11 Tipps für einen schönen Sonntag im Januar

Auch wenn der Winter offiziell erst kurz vor Weihnachten beginnt, ist er uns spätestens nach Silvester schon lästig und alle fiebern dem Frühling entgegen. Dass die klirrende Kälte in Berlin uns noch mindestens zwei Monate durch Mark und Bein geht, macht bei den meisten die Laune auch nicht besser. Statt missmutig zu Hause zu sitzen und auf den langersehnten Frühling zu warten, könnt ihr eure Laune mit diesen 11 Tipps für einen schönen Sonntag im Januar etwas aufheitern.

© Lisa Ksienrzyk

1
Stullen deluxe und knusprige Croissants bei Neumanns

Vorhang auf für die Stulle deluxe! Auf der Karte stehen altbewährte Gerichte wie Strammer Max und Bauernfrühstück, die auf iranische Art angerichtet sind. Die hauseigene Stulle "Neumanns" ist mit geschmorten Fenchelstreifen und warmem Ziegenkäse belegt. Von einem anderen Brot purzeln Erbsen zwischen Büffelmozzarella und Serranoschinken herunter. Müsli, gefüllte Croissants und Marmeladenbrot ergänzen die extravaganten Stullen auf der Karte.

Bucher Forst
© Xenia Beitz

2
Durch den lichtdurchfluteten Bucher Forst spazieren

Wer Ruhe in Pankow sucht, wird sie im Bucher Forst, der in Teilen auch unter dem Namen Hobrechtswald bekannt ist, finden. Der halboffene Hochwald ist lichtdurchflutet und vielfältig gestaltet. Es gibt Weiden, Rieselfelder oder auch Hochstaudenflure zu genießen. Einen Halt solltet ihr am Kunstpfad "Steine ohne Grenzen" einlegen. Hier könnt ihr richtig waldbaden, je nach Jahreszeit Pilze sammeln oder einfach die Ruhe genießen und eine große Runde drehen.

@ Pixabay

3
Nach der Lehre des Wat-Pho-Tempels im Sophak massieren lassen

Du sehnst dich gerade nach der fabelhaften Massage im letzten Thailand-Urlaub auf Koh Tao? Dann sei dir in jedem Falle die traditionelle Thai-Massage im Sophak empfohlen. Hier wird nach den Lehren der Massage-Schule des Tempels Wat Pho in Bangkok praktiziert. Die Massage hilft gegen Migräne, Verspannungen, Durchblutungsstörungen und viele andere stressbedingte Symptome, ist aber auch einfach nur zum Wohlfühlen und Genießen richtig gut!

© Daliah Hoffmann-Konieczka

4
Sushi-Kreationen und internationale Küche im Restaurant Root

Das Restaurant Root im neu eröffneten Hotel Telegraphenamt von Betreiber und Gastronom Roland Mary (Borchardt) gegenüber des Monbijouparks in Mitte ist ein echter Augenschmaus. Ein Glasdach, unverputzte Backsteinwände, Designleuchten, jede Menge Pflanzen und warme Farben sorgen für eine gemütlich-schicke Atmosphäre. Auf der Karte finden sich neben Sushi-Spezialitäten auch Lieblingsgerichte aus aller Welt. Man besinnt sich hier auf hochwertige Produkte und den kreativen Umgang mit ihnen. Im Root kommen keine Trends auf den Teller, es geht um die Wurzel des Geschmacks. Direkt neben dem Restaurant befindet sich übrigens die gleichnamige Bar.

© Wiebke Jann

5
Jüdische Kultur kennenlernen und spannende Architektur betrachten

Der beeindruckende Bau von Daniel Libeskind beherbergt einen aufschlussreichen Rundgang durch die jüdische Kultur – von der Spätantike bis in die Gegenwart. Zudem bietet das Jüdische Museum ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, einen großen Garten, ein Café und vor allem eines der besten museumspädagogischen Teams der Stadt. Die Workshops und Führungen für Kinder sind so durchdacht wie kreativ und einfühlsam.

© Il Kino

6
Independent Filme im Originalton im Il Kino sehen

Das Il Kino kurz vor dem Landwehrkanal in Neukölln hat nicht nur einen kleinen gemütlichen Kinosaal, in dem man sich sofort so entspannt wie zu Hause fühlt, sondern auch eine lauschige Bar im Nebenraum. Dort kann man bei Kerzenschein zu kleinen italienischen Gerichten und einem Wein in Kino-Zeitschriften blättern oder den gerade gesehenen Film besprechen. Im Programm sind Independent-Filme (meist OmU / OmeU), Dokus und Filme von Berliner Filmemacher*innen.

© Wiebke Jann

7
Auf dem Hallenflohmarkt in Alt-Treptow nach Schätzen stöbern

Auch wenn ihr gar nichts kaufen wollt, lohnt sich ein Besuch im Hallenflohmarkt in Treptow. In den circa 3.000 Quadratmeter großen Hallen scheint der halbe Hausstand aller Berliner*innen gelagert zu werden, denn jeder der insgesamt 80 Stände bildet für sich ein Mosaik aus alten Badewannen, Lampen und Regalen. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, kann hier noch echte Schnäppchen und tolle Unikate finden. Achtung: In der Halle herrscht ungefähr dieselbe Temperatur wie draußen, also im Winter schön warm anziehen, immer Sommer dann eher luftig.

capvin Pizza
© Marit Blossey

8
Neapolitanische Pizza essen bei Capvin

In der Pizzeria von Vincenzo Capuano bekommt ihr neapolitanische Pizza. Die Pizzen haben einen fluffig-weichen Rand und einen hauchdünnen Pizzateig in der Mitte. Neben den klassischen Sorten gibt es auch ausgefallene Pizzakreationen wie die Pizza mit hausgemachter Zucchinicreme, Zucchinibällchen, frittierten Zucchinichips und Stracciatella di Bufala. Geschnitten werden die Pizzen im Capvin nicht mit Messer, sondern mit einer goldenen Schere und eine Anleitung zum "Richtig Pizza essen" gibt's auch.

© Marina Beuerle

9
Den Körper fließen lassen bei Casa Flow Studios

Den perfekten Mix aus Kraft, Bewegung und Entspannung findet ihr bei den Vinyasa Yoga Klassen von Casa Flow Studios. Auf eurer Matte sitzend oder liegend, könnt ihr so in dem kleinen gemütlichen Studio tiefenentspannt durchatmen und neue Energie tanken. Die Luft benötigt ihr später auch, denn manche Klassen haben es richtig in sich. Durch die große Auswahl an Kursen – beispielsweise werden 30 bis 60 Minuten feinstes Yoga, Pilates oder Barré (ein von Ballett inspiriertes Ganzkörper-Workout) angeboten – findet hier jede*r seinen*ihren Lieblingssport, um sich gepflegt auszupowern.

© Felix Kayser

10
Das wunderschöne Pankow erkunden

Im Sonderzug nach Pankow. Nee, im Ernst, hier ist es wirklich schön. Im Bürgerpark Pankow befindet sich beispielsweise für die Kleinen ein Tiergehege und im angrenzenden Kinderbauernhof Pinke Panke gibt es immer etwas zu entdecken. An schöneren Herbsttagen ist ein Abstecher ins Kaffee Kraft zu empfehlen, um leckeren Kuchen oder Banana Bread zu schnabulieren. Wer die Kalorien wieder loswerden möchte, darf gern direkt dem Pankewanderweg folgen, an dem sich zwischen Müßiggang und Marathontraining alle einfinden, die beim Laufen auch gern mal gute Aussichten genießen. Noch mehr Tipps für Pankow findet ihr in unserem Pankow-Guide.

© Beate Höckner

11
Im Theater unterm Dach die Stars von morgen sehen

Das Theater unterm Dach auf dem ehemaligen Gelände der IV. Städtischen Gasanstalt ist eine feste Größe in Berlins freier Szene. Etablierte Künstler*innen, aber vor allem auch vielversprechende Nachwuchstalente bekommen hier die Möglichkeit, ihre Werke auf die Bühne zu bringen. So hat das Theater im Laufe der Jahre nicht nur den Grundstein für zahlreiche Theater-Karrieren gelegt, sondern auch vieles präsentiert, was später Preise und Ehrungen einheimste. Wer heute schon wissen will, wer und was morgen auf den großen Bühnen zu sehen ist, der geht ins Theater unterm Dach.

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