11 Dinge, über die sich wirklich kein*e Berliner*in mehr wundert

Wenn es eine Stadt gibt, wo gemeinsamer Konsens ist, das eigentlich alles geht – und zwar in jeder Hinsicht – dann ist es Berlin, oder? Ob das gut oder schlecht ist, ist natürlich diskutabel, aber darum soll es hier nicht gehen. Man muss kein*e gebürtige*r Berliner*in sein, um diesen Zustand von, sagen wir mal Abhärtung, zu erreichen. Und man muss auch nicht zwingend mehrere Jahre am Kotti gewohnt haben, so wie ich zum Beispiel. Meistens fällt einem erst auf, wie abgestumpft man schon ist, wenn etwa Berlin-Besucher*innen geschockt von einem U-Bahn-Erlebnis erzählen. Oder wenn man eine andere Stadt, wie zum Beispiel München, besucht und einem die Abwesenheit von Chaos schon fast ins Auge sticht. Hier eine kleine Auswahl an Dingen, über die sich wirklich kein*e Berliner*in mehr wundert:

1. Streckensperrungen der BVG über Monate oder sogar Jahre

2. Nacktheit überall. Nicht nur im Kitty, sondern auch in der U-Bahn oder auf dem Fahrrad

3. Von Juni bis Juli liegt die gesamte Stadt unter einer Lindenblüten-Duftglocke

4. Die Polizei kümmert sich null um Autos, die in der zweiten Reihe parken (glaubt mir, die haben Wichtigeres zu tun)

5. Wildschweine, die Berliner Gärten umgraben

6. Von Januar bis März sieht man die Sonne nur selten bis gar nicht

7. Wenn dir jemand vom Fahrrad aus "FOOOOTZE!" zuruft

8. Drogenkonsum everywhere, very obvious

9. Dass die schüchterne Lisa, die für ein Praktikum nach Berlin gekommen ist, nicht mehr zurück nach Hause will, tätowieren lernt und nur noch im Hain oder Kitty abfeiert

10. Alte Freund*innen, die ihr Glück in einer anderen „ruhigeren“ Stadt suchen, aber ziemlich bald wieder zurückkehren

11. Trauben schwarz gekleideter Menschen. Und nein, es handelt sich hier nicht um den Schwarzen Block

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