Nach 15 Jahren Umbau: Endlich erstrahlt die Staatsbibliothek unter den Linden wieder in voller Pracht

© Staatsbibliothek | Foto: J. F. Müller

Vor über 100 Jahren wurde die Staatsbibliothek Unter den Linden eröffnet. Damals galt sie als die größte und technisch am besten ausgestattete Bibliothek weltweit, inzwischen ist sie seit nunmehr 15 Jahren aufgrund von Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten geschlossen. Doch damit ist zum Glück bald Schluss, denn die Arbeiten sind seit November abgeschlossen. Das Haus wurde am 11. November an die Nutzer, die Staatsbibliothek der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, offiziell übergeben und darf wieder als Bibliothek genutzt werden.

Die renovierten Räumlichkeiten sehen durch die edlen Baumaterialien, die vielen Säulen und Gesimse so unfassbar imposant aus, dass es die StaBi in Nullkommanichts auf die Liste der schönsten Bibliotheken der Welt schaffen könnte. Bis sich die Berliner Studierenden in den neuen alten Räumlichkeiten ganz dem Studium hingeben können, dauert es aber leider noch ein wenig, denn ein Bestand, bestehend aus zigtausend Büchern, kostbaren Handschriften und Ähnlichem, zieht nicht mal eben vom einen auf den anderen Tag um. Rund ein halbes Jahr müssen sich Studierende, Wissbegierige und Neugierige also noch gedulden, bis alles seinen neuen Platz gefunden hat und die alte Staatsbibliothek offiziell wieder fürs Publikum öffnet.

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