In unserem neuen Zukunftspodcast "Heute in 5 Jahren" fragen wir kluge Denker*innen, wie sie sie sich unsere Zukunft vorstellen

© Mit Vergnügen

Wenn wir das Wort “Zukunft” als Kinder gehört haben, dann klang das wie ein großes, geheimes Versprechen. Das neue Jahrtausend stand vor der Tür, Science-Fiction-Bilder bestimmten unsere Vorstellungen. Diese “Zukunft” musste einfach ein Universum der Möglichkeiten sein. Heute ist “Zukunft” kein Versprechen mehr. Im Gegenteil: Sie bereitet uns eher Sorgen oder macht Angst. Die "Fridays for Future"-Bewegung ist genau aus dieser Angst geboren. Haben wir dieser Generation die Zukunft genommen? Great Thunbergs Worte "How dare you?" hallen immer noch nach. Die Zukunft gibt uns ein diffuses Gefühl.

Aber wie stellen wir uns unsere Welt heute in fünf Jahren konkret vor? Wie arbeiten wir? Wie feiern wir? Welche Katastrophen sind dann vielleicht schon sichtbar? Wie wird unser Land regiert? Was macht Greta Thunberg – die wohl wichtigste Person 2019 – wohl heute in fünf Jahren? Wir haben einen Fragebogen an 11 kluge Denker*innen geschickt und wollen wissen, was sie glauben, wie unsere Welt heute in fünf Jahren aussieht.  Mit dabei sind unter anderem Unternehmer Frank Thelen, Politikerin Aminata Touré, Journalistin Eva Schulz, Innovationsforscher Michael Kirmes und Regisseur Kim Frank.

Heute in 5 Jahren – der Zukunftspodcast von Mit Vergnügen auf Apple & Spotify.

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Welche Themen werden dich noch in fünf Jahren umtreiben?

Politikerin Aminata Touré hat die Frage, welche Themen sie noch in fünf Jahren umtreiben werden, so beantwortet: "Im Kern geht es um die Frage von Gleichberechtigung, Gleichstellung von unterschiedlichen Gruppen. Da geht es um People of Color, die Gruppe von Frauen, die Gruppe von queeren Menschen – und da geht es eigentlich vor allem um die Frage: Wie gleichberechtigt sind diese Menschen in unserer Gesellschaft? Und ich glaube, dass diese Themen in fünf Jahren genauso wichtig sein werden, wie sie es heute sind. Und eines der großen Themen ist für mich auch Antirassismus. Gerade wenn es um Fragen von Strukturen geht, um strukturelle Benachteiligung, dann weiß man, dass fünf Jahre in der Geschichtsschreibung nicht allzu viel sind, und deshalb glaube ich, dass diese Themen mich und auch viele andere Menschen nach wie vor umtreiben werden."

Was wird in fünf Jahren die Schlagzeile des Jahres sein?

Innovationsforscher Michael Kirmes glaubt, dass das die Schlagzeile des Jahres wird: "Also damit das die eine Schlagzeile ist, muss das eigentlich ein Ereignis mit globaler Auswirkung sein und so wie die Medien funktionieren, wahrscheinlich auch eher ein schlechtes Ereignis, irgendwas Schlimmes, was passiert. Und es ist etwas, das sich ganz klar auf einen bestimmten Moment fokussieren lässt. Zum Beispiel, denke ich, so was wie: Trump ratifiziert das Amendment, das ihm eine dritte Amtszeit ermöglicht. Das wäre wahrscheinlich die Schlagzeile des Jahres 2024."

Und wie sieht es bei dir aus? Wie würden deine Antworten aussehen?

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