11 Tipps für einen schönen Sonntag im August

Berlin wurde erwischt und zwar von der Hitzewelle. Über 30 Grad stehen an der Tagesordnung, egal, was man trägt, man schwitzt. Sehr. Überall. Damit ihr trotzdem einen schönen Sonntag verbringen könnt, haben wir euch hier ein paar Tipps zusammengestellt. Egal ob frühstücken, planschen, Eis essen oder einen Ausflug machen, so wird euer Sonntag spitze.

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© Daliah Hoffmann Kaffee, Matcha, bunte Drinks und Kuchen im Outgrow Coffee

Die Kantstraße kann nicht nur asiatisch, sondern auch Kaffee! Der beste Beweis ist das neu eröffnete Outgrow Coffee. Zwischen Wieland- und Schlüterstraße bekommt ihr hier besten Five Elephant-Kaffee, Matcha-Spezialitäten, bunte und vegane Drinks, süßes Gebäck wie die Zimtschnecken von Zeit für Brot und mehr. Seit August könnt ihr auch eine Proberunde mit den E-Bikes von Van Moof drehen, das Outgrow ist nämlich auch Showroom.

2

© Stefan Turtzer  Mit dem Fahrrad den Mauerweg entlang fahren

Wo früher rund 160 km Mauer die DDR von West-Berlin trennte, verläuft heute auf den meisten Abschnitten eine Rad- und Wanderroute. In West-Berlin kann man den Weg entlang des ehemaligen Zollwegs begehen, im Osten auf dem Kollonnenweg, auf dem die DDR-Grenztruppen ihre Kontrollfahrten machten. Wem 160 Kilometer verständlicherweise zu viel sind, der kann sich auch kleinere Teilstrecken aussuchen, auf denen sich historisch bedeutende Orte und Mauerreste mit schönen Landschaften abwechseln.

3

© Daliah Hoffmann Auf dem Kranoldplatz Flohmarkt neue und alte Schätze entdecken

Der große (und wirklich schöne) Nowkoelln Flohmarkt hat Konkurrenz bekommen, denn auf dem Kranoldplatz in Neukölln finden seit Juni 2019 alle zwei Wochen ein Flohmarkt statt. Hier könnt ihr nicht nur selbst verkaufen (es geht mit Online-Anmeldung!), sondern auch nach Herzenslust stöbern, was die restlichen Berliner*innen so aussortiert haben. Achso, Food- und Getränkestände gibt es selbstredend auch.

4

© Milena Magerl Am Bernsteinsee Sonne tanken

Die Badestelle am Bernsteinsee in Ruhlsdorf kostet zwar Eintritt, ist dafür natürlich auch schön gepflegt. Hat den Vorteil, dass es sanitäre Anlagen gibt und ihr dort nicht verhungern müsst, wenn ihr euer Notbrot zu Hause vergessen habt. Ihr findet natürlich auch in der Umgebung schöne Badestellen, die umsonst sind. Der Bernsteinsee liegt im Naturpark Barnim und ist gut mit ÖPNV zu erreichen. Alternativ könnt ihr natürlich das Badevergnügen mit einer schönen Fahrradtour dorthin verknüpfen.

5

© Jean Balzan | Pexels Eis mit Smarties und Streuseln essen bei der Eishexe

Bei der Eishexe, einem süßen kleinen Café in Wilmersdorf, bekommt ihr hausgemachtes Eis. Neben klassischen Sorten wie Zitrone, Schokolade und Vanille gibt es auch ausgefallenere Sorten wie Konfettieis, Vanilleeis mit schwarzer Schokolade und Honeycomb. Rund um den Geburtstag (Anfang Mai) gibt's auch immer Geburtstagskucheneis. Besonders lecker und fruchtig schmeckt auch das Himbeer-Rhabarber-Sorbet.

6

© Kerstin Musl Kanus mieten und die Sonne genießen auf der Insel der Jugend

Die Insel der Jugend erreicht man über eine Brücke aus dem Treptower Park heraus. Hier kann man im Sommer Paddelboote ausleihen oder sich in der Gaststätte auf der Insel entspannen. Der Verein kulturALARM e.V. organisiert im Brückenhaus und auf dem umliegenden Gelände regelmäßig kulturelle Veranstaltungen.

7

© Marit Blossey Die aktuelle Ausstellung von Otobong Nkanga im Gropius Bau sehen

Wenn es mal nicht der Badesee sein soll, kann man sich an kaum einem Ort an heißen Tagen so gut abkühlen wie im Museum. Seit dem 10. Juli ist die neue Ausstellung im Gropius Bau zu sehen: Die Ausstellung mit dem Titel "There's No Such Thing as Solid Ground" zeigt Zeichnungen, Installationen und Performance der Künstlerin Otobong Nkanga und thematisiert dabei die komplexe, sich ständig verändernde Beziehung zwischen Mensch und Natur, Flora und Fauna, Reparatur, Heilung und Fürsorge. Die Ausstellung läuft bis zum 13. Dezember.

8
Hinterland

© Jaclyn Locke Photography Sandwiches, Dinner, Wein und mehr bei HINTERLAND in Kreuzberg

Einige von euch kennen Madeline McLean vielleicht bereist von ihrem Projekt Natty Berlin. Gemeinsam mit Anna Küfner und Liv Fleischhacker hat sie Partys veranstaltet, bei dem es um gute Naturweine, die Winzer*innen und gutes Essen ging. Mit HINTERLAND hat sie nun ihr eigenes Bistro eröffnet, in dem sie regionale und saisonale Küche sowie Naturweine serviert. Mittags gibt's leckere Sandwiches, abends eine Auswahl an kleinen und großen Speisen. Zum Nachtisch gibt's unter anderem Joghurt-Softeis mit saisonalem Topping. Yum!

9

© Heike Helmers Im Sternenpark Westhavelland im Hängezelt abhängen

Im Sternenpark Westhavelland kann man sein weiches Bett gegen ein hängendes Cacoon-Zelt eintauschen. Da sich der Zeltboden wunderbar an den Körper des Menschen anpasst, ist das auch noch gemütlich. Und man kann man sich von den leicht im Wind schaukelnden Zelten in den Schlaf wiegen lassen und dabei in den atemberaubenden Sternenhimmel von Gülpe blicken. Da in Gülpe gerade einmal 160 Menschen wohnen, stören auch keine Großstadtlichter den Nachthimmel, sodass man von hier aus einen besonders guten Blick auf die Milchstraße und vorbeiziehende Sternschnuppen hat. So kommt ihr hin.

10

© Iman Azizi Kostenlosen Konzerten im Körnerpark lauschen

Im Winter lassen wir den Sonntag zugegebenermaßen am liebsten auf der Couch mit bestelltem Essen und Tatort ausklingen. Im Sommer haben wir aber einen anderen Favoriten, denn jeden Sonntag finden im Körnerpark in Neukölln um 18 Uhr kostenlose Konzerte vor der Galerie statt. Schnappt euch eure Liebsten, eine schöne Flasche Wein und was Leckeres zu essen und genießet die Musik.

11

© Piffl Medien Im Freiluftkino Rehberge den Tag ausklingen lassen

Im Volkspark Rehberge wurde die alte Freilichtbühne auf Vordermann gebracht und zeigt euch täglich einen Film, der mal Klassiker, mal Neuling, mal Hollywood, mal Independent ist.

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