Sarah Kuttners Roman "Kurt" wird verfilmt & zwar von einem der erfolgreichsten Filmemacher Deutschlands

© Katharina Hintze

Von der etwas zu rotzigen Viva-Moderatorin zur wirklich ernstzunehmenden und guten Autorin: Sarah Kuttner hat vermutlich die meisten dieser Generation ziemlich geprägt und auf dem Weg des Erwachsenwerdens begleitet. Und nach Jahren bei Viva und MTV, als Kolumnistin für die Süddeutsche und den Musikexpress, einem erfolgreichen Debüt als Romanautorin (das ist mittlerweile schon zehn Jahre her) und folgenden Romanveröffentlichungen, fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre man selbst ein*e stille*r Beobachter*in ihres Erwachsenwerdens geworden.

In ihrem neuesten Roman "Kurt" erzählt Sarah Kuttner von einer ganz normalen, schrägen Familie. Die Journalistin Lena zieht gemeinsam mit ihrem neuen Freund Kurt in den Speckgürtel aufs Land. Und mit ihnen zieht zeitweise der gleichnamige Sohn Kurts aus einer vorherigen Beziehung aufs Land. Alles scheint den klassischen und guten Weg der Patchwork-Familie zu gehen, ARD-Vorabendserie is calling, bis der kleine Kurt plötzlich bei einem Unfall stirbt. Übrig bleiben dann drei Erwachsene, allesamt Elternteile und restlos überfordert mit ihrer Trauer und der Fassungslosigkeit. Kuttner beweist mit diesem Buch eindrucksvoll, wie Menschen wachsen können.

Zweiohrkurt? Kokoküürt? Til Schweiger übernimmt die Verfilmung

Knapp ein Jahr, nachdem "Kurt" veröffentlicht wurde, überrascht uns Sarah Kuttner bei Instagram mit einem kleinen Announcement: Kurt wird verfilmt! Und das von keinem Geringerem als Til Schweiger, einem der erfolgreichsten Filmemacher*innen Deutschlands, gemeinsam mit der österreichischen Drehbuchautorin Vanessa Walder. Schweiger verwandelt zwar nicht Wasser in Wein, dafür aber alles, was er anfasst in Gold. Über seine Filme lässt sich streiten, über seine Erfolgsgarantie allerdings nicht. Ein Ritterschlag also für Kuttner? Ihre Follower sehen das durchaus kritisch. Mehr Infos, wie etwa Drehstart, Besetzung etc. gibt es zwar bisher noch nicht, eines können wir aufgrund der Romanvorlage aber doch schon recht sicher sagen: Eine seiner Töchter bringt Schweiger wohl nicht in die Hauptrollen. Ob er allerdings selbst mitspielt? Es bleibt spannend.

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