Best of 40 DAYS OF EATING & Outtakes

Aufhören ist immer am schwersten. Kennen wir alle. Von Chips, von der Liebe und von Zwillingen. Deswegen hier noch einmal ein kleiner Rückblick mit bisher unveröffentlichten Bildern & ein Zwillingshirnschmalz. Es ist vorbei-bei-bei, Grießbreimond.


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Maria, wie fühlst du dich gerade?

Ich fühle mich wie eine Ente. Birnenförmig und beinlos watschel ich durch die Welt und meine Augen starren ausdruckslos in der Gegend herum. Nak nak. Ich habe 40 Tage lang durchschnittlich 4 -5 Stunden pro Nacht geschlafen, ohne dass ich hierfür jemals hätte vorher gebären müssen. Wobei, aus der Masse an Tatar und Zwiebeln, die ich in mich reingeschaufelt habe, kann man sicherlich auch ganz hübsche Mettbabies formen (Metthilda!). Nein, jetzt mal ehrlich: Irre. Wir hatten kein Budget, nur wahnsinnigen Hunger, ein wahnsinniges Team aus total Bekloppten und jede Menge Bock. Geht doch. (Anm. d. Red. Habt ihr uns Reste aufgehoben?)

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Dein Lieblingsgetränk in den letzten 40 Tagen?

Der Tonkabohnendrink im Mercosy. Der Wein im Cookies Cream war tatsächlich der beste. Einfach aus dem Grund, dass ich von Wein absolut keine Ahnung habe, Geburtstagskind Philip aber anhand meiner stümperhaften Erklärungsversuche exakt meinen Geschmack getroffen hat. Auch war die Cordobar weintechnisch spitzenklasse. (Anm. d. Red. Eigentlich hatten wir gesagt, EIN Lieblingsgetränk. Ja ja...)

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Dein Lieblingsessen aus dem Projekt?

Ceviche bei Dr. TO's. ASAP Burger bei Burgers & HipHop. Die Linsen im Lava. Sabich im Neni. Der Hotpot im District Mot! Alles in der Cordobar. Sorry für so viele Tipps, aber geil ist leider geil. (Anm. d. Red. Eigentlich hatten wir gesagt, EIN Lieblingsessen. EINS.)

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Lieblingsnachtisch?

Das Matchaeis bei Dr. TO's!!! (Anm. d. Red. Ah ja, macht Matcha nicht angeblich wach?)

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Lieblingsservice?

Schwierig zu sagen, da sich wirklich (fast) alle wahnsinnig viel Mühe gegeben haben. Cookies Cream war sehr gut, denn hier spricht man unsere Sprache. (Anm. d. Red. Wir jetzt auch, wir jetzt auch! Hoffentlich. Ein bisschen zumindest.)

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Die größte Überwindung?

Definitiv das Betreten der absoluten Dunkelheit in der UnsichtBAR. Ich hab gedacht, man sperrt uns in eine Mini-Kiste ohen Frischluftzufuhr. Nur irgendwie mit ganz vielen anderen Leuten. Diese Phantasie macht wenig Sinn, ich weiß, aber ich konnte ja auch einfach wirklich gar nichts sehen. (Anm. d. Red. Das unterm Tisch waren übrigens wir.)

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Die überraschendste Überraschung?

Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich jemals eine Seidenraupe essen werde. Nie. Hab ich aber! Ich habe zudem auch niemals damit gerechnet, dass wir so unfassbar viel trinken müssen. Haben wir aber! (Anm. d. Red. Hicks.)

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Was ist in diesen Tagen passiert, was ihr uns nicht verraten habt?

ÄÄÄÄÄH. Da wir uns emotional wie charakterlich hier komplett nackig gemacht haben, muss ich bei der Beantwortung dieser Frage leider passen. (Anm. d. Red. Wenn ihr wüsstet, dass die Screenshots eurer SMS schon höchstbietend bei Ebay... Ach.)

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Wo können wir dich von nun an finden, wenn nicht hier an Ort und Stelle?

Bei Bold. Bei Instagram. Bei Tumblr.

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Noch einen Wunsch?

Klaro sind wir erschöpft und sagen das auch mal ganz gerne. Aber ehrlich? Vor jedem Restaurantbesuch schnellte mein Euphoriepegel enorm in die Höhe. Euphoriepegel, haha! Ich liebe das Team von Mit Vergnügen. Und meine rotznäsige Zwillingsschwester nicht mehr jeden Tag zu sehen, wird mir schwer fallen. Ich bin SEHR gespannt auf das, was da kommen mag. Und glaubt mir: Da kommt was. Danke an alle Unterstützer, Mitmacher, Begleiter, Leser. Wir haben euch lieb. Sehr. Penis. (Anm. d. Red. ALSO BITTE!)

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Sophia, wie fühlst du dich gerade?

Ich fühle mich alt. Und ausgelaugt. Und restbesoffen. Jeden Tag rausgehen, neue Leute treffen, neue Eindrücke verarbeiten und sich auf neue Situationen und Orte einstellen zu müssen, ist verdammt anstrengend. Aber auch verdammt schön, interessant, überraschend und ich möchte keinen Moment der letzten 40 Tage missen. Gemeinsam mit Mit Vergnügen hatten wr eine wahnwitzige Idee - und haben es einfach gemacht. Ohne Budget, ohne einen Plan von klassischer Restaurantkritik, aber dafür mit viel Bock. Freunde? Habe ich alle ewig nicht gesehen. Zwischendurch hatten wir Geburtstag, ich habe einen neuen Job angefangen und auch privat hat sich einiges verändert. Ich bin gespannt auf die Dinge, die noch kommen werden. Fakt ist: Ich liebe das und ich möchte in dieser Richtung weitermachen. Was genau? Das wird sich zeigen. Jetzt verkrieche ich mich aber erst einmal zu Hause und verlasse für die nächsten Tage mein Sofa nicht. Essen? Wird sebst gekocht. (Anm. d. Red. Das wollen wir sehen, haha.)

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Dein Lieblingsgetränk in den letzten 40 Tagen?

Ganz klar: der kleine, geile Koreaner im Mercosy. Cremig, vegan mit dem ungewöhnlichen Aroma der Tonkabohne. Ach ja, und der knallt auch schön. Alles richtig gemacht. (Anm. d. Red. Ihr seid doch selbst zwei Tonkaböhnchen.)

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Dein Lieblingsessen aus dem Projekt?

Das ist eine verdammt schwere Entscheidung. Es kommt wirklich darauf an, was man sucht. Was schnelles zwischendurch: Schiller Burger. Richtig fancy Dinner: Cookies Cream. Tapas: Dr. TO's. (Anm. d. Red. Hiermit möchten wir noch einmal auf die morgendlichen SMS an die Redaktion hinweisen, die da lauteten: "ICH HAB HUNGER! JETZT! WO GEHT'S HIN? WANN MUSS ICH LOS? ICH HAB HUNGER!")

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Lieblingsnachtisch?

Ich versteh die Frage nicht. Hihi. Also Dessert ist ja immer geil. Aber das Dessert im Glass war einfach nur out of this fucking world. (Anm. d. Red. Habt ihr eigentlich aufgegessen? Wer nicht aufisst, hat sieben Jahre schlechten GV. Haben wir gehört. Oder gelesen. In einer SMS. Morgens.)

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Lieblingsservice?

Ganz klar im Cookies Cream. Professionell, witzig und super kompetent. Mit der gewissen Schnodderigkeit, die ich so liebe. Aber kein bisschen arrogant oder abgehoben. (Anm. d. Red. Gewisse Schnodderigkeit, so so. ABRÄUMEN JETZ!)

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Die größte Überwindung?

Ganz klar und ohne Zweifel der Abend im Goura Pakora. Bei -12 Grad durch die halbe Stadt für einen Imbiss. Du stehst auf einem zugigen Bahnsteig, deine Finger frieren ab und du denkst nur noch: "Toll. Alle anderen hocken jetzt zu Hause auf dem Sofa und bestellen sich was zu futtern. Nur du nicht. Du musst ja unbedingt dieses Projekt machen. Im Winter. Ich hasse die Welt, ich hasse, das Projekt, ich hasse meine Leben, ich hasse alles. Hass Hass Hass." (Anm. d. Red. Wir können dem verehrten Publikum hiermit versichern, dass dieser Absatz erfunden ist. Diese beiden Frauen finden immer alles ausnahmslos super. Naja, fast. Aber wenn sie mal etwas nicht ausnahmslos super finden, dann reißen sie sich zusammen. Naja, fast.)

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Die überraschendste Überraschung?

Die Cordobar. Das war wirklich der Laden, der mich zum Schwanken gebracht hat. Und das lag nicht nur an der Weinbegleitung. So eine gute Küche hätte ich niemals in einer Weinbar vermutet. Ich dachte vor dem Besuch in der Cordobar echt: "Na prima. Heute wirste nich satt. Scheiße." Und dann hauen die Jungs ein geiles Gericht nach dem anderen raus. Ich habe selten so gut gegessen. Und so guten Wein getrunken. Also ich gehe am Samstag zum Restesaufen. Und ihr? (Anm. d. Red. Wir auch.)

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Was ist in diesen Tagen passiert, was ihr uns nicht verraten habt?

Ich habe eigentlich alles, was ich erzählen wollte, auch erzählt. (Anm. d. Redaktion: LÜGE!)

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Wo können wir dich von nun an finden, wenn nicht hier an Ort und Stelle?

Bei Instagram und I hate unicorns.

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Noch einen Wunsch?

OK, vielleicht hat ihr es gemerkt, vielleicht auch nicht: Maria und ich sind uns zeitweise wirklich extrem auf den Sack gegangen. Aber gleichzeitig hat uns 40 DAYS OF EATING auch näher gebracht (wenn das denn möglich ist). Ich hätte niemals gedacht, dass ich das mal sage, aber ich hoffe sehr, in Zukunft noch mehr mit Maria zusammen arbeiten zu können. Habe ich das gerade wirklich gesagt? Ich habe das gerade wirklich gesagt. Und ja, ich wünsche mir, in Zukunft noch mehr solcher Projekte machen zu können. Und ich wünsche mir, dass auch andere Leute sich trauen, solche wahnwitzigen Formate zu entwickeln und einfach umzusetzen. Also ihr Verrückten, ihr Träumer, ihr Utopisten: Einfach machen! (Anm. d. Red. Und vorher nochmal ausschlafen.)


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Alle Folgen 40 DAYS OF EATING gibt es hier. Wir bedanken uns bei Dein Biogarten für die Bewirtung bei unserem Dankeschön-Essen für die Mädels und alle Fotografen und Fotografinnen. Wir bedanken uns bei all jenen, die Fotos gemacht, für ihre tatkräftige und so wunderschöne Unterstützung. Wir bedanken uns auch bei den Restaurants, die Maria & Sophia eingeladen haben. Sowie bei allen, die uns auf irgendeine Weise geholfen und unterstützt haben. Bei Franzi für die tollen lila Fotos. Bei Carmi für das schöne Logo. Und bei Timothy Goodman und Jessica Walsh.

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