Was ist da los? Berliner verdienen im Vergleich besser, Berlinerinnen jedoch nicht

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Eine neue Auswertung der Bundesagentur für Arbeit gibt aktuell Aufschluss über das deutschlandweite Brutto-Einkommen der Arbeiternehmer*innen. Wer einen Blick auf Berlin wirft, dem wird sofort auffallen, dass die Gehälter generell angestiegen sind. Für Vollzeitstellen gab es zuletzt mit 3242 Euro pro Monat 3,7 Prozent mehr Geld als noch Ende 2017. Also ein Grund zum Feiern?

Berlin sieht im Vergleich mit den anderen Ländern nicht mehr ganz so knauserig aus. Das ist ja schon mal tiptop. Doch der Haken ist: Die Männer der Hauptstadt konnten monatlich mit 3291 Euro ganze 100 Euro mehr als die Frauen einheimsen. Die Berlinerinnen werden also immer noch nicht genauso bezahlt wie ihre männlichen Kollegen. Dass es auch anders geht, zeigt Brandenburg. Hier kriegen die Frauen tatsächlich vier Prozent (2666 Euro) mehr Money auf ihre Konto als die Männer.

Da kann man wirklich nur hoffen, dass sich die Gehälter zügig besser angleichen, denn wirtschaftlich steht Berlin schon mal ziemlich gut da. Denn Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der BA Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, zeigt sich insgesamt recht zufrieden mit der neuen Statistik: „Berlin und Brandenburg haben bei der Lohnentwicklung aufgeholt: Beim Bruttolohn ist der Abstand zum bundesdeutschen Niveau geringer geworden.“

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