Das sind die 11 besten Restaurants in denen wir 2018 gegessen haben

Wenn ich einen Kassensturz machen müsste, dann wäre eines ganz klar: Ich gebe so gut wie mein ganzes Geld für Essen aus. Ich liebe es, in Cafés und Restaurants zu gehen, Neues auszuprobieren. Außerdem muss ich das ja auch für meinen Job machen – ganz schrecklich, ich weiß! In den vergangenen zwölf Monaten war ich dementsprechend oft auswärts essen, habe viele neue Adressen entdeckt, aber genauso oft bei alten Bekannten gegessen. Hier stelle ich euch meine Top 11 Cafés und Restaurants des letzten Jahres vor und wünsche euch viel Spaß beim Probieren und Genießen. Auf das 2019 mindestens genau so lecker wird.

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© Daliah Hoffmann Frühstücken und Kuchen essen im Wilke

Auf der Boddinstraße hat im Juli 2018 das Wilke, das Café von Carolin, eröffnet. Alles ist selbstgemacht, vom Interior bis zum veganen Erdnussbutter-Karamel-Brownie. Auf der Frühstückskarte finden sich außerdem Granola mit Rhabarberkompott und wahlweise Kokosjoghurt, French Toast mit karamellisierten Pfirsichen, belegte Sauerteigbrote mit rote Bete, Pilzen oder Avocado. Das Brot ist hausgemacht, der Kaffee kommt von den Fjord Coffee Roasters und den Tee bekommt das Wilke von Companion Tea.

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© Hella Wittenberg Dumplings aus geretteten Lebensmitteln bei DingsDums in Kreuzberg

Wir stehen auf Dumplings und versuchen im Alltag nachhaltiger zu leben. Klar, dass wir die Dings, so heißen die Teigtaschen bei DingsDums, richtig gut finden. Der neueröffnete Laden am Görlitzer Park füllt seine Dumplings mit geretteten Lebensmitteln, die sonst vom Supermarktregal direkt in die Tonne gewandert wären. Die Dumplings kommen in den verschiedensten Formen und Farben und mit Füllungen, die ihr so noch nicht probiert habt. Wie sagen nur Nürnberger Bratwurst mit Sauerkraut auf Wasabicreme oder Räuchermozzarella auf (vegetarischer) Bolognese.

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© Daliah Hoffmann Unwiderstechliches Gebäck bei Albatross

Wer öfters ins Kaffee 9 geht, schon mal im Annelies frühstücken war, die Danish bei Kauf Dich Glücklich liebt und bei Tinman an der Torstraße am liebsten das Sauerteigbrot isst, der ist schon in den Geschmack vom leckeren Albatross Gebäck gekommen. Wir lieben die Croissants, Brote und die süßen Schweinereien der kleinen Bäckerei, die im Mai 2018 ihr Café in der Graefestraße eröffnet hat. An den Wochenenden öffnen sie ihre Türen und verkaufen ihre ofenfrische und heißbegehrte Ware.

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© Daliah Hoffmann Italienische Küche im Lagalante

In dem kleinen Restaurant Lagalante in Schöneberg gibt es große italienische Küche. Hier ist alles selbst gemacht, das gilt sowohl für die leckere Pasta als auch für die Inneneinrichtung. Wochenlang hat das kleine Team geschuftet und im Dezember 2017 endlich eröffnet. Das Menü von Chefkoch Antonio widmet sich immer einer Region Italiens. Den Anfang macht Apulien, eine Region im Südosten, besser gesagt der Absatz des Stiefels. Zum Abschluss unbedingt den hausgemachten Limoncello probieren. Kleiner Tipp: Der rote Hauswein ist richtig lecker!

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© Daliah Hoffmann Sauerteigpizza essen bei Gazzo in Neukölln

Im September 2018 hat in Neukölln Berlins erste Sauerteig-Pizzeria eröffnet. Bei Gazzo wird mit einem Sauerteig auf Bio-Mehl-Basis gebacken. Der Teig fermentiert lange und wird so bekömmlicher. Auch sonst werden hier nur frische Zutaten und Produkte von hoher Qualität verwendet – wenn möglich auch lokal. Die Mozzarella und Büffelmilch kommen aus Brandenburg, die Tomatensoße wird aus italienischen Tomaten gefertigt (schmeckt man!) und Salami und Schinken kommen von schwäbisch-hällischen Landschweinen oder von auserwählten Metzgern. Die Pizzen werden bei 400 Grad gebacken, sind so außen schön knusprig und innen fluffig. Unbedingt probieren.

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© Daliah Hoffmann Pub-Küche auf hohem Niveau im St. Bart

Das Essen im St. Bart ist unkompliziert, ehrlich und lebt von der hohen Qualität der einzelnen Produkte. Wer viel Chichi auf seinem Teller will, der ist hier falsch. Wer mal wieder richtig lecker essen gehen und einen entspannten Abend verbringen will, der ist in Lees Gastropub genau richtig. Auf dem kleinen Menü stehen Gerichte wie saftiges Brick Chicken, Scott Eggs, frittierter Rosenkohl, Pastete, Meeresfrüchte und mehr. Das Brot kommt von Albatross, die sind quasi Nachbarn und beim Wein liegt der Fokus auf Naturweinen. Unbedingt die Specials-Karte auschecken.

7

© Daliah Hoffmann Hausgemachte Pita, Masabaha und viel Pink im Shishi

Wer das Yafo kennt und liebt, sollte sich jetzt schleunigst nach Kreuzberg machen. In einem Hinterhof in der Ritterstraße hat im August das Shishi eröffnet, das zweite Restaurant von Shani Ahiel. Hier wird israelische Küche mit den besten lokalen Zutaten zubereitet. Auf der Karte stehen dann Klassiker wie Masabaha, Sirloin Tartar, rote Beete Carpaccio und vieles mehr. Neben richtig gutem Essen gibt's hier außerdem leckere Drinks und queere Partys.

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© Daliah Hoffmann Im 21 gramm wahnsinnig lecker frühstücken und Wein trinken

Die Berliner haben offensichtlich einen Faible für seltsame Orte, denn nachdem bereits in Kreuzberg ein hübsche Café in eine ehemalige Friedhofshalle gezogen ist, gibt es jetzt auch eines in Neukölln. Das 21 gramm – wer sich an Alejandro González Iñárritus gleichnamigen Film erinnert, weiß, was der Name bedeutet – ist nämlich frisch in die ehemaligen Friedhofsgemäuer eingezogen und serviert in einer unglaublich schönen Atmosphäre drinnen und auf der Terrasse leckere Frühstücksplatten, Wein und Flammkuchen.

9

© Daliah Hoffmann Italienische Küche und die leckersten Weine im MINE / WINE

Wer in Berlin auf der Suche nach einem wirklich guten und zugleich schönen Italiener ist, hat es nicht leicht. Seit Anfang des Jahres gibt es aber zu unser aller Glück ein Restaurant, in dem wir unser Italienfernweh in Rotwein, Pasta, Trüffelbutter und Tiramisu ertränken können – das Mine / Wine. Küchenchef und Restaurantbesitzer Mikhail Mnatsakanov bringt hier italienische Klassiker und leckere Eigeninterpretationen auf hübsche Teller. Unsere Favoriten: Die Tortelli mit Burrata und Trüffel, das Vitello Tonnato und der hauseigene Prosecco.

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© Daliah Hoffmann Brunchen und Wein trinken im Paulinski Palme

Im beschaulichen Rixdorf haben Paul Adam und Max Schippmann im Dezember 2017 das Paulinski Palme eröffnet. Hinter dem interessanten Namen versteckt sich ein Mix aus Restaurant, Weinlokal und Bar. Die Käsestulle ist verdammt lecker, genau wie die Eggs Benedict, die Pastrami Stulle und das Kürbis Granola. Am Wochenende gibt's bis 16 Uhr Frühstück. Wir sitzen am liebsten an dem großen Holztisch oder draußen auf der Terrasse und trinken Cappuccino mit Kakao obendrauf. Lecker!

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© Daliah Hoffmann Pommes mit Peking Ente und Sauerkraut im Goldies in Kreuzberg

Mit einer Pommes-Bude hat das Goldies auf der Oranienstraße nichts gemein. Vladi und Kajo haben beide in Sterneküchen gearbeitet und machen jetzt leckere Pommes mit tollen Toppings. Auf der Karte stehen Pommes mit Peking Ente, Eisbein, Chili-Cheese, Roastbeef oder sizilianischer Caponata. Vom Ketchup bis zum fermentierten Sauerkraut, das bei der Berliner Eisbein-Variante mit raufkommt, ist bei Goldies alles hausgemacht. Klar, es werden nur die besten Produkte verwendet – so kennt man das aus der Sterneküche.

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