11 Tipps für einen schönen Sonntag im April

Hallo Frühling, wir haben dich vermisst. Aber nicht nur dich, sondern auch all die schönen Dinge, die wir jetzt an unseren freien Tagen wieder draußen machen können. Fahrradtouren durch die Wuhlheide zum Beispiel, ein leckeres Picknick am Spreeufer und Sonnenuntergänge auf der Behmbrücke schauen. Für die restliche Zeit, die wir weiterhin drinnen verbringen, haben wir auch einen Podcast-Tipp und eine tolle DIY-Idee dabei. Und weil man all das am besten an einem Sonntag machen kann, ist und bleibt er einfach unser Lieblingstag!

1

© Maxi Stumm Frische Backwaren und andere Köstlichkeiten in Marie’s Café

Hinter einer alten Holzfassade im Prenzlauer Berg versteckt sich das gemütliche Café von Marie, in dem sie ihre Leidenschaft für das Backen nutzt, um euch mit ihren süßen Kreationen wie der Tarte au Chocolat, Carrot Cake und dem Grapefruit-Bun zu versorgen. Achtung Suchtpotenzial! Auch lecker und hausgemacht sind die Birnenmarmelade, das Granola und die herzhaften (veganen) Dips zum Brot von der Bio-Bäckerei Endorphina. Am Wochenende wartet ein Boozy Brunch mit Eggs Benedict und einem Breakfast Burger auf euch. Mit einem Kaffee von Zazza und ausgewählten Weinen kann man sich auf der Terrasse die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Day Drinking vom Feinsten.

2

© Wiebke Jann Die Audiowalks der Berlinischen Galerie zur Ausstellung „Anything Goes?“ ausprobieren

Das Spazierengehen ohne Ziel wird euch langsam langweilig? Wie wäre es mit etwas Abwechslung: Mit den Audiowalks zur Ausstellung „Anything Goes? Berliner Architekturen der 1980er Jahre“ könnt ihr die Geschichten hinter den Bauten Berlins entdecken. Drei Routen führen zu bedeutenden Gebäuden und Schauplätzen der Internationalen Bauausstellung Berlin 1987 in Kreuzberg und zu den postmodernen Bauten in West- und Ost-Berlin entlang der Friedrichstraße. Dazu könnt ihr Audiobeiträge anhören, die viele spannende Informationen über die Berliner Stadtentwicklung in den 1980er Jahren liefern.

3

© Milena Magerl Spazieren und Picknicken am Spreeufer am Schloss Bellevue

Schöne Spreeuferplätze gibt es in Berlin viele – und auch viele bekannte. Besonders beliebt bei den Moabiter*innen ist die grüne Uferseite gegenüber des Schloss Bellevue, wo man auf dem kleinen Hang liegend Familien, Jogger*innen und junge Verliebte beobachten kann. Herrlich!

4

© Wiebke Jann Am Paul-Lincke-Ufer beim Boule zuschauen

An einem sonnigen Sonntagnachmittag am Paul-Lincke-Ufer zeigt sich der Kreuzberger Mikrokosmos von seiner besten Seite. Hier wächst zusammen, was auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammen gehört: übernächtigte Partygänger*innen auf dem Weg zur nächsten Afterhour (wenn nicht gerade Pandemie ist), junge Familien mit Buggy und Hund, aufgestylte Tourist*innen, Flaschensammler*innen und die alteingesessenen Boulespieler*innen. Zuschauen wird hier nie langweilig.

5

© Marie Therese Freise Einen Waldkräuterspaziergang durch den Grunewald unternehmen

Der Grunewald ist aus mehreren Gründen ein verheißungsvoller Ort. Ihr findet hier Ruhe, im Sommer Schatten, im Herbst Pilze und eigentlich zu jeder Jahreszeit verschiedene Kräuter, die hier wild wachsen. Mit der S-Bahn seid ihr aus Berlin schnell da und könnt Bärlauch oder die Knoblauchsrauke finden, mit der ihr beispielsweise Frischkäse oder Quarkdips lecker verfeinern könnt. Und keine Angst, ihr riecht hinterher tatsächlich nicht nach Knoblauch.

6

© Modellpark Fahrradtour durch die Wuhlheide

Eigentlich bricht man nur Richtung Wuhlheide auf, wenn mal wieder ein großes Konzert auf der Kindl-Bühne ansteht. Dabei kann man hier auch super mit dem Rad durchdüsen, Wald und Lichtung wechseln sich ab. Hier versteckt sich übrigens auch der Modellpark Berlin-Brandenburg, in dem Sehenswürdigkeiten im Maßstab 1:25 nachgebaut sind. Wer mag, fährt bis nach Köpenick weiter. Da ist es auch schön, guckt mal unsere Tipps an.

7

© Elena Putina | Unsplash Makramee-Blumenampeln und Wandschmuck knüpfen

Die Knüpftechnik aus dem Orient ist perfekt für alle, denen keine filigranen Arbeiten wie Häkeln liegen und die schnell Ergebnisse sehen möchten. Makramee ist super vielseitig – ihr könnt damit von Blumenampeln über Boho-Wandbehänge bis hin zu Schmuck oder Kissenbezügen eigentlich alles knüpfen. Als Makramee-Garn könnt ihr je nach Projekt Baumwollgarn mit einem Durchmesser zwischen zwei und sechs Millimetern, Jutebänder, Hanfseile oder Kokosschnur verwenden. Um Stabilität in euer Projekt zu bringen und es leichter formen zu können, braucht ihr außerdem Ringe und Stäbe, die in den Wandbehang oder die Blumenampel eingeknüpft werden. Dafür eignen sich schlichte Holz- oder Metallringe aus dem Bastelshop und Äste, die ihr bei einem Spaziergang im Wald sammeln könnt.

Anleitung Blumenampel | Anleitung Wandschmuck | Utensilien: Makramee-Garn, Maßband, Schere und je nach Projekt eventuell Makramee-Ringe, - Kugeln oder Stäbe | Mehr Infos

8

© Svenja Stamme Zu schön zum Essen: Eclairs und Eis bei Canal Berlin

Das Auge isst ja bekanntlich mit. Daniella und Lupe vom Canal Berlin haben da aber fast schon ein bisschen übertrieben, denn ihre Eclairs sind so wunderschön, dass man sich eigentlich gar nicht traut, sie zu essen. Wagt man es doch, wird man jedenfalls nicht enttäuscht, sie schmecken nämlich noch besser als sie aussehen – ist das möglich? In ihrem zweiten Laden in der Linienstraße gibt es genauso wie in den Hackeschen Höfen zusätzlich zu den Eclairs auch Eis. Unser Favorit: Die Eiscreme Crema Canal mit Butterkaramell, Pistazie und einem Spritzer Zitrone. Bei den Eclairs können wir uns nur schwer für einen Favoriten entscheiden und nehmen am liebsten eine Box.

9
Behmbrücke, Schwedter Steg

© Insa Grüning Sonnenuntergang auf der Behmbrücke mit Blick auf den Humboldthain

Auf der Behmbrücke und dem Schwedter Steg, die den Wedding mit Prenzlauer Berg verbinden, hat man die Möglichkeit, mitten in der Stadt einen wunderschönen Sonnenuntergang mit Blick auf Prenzlauer Berg und den Humboldthain zu erleben. Durch die leichte Steigung der Straße und die Freiflächen der darunter liegenden Eisenbahngleisen entsteht ein bemerkenswertes Panorama, das nur manchmal durch die vorbeifahrenden Autos leicht getrübt wird.

10

© Marit Blossey Den Podcast "Drinnies" mit Giulia Becker und Chris Sommer hören

Der Podcast der Stunde quasi, denn hier geht's um genau das, was wir alle dieser Tage tun sollten: Drinnen bleiben. Giulia Becker und Chris Sommer sind Profis in dieser Disziplin, richtige "Drinnies" eben. Zuhause fühlen sich die beiden einfach am wohlsten, deshalb berichten sie seit Anfang Dezember wöchentlich aus der Komfortzone, die sie auch, wenn draußen nicht gerade ein Virus unser Leben bestimmt, eher ungern verlassen. Introvertierte werden sich verstanden fühlen, und alle anderen können hier noch was lernen, denn gerne drin zu bleiben ist wohl spätestens 2021 ein echt wertvoller Skill.

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© Quasi Quasi | Foto: Oliver Zimmermann Italienische Pasta, Risotto und Muscheln im Quasi Quasi schnabulieren

Dort, wo früher das vegane Café und Deli White Crow war, ist jetzt ein italienisches Restaurant eingezogen, das auf den Namen Quasi Quasi hört. Das Crédo der Macher*innen: No Pizza, denn guess what, die italienische Küche hat weitaus mehr zu bieten. Freuen dürft ihr euch auf Caponata, gegrillten Radiccio, Rote-Beete-Risotto, Lasagne oder salzige Profiteroles. Derzeit bieten sie eine regelmäßig wechselnde Karte an, schaut also immer vorher einmal nach, und sucht euch was Leckeres aus. Und wer durstig ist, kann sich auch eine Flasche Wein dazu bestellen, die sind zwar nicht unbedingt aus Italien, aber andere Länder haben ja auch ziemlich leckeren Wein – Deutschland zum Beispiel.

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