11 tolle Tipps für einen Sonntag im April

Hallo Frühling, wir haben dich vermisst. Aber nicht nur dich, sondern auch all die schönen Dinge, die wir jetzt an unseren freien Tagen wieder draußen machen können. Denn der Kreuzboerg-Flohmarkt ist endlich aus dem Winterschlaf erwacht, die Tischtennisplatten im Tiergarten können wieder bespielt werden und es gibt endlich wieder Spargel! Und weil man all das am besten an einem Sonntag machen kann, ist und bleibt er einfach unser Lieblingstag!

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© Daliah Hoffmann Moderne persische Küche und Brunch im Rocket & Basil

Wir haben Sophie und Xenia von Rocket & Basil 2017 im Rahmen unserer Serie Kitchen Story besucht. Damals träumten sie noch vom eigenen Café. Seit März 2019 sind sie nun endlich stolze Besitzerinnern ihres ersten eigenen Ladens um die Ecke von der Potsdamer Straße. Das Rocket & Basil ist ein Traum in Türkis, dazu ein heller Terrazzo-Tresen, handbemalte Fliesen mit Obstmotiven und bunte Kissen. Auf der Karte finden sich Brunch- und Lunchgerichte, die wir schon von den Das Brunch Pop-ups kennen und lieben. Hier bekommt ihr moderne persische Küche gepaart mit australisch-asiatischen Einflüssen.

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Studioansicht, Behind_Hein_1, Photo: Studio Jeppe Hein & Runa Huber Behind Hein bei Johann König

Die Arbeiten von Jeppe Hein sind zum Eintauchen. Er involviert den*die Betrachter*in mit derart schönen, großen und leisen Spektakeln, dass er/sie gar nicht anders kann als voll dabei zu sein. Optische Täuschungen und Illusionen werden mal mit Spiegeln kreiert, manchmal genügt aber auch eine einfache Bank, um Teil zu werden. Diese Öffnung zum*r Betrachter*in treibt er jetzt noch weiter: in Behind Hein lässt der in Berlin lebende Bildhauer uns in sein Studio blicken. Wie entstehen seine Arbeiten? Was passiert hinter verschlossenen Studiotüren? Für ein Wochenende werden Prototypen und Modelle gezeigt, die wir sonst nicht zu Gesicht bekommen. 

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prinzessinnengärten

© Matze Hielscher Flowmarkt in den Prinzessinnengärten in Kreuzberg

Immer noch ein kleiner Geheimtipp ist der Kreuzboerg Flowmarkt in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz. Versteckt hinter hohen Zäunen und Hecken stellen Privatpersonen ihre Second-Hand Dinge aus und Kunsthandwerker ihre Kunst, Musik und original Handmades. Im Winter bleibt der Markt jedoch von November bis April geschlossen.

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© Charlott Tornow Tischtennis-Turniere im Tiergarten veranstalten

Sobald es draußen wieder etwas wärmer wird, versucht man jede freie Minute außerhalb der eigenen vier Wände zu verbringen. Wem nur im Park rumliegen allerdings zu langweilig ist, der sollte sich einen Satz Schläger samt Bälle zulegen und mit Freunden an den diversen öffentlichen Tischtennisplatten in Berlin kleine Turniere veranstalten. Für Snacks und Bier sollte natürlich gesorgt sein und der ein oder andere kleine Preis wäre natürlich auch fein. Wenn ihr eure Heimplatte noch nicht gefunden habt, solltet ihr mal die im Tiergarten ausprobieren, da kann nebenan nämlich direkt gegrillt werden. Platten in eurer Nähe findet ihr hier.

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© Gino Giove Steel Vintage Bikes: Stahlrösser, Accessoires und Pancakes

Steel Vintage Bikes in Mitte, unweit vom Brandenburger Tor, lässt die Herzen von Fahrradsammlern und -fans höher schlagen. Der Laden vereint Fahrrad-Manufaktur, Concept Store und Café und bietet ein großes und auserwähltes Sortiment an modernen und klassischen Rennrädern sowie Vintage-Bikes und passende Accessoires und Kleidung. Hier bekommt ihr Italiener wie Bianchi, Legnano, Eroica oder Bottecchia, Dänen wie Schrøder, Franzosen wie Bernard Hinault und viele mehr. In dem Fahrradcafé könnt ihr unter und zwischen den Drahteseln leckere Pancakes, Bowls, Stullen und Co. essen.

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© Ipse Unter dem Kronleuchter in der IPSE tanzen

Die IPSE liegt versteckt hinter einer Tankstelle, aber direkt am Wasser. Am Wochenende gibt es im Sommer ständig Open Airs und falls es mal regnen sollte, kann man indoor tanzen. Doch am schönsten ist es immer noch, unter dem bunten Kronleuchter mit Blick auf das Wasser zu feiern und morgens den Sonnenaufgang zu sehen. Kitschfaktor 100.

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© Daliah Hoffmann Vegan schmausen in Berlins erstem Zero Waste Restaurants FREA

Das FREA in Mitte ist Berlins erstes veganes Zero Waste Restaurant. Hinter dem Restaurant steht der Berliner Foodblogger David aka Johnny & the Food, der hier gemeinsam mit dem norwegischen Chefkoch Halfdan Kluften nachhaltig, saisonal und regional kocht. Im FREA wird alles hausgemacht, vom Sauerteigbrot und Dips über die Pasta bis zum Kefir. Die Karte ist überschaubar, drei Vorspeisen, drei Hauptspeisen und drei Nachspeisen. Alle Gerichte sind 100 % pflanzenbasiert. Jede Menge Zimmerpflanzen gibt's im Restaurant auch, unsere Lieblingsecke ist der kleine Urban Jungle rechts neben der offenen Küche. Besonders cool: Die eigene Kompostiermaschine.

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© Treatwell Nachhaltige Pflegeprodukte und tolle Beratung bei TARIK.D Hairdressing Berlin

Der Salon von Tarik, einem bekannten Hairstylisten, zieht bereits seit Jahren Kunden und Kundinnen an. Hier werden Frauen, Männer- und Kinderhaare gewaschen, geschnitten und gestylt. In die Haare kommen ausschließlich nachhaltige und transparente Produkte mit natürlicher Basis wie von Davines. Bei Tarik D. Hairdressing Berlin werden vor allem die ausführliche Beratung und das nette Ambiente geschätzt.

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© Deutsche Spirituosen Manufaktur In einem exklusiven Workshop den eigenen Gin destillieren

Der gemeine Berliner trinkt schon lange nicht mehr von der Stange. Statt auf Massenware setzen die meisten inzwischen nämlich auf hochwertige Spirituosen von Berliner Manufakturen. Egal ob Gin, Wodka oder Likör, am besten schmeckt er, wenn er mit Liebe gemacht ist. Diesem Motto folgen auch die durstigen Köpfe hinter der Deutschen Spirituosen Manufaktur, wo ihr nicht nur exklusive Spirituosen kaufen, sondern in Workshops sogar selbst herstellen könnt. Das Ergebnis dürft ihr anschließend natürlich mit nach Hause nehmen.

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© Lamm Bar Gepflegte Trinkkultur und außergewöhnliche Snacks in der Lamm Bar

In der schicken Lamm Bar in Prenzlauer Berg heißen die Drinks Lämmer und Lämmchen, je nach Größe, und tragen Namen wie Jurke, Taco Tuesday oder Snax. Zu futtern gibt es kein klassisches Barfood, sondern "Bayshi", bayrisches Sushi – mit oder ohne Fleisch. Die Wände sind unverputzt, die Sitzbänke und Hocker mit grünem Samt bezogen, an den Wänden hängen Pflanzen und die Bar ist aus Zement. Super schön, gemütlich und lecker.

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© Pixabay Den eigenen Spargel im Spargelhof Elsholz stechen

Wir lieben Spargel – und können es jedes Jahr kaum abwarten, bis endlich die ersten weißen Stangen in unseren Kochtöpfen und anschließend in unseren Bäuchen landen. Dass der beste Spargel der Umgebung aus Beelitz kommt, brauchen wir ja niemandem erzählen. Wer aber nicht nur bei dem süßen Spargelstand an der U-Bahnstation den Beelitzer Spargel kaufen, sondern am liebsten auch selbst stechen möchte, der kann das im Spargelhof Elsholz tun. Ihr müsst euch auf der Website einfach vorher kurz anmelden und dann kann's auch schon losgehen. Spoiler: Es ist verdammt anstrengend und ihr werdet euer Essen auf jeden Fall noch mehr zu schätzen wissen. Wer trotzdem faul ist, kann natürlich den Spargel auch im angrenzenden Hofladen kaufen.

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