Zum Hummussexuellen werden im Kanaan in Prenzlauer Berg

© Daliah Hoffmann

"There's nothing a plate of good hummus can't fix." Diesen Satz habe ich während meiner Urlaube in Tel Aviv mehr als nur einmal gehört. Und es ist was dran. Guter Hummus geht immer und macht eigentlich alles besser – das Gericht, die Laune, die Welt. Für eine Portion Hummus muss man aber zum Glück nicht erst nach Israel, Syrien oder Co. fliegen, den gibt es auch hier in Berlin. Eine meiner Lieblingsadressen ist das Kanaan in Prenzlauer Berg. Das vegan-vegetarische, israelisch-palästinensische Restaurant von Oz Ben David und Jalil Debit ist ein Schmelztiegel für Hummus- und Nächstenliebe. Es ist ein Ort, an dem Toleranz und Integration großgeschrieben werden. Für Rassismus ist hier kein Platz, dafür aber für authentische arabische Küche und gutes Essen.

Uns verschlägt es an einem kalten und verregneten Oktoberabend in die kleine Holzhütte auf der Kopenhagener Straße, also perfekte Voraussetzungen für ein kleines, großes Hummus-Festessen. Wir werden herzlich von Oz empfangen, der sich im Laufe des Abends als der perfekte Gastgeber entpuppt. Der Israeli trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Ich bin hummussexuell" und redet mit viel Enthusiasmus über das Kanaan und seine Philosophie. Man merkt schnell, dass es sich hier um ein Herzensprojekt handelt. Und weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, wollen wir jetzt nur noch eines: essen!

© Daliah Hoffmann
© Daliah Hoffmann

Oz übernimmt das Bestellen und ordert die Mazze Kanaan, eine Platte mit vier verschiedenen Salaten, eine Portion klassischen Hummus mit Olivenöl, Petersilie und ganzen Kichererbsen und die Falafel. Die frittierten Kichererbsenbällchen sind hier übrigens glutenfrei, werden mit traditionellen palästinensischen Kräutern gewürzt und mit einer angebratenen Zitrone serviert. Verdammt lecker! Der Hummus ist samtig-weich, perfekt püriert und schmeckt fantastisch. "Wir machen den Hummus aus den besten Zutaten und für jede Bestellung frisch", erklärt Oz. Wir löffeln gierig und vergessen dabei ganz, auch mal das hausgemachte Brot mit Za'atar reinzutunken.

Was unseren Hummus zum besten der Stadt macht, ist die Tatsache, dass er weder nur israelisch, noch palästinensisch ist. In dem Rezept stecken Geheimnisse aus beiden Küchen.
Oz Ben David

Die Location, das Essen, die Menschen – das Kanaan ist ein echtes Original. Kein Wunder also, dass wir zu Falafel, Hummus und Co. ein anderes Original bestellen: Die Coca-Cola und Coca-Cola light taste aus der originalen Glasflasche.

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich am liebsten Coca-Cola light taste trinke, besonders gern im Urlaub. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich jeden Tag mit einer Coca-Cola light taste (am besten mit Eis und Zitrone) in der rechten und einem Hummusteller in der linken Hand auf einer Sonnenliege chille und das Leben genieße. Weil meine Urlaubstage aber leider schon verbraucht sind und ich nicht mal eben übers Wochenende nach Israel fliegen kann, fahre ich einfach regelmäßig ins Kanaan – und vergesse dabei fast, dass ich nicht in Tel Aviv, sondern in Prenzlauer Berg bin.

© Daliah Hoffmann
© Daliah Hoffmann

Lust auf mehr bekommen? Dann schaut euch hier die Kanaan-Folge der Webserie "The Original Way" von Coca-Cola an:

Kanaan | Kopenhagener Straße 17, 10437 Berlin | Dienstag: 17–22 Uhr, Mittwoch – Freitag: 12-22 Uhr, Samstag & Sonntag: 10–22 Uhr | Mehr Info

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Coca-Cola.

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