11 Serien-Highlights im Januar, die ihr nicht verpassen solltet

© ARD Degeto/Pantaleon Films GmbH/Mirza Odabasi

Es ist 16 Uhr, ein Blick aus dem Fenster: Regen, Dunkelheit, Berliner Tristesse. Wie jedes Jahr um diese Zeit kickt der Winterblues bei vielen von uns noch mal so richtig rein. Klar, ihr könnt jetzt joggen gehen, Vitamin-D-Tabletten schlucken und euch Tageslichtlampen kaufen, um gegen das Stimmungstief anzukämpfen. Oder ihr passt euer Verhalten an die dunkle, aber eben auch gemütliche Jahreszeit an. Will heißen: Einfach mal einen Gang runterschalten, die Füße hochlegen und – ihr wisst, was jetzt kommt – eine gute Serie bingen. Haben wir euch von "Netflix & Chill" überzeugt? Dann liefern wir euch hier direkt noch unsere 11 Serien-Highlights für den Januar mit.

1. Kaleidoskop

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Wenn ihr Fans der "Oceans 11"-Reihe (gewesen) seid, dann ist "Kaleidoskop" garantiert auch etwas für euch. Die Serie ist eine sogenannte Heist-Serie, in der es um die Planung und Umsetzung eines spektakulären Raubüberfalls geht, bei dem wir den Täter*innen quasi über die Schulter blicken und mitten im Geschehen dabei sind. Chef der Räuber*innenbande dieser Serie ist der berüchtigte Panzerknacker Leo, der ein Team zusammenstellt, um bei einem Überfall sieben Milliarden US-Dollar zu erbeuten. Ob der Plan trotz so mancher Probleme am Ende gelingt, könnt ihr jetzt bei Netflix sehen. Erwähnenswert ist übrigens, dass ihr die einzelnen Episoden in beliebiger Reihenfolge schauen könnt, am Ende soll trotzdem immer alles passen. Probiert's mal aus!

2. Totenfrau

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Ebenfalls bei Netflix angelaufen ist die packende Serie "Totenfrau". Es geht um Brünhilde Blum (gespielt von Anna Maria Mühe), die mit ihren zwei Kindern in einem beliebten Skigebiet lebt und ein Bestattungsinstitut leitet. Eines Tages kommt ihr Mann auf tragische Weise bei einem Unfall ums Leben. Doch Brünhilde glaubt nicht daran, dass es ein normaler Unfall war und beginnt nachzuforschen, wie das alles passieren konnte. Sie findet heraus, dass er brutal ermordet wurde und zuvor offenbar einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur war. Am Ende wird sie dabei selbst zur Gejagten. Wer auf Spannung, Drama und Krimis steht, muss hier einschalten. Für schwache Nerven ist die Serie allerdings eher nichts!

3. Asbest

© ARD Degeto/Pantaleon Films GmbH/Mirza Odabasi

Niemand Geringeres als Kida Khodr Ramadan führte für die neue Gangsterserie "Asbest", die ab dem 20. Januar in der ARD-Mediathek zu sehen ist, Regie. Im Mittelpunkt des Plots steht der 19-jährige Momo, der mit seinen kriminellen Cousins an einem Raubüberfall beteiligt war und als einziger zu neun Jahren Gefängnis verurteilt wird. Sein Plan, Profifußballer zu werden, wird damit zunichte gemacht. Im Knast muss er sich stattdessen gegen fiese Typen behaupten und fängt gegen seinen Willen mit dem Dealen an, weil er erpresst wird. Doch neben all dem Struggle gibt es dort eine Knast-Fußballmannschaft, die ihm unverhofft Halt und Zuversicht gibt. Sehenswert!

4. Welcome to the Chippendales

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Die Chippendales sind heute legendär, doch wie ist die bekannte Striptease-Show eigentlich entstanden? Die Miniserie "Welcome to the Chippendales" widmet sich der Gründungsgeschichte der Showtanz-Gruppe und erzählt im Serienlook der 70er und 80er Jahre von ihren frühen Erfolgen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Erfinder der Chippendales ein indischer Einwanderer namens Somen "Steve" Banerjee war? Der ist damals nach Los Angeles gekommen, um sich seinen eigenen amerikanischen Traum zu verwirklichen. Darüber hinaus dürft ihr euch auch auf ein bisschen True Crime einstellen. Mehr verraten wir an dieser Stelle aber noch nicht. Zu sehen ist das Ganze seit diesem Monat bei Disney+.

5. Super League – Das Spiel abseits des Feldes

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Fußballfans werden sich erinnern: Im April 2021 hat das Projekt "Super League" für ordentlich Wirbel gesorgt. Zwölf der größten Fußballclubs Europas hatten beschlossen, eine eigene Superliga aus rund 20 Mannschaften zu gründen. 15 davon sollten dauerhaft in der Liga spielen, während sich nur fünf weitere Mannschaften für jeweils eine Saison hätten qualifizieren können. Die Reaktionen auf das Vorhaben waren vor allem: Empörung und Protest. Die vierteilige Dokuserie "Super League – Das Spiel abseits des Feldes" setzt sich mit diesem Konflikt nun nochmals anhand eines Fallbeispiels auseinander und dokumentiert nicht mehr und nicht weniger als den Kampf um die Zukunft des Fußballs in Europa – läuft bei Apple TV+.

6. Bonn – Alte Freunde, neue Feinde

© ARD/Odeon Fiction/Zuzana Panská

In der ARD ist Mitte Januar die historische Miniserie "Bonn - Alte Freunde, neue Feinde" gestartet. Die auf wahren Begebenheiten beruhende Handlung setzt keine zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1954, ein und spielt in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Es geht um Seilschaften im Altnazi-Milieu, um Kleinbürgerlichkeit in der Adenauer-Ära und rivalisierende Geheimdienste, zwischen deren Fronten die junge Antonia gerät, die gerade einen Job als Fremdsprachensekretärin bei der Organisation Gehlen begonnen hat. Wer sich für historische Serienstoffe interessiert, sollte sich die Dramaserie nicht entgehen lassen.

7. Giftige Saat

Die französische Serie "Giftige Saat" ist eine Mischung aus Drama, Thriller und Wirtschaftskrimi, in der Autor und Regisseur Jean-Xavier de Lestrade versucht, kriminelle Verstrickungen zwischen französischer Agrarindustrie, Lobbyarbeit, Journalismus und Spitzenpolitik aufzudecken. Der Fall eines Krebspatienten stand in der ersten Staffel als exemplarisches Beispiel dafür, welche zerstörerische Rolle etwa Pestizide im Leben vieler Landwirte spielen. Auch in der gerade bei Arte gestarteten, zweiten Staffel geht es wieder um zwei spannende Fälle aus der Welt des Lobbyismus und der Agrarchemie. Hochspannend – und leider auch sehr nah an der Wirklichkeit!

8. Funny Woman

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Als Vorlage für das Sky-Original "Funny Woman" diente der bekannte Roman "Funny Girl" von Nick Hornby – der übrigens auch viele Parallelen mit dem gleichnamigen Broadway-Musical auweist. In der Serienverfilmung steht die Schauspielerin Barbara Parker im Mittelpunkt, die es im London der 1960er Jahre zu Ruhm und Erfolg bringen will. Als ehemalige "Miss Blackpool Belle" aus der Provinz hat sie es in der Großstadt aber gar nicht so leicht. Sie muss einen Rückschlag nach dem anderen einstecken. Doch dann wird sie als komödiantisches Talent entdeckt und wird unter dem Künstlerinnennamen Sophie Straw doch noch zum Star – nur eben nicht als Schauspielerin.

9. The Lying Life of Adults

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Die Hauptprotagonistin der Serie "The Lying Life of Adults" – die auf dem gleichnamigen Roman von Elena Ferrante beruht – heißt Giovanna. Giovanna hat ihre Kindheit und Jugend in Neapel verbracht. Sie trägt kurze Locken, hat dunkle Augenbrauen und fällt vor allem durch ihren androgynen Look auf. Ihr Vater findet, dass seine Tochter seiner Schwester, die er hässlich findet, immer ähnlicher sehe. Es scheint also irgendein Problem zu geben, denn auch auf sämtlichen Hochzeitsfotos der Familie wurde das Gesicht ihrer Tante, die sie noch nie kennengelernt hat, immer geschwärzt. Giovanna beschließt deshalb, ihre Tante kennenzulernen, um herauszufinden, was ihr Vater denn nun für ein Problem mit ihr hat. Zu sehen bei Netflix.

10. Wir

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Die ZDF-Produktion "Wir" zählt zu jenen Serien, die vom Leben und der Zukunftsangst einer Clique gestresster Mittdreißiger*innen erzählen. Teilweise haben sie Kinder, teilweise sind sie schon verheiratet und teilweise ziemlich schlecht drauf. Wir schauen Annika, Helena, Tayo, Maik, Linh, Melanie und Imren dabei zu, wie sie sich fragen, ob sie eigentlich glücklich sind, ob ihre Wünsche in Erfüllung gegangen sind und ob sie mit der richtigen Person zusammen sind. Eine Wohlfühlserie, die natürlich nicht ohne Drama auskommt und gleichzeitig eine schöne Geschichte um Familie, Freundschaft und das Dorfleben in Teltow spinnt. Die dritte Staffel könnt ihr seit diesem Monat in der ZDF-Mediathek schauen.

11. Gestern waren wir noch Kinder

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Ebenfalls im ZDF ist vor Kurzem die Serie "Gestern waren wir noch Kinder" angelaufen, die von einem tiefen und wirklich tragischen Fall einer Bilderbuchfamilie erzählt. Alles dreht sich in der Story um die Frage, ob der Familienvater Peter Klettmann seine Ehefrau Anna, mit der er seit 20 Jahren verheiratet war und drei gemeinsame Kinder hat, an ihrem 44. Geburtstag ermordet hat oder nicht. Obwohl die Kinder nun ganz auf sich alleine gestellt sind, beginnt die älteste Tochter Vivi zusammen mit dem jungen Polizisten Tim auf eigene Faust zu ermitteln. Für sie ergibt die Tat einfach von hinten bis vorne keinen Sinn. Dabei stößt sie auf die 25-jährige Geschichte ihrer Eltern, die von Lügen, Geheimnissen und Traumata durchwebt ist. 

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