11 Tipps für einen schönen Sonntag im Juni

Berlin nähert sich endlich der 30-Grad-Marke und bietet somit den perfekten Rahmen für jede Menge Ausflüge, Eis und Biergartenbesuche! Und deswegen verraten wir euch auch im Juni, wohin ihr bei den Temperaturen entweder am besten entfliehen könnt oder was an einem schönen Sonntag am meisten Spaß macht.

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© Milena Zwerenz Frühstücksladen und Bar in einem: Allan's Breakfast Club

Auf der kleinen Karte von Allan's Breakfast Club, die zugleich als Frühstücks-, Brunch-, Lunch-, und Nachmittagssnack-Menü funktioniert, stehen unter anderem Banana Bread, Eggs Benedict (mit einer ganz besonderen Sauce Hollandaise, über die nicht mehr verraten wird) und Shakshuka. Abends verwandelt sich das Café in eine Weinbar mit offenem Weinregal. Ähnlich wie in der Weinerei am Weinbergpark, kann man sich dann selbst bedienen und sein Gläschen leersüffeln.

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© Inma Ibanez | Unsplash Bio-Eier, Büffelfleisch und Kirschen vom Biohof Werder

Auf dem Biohof Werder ist die Welt noch in Ordnung: Auf den riesigen Kirschplantagen weiden die zum Hof gehörenden 200 Hühner, weiter entfernt machen es sich die Wasserbüffel gemütlich und wenn ihr wollt, könnt ihr die Kirschen sogar selbst vom Baum pflücken. Wie wäre es also mal mit einem Ausflug nach Werder, auch (oder gerade) wenn kein Baumblütenfest ist?

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Romantisch Bootfahren auf dem Gamensee in Werneuchen. © The Gentle Temper Romantisch Boot fahren und übernachten am Gamensee

Einer unserer Lieblingsseen ist der Gamensee nordöstlich von Berlin, der im Gefolge der letzten Eiszeit entstanden ist und an einen Schweizer Bergsee erinnert. Heute ist er umgeben von einem dichten Wald, wobei die schönste Badestelle am Hang eines Campingplatzes liegt. Schnappt euch ein Schlauchboot, eure*n Liebste*n, eine kalte Flasche Crémant und paddelt romantisch in den Sonnenuntergang. Herrlich!

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© mompl | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Flohmarkt am Arkonaplatz in Mitte

Der Trödelmarkt auf dem Arkonaplatz ist der kleine Bruder vom Flohmarkt im Mauerpark. Auch wenn der Markt längst kein Geheimtipp mehr ist, geht es hier noch sehr viel beschaulicher zu als ein paar hundert Meter weiter nördlich. Allein zwischen den Ständen umher zu schlendern, hat den Vorteil, dass du deine Begleitung nicht in der Menge verlieren kannst und dass sich niemand darüber beschwert, wenn du stundenlang in Kisten voller alter Platten herumwühlst.

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© Daliah Hoffmann Bayrische Küche im Prater

Im Prater, ganzjährige Gaststätte und im Sommer auch großer Biergarten, wird Berliner Küche serviert, dazu bayrische Klassiker wie Weißwürschte, Schnitzel, lecker Spargel und zur Weihnachtszeit 'ne dicke, fette Gans. Ganz oben auf der "Solltet-ihr-unbedingt-essen"-Liste stehen auch die Senfeier mit Quetschkartoffeln – das ist eine kulinarische Reise zurück in die Vergangenheit. Im Speiseraum sorgen viel Holz und indirektes Licht für eine warme Atmosphäre. Trotz der Einfachheit und Weitläufigkeit des Raumes wirkt dieser nicht kalt. An warmen Sommerabenden, wenn man draußen im Biergarten oder auf der Terrasse sitzt, tauchen die Lichterketten und Laternen den Hof in ein angenehmes Licht.

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© Pixabay Beim Wakeboarden und Wasserski fahren auspowern

Wer sich im Winter gerne mal das Snowboard oder die Skier unter die Füße schnallt und bis jetzt noch nicht auf einem Wakeboard stand, der sollte sich schleunigst auf den Weg nach Großbeeren machen und ein paar Runden drehen. Es macht wahnsinnig viel Spaß, ist richtig anstrengend und von Anfängern bis Fortgeschrittene kommen hier alle auf ihre Kosten. Man kann entweder Kurse belegen oder frei über Kicker, Boxen und Slides fahren. Und nach der Anstrengung schmeckt das anschließende Bierchen doch gleich doppelt gut und wer hungrig ist, kann sich vor Ort auch eine Grillstation mieten und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

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© Charlott Tornow Am Strand des Badeschiffs sonnen

Im Sommer gibt es rund um das Badeschiff immer wieder Open Airs, bei denen man tanzend im Sand steht und dabei eine unschlagbare Aussicht auf die Oberbaumbrücke und den Fernsehturm genießen kann. Ganz so wild kann es zwar momentan noch nicht zugehen, aber der Pool ist für eine erfrischende Abkühlung und anschließendem Sonnen ganz in der Nähe – und mindestens genau so schön.

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© Africa Studio/Shutterstock Fahrradtour zum Malchower See

Fahrrad fährt es sich zu keiner Jahreszeit besser als im Frühling und Sommer. Eine schöne Rundtour für Zwischendurch, besonders schön für abends, führt hoch zum Malchower See im Bezirk Lichtenberg. Vorbei an Hohenschönhausen, an den Karpfenteichen entlang und vorbei am Schlosspark Niederschönhausen, versprücht Berlin auf der Strecke Kleinstadtcharme und Ruhe. Ab Mitte braucht ihr für die Runde etwa eineinhalb Stunden.

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© Daliah Hoffmann Lecker Eis essen bei Süßfein

Das Süßfein, ein kleiner Eisladen auf der Brunnenstraße, gehört zu unseren Lieblingsadressen in Berlin. Im Sommer verbringen wir hier gerne mal unsere Mittagspause. Seit Mai 2019 gibt es eine zweite Filiale in der Rykestraße in Prenzlauer Berg. Bei Süßfein bekommt ihr hausgemachtes Eis aus besten Zutaten, Kuchen und außerhalb der heißen Sommermonate auch hausgemachte vegane Baumstriezel. Wir stehen besonders auf das Schokosorbet, das Cheesecake-Eis und Himbeere. Außerdem im Sortiment: Chocolate Cookie Dough, geröstete Kokosnuss, Johannisbeere Joghurt Baiser, Salted Caramel und Joghurteis.

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© Daliah Hoffmann NY Pizza Slices essen bei Magic John's in Mitte

Den Instagram-Account von Magic John's verfolgen wir schon eine ganze Weile, immer in der Hoffnung, dass der Laden endlich echte amerikanische Pizza nach Berlin bringt. Schon klar, amerikanische Pizza ist etwas völlig anderes als die neapolitanische, aber seit wir das erste Mal in New York waren, haben wir uns in diese Wagenrad großen Pizzastücke verliebt. Seit Mitte April 2020 hat der Laden endlich eröffnet und versorgt uns in Mitte jetzt täglich mit Pizza New York Style. Die Stücke kosten zwischen 2.50 Euro für eine Margherita und 3.50 Euro für Salsiccia oder Truffle. Es gibt auch vegane und sogar glutenfreie Slices.

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© Borke Berlin Gute Aussichten auf dem Klunkerkranich

Hat man es mit dem wohl langsamsten Aufzug von ganz Berlin bis aufs Parkdeck Numero 6 der Neukölln Arkaden geschafft, freut man sich immer wieder über die eigene kleine Welt aus Gärten und Holz, die hier erschaffen wurde. Neben Konzerten, Partys oder einfach nur zum Kaffeetrinken bietet der zurecht sehr beliebte Klunkerkranich eine wunderschöne Panoramaaussicht über Neukölln und Kreuzberg bis zum Roten Rathaus und bei gutem Wetter noch weiter, während einem die Bienen des Gartens im Ohr summen.

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