11 Tipps für einen schönen Sonntag im Juni

Berlin nähert sich endlich der 30-Grad-Marke und bietet somit den perfekten Rahmen für jede Menge Ausflüge, Eis und Biergartenbesuche! Und deswegen verraten wir euch auch im Juni, wohin ihr bei den Temperaturen entweder am besten entfliehen könnt oder was an einem schönen Sonntag am meisten Spaß macht.

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© Daliah Hoffmann-Konieczka Sauerteigbrot, süßes Gebäck und Lunch in der veganen und Zero Waste FREA Bakery

Naschen ohne schlechtes Gewissen könnt ihr ab sofort in der FREA Bakery in Mitte. Die kleine Schwester des FREA Restaurants auf der Torstraße ist Berlins erste komplett vegane und Zero-Waste-Bäckerei. Gebacken wird hier ausschließlich mit 100 Prozent Sauerteig. Was dabei herauskommt? Croissants, Kekse, Kardamomschnecken, Kuchen, Vanilleplunder und verschiedene Brote. Mittags gibt es auch warme Gerichte.

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© Wiebke Jann Mit dem Schlauchboot über den Landwehrkanal schippern

Wieso sollte man Berlin nur auf dem Land erkunden, wenn Berlin doch sogar mehr Brücken als Venedig (ja, Hamburg hat sogar noch mehr, wissen wir) und natürlich auch dementsprechend viele Wasserwege hat, auf denen wir die Stadt immer (neu) erkunden können? Wem das nötige Kleingeld zur Bootsmiete fehlt, für den*die haben wir eine etwas günstigere Alternative in petto: mit dem Schlauchboot über den Landwehrkanal schippern. Der hat nämlich ziemlich viele Möglichkeiten, um sich gepflegt mit dem Boot ins Wasser gleiten zu lassen. Schnappt euch einfach eure Liebsten, Snacks und Drinks, vielleicht ein Buch oder Musik – und los geht's!

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Alte Turnhalle Berlin

© Insa Grüning Im Sommergarten der Alten Turnhalle ausgiebig brunchen gehen

Wer in Friedrichshain mit mehreren Personen ordentlich essen gehen und dabei nicht auf dem Bürgersteig, sondern etwas komfortabler und gemütlicher sitzen will, kommt schnell ins Grübeln. So viele tolle Möglichkeiten draußen zu essen, hat Friedrichshain nämlich gar nicht. Aber es gibt sie. Wie zum Beispiel in der Alten Turnhalle in der Holteistraße in der Nähe des Ostkreuzes. Wie der Name verrät, wurde hier früher Sport betrieben, heute wird hier fantastisch gegessen und getrunken – und zwar zwischen Basketballkörben und Turnequipment. Und das Beste: Die Turnhalle hat einen großen Außenbereich, den Sommergarten, in dem im Sommer bei gutem Wetter tagsüber gebruncht und abends gegessen und bei entspannter Stimmung natürlich der ein oder andere Drink genossen werden kann.

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© Orangerie Neukölln Essen, trinken und den Ausblick genießen in der Orangerie am Körnerpark

Der Körnerpark in Neukölln ist eine hübsche, grüne Oase zwischen Karl-Marx- und Hermannstraße. Wir fühlen uns hier ein bisschen wie in Paris und freuen uns sehr, dass Max und Simon die Orangerie Mitte Mai 2022 mit einem neuen gastronomischen Konzept wiederbelebt haben. Die Orangerie Neukölln lädt euch tagsüber zu Kaffee und Kuchen ein und serviert euch abends als Bar mit großer Terrasse Aperitivo und Snacks unter Palmen. In den kommenden Monaten kommen dann auch Frühstück und Mittagessen dazu. Wir freuen uns aber jetzt schon auf laue Sommerabende im Körnerpark.

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© Kerstin Musl Schlendern über den Flohmarkt am Boxi

Der denkmalgeschützte Boxi, das Herz des Friedrichshainer Südkiezes. Mit einem Kaffee in der Hand könnt ihr euch hier sonntags durch alte Schätze wühlen. Viele halten den Flohmarkt am Boxhagener Platz für überlaufen. So viele, dass da inzwischen gar nicht mehr so viele Leute sind. Sagen wir mal so: Der Mauerpark ist voller. Wenn Secondhand nichts für euch ist oder ihr etwas mehr entspannen wollt, lädt auch die kleine Grünfläche mitten auf dem Platz zum Liegen, Sonnenbaden und Genießen ein.

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Strandbad Wannsee-Unorthodox Drehorte

© Daliah Hoffmann Baden im Strandbad Wannsee

Zum schönen Strandbad Wannsee kommt man vom S-Bahnhof Nikolassee tatsächlich schneller als vom S-Bahnhof Wannsee und dazu ist die S-Bahnstation auch noch hübscher und als solche auch ziemlich imposant im Vergleich zu den sonst recht einfachen Betonhaltestellen Berlins. Der Wannsee selbst ist zu Recht einer der beliebtesten Seen in Berlin, wenn auch im Sommer ganz schön überfüllt. Freund*innen des Nacktbadens kommen hier auch auf ihre Kosten. Wer ist so mutig und springt als erstes ins Wasser?

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© Wiebke Jann Fahrradtour durchs Havelland

Das Havelland ist eine ziemlich unterschätzte Region. Wer hatte vorher schon Brandenburg an der Havel oder Premnitz auf dem Radar? Eine Fahrradtour von Brandenburg über Premnitz, Rathenow, Stölln bis Havelberg lohnt sich also nicht nur, um die schönen Altstädte der kleinen Orte zu entdecken, sondern auch, um einmal richtig durchzuatmen.

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© Daliah Hoffmann (Veganes) Spaghettieis und andere Leckereien im Lecko Mio

Die Eisdiele Lecko Mio auf der Graefestraße ist ein Traum in Pastell und erinnert etwas an Wes Anderson. Hier, wo früher Anna Durkes ihr Gelato verkauft hat, hat sich Nadja ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. In die hausgemachten Waffeln kommen leckere Sorten wie Popcorn, Grüner Apfel, Beerensorbet oder Lakritz. Das Eis stammt aus der Manufaktur ihrer Eltern. Unser Highlight: das vegane Spaghettieis und der Eisbecher. Die Kreation wechselt wöchentlich. Auch gut und echt lecker: Espresso mit einer Kugel Vanilleeis.

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© Marina Beuerle Kunst & Kultur auf der Freilichtbühne Weißensee

Ruhig und idyllisch kann man hier im Sommer eine feine Auswahl an Filmen, darunter auch viele Klassiker der DDR-Filmproduktion DEFA, anschauen. Dazu kommen vielfältige weitere Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen oder auch spezielle Angebote für Kinder.

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Tropez, Sommerbad Humboldthain

© Insa Grüning Im TROPEZ im Sommerbad Humboldthain Kunst gucken und Pommes futtern

Ein Traum wird wahr: Man darf jetzt endlich auch in Badesachen Kunst genießen. Denn das TROPEZ bringt Kunst in das Sommerbad Humboldthain. Im letzten Jahr hat der Projektraum TROPEZ Künstler*innen eingeladen, die sich in ihrn Kunstwerken und Darbietungen mit dem Thema Berührung beschäftigt haben, die Gruppenausstellung "TOUCHE MOI" umfasste analoge wie digitale Kunstwerke. Und auch in diesem Jahr dürfen wir uns ab Juli wieder über ein neues künstlerisches Sommerprogramm am Kiosk freuen, aber bisher ist alles noch top secret. Bis dahin bekommt ihr aber schon mal die obligatorischen Freibad-Pommes und 'ne eisgekühlte Cola. Cool!

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© Borke Berlin Für gute Aussichten, Musik und Drinks hinauf zum Klunkerkranich

Hat man es mit dem wohl langsamsten Aufzug von ganz Berlin bis aufs Parkdeck Numero 6 der Neukölln Arkaden geschafft, freut man sich immer wieder über die eigene kleine Welt aus Gärten und Holz, die hier erschaffen wurde. Egal ob zu Konzerten oder einfach nur zum Kaffeetrinken: Der zu Recht sehr beliebte Klunkerkranich bietet zudem immer eine wunderschöne Panoramaaussicht über Neukölln und Kreuzberg bis zum Roten Rathaus und bei gutem Wetter noch weiter, während einem die Bienen des Gartens im Ohr summen.

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