Neue Corona-Regeln für Berlin: Das hat der Senat beschlossen

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Update, 26. Oktober 2020:

Auf Grund des immer noch weit über dem Richtwert liegenden Corona-Index und der hohen Zahl an Neuinfektionen hat der Berliner Senat, wie der Tagesspiegel berichtet, folgende Maßnahmen geplant:

  • Die Sperrstunde wird ab Samstag, den 31. Oktober, erst einmal bis Mitte November verlängert. Der dafür nötige Beschluss ist noch nicht erlassen, was aber im Laufe dieser Woche geschehen soll.
  • Auch die Teilnehmerzahlen von Veranstaltungen werden begrenzt: In geschlossenen Räumen dürfen nur noch 300 statt 1000 Personen anwesend sein, bei Frischluft-Events wird die Zahl von 5000 auf 500 beschränkt. Unabhängig von Größe und Art der Veranstaltung gilt natürlich immer die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln.

Zum Schluss noch eine kleine Information: Wir werden diesen Artikel für euch laufend aktualisieren. Bitte haltet euch an die eingeführten Regeln, passt auf euch und andere auf und bleibt gesund!

  • Update, 23. Oktober 2020:
    Der Tagesspiegel hat heute Mittag berichtet, dass der Berliner Senat die Corona-Strategie den aktuellen, besorgniserregenden Entwicklungen anpasst:
  • Im Laufe der nächsten Woche tritt die in vielen Bezirken bereits angewendete Allgemeinverfügung flächendeckend in ganz Berlin in Kraft. Nach dieser müssen sich positiv auf Corona Getestete sowie ihre direkten Kontaktpersonen ohne weitere Aufforderung in Quarantäne begeben. Gleichzeitig müssen weitere mögliche Kontaktpersonen von Infizierten eigenständig informiert werden.
  • Die Gesundheitsämter der Stadt werden die im vorhergehenden Punkt genannten Infizierten und ihre Kontakte also nicht mehr automatisch nachverfolgen. Sie sind sonst zu überlastet. Stattdessen wenden die Ämter ihre Aufmerksamkeit infizierten Risikopatienten und deren Kontakten zu.
  • An Orten mit besonders vielen Gefährdeten stellt die Stadt zudem Schnelltests in großer Menge bereit. Dazu zählen beispielsweise Krankenhäuser und Seniorenheime, aber auch Unterkünfte für Obdachlose.
  • Die letzte Woche beschlossene Maskenpflicht an bestimmten Orten und in stark frequentierten Straßen (siehe Update am 20. Oktober) tritt morgen in Kraft und wird sowohl von Ordnungsamt als auch Polizei in einer groß angelegten Schwerpunktaktion kontrolliert werden. Bei Missachtung droht ein Bußgeld.
Maskenpflicht
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Update, 20. Oktober 2020:
Der Senat hat sich heute wieder beraten und neue Beschlüsse gefasst, um auf den Anstieg der Neuinfektionen in Berlin zu reagieren. Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird ausgeweitet: Auf Wochen-, Floh- und Weihnachtsmärkten muss die Maske in Zukunft getragen werden. Das gleiche gilt in zehn Einkaufsstraßen, darunter die Bergmannstraße, die Friedrichstraße, der Ku'Damm, die Karl-Marx-Straße und die Wilmersdorfer Straße. Die Sperrstunde und das Ausschankverbot nach 23 Uhr bleiben bestehen; die Kontaktbeschränkungen im Freien werden vorerst nicht verschärft. Laut dem Tagesspiegel sprach Michael Müller davon, dies sei Berlins "letzte Chance" vor einem zweiten Lockdown.

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