11 besondere Cafés, Stores und Orte, an denen ihr dem Alltag entfliehen könnt

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt, East Side Gallery, Lustgarten, Fernsehturm und Co., gibt es in den Straßen Berlins noch unendlich viele Dinge zu entdecken, die mindestens genau so spannend sind. Dem Alltag für einen Moment zu entfliehen und dabei kreative Kuriositäten zu entdecken, die Fantasie zu beflügeln oder einfach nur skurrile Inspirationen zu bekommen – nichts Geringeres als das hat sich die Gin Marke Hendrick’s für diesen Sommer in Berlin auf die Fahnen geschrieben.

Tauche ein in ein Universum fernab des Alltags: Von Cafés, die neben gutem Kaffee auch Pflanzen und Vintage-Fahrräder verkaufen, über Herrenausstatter, in denen man zum Dandy wird oder Bars, in denen man sich fühlt wie in den Goldenen 20er Jahren. Hier sind 11 ungewöhnliche Spots in Berlin, empfohlen von Hendrick’s Gin und natürlich von uns.

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© Wiebke Jann Ausgefallene Pflanzen shoppen bei The Botanical Room

Im The Botanical Room könnt ihr tolle Pflanzen inzwischen nicht nur online shoppen – im vergangenen Jahr eröffnete das erste Geschäft in Kreuzberg in der Nähe des Görlitzer Bahnhof. Dort bekommt ihr nicht nur ausgefallene Grünpflanzen, Kakteen und Sukkulenten, sondern auch alles, was ihr für euren eigenen grünen Dschungel braucht: hübsche Übertöpfe, Gießkannen, Pflanzenhänger und sonstigen Zubehör.

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© Gino Giove Steel Vintage Bikes: Stahlrösser, Accessoires und Pancakes

Steel Vintage Bikes in Mitte, unweit vom Brandenburger Tor, lässt die Herzen von Fahrradsammlern und -fans höher schlagen. Der Laden vereint Fahrrad-Manufaktur, Concept Store und Café und bietet ein großes und auserwähltes Sortiment an modernen und klassischen Rennrädern sowie Vintage-Bikes und passende Accessoires und Kleidung. Hier bekommt ihr Italiener wie Bianchi, Legnano, Eroica oder Bottecchia, Dänen wie Schrøder, Franzosen wie Bernard Hinault und viele mehr. In dem Fahrradcafé könnt ihr unter und zwischen den Drahteseln leckere Pancakes, Bowls, Stullen und Co. essen.

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© Gino Giove Bagels und Bücher bei Books and Bagels

Wer schon mal in New York war und dort einen Bagel gegessen hat, der schmeckt den Unterschied. Nicht verwunderlich also, dass Books and Bagels einer Amerikanerin gehört. Angefangen hat alles mit einer kleinen Auswahl selbst gebackener delikater Bagels im Shakespeare & Sons, dem Café von Laurels Mann. Seit 2014 befinden sich der Bücherladen inklusive Café und Bagelbäckerei in Friedrichshain auf der Warschauer Straße. Die runden Backwaren mit Durchschlupf in der Mitte gibt's herzhaft oder süß. Und das Beste: Im Books and Bagels kann man richtig nicht nur dem Müßiggang frönen, sondern auch hervorragend arbeiten und so den ganzen Tag dort verbringen.

4

© Svenja Stamme Dorotheenstädtischer-Friedrichswerderscher Friedhof - Idyllische Parallelwelt zum Flanieren

Was haben Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Karl Friedrich Schinkel, Helene Weigel und Johannes Rau gemeinsam? Sie alle haben auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Mitte ihre letzte Ruhe gefunden. Der Friedhof, den man von der Chausseestraße aus betreten kann – der Eingang befindet sich direkt neben dem Brecht-Haus – ist einer der schönsten Berlins. Neben den Ruhestätten gibt es hier auch künstlerische Bildhauerarbeiten zu bestaunen, unter anderem von Christian Daniel Rauch. Auf dem Friedhof befindet sich außerdem ein Café und eine Kapelle. Diese wurde bis 2015 saniert und anschließend mit einer unkonventionellen Lichtinstallation des amerikanischen Künstlers James Turrell versehen.

5

© Pixabay Berliner Traditionsschokolade bei Chocolatier Erich Hamann

Erich Hamann ist ein Berliner Familienunternehmen mit Tradition und Geschichte. Gegründet wurde die Schokoladenmanufaktur 1912. Während es vor dem Zweiten Weltkrieg sieben Filialen in Berlin gab, gibt es heute nur noch diese eine, die in zweiter und dritter Generation geführt wird. Erich Hamann ist bekannt für seine süßen Köstlichkeiten, vor allem für seine bitteren Schokoladen. Und man bekommt hier ausgezeichnete Pralinen (60 verschiedene Sorten) und andere delikate Kreationen wie Schoko-Ingwerstäbchen, hauchdünne Plättchen oder Fudge.

6

© Gino Giove Kuriositäten-Kabarett und Burleske im Zum Starken August

Wer seinem Alltag entfliehen und sich auf eine Abenteuer des Außergewöhnlichen begeben möchte, sollte unbedingt in die Welt der goldenen Manege eintauchen. Im Zum starken August gibt es nicht nur Craft-Biere, sondern auch regelmäßig Auftritte schillernder Künstler aller Couleur. Kabarett, Burleske oder einfach nur Musik. Was man ganz und gar nicht verpassen sollte, ist das frivole und bizarrste Karaoke der Stadt - jeden ersten Samstag im Monat!

7

© Insa Grüning Leckere Kuchen genießen bei Happy Baristas

Wen es am Wochenende nach einem ausgedehnten Spazierganz an der Rummelsbucht oder einem Trödelmarktbesuch auf dem Boxi in die Nähe des Ostkreuz' verschlägt, sollte unbedingt einen kurze Flucht im Happy Baristas Café einplanen. Das wirklich entzückend eingerichtete Café bietet eine große Auswahl an exquisiten Kaffee-Spezialitäten und Kuchen an. Insbesondere Käsekuchen-Liebhaber kommen hier garantiert auf ihre Kosten: der Salted Caramel Cheesecake oder der Himbeer-Cheesecake sind ein absoluter Genuss-Tipp. Richtig lecker ist auch der vegane Carrot Cake.

8

© Gino Giove Ausgefallene (Maß)Anzüge kaufen bei Herr von Eden

Wer bei Herr von Eden einkaufen geht, will Konventionen entfliehen und auffallen. Der ungewöhnliche Herrenausstatter in Mitte ist ein Modemekka für moderne Dandys, Fashionistas und Paradiesvögel. Hochwertige Stoffe, extravagante Muster, zeitlose Schnitte und ein auffällige Mix aus Avantgarde und Nostalgie – so lassen sich die Anzüge und Accessoires von Herr von Eden wohl am besten beschreiben. Wer budgetmäßig keine Grenzen kennt, sollte sich hier einen Maßanzug schneidern lassen.

9

© Wiebke Jann Auf dem Nowkoelln Flowmarkt nach Schätzen stöbern

Der Flowmarkt Nowkoelln ist nicht nur toll, weil man hier neben privaten Second-Hand-Sachen auch viele verschiedene Hand-Made-Shops findet, sondern auch weil der Standort direkt am Kanal bei Sonnenschein ein Idyll ist. Außerdem gibt's immer Musik und viele Naschereien, die einem das Stöbern durch die verschiedenen Stände noch versüßen. Und wer seine akute Kauflust befriedigt hat, der setzt sich einfach ans Wasser und genießt den Sonnenschein.

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© Svenja Stamme Stätte der Kultur: das Literaturforum im Brecht-Haus

Das Brecht-Haus in der Chausseestraße in Mitte war der letzte Wohnort von Bertolt Brecht und Helene Weigels. Heute befinden sich hier das Literaturforum sowie das Brecht-Weigel-Museum und das Bertolt-Brecht-Archiv. In dem Literaturforum im Brecht-Haus könnt ihr eintauchen in die Welt der Kunst, Literatur und Politik. Erlebe hier Lesungen, Buchvorstellungen, Diskussionen, Konzerte, Seminare, Filmvorführungen und Ausstellungen.

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© Daria Shevtsova | Pexels Schlendern und Flanieren auf dem Wochenmarkt am Kollwitzplatz

Samstags findet am Kollwitzplatz der Wochenmarkt statt, dann verwandelt sich die Kollwitzstraße in eine kleine Meile des Genusses für Leib und Seele. An den Ständen gibt es Bio-Obst und -Gemüse aus dem Berliner Umland, leckeres Streetfood, Handgestricktes, Geschmeide, Blumen und vieles mehr. Wir empfehlen mit Einkaufskorb und Appetit über den Wochenmarkt zu lustwandeln, dann macht's am meisten Spaß.

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