11 tolle Tipps für einen schönen Sonntag im März

Der März ist einer der schönsten Monate. Die Tage sind wieder merklich länger, die Sonne lässt sich – selbst wenn es manchmal noch recht kalt ist – wieder häufiger blicken und es beginnt die Zeit, in der die ersten Kälteunempfindlichen uns wieder zum Eisschlecken bringen. Wir behalten auf jeden Fall unseren Frühlingsoptimismus. Allen, denen der Sonntag der liebste Tag für kleine und größere Ausflüge ist, empfehlen wir diese 11 Dinge:

1
SOFI, Mitte, Bäckerei, Sophie-Gips-Höfe

© Marit Blossey Frische Baguettes, fluffige Croissants und italienisches Focaccia bei SOFI

Es sind die kleinen Dinge: Zum Beispiel frisches, warmes Baguette mit der perfekten Kruste. Das bekommt ihr jetzt – neben fluffigen Croissants, bestem italienischem Focaccia und anderen Leckereien – in der SOFI Bäckerei in den Sophie-Gips-Höfen. Geöffnet ist zur Zeit mittwochs bis freitags von 7.30 bis 18.30 sowie am Wochenende von 8.30 bis 17.30 Uhr – es darf immer ein Haushalt im Laden sein, also schnappt euch eure*n Mitbewohner*in und schaut mal vorbei!⁠

2

© Wiebke Jann Boccia spielen am Paul-Lincke-Ufer

Bei "Boccia" oder auch "Boule" denken die meisten vermutlich sofort an glückliche italienische Großeltern, die in ihrem beschaulichen kleinen Dorf in der Toskana auf dem Marktplatz in der Abendsonne die Kugeln tanzen lassen. Wem Italien aber ein bisschen zu weit weg ist, aber trotzdem nicht auf dieses großartige Spiel verzichten möchte, der kann sich auch in Berlin darin messen, wer die große Kugel näher an die kleine bringen kann. Allseits bekannt ist natürlich der Boccia-Platz am Paul-Lincke-Ufer, der im Sommer zwar überfüllt ist, wo man aber im Frühling noch eine reelle Chance hat, auch zum Wurf zu kommen. Wem das trotzdem zu stressig ist, der kann auch am Oranienplatz, am Mauerpark oder auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße in Charlottenburg ein paar Kugeln werfen.

3
Beets & Roots, Lieferando.de, veganes Essen bestellen

© Lieferando Bunte Bowls von Beets & Roots bestellen

Das Konzept des Beets & Roots ist so einfach wie clever: Anstatt das Food-Rad neu zu erfinden, konzentrieren sie sich hier auf das, was gut ist. Frische Zutaten, Anleihen aus der asiatischen, amerikanischen und nahöstlichen Küche und sättigende, glücklich machende Beilagen in Form von Bowls, Wraps, Salaten und Bagels. Weil Chefkoch und Mitgründer Andreas aus der Sternegastronomie kommt, hat das Ganze geschmacklich Wumms und einen eigenen Stil. Dazu kommen die Gerichte schnell bei euch zu Hause an und sehen wunderschön aus.

4

© Jüdisches Museum Zusammen ins digitale Museum gehen

Steht ihr auf Kunst und euer Date auch? Klasse: Gerade bieten viele der weltweit größten Museen digitale Touren an. Ihr könnt durch den Louvre schlendern, euch im Metropolitan Museum of Modern Art in New York verlieren, nach München in die Alte Pinakothek reisen – und das alles an einem Nachmittag! Ganz schön Premium für das erste Date.

5

© Wiebke Jann Auf eine Partie Tischtennis am Weichselplatz Halt machen

Wo vorher noch viel Baustelle war, ist inzwischen ein ziemlich hübscher Platz entstanden, auf dem neben einem Kinderspielplatz und viel Grün auch drei Tischtennisplatten errichtet wurden. Falls euch nur das Spazieren am Kanal also zu langweilig ist, könnt ihr hier einen kleinen Stop einlegen und ein paar Runden "Chinesisch" spielen.

6

© Milena Zwerenz Einen Ausflug ins Briesetal unternehmen

Was passiert eigentlich, wenn man mit der S8 bis zur Endstation fährt? Wir können es euch sagen: In Birkenwerder (das ist schon Brandenburg!) könnt ihr einen wundervollen Spaziergang machen oder zu einer kleinen Radtour starten. Das Briesetal hätte auch Kulisse bei "Herr der Ringe" sein können, ist aber einfach nur ein schönes Fleckchen mit Wald, Sträuchern und Feuchtbiotop. Ideal auch, um im Herbst Pilze oder verschiedene Kräuter zu sammeln, die hier wachsen. Wenn ihr euch nicht weit von Birkenwerder wegbewegt, solltet ihr es euch nach dem Spaziergang auf der Seeterrasse am Boddensee gemütlich machen. Wer bis nach Zühlsdorf unterwegs ist, kann einen Stop im Alten Forsthaus Wensickendorf einplanen.

7

© Marit Blossey Bei einem Audiowalk über die Karl-Marx-Allee Geschichte und Kultur entdecken

Die Karl-Marx-Allee ist bekannt als der Prachtboulevard des Berliner Ostens. Wer hier schon öfter lang spaziert ist, weiß: Das stimmt! Wenn ihr mehr über die spannende Geschichte der DDR-Architektur aus den 1950er Jahren – von den Turmbauten am Frankfurter Tor bis zum Strausberger Platz – erfahren wollt, empfehlen wir euch mal ein genaueren Blick auf das Projekt "Kunst im Stadtraum Karl-Marx-Allee" zu werfen. In diesem Zuge werden von Frühjahr bis Herbst 2021 auch zahlreiche Entwürfe mit Skulpturen und Kunstwerken für das Quartier rund um das Kino International und Café Moskau entstehen. Klingt spannend? Dann ladet euch hier die im Rahmen des Projektes entstandenen Radiosendungen bei Mixcloud runter und los geht der Audiowalk!

8

© Wiebke Jann Einmal rund um den Templiner und den Schwielowsee strampeln

Los geht's am Bahnhof in Potsdam, dann geht's raus aus der Stadt am Ufer des Templiner Sees entlang. Eurer erstes Ziel ist das kleine Dorf Caputh. Hier befand sich übrigens einst das Sommerdomizil Albert Einsteins, deshalb findet ihr hier auch das Albert-Einstein-Haus. Wer Lust hat, kann sich auch das barocke Schloss Caputh ansehen. Weiter geht's über einen Radweg, der rund um den Schwielowsee führt, von Caputh nach Ferch, einst Rückzugsort der Havelländer Malerkolonie. Von dort fahrt ihr ein Stück über dem Europaradweg R1 nach Petzow, wo ihr einen japanischen Bonsaigarten entdecken könnt. Danach tretet ihr den Rückweg über Geltow, die Havelbrücke, entlang des Petzinsees und Templiner Sees nach Potsdam an.

  • Potsdam Hauptbahnhof
  • Potsdam Hauptbahnhof
  • Start & Ziel: Hauptbahnhof Potsdam | Strecke insgesamt: 34 Kilometer | Fahrzeit: 4 Stunden
9
Reinbeckhallen, Oberschöneweide

© Insa Grüning Über das Kunst- und Kulturareal der Reinbeckhallen in Schöneweide spazieren

Im Osten Berlins, genauer gesagt in Oberschöneweide, kann man nicht nur hervorragend an der Spree entlang spazieren, sondern auch postindustriellen Charme erleben. Ein schönes Ziel für alle Kunstinteressierten sind die Reinbeckhallen. Die "Stiftung Reinbeckhallen. Sammlung für Gegenwartskunst" hat die Hallen saniert und zu einem belebten Ort für Kunst gemacht. Seit einigen Jahren zieht es immer mehr Künstler*innen her, die hier ihre Ateliers haben und arbeiten. Darunter Bryan Adams, Jorinde Voigt oder Alicja Kwade. Die Ausstellungen sind derzeit nicht geöffnet, aber ein Spaziergang über das schöne Kunstquartier am Wasser mit Blick auf den Kaisersteg lohnt sich trotzdem.

10
Nepal Momo

© Insa Grüning Dumplings vom Food Truck Nepal Momo an der Warschauer futtern

Wenn ihr auf der Warschauer Straße unterwegs seid, checkt unbedingt mal den Food Truck von Nepal Momo aus. Hier bekommt ihr handgemachte und frisch zubereitete Momos auf die Hand oder zum Mitnehmen nach Hause. Die Dumplings gibt's mit verschiedenen Füllungen (Spinat, Gemüse, Chicken oder Lamm) und Soßen dazu. Die Dumplings mit Gemüsefüllung gibt's sind außerdem vegan. So lecker!

11

© Hella Wittenberg Zeit vergessen am Bohlensteg in Blankensee

Rund um den See lohnen sich ausgedehnte Fahrrad- und Lauftouren. Dazwischen solltet ihr aber unbedingt auch an diesem Steg Halt machen und die Beine für eine Weile hochlegen. Wenn das Wetter mitspielt, hat man einen top Blick auf die Umgebung – und speziell auf die Vielfalt der dort ansässigen Vogelwelt. Freunde des Gefiederten können hier auch geführte Vogelbeobachtungstouren buchen.

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