein.

11

Koreanisch essen bei Hanok Grill & Restaurant

Für viele der beste, weil authentischste Südkoreaner Berlins. Neben Klassikern wie Bibimbap, Kimchi und Don Ggas (Paniertes) bringen vor allen Dingen das tischgegrillte Bulgogi, die Hanok-Style Spare-Ribs oder die für Schärfeliebhaber durchaus grenzerfahrungsbereichernden Feuertöpfe so richtig gut gelaunte rote Wangen in deine Grillrunde. Auf westliche Zimperlichkeit wird hier verzichtet, das Personal gibt Wünsche nach etwas weniger Hals-Rachen-Brand aber gerne weiter. Der hübsche Raum ist eher minimalistisch eingerichtet, nach Seoulschem Vorbild, und eine kleine Straßenterrasse gibt es auch. Eine Reservierung ist empfehlenswert, vor allen Dingen zur IFA – da sprudelt es hier nur so vor original-koreanischer Ausgelassenheit!

Ihr habt immer noch Hunger? Die Kantstraße ist nicht weit und hat auch allerlei Leckereien zu bieten. Schaut mal in unseren Guide.

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-restaurants-rund-um-den-kudamm-die-ihr-ausprobieren-muesstSat, 27 Aug 2016 08:27:09 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-restaurants-rund-um-den-kudamm-die-ihr-ausprobieren-muesst
Gesund und glücklich essen – Laauma in Friedrichshainimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Am Ostkreuz ist immer was los. Ob Dauerbaustelle, Brückenabriss, Menschenansammlungen am Annemirl-Bauer-Platz oder eben die Fressmeile Neue Bahnhofsstraße. Oft rennt man ganz schnell weg von diesem Bahnhofsknotenpunkt oder man bleibt in einem der tausend Cafés, Bistros oder Imbisse direkt in Haltestellennähe hängen. Aber: Wer sich die Mühe macht und die Sonntagsstraße ein paar Schritte weiter herunterläuft wird mit etwas mehr Ruhe und wahrem Foodvergnügen im tollen Café Laauma belohnt.

Hier wechselt die Karte monatlich, immer auf ihr zu finden sind aber Smoothies, Kaffee und Kuchen und herzhafte Snacks. Alles gesund, kreativ und wunderbar lecker.

Seit 2 1/2 Jahren beglücken Jessica und Peter, die eigentlich hauptberuflich die Tattoowiernadel schwingen, ihre Gäste mit ihren Küchenkreationen. Ihnen war die Arbeit im Studio auf die Dauer zu eintönig, also machten sie aus ihrer zweiten Leidenschaft, dem Kochen, ein zweites Standbein. Sie vermissten zudem in Berlin ein gutes pflanzenbasiertes Café, das eine ständig wechselnde Karte anbietet. Langeweile mögen die beiden Kreativen nämlich gar nicht.

Und so sind auch die Monatsmenüs gestaltet. Sogar der angebotene Tee macht abenteuerlicher Dinge. So wird aus dem Blue Chai, kombiniert mit einer Limette, ein granatenpinkes Getränk. Auch sonst kommt keine Langeweile auf, denn es gibt immer mal wieder Special-Events im Laden. Sei es ein Burger-Bastel-Contest, Dinnerabende oder einfach der Brunch am Samstag.

Neben den Schlagworten "regional, saisonal, bio, möglichst zuckerfrei, glutenfrei, roh", ist Jessica die Farbe und die Textur auf den Tellern wichtig: "Wenn ich ein neues Menü plane, weiß ich gleich, ich will was Gelbes, dazu noch was Rotes, Cremiges und was Knuspriges! Außerdem soll die Karte immer was Herzhaftes, was Süßes, was Rohes und was für Allergiker enthalten. Die Herausforderung, das jeden Monat zu schaffen, macht so richtig Spaß an dem Job."

Manchmal kommt es aber doch vor, dass etwas zweimal auf der Karte steht. Nämlich dann, wenn Gäste explizit danach schreien. Dauerbrenner sind die Quiche, die Raw Power Balls und Kuchen. Lecker!

Unbedingt probieren // Im August noch den Hamburger Rawyal TS aus einem Sonnenblumenkernen-Leinsamen-Dattel-Apfel Bun mit Avocado, Teriyaki Pilzen, Cashew Fromage und Karotten 'Pommes', Blue Chai mit Limette - Magie! Im September gibt es RAWe Falafel Bällchen!

Veggie // Alles pflanzlich! Allergiker kriegen Fachberatung ;)

Preise // Getränke: 2 Euro - 4,50 Euro / Speisen: 4 Euro - 9,50 Euro

Beste Zeit // Reservieren lohnt immer! Sonst hat man unter der Woche von 15-17 Uhr mehr Ruhe

Laauma | Sonntagsstraße 26, 10245 Berlin | Mittwoch – Freitag: 12–21 Uhr, Samstag & Sonntag: 12–22 Uhr | Mehr Info

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https://mitvergnuegen.com/2016/im-laauma-gibt-es-noch-bis-ende-august-den-hamburger-rawyal-tsSat, 27 Aug 2016 08:26:41 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/im-laauma-gibt-es-noch-bis-ende-august-den-hamburger-rawyal-ts
11 Orte mit mexikanischem Essen in Berlin, die ihr probieren müsstimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

¡Viva México! Anfang des Jahres, als die neue Chef’s Table-Staffel auf Netflix veröffentlicht wurde, haben wir uns bereits in dieses Land blitzverliebt. Dort hat Chef Enrique Olvera in seinem mexikanischen Restaurant Pujol mit viel Herzblut gezeigt, wie man die mexikanische Küche auch modern interpretieren kann. Dass Mexiko mehr zu bieten hat als Burritos, Guacamole und Tacos, könnt ihr jetzt auch selbst noch bis zum 3. September in der Feinschmeckerabteilung in der 6. Etage des KaDeWe herausfinden – ganz ohne dafür nach Mexiko fliegen zu müssen.

Dieses Jahr ist nämlich das Duale Mexiko-Deutschland-Jahr, in dem das jeweilige Land bei seinem Gastgeber seine kulinarische Vielfalt vorstellt und zu einer neuen gastronomischen Erlebnis- und Sinnesreise einlädt. Denn die wenigsten Taco-Tuesday-Liebhaber wissen, dass die mexikanische Küche als eine der vielfältigsten weltweit gilt: 2010 wurde sie von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe ernannt. Zudem gehört sie zu den Top-Cuisines der Welt, auch dieses Jahr landeten drei Restaurants aus Mexiko-Stadt – QuintonilBiko und Pujol – auf der Liste der 50 World's Best Restaurants. Wir haben uns deshalb mal in Berlin auf kulinarische Entdeckungstour gemacht und zeigen euch 11 Orte, an denen ihr mexikanisches Essen bekommt, die ihr euch unbedingt mal genauer anschauen solltet.

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© Rebecca Hoffmann / Berlin Food Week Agüevo Taquería Cantina

In Friedrichshain findet ihr die Agüevo Taquería, in der es eigentlich immer bunt, laut und lecker zugeht. Hier arbeiten fast nur Mexikaner und ihr werdet wohl in ganz Berlin keine bessere Birria (Lammgulasch-Suppe) finden, das zum Beispiel jetzt im September zur Feier des mexikanischen Unabhängigkeitskrieges auf der Karte steht. Wer es etwas klassischer mag, findet aber auch ausgefallenere Tacos auf der Karte, die dann stilecht mit grünem Reis, Bohnen und Guacamole als Beilage serviert werden. Zum Frühstück könnt ihr auch vorbeischauen, da stehen dann feurige Huevos Rancheros mit Bohnen und Salsa auf der Karte. Runterspülen könnt ihr das Ganze mit einer ordentlichen Ladung Mezcal. Wenn dann der Wurm in eurem Glas landet, bedeutet das nochmal extra Glück.

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© KaDeWe/Facebook Mexiko-Abteilung auf der Feinschmeckeretage im KaDeWe

Die Mexiko-Abteilung in der sechsten Etage des KaDeWe hält im Moment jede Menge mexikanische Produkte für euch bereit, für die ihr sonst wirklich in Richtung Mexiko fliegen müsstet. Die Organisatoren der Mexiko-Deutschland-Partnerschaft haben Allerlei von kleinen Produzenten aus Mexiko mit nach Berlin gebracht. Moles, Salsas, Schokolade, Tequila und Mezcal – hier seid ihr richtig. Man wünscht sich, dass es sie immer zu kaufen gebe.

3

© Santa Maria Santa Maria

Dienstags ist unser Lieblingstag, denn da ist Taco Tuesday im Santa Maria und wir essen so viele Tacos für einen Euro bis wir fast platzen. Dazu gibt es dann außerdem täglich die Happy Margarita Hour für 4 Euro zwischen 19:00 und 21:00 - müssen wir noch mehr erklären? Santa Maria wird euch jede schlechte Erfahrung mit mexikanischem Essen in Deutschland vergessen lassen. Saftige Tacos mit Tinga di Pollo – Hühnerfleisch geschmort mit Chipotle Chilies und roten Zwiebeln und dazu noch etwas von dem großartigen Pico De Gallo und der Homemade Guacamole – wir könnten ewig weiter schwärmen, bestellen aber jetzt erstmal einen Tequila.

4

© Carcosa/Facebook Carcosa Bar im The Castle Pub

Kein Schild, aber eine rote Tür im Castle Pub im Wedding: Um zur Mezcal-Bar Carcosa im Wedding zu kommen, müsst ihr wissen, wo ihr hinwollt, denn sie befindet sich im Hinterraum einer anderen Bar. Dort werdet ihr allerdings mit dem hierzulande noch wenig bekannten Mezcal belohnt. Anders als Tequila wird Mezcal aus verschiedenen Agavepflanzen gebrannt, die zuvor in einem Erdloch gekocht werden, um den besonderen, rauchigen Geschmack zu erzeugen. Davon, dass sich Mezcal perfekt als Grundlage für Cocktails eignet, zum Beispiel mit Grapefruit und Rosmarin, könnt ihr euch hier überzeugen.

5

Ta'Cabrón Taquería

Entspannt geht es in der Taqueria Ta Cabron in Kreuzberg zu, die bekannt für die besten Salsas der Stadt ist. Wer es gerne etwas schärfer mag, bekommt hier auf Nachfrage einen extra Nachschlag zu seinen Tacos oder Burritos dazu. Besonders die Mole (72 Stunden lang mit verschiedenen Gewürzen gekochte Bohnen), die hier zu vielen Gerichten serviert wird, hat eine schöne Zimtnote, die perfekt zu den sehr fein abgeschmeckten Tacos passt. Wenn ihr hier vorbeischaut solltet ihr außerdem unbedingt eine Portion der hausgemachten Chips mit Guacamole bestellen. Zum Trinken gibt es hier Michelada, einen Bier-Cocktail mit Limette und Tabasco, ganz schön lecker und wild.

6

Tin Tan

Tex-Mex freies mexikanisches Streetfood? Da sind wir sofort dabei! Im Tin Tan in Mitte bestellt ihr lässig an der Theke Tacos, Alambres oder Quesadilla. Eure Taco-Füllung bekommt ihr dann auf einem schönen Teller serviert, mit dem ihr eure Tacos selbst nach Lust und Laune bauen könnt. Neben der außergewöhnlich hotten Habanero Hot Sauce (nach der ihr unbedingt fragen müsst) ist hier die Guacamole auch überragend gut. Cremig und trotzdem frisch, jede Avocado kann stolz sein, hier zu enden. Dass ihr dazu dann natürlich die hausgemachten Nachos bestellt, müssen wir euch an dieser Stelle wohl nicht extra sagen?!

7

© Super Iberico/Facebook Einkaufen im Super Ibérico

Ihr wollt Zuhause selbst Hand anlegen und seid genervt von der Supermarkt-Tex-Mex-Abteilung? Dann schaut mal im Super Ibérico vorbei. Hier findet ihr jede Menge Produkte aus dem spanischsprachigen Raum und kaum ein südamerikanischer Foodiewunsch bleibt unerfüllt. Also einkaufen und einfach mal Tacos selber machen!

8

Chaparro

Einen Katzensprung vom Görlitzer Park entfernt findet ihr das hippe Chaparro. Mittags tummelt sich hier das Burrito-hungrige Startup-Volk der Umgebung, um auch mal gerne etwas länger für einen guten Lunch anzustehen. Im Chaparro könnt ihr euch außerdem zu jeder Tageszeit mit klassischen Margaritas (Montag – Freitag bis 18h: Happy Hour 2 für einen) aufmuntern, die es auch im Menü dazu gibt. Wenn ihr gerade keinen Hunger auf Tacos habt, gibt es hier auch sehr leckere Tortas: hausgemachtes Brot, das mit Bohnenpüree, Avocado, Zwiebeln und Salsa belegt ist. Im Chaparro könnt ihr übrigens auch alle Gerichte vegan bekommen. Zum Nachtisch empfehlen wir dann auch noch Horchata - Reis-Zimt-Wasser, das erfrischt und sorgt für den nötigen Zucker-Nachmittagskick.

9

© Tortilla Atomica/Facebook La Tortilla Atomica

Ardan Narvaez bringt euch Tacos mit seinem Flying Taco-Stand, der immer mal hier und dort steht. Die beste Chance den Taco-Mann zu erwischen, habt ihr bei einem der Streetfood-Events in Berlin. Zum Beispiel beim Streetfood Thursday in der Markthalle Neun, wo ihr die sehr klassischen Tacos mit Fleisch und guter Salsa bekommt. Tortilla Atomica hat eine kleine aber feine Auswahl zu bieten, bei der ihr für den Snack zwischendurch immer das Richtige finden werdet.

10

© Frida Kahlo/Facebook Frida Kahlo

Im Frida Kahlo, das von außen so blau angemalt ist wie das Haus der berühmtesten Malerin Mexikos, gibt es am Wochenende immer ein üppiges Bruchbuffet zum Satt essen. Wir empfehlen die „Flautas“ leicht frittierte Tortillas, die – zum Beispiel gefüllt mit Hühnchen – auf der Zunge zergehen. Wenn es euch bei Frida Kahlo schmeckt, solltet ihr unbedingt auch die Chance nutzen, euch auch mal die Bilder der Malerin anzuschauen oder als Lektüre zum Essen ihre Liebesbriefe an Diego Rivera zu lesen.

11

Maria Bonita

“Eat More Tacos.“ – Diesen Lebensrat gibt einem das Maria Bonita schon von außen mit seinem Slogan auf den Weg. Und sie haben recht. Wer einmal die Fisch-Tacos mit der herausragenden frischen Tomaten-Zwiebel-Salsa probiert hat, wird immer wieder zurückkommen. Zum Snacken solltet ihr euch die hausgemachten Chips mit Salsa dazubestellen, die mit einer super guten Guacamole serviert werden. Lecker!

Dieser Beitrag ist von Visit Mexiko gesponsert.

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-mexikanische-orte-und-restaurant-in-berlinFri, 26 Aug 2016 13:59:34 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-mexikanische-orte-und-restaurant-in-berlin
11 Arten von Nachbarn, neben denen wir alle schon einmal gewohnt habenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Es ist eine einfache Rechnung: Wer wohnt, hat Nachbarn. Wer in einer Stadt wie Berlin in einem Mehrfamilienhaus wohnt, hat besonders viele und vor allem oft besonders schräge davon. Und wenn man einmal genauer hinsieht, lassen sich dabei schnell einige charakteristische Nachbartypen ausmachen, die jeder von uns schon mal im direkten Kontakt erlebt hat. Hier sind 11 Arten von Nachbarn, die euch ganz bestimmt bekannt vorkommen:

1. Die mit den Schreikindern

Klar, Babys und Kinder schreien viel, das gehört zur Grundausstattung. Die Kinder dieser Nachbarn tun aber gefühlt nichts anderes und brüllen so ausdauernd, dass du dich gar nicht mehr daran erinnerst, wie Stille klingt.

Das hilft: Umzug in die Nähe eines Seniorenstifts.

2. Die Karnickel

Lautes Stöhnen, Schreien, Grunzen, Klatschen – die Geräusche, die aus der Wohnung deiner sexuell hochmotivierter Nachbarn kommen, haben dich schon so manche Stunde Schlaf oder den Appetit gekostet.

Das hilft: Ganz nah an der Wand sehr laut mitstöhnen.

3. Die, bei denen immer Afterhour ist

© Bad Neighbors 2

Zwischen Sonntag früh und Montag Nachmittag haben sie immer Besuch und gemeinsam mit ihrer Crew immer wechselnde Emotionen. Dazu dröhnt permanent ein gedämpfter Bass durch den Hinterhof und ab und zu fällt eine Flasche Mate vom Balkon.

Das hilft: Beim nächsten Mal mitfeiern.

4. Die Messies

© Die Flodders – Eine Familie zum Knutschen

Ein Geruch wie aus einer Biotonne im Hochsommer, die Anzahl der Haustiere im zweistelligen Bereich und stets verhängte Fenster: Die Wohnung des Messienachbarn ist eine, die niemand ohne aufgefrischten Impfschutz betreten sollte.

Das hilft: Luft anhalten. Nicht hinschauen.

5. Der DJ

Utz-utz-utz: Sein Wohnzimmer ist sein Club und klar, er ist Resident. Wenn mal wieder die Gläser im Schrank ab 12 Uhr im Takt zu 120 BPM klirren, ist es Zeit für den ersten Beruhigungsschnaps für dich.

Das hilft: Zettel mit Musikwünschen unter der Tür durchschieben.

6. Die Geisternachbarn

Wer wohnt eigentlich in der Wohnung über dir? Ist die frei? Einziges Anzeichen für intelligentes Leben: gelegentliches Wackeln am Vorhang. Aber wer weiß, ob es nicht ein Gespenst war?

Das hilft: Buffys Nummer auf Kurzwahl legen.

7. Die, die nur streiten

Nicht selten warst du kurz davor, die Polizei zu rufen: Das Geschrei aus der Wohnung deiner Nachbarn klingt schlimmer als jede Trennungsszene bei GSZS. Zu deinem Bedauern versöhnen sich die Streithähne äußerst gerne mit lautem Geschlechtsverkehr (siehe 2.).

Das hilft: Dieses Buch in den Briefkasten werfen.

8. Die Riesen-WG

© L'Auberge Espagnole

Mit diesen Nachbarn bleibt es immer spannend, denn hier siehst du kein Gesicht zweimal. In der WG, die sich in ihrer Anzeige als "tolerant, weltoffen und gesellig ;-)" beschreibt, wohnen geschätzt 47 Personen und es gibt immer mittwochs den "lustigen Spieleabend, wo jeder noch seine Freunde aus dem Trommelkreis mitbringt.

Das hilft: Ab und an bei ihnen Longpapers schnorren.

9. Der Traumtyp oder die Traumfrau

Er oder sie ist der Grund, warum du dir vor dem Paket abholen die Zähne putzt und ein sauberes T-Shirt anziehst. Diese Person ist wunderschön, wohlriechend und absolut unerreichbar – was dich natürlich nicht davon abhält, regelmäßig genau vor ihrer Tür etwas zu "verlieren".

Das hilft: So oft nach Mehl, Zucker und Backpulver fragen, bis du zum Kuchenessen eingeladen wirst.

10. Die Blockwarte

© Fairfax Underground

Sie kennen jeden Mieter mit Vor-, Zu-, und Facebooknamen, wissen, ob du Müll trennst und rufen die Hausverwaltung an, wenn ein Fahrrad länger als 15 Minuten im Hausflur steht. Sie sind die NSA deiner Nachbarschaft und du wirst ihnen nicht entkommen.

Das hilft: Grüße sie jedes Mal in einer anderen Sprache, um sie zu verwirren.

11. Der Misantroph

© The Big Lebowski

Er grüßt nicht, plaudert nicht, grillt nicht auf dem Balkon, feiert keine Partys, hört keine Musik, hat keinen Sex und schon gar keine Kinder. Er ist der perfekte Nachbar, denn neben unter oder über ihm herrscht himmlische Ruhe und die Abwesenheit aller weiterer Gerüche und Geräusche, die menschliches Leben normalerweise verursacht. Behandle ihn sorgsamer als dein feinstes Porzellan.

Das hilft: Hoffen, dass er niemals auszieht.

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-arten-von-nachbarn-neben-denen-wir-alle-schon-einmal-gewohnt-habenFri, 26 Aug 2016 12:34:20 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-arten-von-nachbarn-neben-denen-wir-alle-schon-einmal-gewohnt-haben
Der POL1Z1STENSOHN Böhmermann ist zurückimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Das Sommerloch wäre mit diesem kleinen Comeback dann ja wohl beendet. Jan Böhmermann ist wieder da.

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https://mitvergnuegen.com/2016/der-polizistensohn-boehmermann-ist-zurueckFri, 26 Aug 2016 08:32:58 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/der-polizistensohn-boehmermann-ist-zurueck
Sex in der Öffentlichkeit: Macht das Spaß?img,iframe{max-width:100%;height:auto;}

"Wenn du nicht weißt, was der Typ den Tag über gemacht hat und es 36 Grad ist, habe ich auf keinen Fall Bock dem einen zu blasen."

Frisch vom Festival sprechen Ines und Leila über Sex an öffentlichen Orten. Leila berichtet von haarigen Erlebnissen im KitKat Klub, Ines von ungewaschenen Männern und Sexfantasien mit den Backstreet Boys. Alles wie immer. Alles schön.

Den Podcast gibt es bei iTunesSpotify und Deezer.


Titelfoto: Matze Hielscher
Titeltrack: Jan Köppen

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https://mitvergnuegen.com/2016/wie-fuehlt-sich-sex-in-der-oeffentlichkeit-fuer-frauen-anThu, 25 Aug 2016 21:45:53 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/wie-fuehlt-sich-sex-in-der-oeffentlichkeit-fuer-frauen-an
Vorstellungsgespräch zur Berliner Wahl 2016: Ramona Pop für Bündnis 90/ Die Grünenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Auf unsere "Stellenausschreibung" für die Berliner Abgeordneten Wahl hatte Ramona Pop sich als erste gemeldet, die Bewerbungsunterlagen reichte sie dann ein paar Tage zu spät ein. Weil wir uns trotzdem über die Antwort gefreut haben, drücken wir bei der Deadline heute ein Auge zu und begrüßen Ramona Pop vom Bündnis 90/ Die Grünen in unserer zweiten Vorstellungsrunde.

Ramona Pop (38) wurde 2001 mit knackigen 24 Jahren  das jüngste Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, seit 2009 ist sie Fraktionsvorsitzende in Mitte. Laut eigener Aussage qualifiziert sie sich für den Job, weil sie täglich mit Verbänden, Initivativen und vielen BürgerInnen Berlins im Gespräch ist. In ihrer Freizeit schaut sie gerne Castingshows. Ihre Lieblingssendung war vor zwei Jahren  die SPD-Show um den Posten des Regierenden Bürgermeisters "Wem gehört die Stadt".

Das Gespräch

Was können Sie ganz konkret für Berlin tun?

Einen echten Neustart für Berlin gibt es nur mit uns Grünen. Unsere Stadt braucht moderne Mobilität, bezahlbares und lebenswertes Wohnen und einen ÖPNV, der mit der Bevölkerung mitwächst. Wir wollen endlich Brücken, Fahrradwege, Schulen und Krankenhäuser sanieren und nicht die Steuergelder der Berliner*innen beim Staatsoper-Desaster und im Milliardengrab BER versenken. Wir gehen den ökologischen Reformstau an, damit Berlin nicht mehr anderen Städten dabei zusehen muss, wie sie eine moderne Energieinfrastruktur bekommen oder Fahrradweltmeister werden.

Was ist Ihre größte Stärke?

Eine der größten Herausforderungen für Berlin ist die Integration der zu uns geflüchteten Menschen. Ich bin mit zehn Jahren als Spätaussiedlerin nach Deutschland gekommen und habe selbst erlebt, dass gelungene Integration in Deutschland eher Glücksache war. Für mich ist es daher eine Herzensangelegenheit, dass wir hier die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Das gilt zum Beispiel auch für die unsägliche Diskussion um ein Verbot des Doppelpasses, die Frank Henkels CDU nun angezettelt hat.

Was ist Ihre größte Schwäche?

Kaffee und Optimismus. Im Ernst: Ich kann nicht gut Populismus. Ich will, dass die Lösungen, die wir in der Politik suchen, glaubwürdig sind und funktionieren. Das sind vielleicht nicht immer die bequemsten Antworten. Aber Populismus rächt sich, weil es in der Wirklichkeit eben niemals so einfach ist, wie die Populisten behaupten, und die Menschen sich dann zurecht auf den Arm genommen fühlen.

Welche Überzeugung vertreten Sie, die von der Allgemeinheit eher nicht vertreten wird?

Ganz ehrlich: Wer ernsthaft Politik macht, kämpft für die Umsetzung der eigenen Ideen und sucht daher parlamentarische Mehrheiten – statt nur selbstzufrieden von der Oppositionsbank aus zu stänkern.

Viele der Überzeugungen, für die die Grünen in der Vergangenheit gekämpft haben und die früher nicht mehrheitsfähig waren, sind inzwischen Mainstream. Wir werden nicht mehr ausgelacht für eine Welt ohne Atomkraft, für eine Energiepolitik gegen den Klimawandel oder für eine Gesellschaft mit gleichen Rechten auch für Frauen, Lesben oder Schwule.

Aber auch heute geht unser Kampf für eine offene Gesellschaft weiter, in der alle gleichberechtigt miteinander leben können. In der echte Teilhabe möglich ist. Für eine Welt, in der unsere Umwelt sauberer, unsere Wirtschaft nachhaltiger und unsere Stadt grüner ist.

Was war die größte Herausforderung der letzten 6 Monate und wie haben Sie diese gemeistert?

Zugegeben, es ist inzwischen etwas länger als sechs Monate her ... im Dezember 2015 hat das Abgeordnetenhaus den Doppelhaushalt 2016/2017 verhandelt. Wir haben als größte Oppositionspartei den selbstgefälligen Haushaltsentwurf der rot-schwarzen Koalition in den parlamentarischen Beratungen an einigen Stellen besser machen können. Und viele der besseren Ideen, die die SPD sich zueigen gemacht hat, sind eigentlich grüne Vorschläge. Schon vor Jahren haben wir beispielsweise mehr Investitionen in die marode Infrastruktur Berlins gefordert und wurden dafür verspottet. Im laufenden Doppelhaushalt heißt das Investitionsprogramm jetzt SIWA und die SPD verkauft es als ihre Erfindung.

Was haben Sie nicht so gut hinbekommen? Woran lag das?

Dass es in Berlin, wo es seit Jahren eine parlamentarische Mehrheit für eine zukunftsgewandte, ökologische und soziale Politik gibt, keinen Senat mit Grünen und SPD gibt, ist eigentlich ein Witz. Es gab nach der letzten Wahl die Chance, eine rot-grüne Regierung für Berlin zu bilden. Das ist damals an der Wowereit-SPD gescheitert. Deswegen muss Berlin seit 2011 mit der Großen Streit- und Stillstands-Koalition leben. Ich bedaure das und kämpfe für ein Wahlergebnis am 18. September, das es unmöglich macht, den Reformwillen der Berliner Wählerinnen und Wählern erneut zu ignorieren.

Was glauben Sie können Sie besser als Ihre Mitbewerber?

Wir wollen, dass sich Berlin bewegt und sich wieder etwas zutraut. Wir wollen eine neue politische Kultur, in der wir einander zuhören und im Miteinander unsere Stadt gestalten, statt notorisch dem eigenen Koalitionspartner oder – noch schlimmer – den Berliner Bürgerinnen und Bürgern und ihren Initiativen zu misstrauen. Winfried Kretschmann hat das 2011 eine Politik des Gehörtwerdens genannt und zeigt seitdem in Baden-Württemberg erfolgreich, dass wir Grüne es damit ernst meinen. Basta-Politik ist nicht mehr zeitgemäß.

Wo sehen Sie sich selbst in 5 Jahren?

Ich sehe mich in einem Berlin, das seiner Hauptstadtrolle auch menschlich gerecht wird, eine Metropole, die zusammenhält. In einer wachsenden Stadt, die ökonomisch Fahrt aufnimmt, die Hauptstadt der Startups und der grünen Wirtschaft ist. Ich sehe ein Berlin, das in jeder Hinsicht geräuscharm einen Flughafen wie selbstverständlich betreibt, ein Berlin, das stolz ist auf seine moderne Verwaltung, bei der jedeR schnell einen Termin bekommt und sich viele Verwaltungsvorgänge einfach online erledigen lassen. Und nicht zuletzt sehe ich mich in einer europäischen Metropole, die für Freiheit und Vielfalt steht und in der jedeR nach seiner Fasson glücklich werden kann.

Der alte Wowereit-Spruch "Berlin ist arm, aber sexy“ soll übermalt werden. Was schreiben Sie hin?

Ich finde ja, dass „arm, aber sexy“ erst griffig klingt, aber von Anfang an zynisch war gegenüber vielen in der Stadt, denen es nicht so gut geht. Ich bin da eher für Inhalte als für Flapsigkeit und wenn es heißen sollte „Berlin – Stadt Möglichkeiten“ wäre ich damit schon einverstanden.

Wie ist Ihre Gehaltsvorstellung?

Machen Sie sich um mich mal keine Gedanken. Was mir Sorgen macht, ist die Kinderarmut in unserer Stadt. Jedes dritte Berliner Kind wächst in Armut auf, das Durchschnittseinkommen bleibt hinter der galoppierenden Mietentwicklung deutlich zurück und man spricht von der Hauptstadt der prekären Beschäftigung. Dieses Problem haben im Senat weder SPD, CDU noch zuvor die Linkspartei richtig angepackt. Wenn Berlin wirtschaftlich wächst, müssen auch alle davon profitieren.

Und zum Schluss: Haben Sie noch Fragen an uns?

Ich habe eigentlich nur eine Bitte. Ich bin in einer Diktatur aufgewachsen und weiß sehr genau, wie es ist, nichts mitentscheiden zu dürfen. Deswegen empfinde ich jeden Tag aufs Neue Dankbarkeit für unsere offene Demokratie, unseren Rechtsstaat und seine Institutionen. Das ist nichts, was wir leichtfertig auf's Spiel setzen dürfen und wo wir keineswegs den dumpfen Parolen von Rechtspopulisten gleichgültig zuschauen dürfen.

Meine Bitte ist daher, am 18. September ein Zeichen für die Demokratie in unserer Stadt zu setzen und zur Wahl zu gehen!

Vielen Dank.

Ein Vergnügen für Berlin

In unseren Ausschreibungen bitten wir die Bewerber immer um ein Vergnügen für Berlin. Ramona Pop wünscht uns:

"Eine lebendige und optimistische Stadt mit bezahlbaren Mieten, einer gesunden Stadtnatur und sauberer Luft zum Atmen – beim Baden in der Spree!"

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https://mitvergnuegen.com/2016/vorstellungsgesrpaech-zur-berliner-wahl-2016-ramona-pop-fuer-buendnis90-die-gruenenThu, 25 Aug 2016 15:42:43 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/vorstellungsgesrpaech-zur-berliner-wahl-2016-ramona-pop-fuer-buendnis90-die-gruenen