Mit Vergnügen Berlinhttps://mitvergnuegen.comQuiz! Welche Berliner U-Bahn-Linie passt zu dir?img,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Du bist partyfreudig wie die U1, kurz angebunden wie die U55 oder doch immer viel zu voll wie die U8? Du glaubst, du weißt, welche U-Bahn wirklich zu dir passt? Teste es mit unserem U-Bahn-Quiz.

Auf geht's:

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https://mitvergnuegen.com/2016/quiz-welche-berliner-u-bahn-linie-passt-zu-dirThu, 29 Sep 2016 15:09:48 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/quiz-welche-berliner-u-bahn-linie-passt-zu-dir
Das wohl beste Popcorn der Stadt – Die Popkornditorei "Knalle" in Friedrichshainimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Wenn wir ins Kino gehen, dann wohl vor allem auch wegen des Popcorns – das wir natürlich noch bevor der Vorspann vorbei ist, aufgegessen haben. Während des Films bleiben uns dann nur ein paar traurige Körner übrig. Für die Erkenntnis, dass Popcorn eigentlich auch außerhalb des Kinos gut schmeckt und in seiner Qualität noch um einiges wachsen kann, dafür brauchte es trotzdem einige Zeit. Die Macher von Knalle – um den Witz gleich aus dem Weg zu schaffen: Der Name ist ein Knaller! – haben sich aber genau dem angenommen. Sie produzieren feinstes, im Ofen gebackenes Popcorn, das mal nicht nur in süß und salzig zu haben, sondern zudem noch ziemlich alltagstauglich ist.

Erst letzten Winter haben sich Lucie, André und Christopher (Stammgast im Café Zuckerstück von Lucie und André) zusammengetan und ihre Popcorn-Offensive gestartet. Die beiden Patissiere hatten das Talent für süße Leckereien bereits im Blut, Christopher den nötigen Marketingbiss. Zusammen wollten sie einen schönen Snack kreieren. Noch Kreativo Johannes mit ins Boot geholt und los ging das Maismärchen. In der Markthalle Neun kam ihr Produkt gut an, so dass sie im Februar entschieden, ernst zu machen. Die Marke wurde eingetragen, das Popcorn auch im Kochhaus und bei manufactum verkauft.

Die Produktionsstätte in Friedrichshain gibt es erst seit Kurzem. Lucie und André wohnen mit ihren Kindern direkt um die Ecke, das erleichtert das Arbeiten. Denn alle Knalle-Köpfe haben eigentlich ja noch einen Hauptberuf.

Im Angebot stehen bei Knalle süße Sorten wie Butterkaramell Tahiti-Vanille oder belgische Schokolade mit gerösteter Mandel, aber auch salzige Knaller wie Malabar-Pfeffer Meersalz oder Barbecue Rauchmandel. Eine Sorte, aktuell Thai-Curry mit gerösteter Erdnuss, verkaufen sie immer nur temporär. Wer in den neuen Laden reinkommt, darf sich erstmal durchprobieren. Im Hinterraum läuft zeitgleich die Produktion. Mais wird gepoppt, mit der Karamellmischung überzogen, landet kurz im Backofen, wird anschließend auseinander gebrochen und eingetütet. So sind die Knalle-Tüten circa drei Monate haltbar. Wahrscheinlich hat man sie aber sowieso schon viel früher aufgenascht.

Unbedingt probieren // Weiße Schokolade Salzbrezel!

Veggie // Veggie ist easy, vegan ist das Popcorn durch das Butterkaramell leider nicht.

Money // Packung für eine Person 2,50 Euro, große Tüte 4,50 Euro

Geile Zeit // Der Laden hat nicht immer geöffnet, aber ihr könnt das Popcorn auch online bestellen oder u.a. im Kochhaus kaufen. Alle Verkaufsstellen findet ihr hier

Knalle | Mühsamstrasse 41, Friedrichshain | Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 14–19 Uhr, Samstag 11–19 Uhr | Mehr Infos

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https://mitvergnuegen.com/2016/das-wohl-beste-popcorn-der-stadt-die-popkornditorei-knalle-in-friedrichshainThu, 29 Sep 2016 13:30:58 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/das-wohl-beste-popcorn-der-stadt-die-popkornditorei-knalle-in-friedrichshain
Habt ihr schon den Trailer zum neuesten Harry-Potter-Film gesehen?img,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Nachdem „Harry Potter and the Cursed Child“ von Joanne K. Rowling vor Kurzem auch auf Deutsch erschienen ist, gibt es jetzt auch einen ersten Trailer zur Verfilmung des davor veröffentlichten Harry-Potter-Buch „Fantastic Beasts and Where to Find Them“.

Das magische Lexikon, indem alle magischen Kreaturen der Harry-Potter-Welt versammelt sind, hat Rowling unter dem Pseudonym Newt Scamander geschrieben und spielt circa 70 Jahre vor Harry Potters Hogwarts-Tagen. Im neuen Film geht es um die Abenteuer, die der Erzähler auf der Suche nach den fabelhaften Wesen erlebt.

Auch wenn Harry Potter in diesem Film nicht die Hauptrolle spielt, verrät der Trailer, dass es nicht weniger actionreich und spannend wird wie in den anderen Filmen zuvor. In den Hauptrollen sind übrigens Colin Farrell und Eddie Redmayne zu sehen. Kinostart ist am 17. November.

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https://mitvergnuegen.com/2016/habt-ihr-schon-den-trailer-zum-neuesten-harry-potter-film-gesehenThu, 29 Sep 2016 12:24:47 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/habt-ihr-schon-den-trailer-zum-neuesten-harry-potter-film-gesehen
Behalten meine Tickets ihre Gültigkeit? – Das müssen Fluggäste über die Krise bei Air Berlin wissenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Dass es der Berliner Fluggesellschaft Air Berlin nicht gut geht, ist schon länger bekannt. Nachdem die arabische Gesellschaft Etihad Airline im Jahr 2011 als Großaktionär in das Geschäft von Air Berlin einstieg, ist die Hauptstadt-Airline nun mit einer Milliarde verschuldet, wie die Tagesschau berichtet – was unter anderem an dem Verlustgeschäft auf dem noch immer nicht eröffneten BER liegt. Air Berlin will nun über 1.000 Mitarbeiter entlassen und die Hälfte der 144 Maschinen verkaufen.

Aber was bedeutet das für die Fluggäste mit bereit gekauften Tickets? Die Berliner Morgenpost berichtet, dass die Tickets nicht ihre Gültigkeit verlieren und auch die Möglichkeit eines Ausfalls von Flügen relativ gering ist. Allerdings ist es möglich, dass die Flüge dann von einer anderen Airline durchgeführt werden. "Wenn Eurowings und TUIfly Flugzeuge von Air Berlin übernehmen, werden sie wahrscheinlich auch die Crews übernehmen und die bereits getätigten Buchungen." Nicht möglich ist eine Stornierung des Flugs seitens des Fluggasts aufgrund der aktuellen Berichte.

Wenn euch das Fliegen nun zu unsicher ist, dann fahrt doch einfach beim nächsten Urlaub in die Umgebung von Berlin. Da ist's auch ziemlich schön.

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https://mitvergnuegen.com/2016/das-muessen-fluggaeste-ueber-die-krise-bei-air-berlin-wissenThu, 29 Sep 2016 10:53:37 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/das-muessen-fluggaeste-ueber-die-krise-bei-air-berlin-wissen
11 aufregende erste Male in der Liebe, die du erlebst, wenn du groß bistimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Das erste Mal – Kribbeln im ganzen Körper, das Herz pocht wie wild, die Gedanken rasen! Die meisten von uns können sich noch sehr genau an diesen Moment erinnern. Es war in der Regel zwar nicht wirklich gut und verlief bei vielen von uns auch nicht problemlos ab, aber scheiße nochmal, es war unfassbar aufregend.

Mit den Jahren setzt das unwiderrufliche Erwachsenwerden ein. Und plötzlich ist dieses aufregende erste Mal wirklich verdammt lange her. Dinge, die wir zum ersten Mal tun, sind Steuererklärungen und über die Altersvorsorge nachdenken. Ohne Kribbeln. Und das Herz pocht höchstens aus Angst, ELSTER könnte im entscheidenden Moment abstürzen.

So langweilig das Erwachsensenenleben auch sein kann, in Sachen Liebe gibt es zum Glück auch wenn du groß bist, unfassbar schöne und aufregende erste Male, die deinen Körper kribbeln und dein Herz pochen lassen. Hier kommen meine 11 liebsten ersten Male:

1. Keine Spielchen mehr beim Daten

Du triffst jemanden und es macht irgendwie „Klick“. Jetzt kannst du anfangen, die üblichen Spielchen zu spielen, die vielleicht auch zum Dating dazu gehören. Oder du kannst einfach mal sagen: „Hey, ich mag dich.“ Ohne Eiertanz. Ohne das ganze Getue. Du weißt nicht, was passieren wird. Kribbeln und Herzpochen garantiert. Aber vor allem kann es die Grundlage für etwas wirklich Tolles sein.

2. Der erste Sex

Ja ok, da ist er auch schon wieder: der Sex. Auch wenn du mittlerweile weißt, wie es funktioniert; der erste Sex mit einer Person, die du wirklich magst, ist auch noch wenn du schon groß bist etwas ganz Besonderes. Und mit ein bisschen Glück, passt ihr auch hier wunderbar zusammen. Und falls nicht, heißt es wohl üben, üben, üben. Ja gut, es gibt Schlimmeres.

3. Die Vergangenheit zu Grabe tragen

Ihr seid schon groß. Das bedeutet, ihr habt beide viel erlebt und wahrscheinlich nicht nur Gutes. Vertrauensbrüche, Liebeskummer, Verluste – wir alle sind das Produkt unserer Vergangenheit. Sich gemeinsam dafür zu entscheiden, die Vergangenheit hinter sich zu lassen für einen gemeinsamen Schritt in die Zukunft, wird zum absoluten Herzklopf-Highlight. Und habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, tatsächlich ein kleines Begräbnis für eure alten Leben zu veranstalten? Hört sich absurd an, ist in jedem Fall aber ein gemeinsames Erlebnis, an das ihr euch lange erinnern werdet.

4. Beieinander sein, ohne zu sprechen

Wenn ihr euch schon besser kennt, wird er kommen: Der Moment in dem ihr einfach nur schweigend zusammen seid. Weil jeder für sich ist. Aber ihr trotzdem zusammen seid. Und wenn du verstohlen rüber schaust und die Entspanntheit im Gesicht deines Gegenübers siehst, wird es dir einen kleinen Glückskick geben.

© Glenn Carstens-Peters | Unsplash

5. Verrückt sein

Jede und jeder ist hin und wieder einfach ein bisschen verrückt. Und in jeder Beziehung kommt der Moment, in welchem deine Verrücktheit durchbricht. Und das aller aller aller beste Gefühl der Welt stellt sich genau dann ein, wenn die oder der andere einfach dabei ist. Du singst das Zähneputzmusical. Sie oder er singt spontan eine zweite Strophe. Geil.

6. Sagen, was man will und braucht

Doch, auch dieser Moment wird kommen: Das erste Mal, wenn man sich nicht einig ist. Und die Phase des „Ich mache alles mit“ ist vorbei. Jetzt zu sich selbst und seinen Bedürfnissen zu stehen, ist der reinste Nervenkitzel. Und auch Kompromisse finden und Grenzen ausloten, kann ganz schön an die Substanz gehen. Idealerweise lohnt sich all das und ihr findet euren ganz eigenen und trotzdem gemeinsamen Weg.

7. Streit ohne Sorge

Streit ist kacke. Immer. Es geht die Mär, dass er auch notwendig sei und vermutlich ist da auch etwas Wahres dran. Trotzdem bleibt es, was es ist. Nämlich kacke. Der erste große Streit kann zur Zerreißprobe für euch werden. Doch wenn du bemerkst, dass du trotz eines Streits keinen Zweifel daran haben brauchst, dass die oder der andere dich toll findet und verliebt in dich ist, ist das jeden Streit vorher wert gewesen.

8. "Ich liebe dich" sagen und auch genau wissen, was das bedeutet

Was genau dieser Satz eigentlich bedeutet, wird einem erst klar, wenn man groß ist. Ihn das erste Mal zu denken, ist schon ein irres Gefühl. Ihn aber auch zu sagen, gleicht den Sekunden am höchsten Punkt der Achterbahn, bevor der Waggon in die Tiefe stürzt.

9. Beieinander bleiben, auch wenn es schwierig ist

Bei eurer ersten Krise, die ihr gemeinsam meistert, wird euch zum ersten Mal klar werden, was ihr aneinander habt. Und auch wenn das Leben manchmal einfach scheiße ist und sich die ganze Welt gegen euch verschworen hat, sich dann bewusst zu machen, dass man gerade das erste Mal eine schwere Situation gemeinsam durchsteht, ist vielleicht nicht ganz so aufregend, wie der erste Sex – aber mindestens so schön.

10. Miteinander planen

Das klingt jetzt erstmal unspektakulär. Aber lass' diesen Plan eine gemeinsame, große Investition sein oder vielleicht sogar gemeinsame Kinder. Da wird selbst der Coolste von euch vor Nervosität ganz hibbelig. Versprochen.

11. Sich für einander entscheiden

In Zeiten von Affären, Nicht-Beziehungen, Friends with benefits und einem Überangebot an Möglichkeiten, ist das wohl das mit Abstand aufregendste und tollste erste Mal.

© Jason Briscoe | Unsplash

Text: Lisa Budzynski

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-aufregende-erste-male-in-der-liebe-die-du-erlebst-wenn-du-gross-bistWed, 28 Sep 2016 17:00:13 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-aufregende-erste-male-in-der-liebe-die-du-erlebst-wenn-du-gross-bist
11 Gedanken, die du bei jeder Familienfeier hastimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Hach, die liebe Familie. Ist man einmal dem warmen Schoß entstiegen und hat sich aufgemacht ins eigene Leben, eine andere Stadt oder sogar selbst schon eine kleine Familie gegründet, wird jedes neue Zusammentreffen zum spannenden, sozialen Experiment. Was hat man sich zu erzählen und versteht man die Welt der anderen noch? Und wie sollen wir der Generation unserer Großeltern eigentlich erklären, was wir da im Internet die ganze Zeit machen?

Besonders auf Familienfesten als Klassentreffen des eigenen Genpools akkumuliert sich die ganze Gefühlsbandbreite zwischen nostalgischer Verklärung und Fluchtinstinkt – und spätestens nach dem dritten Sekt liegt man sich dann doch in den Armen. Also, vielleicht. Vielleicht hat man auch diese 11 Gedanken:

1. Kaum zu Tür rein, bin ich wieder wieder 12. Hoffentlich kneift mir keiner in die Wange!

© Giphy

2. Wann gibt es endlich den ersten Sekt?

3. Mal die nähere Verwandtschaft nach degenerativen Erkrankungen abchecken, dann weiß ich, was mich später erwartet.

4. "In deinem Alter war ich schon drei Jahre verheiratet und hatte zwei Kinder!". Ja, ähm. Applaus?

5. Ah, Tischgespräche über aktuelle Politik. Eine Flasche Sekt bitte! Und einen Strohhalm dazu!

6. Für jeden Vegetarierwitz einen Schnaps, für jede Frage nach dem Beziehungsstatus zwei.

7. Mit wem tanzt Tante Hilde da so entfesselt und wem gehören diese Stützstrümpfe? Halt nein, ich will's gar nicht wissen.

8. WANN GIBT ES DEN NÄCHSTEN SEKT?

9. Wie schaffe ich es, unauffällig den Abgang zu machen und trotzdem vorher noch Dessert vom Buffet abzugreifen?

© Giphy

10. Früher haben sie einem zum Abschied Geld zugesteckt, heute gibt's nur noch warme Ratschläge. Hicks.

11. Im Schoße der Familie ist es doch am Schönsten! Sechs Stunden reichen dann aber auch für dieses Jahr.

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-gedanken-die-du-bei-jeder-familienfeier-hastWed, 28 Sep 2016 14:24:00 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-gedanken-die-du-bei-jeder-familienfeier-hast
So könnt ihr die "Berlin Food Week" am besten genießen und erlebenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Die Berlin Food Week zählt mittlerweile zu DEN Food-Events in Berlin. Innerhalb einer Woche – vom 1. bis 8. Oktober – kommt die geballte Ladung Kulinarik im Kraftwerk und drumherum zusammen. Das ist toll und gleichzeitig kann es einen ziemlich überfordern. Was ist eigentlich los? Wohin gehen? Wo sollte man schon mal eine Karte kaufen? Wir geben euch einen Überblick.

Probieren, essen, kaufen: House of Food

© Berlin Food Week/Pressefoto

Das House of Food bildet das Herzstück der Berlin Food Week. Hier könnt ihr im Späti Deluxe tolle Berliner Produkte probieren und kaufen, euch an Streetfood-Ständen in der Restaurant Street satt essen oder an Workshops in der Actionküche teilnehmen.

Aufgepasst: Wir verlosen 5x2 Tickets für das House of Food. Schreibt uns einfach an post@mitvergnuegen.com, wo ihr zuletzt richtig gut essen wart.

House of Food | Samstag, 01.10., & Sonntag, 02.10., 11–22 Uhr, Montag, 03.10., 11–16 Uhr | Kraftwerk, Köpenicker Straße 70 | 3-Tages-Ticket 10 Euro

Individuelle Stadtmenüs in 50 Restaurants

Marthas, 40 Days of Eating
© Milena Zwerenz

Der wohl umfassendste Programmpunkt ist das Stadtmenü. 50 Restaurants in Berlin haben sich anlässlich der Berlin Food Week individuelle Menüs einfallen lassen. Motto: Rauchzeichen. Das heißt Kochen über offenem Feuer, aromatisieren mit Hölzern, Raucharomen der mexikanischen Küche oder BBQ auf Fine-Dining-Niveau. Mit dabei sind zum Beispiel das Martha's, das NENI, Zum Mond oder auch das Parker Bowles. Eine gute Gelegenheit, mal woanders, als im Stammlokal vorbeizuschauen.

Stadtmenü | 01.–08.10.2016 | 50 Restaurants in Berlin | je nach Restaurant 29, 49 oder 79 Euro

Spitzenköche kochen: Food Clash Canteen

© Berlin Food Week/Pressefoto

Bei der Food Clash Canteen geht es etwas gehobener, aber auch ziemlich genial zu. Hier widmen sich pro Abend mehrere Spitzenköche einem bestimmten Motto und entwickeln je einen Gang mit ihrer persönlichen Handschrift. Mit dabei sind zum Beispiel die Köche von Tulus Lotrek, reinstoff, Brasserie Colette, Le Faubourg.

Food Clash Canteen | Montag, 03.10.2016 (ausverkauft), Mittwoch, 05.10.2016, Freitag, 07.10.2016, je 19–0 Uhr | Kraftwerk, Köpenicker Straße 70 | je 99 Euro

Ein Abend mit Essen und Musik: bEAT Berlin

© Berlin Food Week/Pressefoto

bEAT Berlin verbindet Essen und Musik. Für das 5-Gänge-Menü haben jeweils fünf DJs mit befreundeten Szeneköchen einen Gang kreiert. So hat sich zum Beispiel das Ruby's mit Abby System (live) zusammengetan. Ab 21 Uhr gibt's nur noch Musik. Wer also nur zur Party kommen mag, kann auch das machen.

bEAT Berlin | Donnerstag, 06.10.2016, Dinner: 19 Uhr, Party: 21 Uhr | Kraftwerk, Köpenicker Straße 70 | Dinner & Party: 49 Euro, nur Party: 10 Euro

Workshops und Dinner: Events in der Miele Gallery

© Berlin Food Week/Pressefoto

In der Miele Gallery, etwas abseits der Hauptlocation, geht es ebenfalls spannend zu. Die komplette Woche über findet hier jeden Tag ein anderes Event statt. Mal ein Workshop, etwa Pavlova backen mit Du Bonheur, oder ein Fine-Dining-Abend mit dem mexikanischen Koch Ricardo Muñoz Zurita.

Miele Gallery | 01.–08.10.2016 | Miele Gallery, Unter den Linden 26 | Tickets je nach Event 30–90 Euro

Das geht auch noch

© andberlinblog/FlickrCC

Die Berlin Food Week trifft genau mit einer neuen Ausgabe Burgers & Hip Hop zusammen, bei der sich alles um Bacon dreht.

Burgers & Hip Hop | Samstag, 01.10.2016, ab 15 Uhr | Prince Charles

Die Köche Kristof Mulack und Martin Müller eröffnen ihr Pop-Up-Restaurants TISK, das quer durch Deutschland reisen wird.

TISK | Sonntag, 02.10.2016, ab 19 Uhr | Bergstraße 22 | Es gibt für den Abend nur 25 Plätze, Reservierungen über Facebook.

Wer mal hinter die Kulissen eines Lebensmittelherstellers schauen will: Das Berliner Startup koawach öffnet die Türen seiner Geschäftsräume in Schöneberg.

koawach | 07.10.2016, 15–20 Uhr | koawach, Feurigstraße 54 | Eintritt frei

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https://mitvergnuegen.com/2016/so-koennt-ihr-die-berlin-food-week-am-besten-geniessen-und-erlebenWed, 28 Sep 2016 14:21:13 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/so-koennt-ihr-die-berlin-food-week-am-besten-geniessen-und-erleben
Eins, Swipe, Drei: Offene Beziehungen funktionieren auch auf Tinder nichtimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Nach einem die Unabhängigkeit zelebrierenden Sommer läutet der Herbst die Kuschelzeit ein. Und die wird in Berlin, das wissen Alteingesessene wie auch Zugezogene, sehr, sehr, sehr lang. Zeit also, Tinder wieder zu aktivieren. Als meist stiller Beobachter, von zwei ganz netten Dates abgesehen, habe ich sämtliche Tinder-Phasen miterlebt. Sehr schnell, bereits kurz nach deutschlandweiter Etablierung, ging das Swipe-Moloch von der verbalen Phase – das kaum wahrnehmbare Raum-Zeit-Kontinuum, in dem man noch schüchtern und nervös auf ein Match wartete, man hat sich schließlich mehr als eine halbe Sekunde pro Person zum Swipen Zeit genommen – in die anale Phase über.

Ob man es „von hinten möge“ folgte meist kurz nach dem üblichen, wenngleich sich in den Minuswerten der zu Verfügung stehenden Vokabeln befindlichen, „Hallo“. Nun ist Berlin wirklich kein Kind von Traurigkeit, denn während morgens um sieben im King Size tatsächlich auf dem letzten Loch gepfiffen wird, hat der ein oder andere immer noch ausreichend Kraft, nach einem willigen Loch – dem willigen Loch – Ausschau zu halten.

Anal gehört zum guten Ton, darüber regt man sich weniger auf, darüber rümpft man in Berlin, ich nenne es liebevoll „Sprollywood“, seltener das weißgepuderte Näschen als über die nicht existente Mietpreisbremse. Und ohne es zu merken, es mag auch daran liegen, dass ich aus selbstheilenden Zwecken dem Swipen für wenige Monate den Rücken kehrte – ha, Rücken kehrte –, verabschiedete sich das grunzende Gros aus der analen Phase, um mir nichts dir nichts in die „Multiple Phase“ überzugehen. Und damit meine ich keine multiplen Orgsamen. Die sind auch in der sexuell erfahrenen Bundeshauptstadt so rar wie ein CDU-Sommerfest ohne Tittengrabscher.

In keiner Stadt wird so viel vermeintlich-multipel geliebt wird wie in Berlin

„Multiple Phase“? Ja, denn scheinbar ist Berlin nicht nur super offen, locker, tolerant, verspielt, frech, arm aber sexy. Nein, wir leben auch die Polyamorie. Und das ist keine neue Foto-App von Amorelie. Polyamorös ist das griechische Kunstwort für die Praxis, Liebesbeziehungen zu mehr als nur einem Menschen zu haben. Das klingt so wahnsinnig Bohemian, ich weiß. Nach Abenteuer, nach das Leben und die Liebe in die Hand nehmen, nach Paris im Sommer '69. Doch ich sage euch eins: Offene Beziehungen haben auf Tinder genauso viel verloren, wie dieser eine Delphin, der sich momentan in der Ostsee rumtreibt und in Motorboote beißt.

Meine wütende Antihaltung gegenüber Polyamorie kann ich rational nicht erklären. Und dennoch widert es mich oft, meistens eigentlich, an, wenn mir so ein Tindermann mit Bondage-Profilbild weiß machen möchte, dass er in einer abgesprochenen offenen Beziehung auf Augenhöhe lebt. Davon dürfe die Freundin natürlich nichts erfahren, man mache dies vertraulich und hinter vorgehaltener, gefesselter Hand. Neben Fremdgehen, liebesbedingter Unentschlossenheit und dem stadtbekannten „Commitment Issue“ scheint die offene Beziehung zu einer tolerierten Fratze des eigentlichen Beziehungsmodells zu werden, in dem am Ende einer immer heult.

Und geheult wird in dieser Stadt wegen Sex und Liebe doch wirklich genug. Da kann man auf einen Dreier-, Vierer- oder Fünferreigen getrost verzichten.

Die offene Beziehung scheint zu einer tolerierten Fratze des eigentlichen Beziehungsmodells zu werden, in dem am Ende einer immer heult.

Nehmen wir Justus vom Zionskirchplatz, der neben Marie noch Laura und Claire bummst. Er teilt meine Meinung nicht und geht davon aus, dass ihn Marie zustimmend mit ihren weißen Zähnchen anlächelt, während er ihr vorschlägt, „es doch mal mit anderen zu versuchen“. Mann könnte schließlich weiterhin sonntags zum Brunchen ins Einstein Stammhaus. Dabei möchte Marie eigentlich nur heulen. Weil sie Justus wirklich liebt, griechisch nur aus der Oberstufe kennt, und machmal, eher selten, zu „Ach Niko Ach“ am Ku'damm geht. Aber polyamorös, das findet sie eigentlich richtig beschissen.

Das hindert Justus, der hier leider für seine Zunft mit Namen und fiktivem Kopfkino herhalten muss, nicht daran, polyamorös rumzutindern, als hätte der Olymp keine Sperrstunde. Und in meinem persönlichen internationalen Tinder-Vergleichsmodell kann ich belegen, dass in keiner der mir in den letzten Jahren besuchten Großstädte so viel vermeintlich-multipel geliebt wird wie in Berlin.

So freut man sich als paarungsbereiter Hauptstädter über ein vielversprechendes Match, sieht sich jauchzend, Hand in Hand durch den herbstlichen Lustgarten schweben und Kürbislatte auf dem Weinbergsweg trinken, nur um dann festzustellen, dass Justus, John oder José, huch, „in einer Partnerschaft, aber wir sind cool“, ist. Natürlich. Wir sind alle cool. Zumal dieses offene Beziehungsmodell wahnsinnig vielversprechend ist, besonders im Alter zwischen 25 und 35. Wer weiß das denn nicht?!

Polyamorie ist kein Spiel, das ist Vertrauen auf hohem Niveau und Russisch Roulette für Hartgesottene.

Ihr könnt mir erzählen, was ihr wollt, ich halte es für ganz großen Quatsch und eine weitere Ausfahrt – in den Gegenverkehr – aus einer Beziehung, die sich irgendwo zwischen Komfortzone und Muschi Club abspielt. Nein, niemand möchte von dir, Justus, dominiert werden, während die arme Marie halb erstickend ins Kopfkissen hyperventiliert. Polyamorie ist etwas für Experten, für Menschen, die wissen, was sie tun, und dies auch beide zu genau, exakt genau, gleichen Teilen tun wollen. Polyamorie ist kein Spiel, das ist Vertrauen auf hohem Niveau und Russisch Roulette für Hartgesottene. So kann man nur hoffen, dass Tinder bald in die nächste Phase übergeht. Bestenfalls in die Trennungsphase.

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https://mitvergnuegen.com/2016/eins-swipe-drei-offene-beziehungen-funktionieren-auch-auf-tinder-nichtTue, 27 Sep 2016 15:25:20 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/eins-swipe-drei-offene-beziehungen-funktionieren-auch-auf-tinder-nicht
Pünktlich zum Semesterstart steigen die Mieten für WG-Zimmerimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

In Berlin lebt es sich schon lange nicht mehr günstig. Wer nicht unbedingt in Spandau oder Marzahn wohnen möchte, muss schon seit einer Weile tiefer in die Tasche greifen. Besonders Studenten trifft der Wohnungsmarkt in Berlin hart.

Eine Untersuchung des Moses-Mendelssohn-Instituts zusammen mit dem Suchportal wg-gesucht.de zeigt nun, dass 2014 ein WG-Zimmer in Berlin im Durchschnitt noch 350 Euro kostete. Dieses Jahr sind es schon 420 Euro. Damit sind wir deutschlandweit nach München, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart die fünfteuerste Stadt.

Ein WG-Zimmer ist 2016 70 Euro teurer als noch vor zwei Jahren

Dabei werden nicht nur die bestehenden Mieten von dem Vermieter nach oben hin angepasst. Auch neu auf dem Markt verfügbare Wohnungen werden zu zum Teil horrenden Mieten angeboten – zuletzt tauchte bei Immobilienscout eine 10-qm-Wohnung für 749 Euro auf.

Die hohen Mieten kommen allerdings nicht nur durch neue Mietverträge zustande. Häufig sind es auch die Mitbewohner in Spe, die so ihre Finanzen aufbessern. Überlegungen wie "Wieso vermieten wir das eine Zimmer nicht für 'nen Hunni mehr an einen Erasmus-Studenten oder einen besonders verzweifelten Erstsemester, die keine Ahnung vom Berliner Wohnungsmarkt haben?" hatte vielleicht der eine oder andere schon mal und es ist ja nicht verwunderlich, wenn man selbst versucht, sich über Wasser zu halten. Aber seien wir ehrlich: Diese Einstellung hilft keinem, denn auf lange Sicht steigen die Mieten immer weiter – auch für die, die untervermieten.

Aber die SPD hat ja schon fleißig die Werbetrommel gerührt, "Berlin bleibt bezahlbar". Wir sind gespannt, ob die Mieten also in Zukunft wieder sinken, oder ob wir bald München den Rang ablaufen.

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https://mitvergnuegen.com/2016/puenktlich-zum-semesterstart-steigen-die-mieten-fuer-wg-zimmerTue, 27 Sep 2016 12:49:09 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/puenktlich-zum-semesterstart-steigen-die-mieten-fuer-wg-zimmer
11 Fragen, die sich TKKG-Hörer früher nie gestellt habenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

TKKG gegen Die Drei ??? – die Rivalität der jugendlichen Detektiv-Banden beherrschte so manche Kindheit. Sind Fans der Drei ??? wirklich die besseren Menschen? Schwer zu sagen – aber wenn man sich TKKG als Erwachsener anhört, ergeben sich doch ein paar Fragen, auf die man als Kind nie gekommen ist:

1. Hat Tim Aggressionsprobleme?

Tim wollte nicht mehr Tarzan heißen, weil der Dschungelkönig ihm zu hohl erschien. Trotzdem hat er kein Problem damit, Verdächtige mit Judo-Tritten Schachmatt zu setzen. Gewalt geht also gar nicht – es sei, er übt sie aus.

2. Was kann Gaby eigentlich?

Siehst du Gaby direkt vor dir? Nein? Tja, dann wurde sie wohl entführt. Eine Power-Frau ist die Tochter von Kommissar Glockner, wie sie ja auch hauptsächlich definiert wird, leider wirklich nicht. Da wird es doch mal Zeit für ein Update.

3. Was tut eigentlich die Polizei in der TKKG-Stadt?

Eine Polizei gibt es ja offenkundig; Gabys Papa ist schließlich Kommissar. Man fragt sich allerdings, was die so den ganzen Tag treibt. Den Großteil der Fälle scheinen ja TKKG zu klären. Nicht mal Batmans Hilfe wird so bereitwillig von der Polizei angenommen wie die der Jugedetektive. Ob die TKKG-Polizisten vielleicht dieselbe Vorliebe für Donuts haben, die auch US-Cops unterstellt wird?

4. Warum wird Willy eigentlich ständig gemobbt?

So, wie seine Freunde ihn mit seiner Schokoladensucht aufziehen, ist es wirklich kein Wunder, dass Willy immer der weinerliche Dicke bleibt. Jetzt mal im Ernst: Seine Freunde rufen ihn ″Klößchen″. WTF?

5. Hat Karl noch irgendwas anderes zu tun, außer TKKG und den Zuhörer_Innen als laufender Wikipedia-Ersatz zu dienen?

Ich weiß, man nennt ihn auch ″Computer″, aber das ist lächerlich. Wegen Karl ist der Erzähler von Arbeitslosigkeit bedroht.

6. Leben TKKG in Gotham City?

Oder wie kommt es, dass gefühlt jeder Dritte in der TKKG-Stadt schwerstkriminell ist? Die Drei ??? haben wenigstens noch diese Detektiv-Agentur, durch die sie immer wieder mit Verbrechern in Berührung kommen. TKKG stolpern einfach so über die.

7. Wozu ist dieser Hund da?

Ja, Oskar ist süß, aber er bringt nichts. Klar, ab und zu kann man ihn als Geisel nehmen – Gaby kidnappen wird ja irgendwann auch langweilig – aber sonst braucht den kein Mensch.

8. Haben TKKG eigentlich Eltern?

Und wo sind die, wenn die Kids wieder mal tagelang durch die City cruisen, um irgendwelchen zwielichtigen Gestalten nachzustellen? Ein paar der Kids wohnen auch im Internet, wo die Lehrer es mit der Aufsichtspflicht auch nicht sonderlich genau zu nehmen. Selbst die Power Rangers hatten aufmerksamere Eltern!

9. Haben alle bei TKKG einen Duden verschluckt?

Oder wie kommt es, dass nicht nur die Kids, sondern auch die asozialsten Kriminellen sich auf eine Art und Weise ausdrücken, die Bond-Bösewichte erblassen lassen würde?

10. Was haben die TKKG-Autoren eigentlich gegen Ausländer?

Jemand hat einen Akzent? Dann ist er/sie fast sicher der/die Böse! Schon ein bisschen uncool.

11. Warum höre ich eigentlich TKKG und nicht die Drei ???

Weil ich glaube, dass TKKG bei allen Makeln und Unstimmigkeiten nur das Beste wollten und genauso ein Produkt ihrer Zeit waren wie die drei Detektive aus Rocky Beach. Umso mehr lohnt es, die neueren Abenteurer der TKKG-Bande zu hören und Verbesserungen zu entdecken. Auch Tim, Karl, Klößchen und Gaby lernen nämlich dazu!

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-fragen-die-sich-tkkg-hoerer-frueher-nie-gestellt-habenTue, 27 Sep 2016 11:00:37 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-fragen-die-sich-tkkg-hoerer-frueher-nie-gestellt-haben
Autumn in Berlin – 21 Awesome Things to Do in 2016img,iframe{max-width:100%;height:auto;}

If you like it or not, autumn has arrived. This means colder days but also more coziness at home. If you don't want to miss out on Berlin's vibrant life in fall, get ready to go outside. We collected 21 really nice things to do for you.

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Go for a walk along the Panke

One of the reasons it’s so amazing to live in Pankow is the immediacy of nature. Dog owners, joggers and walkers are equally happy and go picnicking, running and playing like there’s no tomorrow. At Bürgerpark there’s an animal enclosure for the little ones, and a the nearby Kinderbauernhof Pinke Panke there’s always something to discover. Parkcafé Rosenstein is great for bratwurst, beer and tarte flambée on warmer days, even if you need a little patience for the queue. If you want to get rid of the calories you can walk along the Pankewanderweg (Panke trail), where you can run into everyone who enjoys a view during their run, whether running idly or training for a marathon.

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Rent a pizza oven at Tempelhofer Feld

Pretty sweet: you can rent a clay oven, the self-proclaimed Pizzeria Tempelhof, at Tempelhofer Feld and bake your own pizzas. Just send an email to info@pizza-tempelhof.de and you will receive all the required information in order to use the oven.

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© Astrid Westvang/flickrCC Zeiss-Planetarium in Prenzlauer Berg

Since its reopening, Zeiss-Planetarium in Prenzlauer Berg has been shining brightly with its 360° video projecting dome which illuminates the entire dome with video images of the galaxy and transports you throughout the universe. Madness! They have great events such as the Drei??? (iconic radio dramas “The Three Investigators). Totally worth it.

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Tour the Olympic Village

The olympic stadium is one of the model examples of the megalomaniacal Nazi architecture. It has remained strong until today and refuses to weaken of old age despite all of the Hertha home football games and music events held there. The former Olympic village hasn’t held up quite as well though, roughly 20km west of the limits of Berlin in Brandenburg. After the Second World War the Red Army took over the previous athletes housing until the soldiers fully withdrew in 1992. Since then the property has been mostly abandoned and has deteriorated to a great extent. A tour throughout the ruins is worth it regardless or precisely because of the history which comes to life here in an eerie way.

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waffel

© Martin Lissmyr/FlickrCC Go for Waffles

When it starts to get ugly outside sometimes the only thing that can make us happy again is food. Like waffles. You can get some of the - without dispute and for many years - best waffles at Kauf dich Glücklich (Oderberger Straße is the comfiest location) in Prenzlauer Berg. Get them with apple sauce, hot cherries or just whipped cream. Moabiters can rely on the waffles with salted caramel sauce at the (ice cream) café Einer dieser Tage. You can get tasty vegan waffles at Le Johann Rose in Neukölln. Nomnomnom.

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Enjoy the view at Grunewald

If you are at Grunewald anyway, you should definitely stop at Grunewaldturm (Grunewald tower). From up there you’ll have a great view over the forest. If you’re too lazy going up, there is a nice restaurant at the bottom of the tower as well.

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© Stille Ecken in Berlin Stella and Apos Bootshaus

The seats on the raft at Stella and Apos Bootshaus are popular. No wonder – directly along Lietzensee you get a beautiful view of the glittering water and villas along the riverside. Your little break from the day-to-day is perfect with a snack and a sparkling rhubarb juice.

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Mädchenkino at former Kino Klick

Those of you who still have a sweet spot for watching movies in movie theaters and not streaming them at home will feel quite at home at the movie line-up Mädchenkino (yes, boys can come too). At the over 100 year old Saal at the former Kino Klick DaWanda Snuggery and director Patrick Banush show old and new movies, from “Annie Hall” from Woody Allen to “Everyone Else” from Maren Ade.

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Dancing Salsa at Clärchens Ballhaus

During the summer months, people were dancing in front of Monbijoutheater, now they continue moving at Clärchens Ballhaus. Most nights of the week you can learn to dance swing, tango or set-pattern dance here. The best day to go, however, is on Mondays when they give an introduction to Salsa for free.

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© Odor/wikipedia CC Center for Art and Public Spaces – Schloss Biesdorf

Roughly 150 years ago the royal building comissioner Heino Schmieden had Schloss Biesdorf built – a two-story classical tower villa. The building deteriorated over time, was repaired half-heartedly sometimes, and then finally restored with the second floor reopened as the Zentrum für Kunst und öffentlichem Raum (Center for Art and Public Spaces). Now you can go here for exhibitions, artist presentations or just to soak up a bit of the atmosphere. Worth seeing!

  • Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum – Schloss Biesdorf
  • Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin
  • Tuesday, Wednesday, Friday – Sunday: 10am–6pm, Thursday: 1pm–9pm
  • Admission: 5 euros
  • Mehr Info
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City idyll at Literaturcafé

If you’re not up for the expensive, snobby tourist trap Reinhard’s im Kempinski Hotel around the corner you should instead take your parents or grandparents to the quiet and idyllic Literaturcafé for the obligatory “Kaffee und Kuchen” (coffee and cake). You can sit in the garden reading your book, listening to chirping birds, without having to put up with the snobby car displaying at the Ku’damm. Also worth it is a walk along Fasanenstraße with its magnificent old buildings, shops and galleries. This is where you can find the fancy Berlin. And Richard Burger will serve up a couple literary works if you want a portion of culture with your dinner on Monday evenings.

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Free Yoga at New Deli Yoga

It almost sounds too good to be true: the New Deli Yoga Café offers free yoga classes. You can start your day off nice and fresh and then during the day the rooms are converted into a café (which is pretty good, by the way) with fresh dishes. Amazing!

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Get a massage at home

As soon as the temperature drops below 10° some people immediately crave a warm bath, soft slippers and “Gemütlichkeit” (coziness). If you want to round off your evening of pampering at home you can have a masseur from massagio come by and knead the last tensions out of your back. The massage therapists bring everything that they need for the massage: a massage table, a couple of towels and various massage oils. Go for it!

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Spreepark

© Abandoned Berlin Guided tour at Spreepark

The Spreepark is Berlin’s famous abandoned amusement park – everyone knows it. It has been rotting away between Plänterwald’s trees since 2001. Only a couple dinosaurs, a rusty rollercoaster, a lonely pirate ship and a couple remnants of a wild west town remain. The park was originally opened as “VEB Kulturpark Plänterwald” to commemorate the 20th birthday of the GDR in 1969. The city is now planning to reopen the park, although not in it’s original form. But “dit is Berlin” (“That’s Berlin”) – where nothing goes as planned. Since the end of July you can take tours through Spreepark again, more information here.

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Reawaken your romantic side at the Jerusalem Kirchhof

There are a lot of beautiful old cemeteries in Berlin, but the winding Jerusalem Kirchhof at Mehringdamm is a gem among them. It is the perfect place to listen to the breeze amongst the old chestnut trees, write poetry or just sit in the sun and read. Unlike other parks in the area, you won’t have to worry about the romantic atmosphere being interrupted by loud music or smoking barbecues as it is peaceful at every time of the day. But every so often a squirrel or fox will drop by.

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© Studentenwerk Berlin Enjoy the view with a coffee at the Telefunkenhochhaus

If you want to go up high, you might as well start right at the top: the TU (Technische Universität) cafeteria is on the 20th floor of the Telefunkenhochhaus at Ernst-Reuter-Platz. From 7:30am on you can enjoy coffee, snacks and the view here and let your thoughts wander – and if you get there that early you’ll have the best pick of seats right along the window.

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Antique and Flea market at the OBI parking lot in Lichterfelde

If you mean business looking for bargains, then get up early and make your way to Lichterfelde. Except for a couple sellers who have horrendous prices for rusty tools, most of the sellers at their tables are there privately and just want to get rid of their things. The market is large and visited by many families. The early bird really does get the worm here – many sellers start packing up two hours before the end of the selling day.

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Read magazines and flip through coffee table books

The best thing about bad weather is that you can finally mess about properly again. The best way is with a stack of great magazines. The store Do you read me? in Mitte is a safe bet but no secret. The magazine store Soda at Rosenthaler Platz just opened this summer. At the media store and café Westberlin along Friedrichstraße you can get a coffee, cinnamon pastries and “Stullen” (open-faced sandwiches) alongside your magazines.

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Take a tour to Berlin's underground world

You already know what Berlin looks like above the ground, but you might not have seen it’s underground bunkers. Take a tour with Berliner Unterwelten e.V., they even do them in English or Spanish.

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Hang out at Volksbar

The Volksbar, with over 100 seats, is pretty large and doesn’t lack in nice seating. Perfect for drinks, but also for watching Tatort (weekly Sunday crime show with rotating actors in different German cities – going strong since 1970). If you come here, be sure to come early in order to grab the best seats in front of the screen.

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© abbilder/flickrCC Fly a kite

Go to Teufelsberg, where you’ll have an amazing view over Berlin, or stop at Tempelhofer Feld to fly a kite. It’s fun and it will make you love the windy weather for once.

Need some more inspiration? Check out last year's guide.

Header photo: © photosounds/Shutterstock.com

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https://mitvergnuegen.com/2016/autumn-in-berlin-2016-21-awesome-things-to-doMon, 26 Sep 2016 15:08:48 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/autumn-in-berlin-2016-21-awesome-things-to-do
Endlich wissen wir, warum die BVG ständig zu spät kommtimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Die BVG hat in Berlin ein zwiespältiges Image. Einerseits erweisen uns U-Bahn, Tram und Busse größtenteils gute Dienste, andererseits stecken wir tagtäglich in Situationen zum Kopf schütteln. Die Ansagen sind unverständlich, der Bus ist mal wieder zu spät, fährt genau vor unserer Nase weg oder bremst aus heiterem Himmel abrupt. Und noch dazu kosten die Fahrkarten in Berlin nicht gerade wenig.

In ihrem neuesten Werbespot nimmt die BVG all diese Marotten auf die Schippe und bietet amüsante Erklärungen dafür, dass manches (nicht) so läuft, wie es läuft. Einem Eichhörnchen kann man schließlich wirklich nichts übel nehmen.

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https://mitvergnuegen.com/2016/endlich-wissen-wir-warum-die-bvg-staendig-zu-spaet-kommtMon, 26 Sep 2016 13:34:42 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/endlich-wissen-wir-warum-die-bvg-staendig-zu-spaet-kommt
BIG IN BERLIN 19.09.–25.09.2016 – Die letzte Woche in großen Bildernimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Die erste Herbstwoche 2016 hat uns noch immer viel Sommerfeeling und good vibrations geschenkt.

© Borke Berlin

Sonntag, 25.09., 18.05 Uhr –Pankow, Bürgerpark: Herbst ist okay. © Borke Berlin

© Liz Vega

Sonntag, 25.09., 16.45 Uhr – Kreuzberg, Park am Gleisdreieck: Der letzte warme Sonntag. © Liz Vega

© Matze Hielscher

Sonntag, 25.09., 15.10 Uhr – Kreuzberg, Gleisdreieckspark: Junge, kann der streng gucken beim Zeitungslesen. © Matze Hielscher

© Matze Hielscher
Sonntag, 25.09., 15.00 Uhr – Kreuzberg, Gleisdreieckspark: Ein neuer Co-Working-Space. © Matze Hielscher
© André Wunsch
Sonntag, 25.09., 14.35 Uhr – Mitte, Brandenburger Tor: Das Ziel in greifbarer Nähe. © André Wunsch
© Liz Vega

Sonntag, 25.09., 14.30 Uhr – Tiergarten, Klingelhöferstraße: Ein stiller Tag am Bauhaus-Archiv. © Liz Vega

© Christian Mentzel
Sonntag, 25.09., 14.13 Uhr – Mitte: Den kleinen Bruder anfeuern. Lauf, Bruder, lauf! © Christian Mentzel
© Matze Hielscher

Sonntag, 25.09., 14.00 Uhr – Mitte , Kronenstraße: Die Leute, die beim Marathon am Rand stehen und lustige und motivierende Schilder hochhalten, sollten auch mal eine Auszeichnung kriegen. © Matze Hielscher

© Christian Mentzel

Sonntag, 25.09., 14.00 Uhr – Mitte, Unter den Linden: Fast geschafft. Durchs Brandenburger Tor und das Ziel ist in Sichtweite. © Christian Mentzel

© Matze Hielscher

Sonntag, 25.09., 13.30 Uhr – Mitte, Charlottenstraße: Die Berliner Feuerwehr hat die Teilnehmer vom Berliner Marathon ein wenig abgekühlt. © Matze Hielscher

© Florian Reimann
Samstag, 24.09., 02.00 Uhr – Weißensee: Abbaden. © Florian Reimann
© Milena Zwerenz

Donnerstag, 22.09., 22.00 Uhr – Neukölln, Friedelstraße: Die Coda Bar serviert aufeinander abgestimmte Drinks und Desserts. Ziemlich fancy, ziemlich gut. © Milena Zwerenz

© Lena van Ginckel

Donnerstag, 22.09., 19.00 – Mitte, Alexanderplatz: Der sinnvollste Schriftzug der Stadt. © Lena van Ginkel

© Odeta Catana

Dienstag, 20.09., 23.35 Uhr – Friedrichshain, Badehaus Suzimpla: The Swag Jam live. © Odeta Catana

© Borke Berlin

Dienstag, 20.09., 9.15 Uhr – Wedding, Beusselstraße: Was ist das für 1 Himmel? SOS. © Borke Berlin

© Charlott Tornow

Montag, 19.09., 18.46 Uhr – Moabit, Westhafen: S-Bahn-Romantik. © Charlott Tornow

Vielen Dank an alle Fotografen für die schönen Fotos. Noch mehr große Bilder von Berlin findet ihr hier. Wenn ihr auch große Fotos von Berlin macht, dannschreibtunsankontakt@mitvergnuegen.com.

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https://mitvergnuegen.com/2016/big-in-berlin-19-09-25-09-2016-die-letzte-woche-in-grossen-bildernMon, 26 Sep 2016 11:28:41 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/big-in-berlin-19-09-25-09-2016-die-letzte-woche-in-grossen-bildern
Diese Illustrationen zeigen die absurden Erwartungen an Frauenimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

"Denke, wie ein Mann, handle wie ein Boss." – "Du bist zu herrisch." Als Frau das "richtige" Outfit zu tragen, das "Richtige" zu sagen und "richtig" zu handeln – das ist nahezu unmöglich. Denn was bedeutet überhaupt richtig? Und warum sollten wir genau das machen, was andere von uns erwarten?

Es gibt eine ziemlich absurde Erwartungshaltung Frauen gegenüber, wie sie sich zu kleiden und zu verhalten haben. Die Künstlerin und Modedesignerin Daisy Bernard hat diese bescheuerten Vorstellungen jetzt perfekt illustriert.

Auf Arbeit

© Daisy Bernard

In Beziehungen

© Daisy Bernard

Der Kleidungsstil

© Daisy Bernard

Das Auftreten

© Daisy Bernard
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https://mitvergnuegen.com/2016/diese-illustrationen-zeigen-die-absurden-erwartungen-an-frauenMon, 26 Sep 2016 10:33:41 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/diese-illustrationen-zeigen-die-absurden-erwartungen-an-frauen
Nein, auch du brauchst keinen Digital Detoximg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Digital Detox ist eigentlich ganz einfach: Man nehme die Wirren von Ein-, Um-, und Auszügen, einen arbeitsscheuen Techniker und herauskommt: Eine Online-Redakteurin respektive Internetkind der ersten Stunde ohne WLAN in der Wohnung. Für zwei volle Wochen – mein ganz persönlicher Jackpot. Was als unfreiwilliger Digital Detox begann und sich als nervenzehrendes Caféhopping und Hotspot-Schnorren fortsetzte, endete mit einigen Erkenntnissen über das Leben im digitalen Zeitalter, der eigenen Online-Filterblase und der Frage, ob das oftmals gerühmte Internetfasten tatsächlich die Lösung allen sozialmedial verursachten Übels ist.

Wer in der Medienwelt arbeitet oder sich auch ohne Bezahlung ein bisschen zu viel im Netz aufhält (also quasi alle Menschen zwischen 10 und 35) stößt seit einigen Jahren immer wieder über den Begriff des "Digital Detox", das digitale Fasten. Das bedeutet, für eine gewisse Zeit auf den Konsum und die Verwendung digitaler Medien zu verzichten. Das Heilsversprechen: Nicht weniger als der höchstmögliche Seelenfrieden im Informationszeitalter. Weil wir tagtäglich bewusst und unbewusst mehrere Kilometer (grobe Schätzung) mit dem Scrolldaumen auf dem Smartphonebildschirm zurücklegen, sich die Newsfeeds ständig selbst aktualisieren und die visuelle Überreizung durch Instagram, Snapchat, Twitter, Tinder und der BVG-App für unser analog programmiertes Gehirn einfach zu viel ist. Die Folge: Stress. Sagen Wissenschaftler, sagen deine Eltern und mindestens drei von deinen vernünftigen Freunden, die früher ein GEOlino-Abo hatten.

Das Netz ist Teil des Alltags – und so sollten wir es auch behandeln

Und ich gebe es zu: Es ist in der Tat erholsam. So in etwa eine halbe Stunde lang. In diesen ersten Minuten ohne Internet nehme ich mir vor, jetzt eben eine Weile in Cafés zu schreiben, mich aus Zeitungen zu informieren oder endlich mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen wie die anderen schlauen Kinder. Nach 31 Minuten greife ich zum Telefon und rufe meinen Netzanbieter an, um nach einer Übergangslösung zu fragen. „Sie haben doch bestimmt einen Internet-Stick oder sowas?“, hauche ich verzweifelt in den Hörer, meine Telefonphobie ignorierend, denn im Angesicht wahrer Not hat Angst keinen Platz. Einen Stick, ja, den haben sie und zwei Tage später habe ich ihn. Das verfügbare Datenvolumen reicht für zwei Emails, ein halbes Youtube-Video und drei gegoogelte Symptome. Wenigstens kein Krebs.

Es ist in der Tat erholsam. So in etwa eine halbe Stunde lang.

Also auf ins nächstgelegene Café. Menschen ohne festes Büro sind in Berlin keine Seltenheit und wenn die es schaffen, produktiv neben röhrenden Kaffeemaschinen, schnatternden Gästen und dem Geruch von frisch gebratenem Tofu zu arbeiten, kann ich das ja wohl auch. „Wenn du dich mal so richtig bilden willst“, sagt die eine Kellnerin zur anderen, während ich ernsthaft versuche, mich zu konzentrieren, „dann schau dir diese Videos an. Die sind richtig mit Philosophie und so. Kant, Karl Mars, kennste.“ Karl Mars, hihi. Ob der wohl mit Bruno verwandt ist?

Ich schäme mich für meine bildungsbürgerliche Hybris und nippe an meiner bodenständigen Apfelschorle, das erdet. Fazit: Im Café arbeiten funktioniert nur mit Kopfhörern und einer minutiösen To-Do-Liste, sonst belausche ich Mitmenschen oder bestelle Quatsch im Internet, einfach aus purer Freude darüber, dass es geht. Aber ja, die Flamingogießkanne brauche ich wirklich.

Die befreienden Spitzen eines klassischen Detox bleiben aus: Ich lese nicht mehr Bücher, ich telefoniere nicht öfter, ich fühle mich nicht befreit.

„Ich hab mich gestern wieder so aufgeregt über ihre Snaps, diese Person ist einfach so unfassbar dumm“, höre ich dann ein paar Tage später ein Gespräch in der Bahn mit. Abgesehen davon, dass ich vielleicht ein Lauschproblem habe, frage ich mich an dieser Stelle: Warum schaust du es dir dann an? Dieser klassische Fall von „Hatewatch“ ist die direkte Folge davon, nicht bewusst auszuwählen, was man eigentlich im Netz sehen will und was nicht – vielleicht noch ein gepaart mit einer Prise Voyeurismus. Alles in allem nichts, was man nicht steuern und den dadurch entstehenden Stress komplett vermeiden könnte. Es hilft immens, bewusst die eigenen Feeds und Followings zu kuratieren – auch wenn das bedeutet, enge Freunde auf Facebook stumm zu schalten oder den neuesten Hype erst ein paar Tage später mitzubekommen.

Die digitale Entgiftung ist nichts anderes als eine virtuelle Crashdiät

Während ich also weiter gezwungenermaßen an öffentlichen Orten meinen dunklen Machenschaften im Darknet nachgehe, stellt sich nach einigen Tagen eine gewisse knirschende Akzeptanz der Situation ein. Allerdings bleiben die befreienden Spitzen eines klassischen Detox aus: Ich lese nicht mehr Bücher, ich telefoniere nicht öfter, ich fühle mich nicht befreit. Umgekehrt habe ich aber auch nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, denn mit etwas Abstand vom Bildschirm wird schnell klar: So wichtig und weltbewegend ist das Meiste gar nicht, was da so abgeht. Klar würde ich gerne mein erfolgreich selbst an die Wand geschraubtes Regal mit der Welt teilen, ein paar schulterklopfende Likes und einen „Das ist ja voll schief!“-Kommentar dafür einfahren. Aber der Impuls geht nach ein paar Sekunden weg und das Leben weiter. Als sich Freunde über ein akut hochgradig virales Video beömmeln, kann ich natürlich nicht mitlachen. Das finde ich kurz doof und dann aber schnell auch ziemlich egal. Trotzdem denke ich weiter über mein unfreiwilliges Abgeschnittensein nach.

Es stigmatisiert das Internet als einen Ort des Unheils, vor dem man sich am besten regelmäßig in die rettende Abstinenz flüchtet.

Abgesehen von allen inhaltlichen Bedeutungsebenen finde ich allein schon den Begriff des „Digital Detox“ irreführend. Als wäre das Netz etwas grundlegend Schädliches, von dem man sich entgiften müsse. So gesehen wäre ein Detox in etwa so sinnvoll, wie eine Woche lang mit dem Rauchen aufzuhören und dann wieder anzufangen. Es stigmatisiert das Internet als einen Ort des Unheils, vor dem man sich am besten regelmäßig in die rettende Abstinenz flüchtet. Tatsächlich passiert im Netz viel Schlimmes, viel Unrecht oder auch nur ganz banale menschliche Dummheit. Die passiert aber in der Welt da draußen genauso und hier wie dort sollte niemand die Augen davor verschließen. Besonders nicht, wer mit dem Internet als konstante Zweitrealität großgeworden ist und über entsprechend gut ausgeprägte Verarbeitungsmechanismen verfügt.

Der "DD" scheint vor allem ein Lifestyle-Trend zu sein, ein symbolischer Akt der Befreiung. Jene, die ihn öffentlichkeitswirksam vollziehen, fallen danach wieder zurück in den üblichen, willenlosen Klicktrott wie einer Crashdiät. Da das Internet aber in den nächsten Jahren voraussichtlich noch mehr als heute unseren Alltag durchfasern und mitbestimmen wird, ist es mehr als nur eine präventive Schutzmaßnahme, sich einen für sich gesunden Umgang mit der digitalen Welt zu finden.

Die Lösung: Sortieren, reflektieren, deabonnieren

Nach zwei vergleichsweise unproduktiven, aber sich trotzdem noch normal anfühlenden Wochen erlöst mich eine Engelserscheinung in Form eines Technikers von meinem kalten Netzentzung. Der nun funktionierende Router leuchtet auf und ich bilde mir ein, dass er meinen innigen Zungenkuss erwidert. Meine mediale Ernährungspyramide ist wieder betriebsfähig. Und trotzdem geht mir nicht aus dem Kopf, was für ein krudes Konzept so ein Digital Detox eigentlich ist. Viel nachhaltiger ist es, sich gar nicht erst in die Situation zu bringen, ihn nötig zu haben. Proaktiv auszuwählen, mit welcher Art von Nachrichten man in welcher Frequenz konfrontiert wird ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung. Fast nichts ist im Netz nicht personalisierbar, jeder kann sich seine eigene Blase bauen und sie nach Belieben umgestalten.

Viel nachhaltiger ist es, sich gar nicht erst in die Situation zu bringen, einen Digital Detox nötig zu haben.

Als Digital Native heißt das vor allem, genügend kritischen Reflexionsabstand zur Informationsflut zu gewinnen und analoge Korrektive für die digitale Gegenwart zu finden. Und sich zudem einen guten Blick dafür anzutrainieren, wenn es um die Bewertung von Meldungen und Posts geht. Muss ich das wissen? Muss ich das genau jetzt lesen oder beantworten? Oft lautet die Antwort: Nein. An dieser Stelle hat die Online- gegenüber der Offlinewelt einen großen Vorteil: Was einen stresst, kann man ziemlich leicht vermeiden oder abschalten und sich umso mehr auf Dinge konzentrieren, die einen interessieren, inspirieren oder unterhalten. Davon gibt’s glücklicherweise eine Menge – vor genauso wie auf dem Bildschirm.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss surfen.

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https://mitvergnuegen.com/2016/nein-auch-du-brauchst-keinen-digital-detoxSun, 25 Sep 2016 17:00:28 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/nein-auch-du-brauchst-keinen-digital-detox
11 Serien, die ihr im Herbst unbedingt schauen solltetimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Der Sommer geht, der Herbst kommt – und mit ihm viele brandneue Serien. Die interessantesten Newcomer haben wir hier für euch zusammen getragen. Zunächst starten die Serien alle natürlich in den USA, aber dank Netflix, Amazon, iTunes und Co. werden sie bestimmt auch zeitnah an deutsche Ufer gespült.

1. Timeless

Worum geht’s: Ein Team der Homeland Security reist durch die Zeit, um die amerikanische Geschichte vor einem kriminellen Mastermind zu schützen.

Wer sollte das schauen: Alle Fans von „Supernatural“. Serienschöpfer Eric Kripke erfand nämlich auch diese Serie.

So ähnlich wie: Quantum Leap, Timecop

Start: 03.10.2016

2. Westworld

Worum geht’s: In einem futuristischen Wild-West-Vergnügungspark kämpfen fortschrittliche Roboter dafür, mehr als nur Unterhaltung für menschliche Gäste zu sein.

Wer sollte das schauen: Leseratten und Fans von "Jurassic Park" – Thriller-Autor Michael Crichton schrieb die Buchvorlage zur Serie.

So ähnlich wie: The Matrix, Almost Human

Start: 02.10.2016

3. Luke Cage

Worum geht’s: Nachdem ein misslungenes Experiment ihm Superkräfte verliehen hat, kämpft der hünenhafte Luke Cage, den wir schon aus Jessica Jones kennen, in Harlem für Recht und Ordnung.

Wer sollte das schauen: Alle, die vom Marvel-Universum nicht genug kriegen können.

So ähnlich wie: Jessica Jones, Daredevil

Start: 30.09.2016

4. Frequency

Worum geht’s: In der Neuerzählung des gleichnamigen Films entdeckt die junge Ermittlerin Raimy, dass sie durch ein altes Funkgerät mit ihrem mittlerweile verstorbenen Vater in der Vergangenheit sprechen kann. Ihre Zwiegespräche haben jedoch dramatische Auswirkungen auf die Gegenwart.

Wer sollte das schauen: Alle, die sich manchmal wünschen, nochmal etwas anders machen zu können.

So ähnlich wie: Fringe

Start: 05.10.2016

5. Designated Survivor

Worum geht’s: Nachdem ein Anschlag die gesamte Regierung ausgelöscht hat, wird der kleine Abgeordnete Tom Kirkman urplötzlich Präsident der USA.

Wer sollte das schauen: Fans von Kiefer Sutherland, der als Tom Kirkman zeigt, dass er auch leise Töne anschlagen kann.

So ähnlich wie: 24, The West Wing

Start: 21.09.2016

6. This is Us

Worum geht’s: Die Serie verfolgt den Werdegang von vier Menschen, die zunächst scheinbar nichts außer ihrem Geburtstag gemein haben. Im Laufe der Zeit ergeben sich jedoch komplexe Verbindungen zwischen den Einzelschicksalen, die teilweise nicht mal den Charakteren selbst bewusst sind.

Wer sollte das schauen: Freunde detaillierter Charakterstudien

So ähnlich wie: Parenthood, Girls

Start: 21.09.2016

7. Atlanta

Worum geht’s: Der ambitionierte Earn versucht seinen Cousin als Rapper groß rauszubringen. Allerdings hat er sich den Durchbruch etwas zu einfach vorgestellt.

Wer sollte das schauen: Fans von "Community"-Darsteller Donald Glover, der nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch die Idee zu "Atlanta" hatte.

So ähnlich wie: Empire

Start: 06.09.2016

8. The Good Place

Worum geht’s: Dank eines Formfehlers landet die Misanthropin Eleanor im Himmel. Möchte sie im politisch korrekten, immer freundlichen Paradies bleiben oder gibt es sogar einen Weg zurück auf die Erde?

Wer sollte das schauen: Alle, die sich gern vorstellen, sie kämen in den Himmel. Und natürlich Fans der großartigen Kristen Bell, die die bissige Eleanor spielt.

So ähnlich wie: Dead Like Me

Start: 19.09.2016

9. Son of Zorn

Worum geht’s: Der grobschlächtige Cartoon-Barbar Zorn verlässt seine Zeichentrick-Welt, um in unserer Welt Zeit mit seinem Sohn zu verbringen. Seine Ex und ihr neuer Freund sind davon allerdings wenig begeistert.

Wer sollte das schauen: Alle, die schon immer mal wissen wollte, wie ein He-Man sich in unserer Welt schlagen würde.

So ähnlich wie: Roger Rabbit, Bojack Horseman

Start: 25.09.2016

10. No Tomorrow

Worum geht’s: Evie und Xavier machen sich auf, um all das zu tun, was sie in ihrem Leben noch tun wollen – denn Xavier ist davon überzeugt, dass in acht Monaten die Welt untergeht.

Wer sollte das schauen: Alle, denen die romantischen Komödien der letzten Jahre zu vorhersehbar waren

So ähnlich wie: My Name is Earl, Das Beste kommt zum Schluss

Start: 04.10.2016

11. Divorce

Worum geht’s: Frances reicht's: Sie möchte sich nicht nur von ihrem Mann trennen, sondern von ihrem ganzen bisherigen Leben.

Wer sollte das schauen: Fans von Sarah Jessica Parker

So ähnlich wie: Girls, Sex and the City

Start: 09.10.2016

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https://mitvergnuegen.com/2016/11-serien-die-ihr-im-herbst-unbedingt-schauen-solltetSun, 25 Sep 2016 10:00:59 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-serien-die-ihr-im-herbst-unbedingt-schauen-solltet
11 Dinge, die ihr noch nicht über den Berlin Marathon wusstetimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Der Berlin-Marathon findet am Sonntag zum 43. Mal statt und ist neben den Marathons in New York, Chicago, London und Paris einer der bekanntesten weltweit. Dass der Berlin-Marathon  – so wie alle anderen – genau 42,195 km lang ist, brauchen wir euch vermutlich nicht zu erzählen. Aber diese 11 Dinge wusstet ihr vermutlich noch nicht.

1. Der Berlin-Marathon ist so beliebt, dass die über 40.000 Startplätze verlost werden.

2. Während des Marathon-Wochenendes werden rund 250 Liter Massageöl verknetet.

3. Es werden rund 9.000 zusätzliche Straßenschilder angebracht, um Verkehrsteilnehmer vor Störungen durch die Läufer zu warnen.

4. Dieses Jahr findet zum 28. Mal der Mini-Marathon statt. Die jüngsten Teilnehmer sind gerade Mal 9 Jahre alt und laufen 4,2195 km.

5. Wenn 40.000 Menschen je 42,195 km laufen, sind das insgesamt ca. 1,7 Mio Kilometer – also zwei Mal zum Mond und zurück.

6. Einige Tage vor dem Start wird die ganze Stadt mit blauen Linien auf dem Boden markiert. Diese zeigen den Läufern den Idealweg an.

7. 2015 wurden 145.000 Bananen, 80.000 Kekse, 45.000 Äpfel und 10.000 Joghurtdrinks von den Läufern verdrückt.

8. Wenn Männer eine Zeit unter 02:04:00 schaffen, bekommen sie eine Prämie von 30.000 Euro, für Frauen gibt's das Gleiche schon bei unter 02:19:00.

9. 2014 stellte Dennis Kimetto mit einer Zeit von 2:02:57 Stunden einen neuen Weltrekord in Berlin auf.

10. In den frühen 1980ern haben sich Läufer aus der DDR unter die Starter in West-Berlin gemischt. Sie starteten unter verschiedenen Synonymen, einer von ihnen sogar unter dem Namen seines Hundes.

11. Beim ersten Berlin-Marathon haben es gerade Mal 214 Teilnehmer ins Ziel geschafft, inzwischen sind es über 30.000.

© Matze Hielscher
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https://mitvergnuegen.com/2016/11-dinge-die-ihr-noch-nicht-ueber-den-berlin-marathon-wusstetSun, 25 Sep 2016 08:00:08 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/11-dinge-die-ihr-noch-nicht-ueber-den-berlin-marathon-wusstet
Wenn sich zwei streiten, freut sich das Netzimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Wenn sich so ein Vorzeigepaar, wie die Schauspieler Brad Pitt und Angelina Jolie trennen, ist die mediale Aufmerksamkeit ja schon vorprogrammiert. Und die schmutzige Wäsche gibt es gratis oben drauf. Die fünf Artikel, die wir euch heute empfehlen, beschäftigen sich deswegen allesamt mit dem neusten Rosenkrieg des ehemaligen Promipaares.

1. Interview: "Laura Wasser: Jolies Anwältin im Interview"

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Die Anwältin Laura Wasser hat schon so einige Ehen scheitern sehen und auch die ein oder anderen Klienten bei unangenehmen Hollywood-Scheidungen getrennt. Dieses Mal vertritt sie Angelina Jolie. In einem Interview mit Steve Wonder spricht sie, selbst geschieden und Mutter zweier Kinder, über ihre Haltung zur Ehe.

2. FAZ: "So reagiert das Netz auf das Ende von #Brangelina"

Egal ob #brangelina, #breakingbrad oder #braxit: Das Internet ist voll von Kommentaren zu neusten Updates. Die FAZ hat hier ein paar schöne gesammelt.

3. Spiegel: "US-Behörde soll Vorwurf gegen Brad Pitt prüfen"

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Kaum eine Ehe geht einvernehmlich auseinander. Meistens gibt es einen "Guten" und einen "Bösen", wenn die Trennung von Promis öffentlich wird. Dieses Mal ist es definitiv Brad Pitt, ihm gegenüber werden nämlich Missbrauchsvorwürfe geäußert. Der Spiegel berichtet.

4. Zeit: "Sie haben uns ein Denkmal gebaut"

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2004 haben sich die beiden bei den Dreharbeiten für "Mr. & Mrs. Smith" kennengelernt. Die Zeit beschreibt in ihrem Artikel, was sie seitdem gemeinsam erlebt, erreicht und geleistet haben. Außerdem munkelt man darüber, ob der gemeinsame Film By the Sea eventuell schon eine Vorahnung zugelassen hat.

5. London Evening Standard: "Brad Pitt and Angelina Jolie figures separated at Madame Tussauds"

Auch wenn die beiden ihre richtige Scheidung noch vor sich haben, hat Madame Tussauds zumindest ihre Wachsfiguren schon räumlich voneinander getrennt.

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https://mitvergnuegen.com/2016/wenn-sich-zwei-streiten-freut-sich-das-netzSat, 24 Sep 2016 11:06:17 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/wenn-sich-zwei-streiten-freut-sich-das-netz
5 Zutaten, 15 Minuten: leckere Snickers Energy Ballsimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Ihr habt Lust auf Snickers, aber wollt das Ganze mal eine Spur gesünder essen? Kein Problem! Ich zeige euch, wir euch das mit nur fünf Zutaten in nur 15 Minuten gelingt. Wichtig ist hierfür ein ziiiiemlich starker Mixer, denn ihr müsst Datteln und Erdnüsse irgendwie klein bekommen. Im Kühlschrank könnt ihr eure kleinen, energiegeladenen Bälle für maximal 4 bis 5 Tage aufbewahren. Klein, salzig, schokoladig und so einfach!

Zutaten

350g Erdnüsse geröstet, ungesalzen | 350g Datteln | 5EL Kakaopulver | 1 Vanilleschote | 1-2TL Salz

So geht's!

1. 50g Erdnüsse bei Seite legen und die restlichen 300g im Mixer zerkleinern.
2. Datteln, Kakaopulver, die Vanilleschote und Salz dazugeben und zu einer formbaren Masse mixen. Wenn nötig, etwas Wasser hinzugeben (2EL).
3. Aus der Masse Bälle formen und 1, 2 oder 3 Erdnüsse darin verschwinden lassen und einrollen.
4. Mit etwas Kakaopulver bestreuen und kalt stellen.

Tipp: Wem die Bällchen nicht süß genug sind, der kann natürlich noch 1 EL Agavendicksaft hinzugeben.

Fertig!

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https://mitvergnuegen.com/2016/5-zutaten-10-minuten-snickers-energy-ballsSat, 24 Sep 2016 09:00:57 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/5-zutaten-10-minuten-snickers-energy-balls
Frische Säfte, Bagels und leckere Kuchen – What Do You Fancy Love in Charlottenburgimg,iframe{max-width:100%;height:auto;}

Wer ab und zu mal am Ku’damm oder in den Straßen rund um den Savignyplatz unterwegs ist, der sollte das What Do You Fancy Love eigentlich kennen. Das Café mit dem doch eher ungewöhnlich langen Namen gehört in Charlottenburg – und auch bei uns – zu den beliebtesten Spots für einen leckeren Start in den Tag, den süßen Nachmittagssnack und erfrischende Säfte.

Zwei Jahre lang quetschten und drängten sich die Gäste in dem schmalen, kleinen Café der Brüder Giacomo und Ritchie, bis im Winter 2014 erweitert werden konnte. Wand raus, mehr Tische rein – ganz nach dem Motto “bigger is better”. Ein echter Hingucker und der Favorit für schnieke Instagramposts ist die mit Modefotografien tapezierte Wand im großen Raum. Auch hinten in der Küche gibt’s anstatt Tapete Comics an den Wänden. Frische Blumen und große Industrielampen runden den Shabby-Chic-Look perfekt ab. Berlin-Charlottenburg sieht eigentlich anders aus – so gefällt’s uns aber viel besser.

© Twohungrysisters
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Wirklich ganz kann man dennoch nicht vergessen, dass das Café nur ein paar Schritte vom Ku’damm entfernt ist. Das Publikum erinnert einen wieder daran. Neben jungen Familien, Pärchen und Anzugträgern aus den benachbarten Büros findet man hier eben auch das Klischee: Mädels, die sich hinter einer Schicht Make-Up und der neusten Designerbrille verstecken, Typen die ihre dicken Schlitten demonstrativ in zweiter Reihe parken und geliftete Damen mittleren Alters. Uns geht es aber ums Essen, Personal und Atmosphäre und die sind hier echt gut.

Die Entsafter und Mixer laufen den ganzen Tag auf Hochtouren damit Detoxer, Fitnessfanatiker und “Flüssigfrühstücker” die frischen Säfte, Shakes und Smoothies mit Namen wie "All Day Breakfast", "Freaky Fresh" oder "Eat Me" genüsslich schlürfen können. Wer der süßen Versuchung bei so viel Vitaminen dennoch nicht widerstehen kann, für den gibt’s meeeega leckere Kuchen, buttrige Croissants und riesige Cookies. Aber nicht zu lange warten, die Dinger sind beliebt und schnell vergriffen.

© Twohungrysisters
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Der Service ist nett und aufmerksam, man kennt sich, quatscht kurz über dies und das und verabschiedet sich mit einem Lächeln und einem ”Bis morgen dann”. Giacomo steht oft selbst hinterm Tresen, empfängt seine Gäste mit einem breiten Grinsen und scheint jeden beim Namen zu kennen. Müde Morgenmuffel, die sich hier ihren Americano, Guacamole-Bagel oder ihr Granola-Müsli bestellen, werden von dem etwas lauten Aufrufen der Namen bei fertigen Bestellungen auch noch wachgerüttelt. Im Fancy werden "Clean Eater" genauso glücklich wie Kalorienvernichter, Kaffeejunkys und Bagelbegeisterte. Egal, zu welcher Kategorie ihr gehört, ab in die Knesebeckstraße mit euch und den Hunger stillen.

Unbedingt probieren // Den Chocolate Chip Cookie mit dicken Stückchen und Erdnussbutter. Wer es lieber herzhaft mag: Bagel oder Brot mit Leberwurst.

Veggie // Leckere und gesunde Säfte in allen Farben, Chia-Pudding und Mandelmilch-Option

Money // Kuchen, Bagel und Müsli gibts für 3 bis 5 Euro, Säfte, Shakes und Smoothies zwischen 3,90 bis 5,90 Euro

Geile Zeit // Am besten unter der Woche kommen, dann ist es nicht so voll wie am Wochenende

What Do You Fancy Love? | Knesebeckstraeße 68/69, 10623 Berlin | Montag – Freitag: 8–18 Uhr, Samstag: 9–18 Uhr, Sonntag: 10–18 Uhr | Mehr Info

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https://mitvergnuegen.com/2016/frische-saefte-bagels-und-leckere-kuchen-what-do-you-fancy-loveSat, 24 Sep 2016 09:00:56 UTChttps://mitvergnuegen.com/2016/frische-saefte-bagels-und-leckere-kuchen-what-do-you-fancy-love