Wie kann ich Kinder erreichen, die nicht hören wollen?

© Matze Hielscher

Wie spricht man am besten über Herausforderungen im Familienalltag? Viele Eltern treiben die gleichen Sorgen um, auf der Suche nach Lösungen lesen sie einen Ratgeber nach dem anderen. Jede*r hat eine andere Vorstellung von Erziehung und nur selten werden Ängste und Sorgen offen ausgesprochen. Im Familienrat-Podcast besuchen wir regelmäßig die Diplompädagogin Katia Saalfrank und stellen der Expertin eure Fragen rund um Erziehung und Familienleben.

Hallo ihr beiden,

ich heiße Ricarda* und bin 26 Jahre alt. Im Gegensatz zu euren anderen Hörer*innen, habe ich nicht ein oder zwei Kinder, sondern 23. Ich bin nämlich Erzieherin in einem Kindergarten. Da ich über Umwege (Studium Erziehungswissenschaft) zu diesem Beruf gekommen bin und nicht die klassische Ausbildung gemacht habe, habe ich den Umgang mit den Kindern hauptsächlich von meinen Kolleginnen gelernt. Diese sind aber alle schon seit 30 Jahren in diesem Beruf und arbeiten, meiner Meinung nach mit ziemlich veralteten Methoden. Wenn ein Kind sich nicht benimmt, muss es zur Strafe am Tisch sitzen etc. Ich möchte gerne einen moderneren Weg der Erziehung einschlagen und auch in unserem Kindergarten verbreiten, da ich bald die Leitung übernehme.

Euer Podcast hat mir schon oft geholfen, Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und einiges zu hinterfragen. Meine persönliche Frage ist folgende: Wir haben einige Kinder, die, wie meine Kolleginnen sagen würden, absolut nicht hören können. Ein Beispiel: ein 4-jähriges Mädchen sitzt auf dem Boden und hat neben sich eine Kiste mit kleinen Bausteinen. Sie greift hinein und wirft die Steine quer durch den Raum. Ich sage drei mal hintereinander, dass sie bitte damit aufhören soll,  aber sie grinst mich nur an und macht weiter. Wie kann ich es schaffen sie besser zu erreichen? Es ist oft so, dass sie einfach tut was sie will. Dies kann jedoch sehr gefährlich sein, da sie zum Beispiel im Straßenverkehr auch einfach mal wegrennt. Meine Kolleginnen arbeiten oft mit „Drohungen“ nach dem Motto „wenn du das jetzt nicht machst, dann kriegst du keinen Nachtisch mehr“. Es muss aber doch noch einen anderen Weg geben mit ihr zu kommunizieren...vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps?

Mit freundlichen Grüßen, Ricarda*

 

*Name geändert

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Wenn ihr auch Fragen an Katia Saalfrank habt, dann schickt sie gerne an [email protected]

Katia ist übrigens jeden Mittwoch mit wertvollen Impulsen für deinen Familienalltag auf Instagram und Facebook zu sehen.

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