Geht mit der Ausstellung im Futurium der Frage nach: Wie mobil sind wir?

© Futurium

"Die Zeit vergeht so schnell!": So einen Satz haben wir doch alle schon mal gesagt. Einfach weil wir gefühlt nur einmal blinzeln mussten und schon ist das Wochenende wieder vorbei oder wir haben erneut die eine Deadline verpennt. Alles rast und wir versuchen Schritt zu halten – nicht nur mit den persönlichen To Do's, sondern auch mit der Technologie. Denn die meisten Innovationen bieten ja auch geniale neue Möglichkeiten, auf die wir richtig Bock haben. Umso spannender ist es jetzt, dass sich das Futurium ganz dem Thema Mobilität – in all seinen Formen – verschrieben hat.

Schaut unbedingt direkt zum Eröffnungswochenende am 27. und 28. November vorbei, wenn es heißt "Futurium bewegt!" Denn tatsächlich steht ja Mobilität für Bewegung. Und diese ist in so viele Richtungen denkbar: Ob nun in Bezug zu Menschen, der Natur, den Dingen oder auch Ideen und Wissen. Nichts davon ist statisch und das ist schon ziemlich krass. Mithilfe von Workshops, Talks, Führungen, neuen Exponaten in der Ausstellung (Stichwort Hyperloop!) und im Futurium Lab sollen nun die Chancen, Risiken und Lösungsansätze zu einem elementaren Thema unserer Zeit spannend aufbereitet werden.

Die Programm-Highlights

Futurium, Berlin, Zukunft, Museum
© David von Becker

Ein absolutes Highlight findet am Samstag, den 27. November zwischen 18.15 und 19.15 Uhr statt. In dem Talk "Beam me up, Hubert Zitt!" spricht der "Star Trek-Experte, Dozent und Sachbuchautor darüber, ob die Welten, die uns in Sci-Fi-Storys so vorgelebt werden, auch tatsächlich bald unsere Realität werden könnten.

Gleich danach (19.30 bis 21 Uhr) könnt ihr in "Was uns bewegt" den Mobilitätsgeschichten und Visionen von vier Gäst*innen – unter anderem Meeresforscherin Stefanie Arndt und "Tatort"-Star Joe Bausch – lauschen und euch anschließend überlegen, inwiefern ihr mit ihrem Verständnis von dem "A nach B kommen" übereinstimmt.

Am Sonntag, den 28. November, solltet ihr spätestens um 14 Uhr zu dem Lyric Reading von Ahmad Katlesh kommen, der in "Moving Words" seine Erfahrungen rund um Mobilität in Syrien, Jordanien und in Deutschland mit euch teilt.

Aber auch drum herum gibt es tolle Workshops, bei der die ganze Familie mit am Start sein kann. Da können wir euch zum Beispiel "Grünes Licht für den Verkehr: Wir bauen die Stadt der Zukunft" empfehlen – dieser geht am Sonntag von 12 bis 17 Uhr und am Samstag von 12 bis 18 Uhr.

Um das gesamte Programm mal ausgiebig studieren zu können, schaut ihr am besten hier vorbei.

Findet heraus, was Mobilität für jede*n individuell bedeutet

Futurium Berlin Terrasse
© Jan Windszus

Was euch ein Besuch im Futurium auf jeden Fall mit auf den Weg gibt, ist der nachhaltige Perspektivwechsel. Euer Verständnis von Mobilität wird mithilfe von "Futurium bewegt!" viel weiter gefasst. Ihr lernt, dass sie unser ganzes Leben umfasst und damit Surfen im Netz, Migration, Klimakrise, Pandemien oder auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gemeint sein kann.

Die interaktive Installation "Future Mobility Simulator" kombiniert vor Ort beispielsweise auch wissenschaftliche Simulation, Steckbausteine und Computerspiele, um gemeinsam mit euch Verkehrsszenarien für eine nachhaltige urbane Mobilität zu erforschen. Und gleichzeitig werdet ihr merken: Es geht nicht immer nur nach vorne. Mobilität bedeutet leider nicht ein beständiges Näher- oder Zusammenkommen. Denn überall gibt es Grenzen – sowohl persönlicher Art als auch in Bezug auf Herkunft und Geschlecht. Aber eben dieses Thema will dazu auffordern, dass wir zumindest die Barrieren in unseren Köpfen herunterreißen und unserer Fantasie freien Lauf lassen.

Gerade die interaktiven Exponate im Futurium Lab sorgen dafür, dass ihr mitgestalten und so tiefer in den riesigen Themenkomplex einsteigen könnt. Und wer hat nicht Lust darauf, auch mal mit Lego an einem Stadtmodell der Zukunft zu basteln? Und das ist nur eine der vielen Möglichkeiten, die im Futurium ab Ende November auf euch warten. Viel Spaß beim Ausprobieren und Horizont erweitern!

Futurium | die speziell für das Eröffnungswochenende angepassten Zeiten: Samstag, 27.11., 10-20 Uhr, Sonntag, 28.11.,10-18 Uhr; generell: Freitag – Montag: 10-18 Uhr; Dienstag geschlossen; Donnerstag: 10-20 Uhr | Eintritt frei | Mehr Info