11 Tipps für einen schönen Sonntag im Mai

Der Mai ist einer meiner Lieblingsmonate. Nicht nur, weil er – dem Christentum sei Dank – so unglaublich viele Feiertage hat, sondern auch, weil es in dieser Zeit so viele schöne erste Male gibt. Die Freiluftkino-Saison beginnt, in den Berliner Nachbarschaftsgärten könnt ihr wieder Beeren selbst pflücken und die ersten Mutigen können wieder anbaden. Was sonst noch so los ist im Mai? Wir geben euch hier 11 Tipps.

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© Jule Richter Vegan und ayurvedisch essen im MANA Food

Um die Ecke von der Akazienstraße hat vor kurzem das Manafood eröffnet, ein Restaurant in dem es ausschließlich vegane Küche gibt. Auf der Karte stehen bunte und gesunde Bowls mit regionalen und saisonalen Zutaten, viele der Rezepte stammen aus der ayurvedischen Küchen. Jeden Sonntag gibt es ein großes Brunch-Buffet. Wer jetzt geräucherte Tofuscheiben und Sojalatte erwartet, wird im Manafood eines besseren belehrt, das junge Team setzt bei den Gerichten auf Kreativität und experimentiert auch gerne mal. Am besten vorbeischauen und selber ausprobieren.

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© Pexels Im Berliner Beerengarten Früchte pflücken

Wenn man im Supermarkt Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren kauft, kann man eigentlich davon ausgehen, dass immer ein paar Beeren schon schimmeln oder einfach nicht mehr so appetitlich aussehen. Weil das ziemlich nervig ist und weil es natürlich auch Spaß macht, selbst durch die Felder zu spazieren, könnt ihr in den Berliner Beerengärten von Mai bis August Erdbeeren, Himbeeren, Johannis- und Heidelbeeren selbst ernten und gleich verdrücken. Anschließend könnt ihr euch im hauseigenen Café noch etwas ausruhen, oder die Beeren mit nach Hause nehmen und leckeren Kuchen backen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Gärten rund um Berlin, die sich super für einen schönen Sommerausflug eignen.

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© Marianne Wendland Kanufahren im Spreewald

Der Spreewald fühlt sich an den allerschönsten Tagen ein bisschen wie der deutsche Auenwald an. Kanufahren ist hier also ziemlich idyllisch; Entschleunigung per excellence. Leiht euch an einem der zahlreichen Leihstationen ein Boot aus und schippert den ganzen Tag vor euch hin. Lübben erreicht ihr übrigens easy mit dem RE2 ab Hauptbahnhof.

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© Fuxx und Bär | Facebook Das vegetarische Bistro Fuxx und Bär in Prenzlauer Berg

In der Oderberger Straße gibt es ein neues vegetarisches Restaurant. Niemand geringeres als Sterneköchin Josita Hartanto, die mit ihrem Lucky Leek als erstes veganes Restaurant mit Chefköchin in den Guide Michelin aufgenommen wurde, hat hier ihren zweiten Laden eröffnet. Im Fluxx und Bär bekommt ihr Bowls, "Grilladillas" aka hausgemachte Flammkuchen, "Pawnini" sowie den Bär Burger und den Fuxx Dog. Wenn's schnell gehen muss, gibt's auch Smoothies, Shakes und eine To-Go-Theke.

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© Charlott Tornow Beim Sonntag der Berliner Hinterhofflohmärkte stöbern

Es ist wieder soweit: Ihr könnt wieder einen Streifzug durch die charmanteste Seite Berlins machen: die Hinterhöfe. Beim Sonntag der Berliner Hinterhofflohmärkte öffnen wieder zahlreiche Hinterhöfe ihre Pforten, um euch einerseits zum Stöbern und Schätze finden und andererseits zum Kennenlernen eures Kiezes einzuladen. Wer sich in seinem eigenen Kiez schon gut auskennt, der kann den Tag nutzen, um auch mal in fremden Gefilden nette Menschen und neue Lieblingsteile zu finden.

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© Nicola Holtkamp | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Auf dem Müggelturm am Müggelsee die Aussicht genießen

Der Müggelturm steht mitten im Urwald – auf jeden Fall hat man das Gefühl, wenn man in 30m Höhe oben auf dem Köpenicker Wahrzeichen steht und auf Müggelberge, Müggelsee und Müggelwald blickt. Man kann den Ausflug mit einer kleinen durch den Wald verbinden,aber auch direkt mit dem Auto oder Bus vorfahren.

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© Freiluftkino Kreuzberg Freiluftkino Kreuzberg im Hinterhof des Bethaniens

Wer das Kunstquartier Bethanien kennt, weiß, dass sich der Weg dorthin allein schon wegen der tollen Location lohnt. Außerdem besticht die Filmauswahl des Freiluftkinos Kreuzberg durch ihre Weltoffenheit, denn alle Filme werden in Originalsprache und mit Untertiteln gezeigt.

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© Kerstin Musl In Karl's Erlebnis-Dorf Kindheitsträume wahr werden lassen

Denken wir an Karl, denken wir schon lange nicht mehr nur an die lustigen Erdbeerstände, die sich in ganz Berlin tummeln und uns mit leckeren Erdbeeren versorgen, sondern auch an den Erlebnispark in Elstal, in dem sich nicht nur Kinder austoben können. Es gibt eine Riesenschaukel, Hüpfkissen, einen Irrgarten, Rutschen, eine Kletterwelt, eine Traktorbahn, eine Schatzhöhle, sogar eine Eiswelt, ein Maislabyrinth und sogar eine Achterbahn. Wer hier auch als Erwachsener keinen Spaß hat, der hat wohl generell keinen Spaß im Leben.

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© Tisk Speisekneipe Deutsche Küche auf hohem Niveau in der Speisekneipe TISK

Im TISK, der sogenannten Speisekneipe von den Berliner Jungs Kristof Mulack und Martin Müller, gibt es erstklassige einheimische Küche wie Kasseler, "Jurkensalat" und Kohlroulade. Die beiden lieben die Berliner Küche und das schmeckt man. Die Atmosphäre im TISK erinnert eher an Eckkneipe als an Fine-Dining-Restaurant, das liegt zum einen an der lockeren Art der Gastgeber, zum anderen auch an der großen Bar, die der Mittelpunkt des Ladens ist. Da wollen wir Platz nehmen und einen Broiler mit Kartoffelpüree und Gemüse essen.

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Pablo Picasso at La Californie, Cannes, 1957 © The Irving Penn Foundation Irving Penn im C/O Berlin

Es gab Zeiten, die boten noch Stars wie Pablo Picasso, Marlene Dietrich und Alfred Hitchcock. In dieser Zeit lebte und arbeitete Irving Penn. Er gilt bis heute als einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts, der zeitgenössische Fotografie und Kunst verband. Penn schoss Porträts von Stars, Reportagen über indigene Völker, belieferte aber auch die Vogue. Anlässlich seines 100. Geburtstages feiert C/O Berlin Irving Penn mit einer großen Retrospektive.

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Täglich wechselnde Drinks in der Schwarzen Traube

Die Schwarze Traube ist eine der besten Bars in Kreuzberg und wurde nicht umsonst schon mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Die Bar wurde 2012 von Atalay Aktas und Yalcin Celik eröffnet und serviert seitdem fast täglich wechselnde Drinks, je nachdem, was es gerade an frischen Zutaten in der Markthalle 9 gibt. Hier ist es so gemütlich, dass alle Sitze auch fast immer besetzt sind. Ihr solltet also vorher reservieren.

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