11 Tipps für einen schönen Samstag im September

Wir können uns eigentlich nicht beschweren, denn der August in Berlin hat uns mit vielen warmen und sogar sehr heißen Tagen verwöhnt. Jetzt werden die Tage wieder spürbar kürzer, und statt goldenem Spätsommerwetter sieht es schon recht regnerisch aus. Aber hey, kein Grund für schlechte Laune! Wir sind uns sicher, dass der Spätsommer im September nochmal um die Ecke kommt – und selbst wenn nicht, gut essen und Kunst anschauen geht bei Regen schließlich auch gut. Wir haben 11 Ideen, was ihr an einem Samstag im September in Berlin tun könnt: Here we go!

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Croissant mit Frischkäse, Avocado und Granatapfel im Café Flo

© Daliah Hoffmann Frühstücken und Kaffee trinken im Café Flo

Die Schwestern Lea und Rachel haben sich mit dem Café Flo selbstständig gemacht. In dem kleinen Café – der Name ist eine Widmung an Hündin Flo, die auch oft Gast ist – bekommt ihr Frühstück, Kaffee und Kuchen. Macht es euch drinnen gemütlich oder sichert euch einen Tisch vor dem Café und beobachtet bei einer Tasse Cappuccino das Geschehen auf der Eberswalder Straße. Übrigens: Den Kuchen haben die beiden aus dem What Do You Fancy Love

2

© Marit Blossey Eine Panoramawanderung rund um Bad Belzig machen

Bei einer ausgedehnten Wanderung rund um die Stadt bekommt ihr tolle Aussichten auf die Burg Eisenhardt und den historischen Stadtkern. Wenn ihr auf dem Belziger Marktplatz startet, könnt ihr euch dort erstmal die hübsch restaurierten Gebäude in der Altstadt anschauen. Raus aus der Stadt führt euch der Weg entlang am Belziger Bach und durch den idyllischen Kurpark rund um die Therme. Am Wegesrand findet ihr alle möglichen heimischen Kräuter und könnt bei Bedarf eine Handvoll für das Abendessen zu Hause einpacken. Wer Lust hat, kann sich in der Nähe auch die KZ-Gedenkstätte Roederhof oder die Kunstwerke entlang des Internationalen Kunstwanderweges anschauen. Die gesamte Strecke ist ungefähr 15 Kilometer lang, am besten plant ihr 4 bis 5 Stunden ein.

3

© Marit Blossey Wein, Seafood und Kunst in der Rekorder Galerie & Café

Die Idee, Galerie und Café miteinander zu verbinden, ist nicht neu. In der Rekorder Galerie am Chamissoplatz im Bergmannkiez ist aber alles ein wenig anders: Die Ausstellung hier besteht immer nur aus einem einzigen Werk, das alle paar Monate ausgetauscht wird. Die Inhaber*innen Amadea und Werner wollten den Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft machen, an dem sich die Menschen aus dem Kiez auf einen Kaffee oder zum Wein trinken treffen, und genau das ist ihnen gelungen: Regelmäßig finden hier am Wochenende auch tolle Food Events statt. Wenn ihr französische Küche und Seafood liebt, seid ihr hier genau richtig!

4

© STUDIO BERLIN/Berghain, Rirkrit Riravanija, Foto: Noshe Die Ausstellung "Studio Berlin" im Berghain besuchen

Vor Corona sind alle Clubs gleich: Auch das Berghain hat seit März geschlossen. Im September öffnen sich die Türen des legendären Clubs wieder, denn mit „Studio Berghain“ wird hier in den kommenden Monaten eine Ausstellung zu sehen sein, die die Werke von über 100 zeitgenössischen Künstler*innen aus Berlin zeigt; darunter sind Werke von einigen namhaften Künstler*innen wie Wolfgang Tillmans und Olafur Eliasson. Die Ausstellung soll Werke aus Fotografie, Malerei, Skulptur und diversen anderen Disziplinen beinhalten und sich über alle Räume des ehemaligen Heizkraftwerks erstrecken, von der Tanzfläche des Berghains bis hin zur Panoramabar. Kuratiert wurde die Ausstellung von Karen und Christian Boros. Das solltet ihr diesen Herbst auf keinen Fall verpassen! Tickets könnt ihr demnächst online buchen.

5
Interior Aufnahme aus dem REMI im Suhrkamp Verlagshaus

© Robert Rieger Regionale und saisonale Küche im REMI

Im Erdgeschoss des neuen Suhrkamp Verlagshauses an der Torstraße Ecke Rosa-Luxemburg-Straße haben die gebürtigen Niederländer Lode van Zuylen und Stijn Remi, die bereits das Kreuzberger Fine-Dining-Restaurant Lode & Stijn betreiben, am 08. August ihr zweites Restaurant REMI eröffnet. "Wir wollen mit Einfachheit und guten Produkten glänzen", erklärt Stijn das kulinarische Konzept. Im REMI bekommst du Lunch und Dinner aus saisonalen und regionalen Zutaten, dazu gibt es Drinks. Die Mittagskarte ist sehr klein, abends gibt es mehr Auswahl, zum Beispiel gebeizter Saibling mit Gurke und Kapuzinerkresse oder Gnocchi mit Austernpilzen und Molke-Soße. Ihr könnt à la Carte bestellen oder euch aus den Gerichten ein Vier-Gänge-Menü zusammenstellen.

6

© Viktor Vasicesk | Unsplash Auf Pilzexkursion gehen und anschließend kochen

Mit dem Pilzesammeln ist es, wie mit dem Wandern: Früher "musste" man es mit den Eltern tun, irgendwann hatte man keinen Bock mehr und jetzt, einige Jahre später, sucht man für jeden Urlaub ein paar coole Wanderrouten raus. Oder geht in den Wald und sammelt Pilze. Weil das aber mitunter übel ausgehen kann, empfehlen wir euch ein Pilzseminar. Das klingt zugegebenermaßen nicht gerade sexy, ist aber ziemlich cool. Treffpunkt sind verschiedene Wälder in der Nähe Berlins, die genauen Termine findet ihr hier, die Gruppengröße beträgt maximal 20 Personen, sodass euch der Experte jede Frage beantworten kann, während ihr jeden einzelnen Fund besprecht und bestimmt. Außerdem verrät er euch, wann und wo es sich lohnt auf Pilzsuche zu gehen. Und so steht dem leckeren Pilz-Menü nichts mehr im Wege.

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© Nora Tabel Joggen und Rad fahren im Plänterwald

Der Plänterwald ist vor allem bekannt durch seinen verfallenen Freizeitpark, den man mittlerweile wieder besichtigen kann. Übersehen wird dabei, dass man sich hier aber auch den Alltagsstress der Großstadt mühelos spazieren kann. Und wer müde ist, setzt sich danach einfach in den Biergarten Insel Berlin im Treptower Park, wo es im Sommer Musik und Open-Air-Kino gibt.

8

© Ebert und Weber Bei Ebert und Weber deine neuen Lieblingsbücher finden

Wenn wir im Wrangelkiez sind, kommen wir um einen Besuch bie Ebert und Weber eigentlich nicht rum, denn in der kleinen Buchhandlung findet ihr von Popliteratur bis hin zu feministischen Schriften alles, was Literaturliebhaber*innen brauchen. Außerdem hat die Buchhandlung ein Herz für kleine, unabhängige Verlage und feministische Denkerinnen wie Laurie Penny, die sich mit den großen Fragen der Zeit auseinandersetzen. Das einzige, was an diesem Laden schade ist, ist dass es nicht unser privates Bücherregal ist, aber hey, dafür können wir regelmäßig vorbeikommen und sukzessiv daran arbeiten.

9

© Philipp Dase | shutterstock Romantik auf dem Tempelhofer Feld

Zweisamkeit lässt sich besonders gut zelebrieren, wenn man mehr als genug Platz hat und den hat man hier bekanntlich sogar auch an stark frequentierten Tagen. Nirgendwo kann man zusammen soviel vom Berliner Himmel sehen und ein Spaziergang dauert schnell mal eine Stunde – viel Zeit also, um die kleinen roten Herzen höher schlagen zu lassen.

10

© Hella Wittenberg Im Futurium diskutieren, wie wir in Zukunft leben wollen

Wie wollen wir leben? Wie könnte unsere Zukunft aussehen? Diesen Fragen und weiteren wichtigen Fragen könnt ihr im Futurium auf den Grund gehen. Das Futurium versteht sich als Zukunftsmuseum, -labor, -forum und -bühne, in dem alle, die Lust auf die Gestaltung unserer Zukunft haben, sich einbringen können. Aber es werden nicht nur wissenschaftliche Themen diskutiert, sondern der Blick auch auf Gesellschaft, Kunst und Politik gelegt. Perfekt, wenn ihr am Wochenende nicht wisst, was ihr mit eurer freien Zeit anstellen sollt oder die Kids beschäftigt werden wollen.

11
Rubens Arepas

© Rubens Arepas Venezolanische Arepas in Friedrichshain

Bei Rubens Arepas in Friedrichshain bekommt ihr den venezolanischen Street-Food-Klassiker hausgemacht und lecker auf die Hand. Arepas sind gebackene Maisfladen, die anschließend mit allerlei Leckereien gefüllt werden. Worüber wir uns noch mehr freuen: Neben verschiedenen Varianten mit Fleisch, gibt es auch eine vegane Option, lecker!

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