Bad News: Kein U-Bahn-Verkehr zwischen Kottbusser Tor und Warschauer Straße für 12 Monate

© Wiebke Jann

Bei Mit Vergnügen verbreiten wir ja am liebsten gute Nachrichten. Dass das Kino Intimes wieder eröffnet zum Beispiel. Oder wenn wir erzählen, wo es hervorragende neapolitanische Pizza gibt. Aber heute – da müssen wir stark sein. Denn, während den Fahrgästen der U1 und U3 aktuell schon die Unterbrechung rund um das Gleisdreieck zu schaffen macht, kommt es nächstes Jahr dicke. Und zwar richtig: Wie die Berliner Zeitung und der rbb berichten, wird der U-Bahn-Verkehr zwischen Kottbusser Tor und Warschauer Straße ab kommendem Frühjahr unterbrochen. Voraussichtlich für 12 Monate.

Grund für die Unterbrechung: Das stählerne Viadukt (also die Trasse, auf der die Bahn fährt) soll ordentlich saniert werden. Das geht einer Ausschreibung der Bauleistungen hervor, die von der BVG jetzt im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurde. Der Plan ist es, auf einem Abschnitt von 755 Meter Länge Fahrbahn, Kabel- und Entwässerungskanäle zu überarbeiten wie auch das Viadukt selbst. Starten sollen die Arbeiten im April 2020. Was das für uns bedeutet? Dass es im kommenden Jahr noch einen Grund mehr gibt, öfter mal aufs Rad zu steigen. Oder wir uns alternativ doch endlich mal mit Bussen anfreunden müssen.

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