Bald könnt ihr in Berliner Clubs eure Drogen checken lassen

© Pim Myten | Unsplash

Partydrogen auf ihre genauen Inhaltsstoffe und Zusammensetzung überprüfen zu lassen, soll in Berlin in Zukunft zulässig sein. Bereits im vergangenen Jahr waren von der rot-rot-grünen Regierung 150.000 Euro für ein entsprechendes Projekt zum "Drug Checking" bewilligt worden – nun hat der Senat beschlossen, dass sich Projektmitarbeiter*innen im konkreten Fall nicht strafbar machen und die Durchführung des Drug-Checkings im Berliner Nachtleben dementsprechend legal ist. Einen Starttermin für das Projekt gibt es noch nicht, die größte Hürde dürfte aber somit aus dem Weg geräumt sein. In welcher Form und an welchen Orten die Tests genau an den Start gehen sollen, steht aber noch nicht fest.

In den Niederlanden, Österreich oder der Schweiz sind Drug-Checking und umfassende Beratungsangebote schon länger erlaubt, auch auf vielen Festivals gibt es Anlaufsstellen. Durch Drug-Checking-Angebote sollen viele Risiken des Konsums von Drogen wie MDMA oder Speed gemindert werden, indem zum Beispiel festgestellt wird, ob sie mit anderen Substanzen gestreckt oder verunreinigt sind. Durch einen Schnelltest lässt sich auch der MDMA-Gehalt von Pillen ausmachen, der extrem variieren kann und somit die Gefahr einer Überdosis erhöht.

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