11 Tipps für einen schönen Sonntag im August

Berlin wurde erwischt und zwar vom Sommer. Temperaturen um die 30 Grad stehen an der Tagesordnung – egal, was man trägt, man schwitzt. Sehr. Überall. Damit ihr trotzdem einen schönen Sonntag verbringen könnt, haben wir euch hier ein paar Tipps zusammengestellt. Egal ob frühstücken, planschen, Eis essen oder einen Ausflug machen, so wird euer Sonntag spitze.

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© Daliah Hoffmann Kaffee, Matcha, bunte Drinks und Kuchen im Outgrow Coffee

Die Kantstraße kann nicht nur asiatisch, sondern auch Kaffee! Der beste Beweis ist das Outgrow Coffee. Zwischen Wieland- und Schlüterstraße bekommt ihr hier besten Five Elephant-Kaffee, Matcha-Spezialitäten, bunte und vegane Drinks, süßes Gebäck wie die Zimtschnecken von Zeit für Brot und mehr. Inzwischen könnt ihr auch eine Proberunde mit den E-Bikes von Van Moof drehen, das Outgrow ist nämlich auch Showroom.

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© Marit Blossey Am Motzener See die pure Sonne genießen

Was einem am Motzener See sofort auffällt, ist das kristallklare Wasser. Der See gilt als einer der saubersten Europas, Motorboote sind hier streng verboten. Was das Motzener Gewässer ebenfalls bekannt gemacht hat, ist seine Freikörperkultur: Vor über 100 Jahren wurde hier einer der ältesten noch bestehenden Vereine für Anhänger*innen des Nacktbadens gegründet.

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© Insa Grüning Nach der Erklimmung des Teufelsberg im Teufelssee abkühlen

Wer sich nach einem Ausflug auf den Teufelsberg mit der alten Abhörstation noch kurz erfrischen will, der*die kann am Fuße des Bergs in den kleinen Teufelssee springen, der im Naturschutzgebiet Teufelsfenn liegt. Für Verklemmte ist das aber nichts – hier wird seit Jahrzehnten nackt oder zumindest gemischt gebadet.

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© Daliah Hoffmann Auf dem Kranoldplatz Flohmarkt neue und alte Schätze entdecken

Der große (und wirklich schöne) Nowkoelln Flohmarkt hat Konkurrenz bekommen, denn auf dem Kranoldplatz in Neukölln finden seit Juni 2019 alle zwei Wochen ein Flohmarkt statt. Hier könnt ihr nicht nur selbst verkaufen (es geht mit Online-Anmeldung!), sondern auch nach Herzenslust stöbern, was die restlichen Berliner*innen so aussortiert haben. Achso, Food- und Getränkestände gibt es selbstredend auch.

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Floß, Havel, Stößensee, Boot fahren, Berlin, Goldelse

© Berlin Bootsverleih Schwimmen und Grillen: Die "Goldelse" mieten und über die Havel schippern

Mit den liebsten Freund*innen ein paar schöne Stunden auf dem Wasser verbringen, grillen, schwimmen und dem Sonnenuntergang entgegenfahren, wie klingt das für euch? Haben wir neulich gemacht und es war ein ganz fantastischer Ausflug. Dafür haben wir beim allerbesten Skipper Achim vom Berlin Bootsverleih angeheuert, Grill- und Schwimmzeug eingepackt und für ein paar Stunden die "Goldelse" gekapert. Gemeinsam sind wir auf dem Sonnendeck und mit guter Musik an Bord über den Stößensee und danach raus auf die Havel geschippert. Das Loungefloß ist mit viel Liebe zum Detail hergerichtet und lässt für bis zu zwölf Gäste keine Wünsche offen: Gasgrill, Toilette und Umkleide sowie ein überdachtes Deck sind vorhanden. Achim und seine Mitarbeiter*innen haben neben der "Goldelse" übrigens noch mehr Boote im Angebot, die ihr mieten könnt. Ahoi!

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© Marina Beuerle Japanische Taiyaki-Waffeln mit Softeis, vegane Donuts und mehr bei Foxy's Handmade Ice Cream

Wenn jemand die Worte Donuts, Softeis und Waffeln sagt, hat er*sie automatisch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Das ist quasi ein Naturgesetz. Wenn dann auch noch ein Großteil des Ganzen vegan ist, sind wir verknallt und genau so war es, als wir das erste Mal beim Pop-up-Laden von Foxy's Handmade Ice Cream in Charlottenburg waren. Hier bekommt ihr japanische Taiyaki-Waffeln mit Softeis gefüllt, hübsche vegane Donuts und natürlich ganz viel selbstgemachtes Eis. Wer will, kann sich seinen Nachtisch – auch die Donuts – noch mit verschiedenen Toppings aufhübschen – alle anderen dürfen sich über hübsche und leckere Sweets freuen.

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© Insa Grüning Stand Up Paddling: Mit dem SUP vom Funkhaus aus über die Spree paddeln

Sobald die Temperaturen in Berlin an den 20 Grad knabbern, kann man sie nicht mehr übersehen: die SUPs. Fleißige Sportler*innen stellen sich auf die Boards, schnappen sich ein Paddel und erobern die Spree erhobenen Hauptes – und mit bester Aussicht. Besonders schön starten könnt ihr beim StandUpClub am Funkhaus, wo ihr euch das gesamte Equipment, also Board, Paddel, Neopren, wasserfeste Taschen und Sicherheitswesten, leihen könnt. Für Anfänger*innen gibt es stabile Allroundboards, mit denen ihr euch sicher durch die Gewässer bewegen könnt. Profis dürfen zwischen Race- und Touring-Board wählen. Let's paddle!

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© Hella Wittenberg Die berühmt-berüchtigte Gropiusstadt in Neukölln anschauen

Wenn man über die Berliner Gropiusstadt spricht, denken viele zuerst an "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Die Protagonistin wuchs hier, an einem sozialen Brennpunkt mit unendlichen Hochhäuserfassaden in Neukölln, auf. Die wenigsten wissen allerdings, dass die Trabantenstadt im Jahre 1962 als modelltypische Großwohnsiedlung angelegt wurde und mit rund 18.500 Wohnungen vor allem Wohnraum für gering verdienende Menschen schaffen sollte. Hinter den Plänen für Gropiusstadt steckt, wie der Name schon andeutet, Bauhaus-Architekt Walter Gropius. Wer sich ein wenig 80er Jahre Nostalgie um die Nase wehen lassen will, sollte seinen Kaffee zur Abwechslung mal nicht im hippen Neukölln schlürfen, sondern seine Vorurteile beiseite schieben, sich hier her begeben und dabei das urbane Treiben in einer völlig anderen Welt beobachten. Sehr zu empfehlen!

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© Daliah Hoffmann Leckere mexikanische Tacos direkt am Kanal futtern bei Victoria Tacos

Da, wo früher direkt am Landwehrkanal das Capperi italienischen Flair verbreitet hat, lassen die Boys und Girls von Victoria Tacos jetzt ein kleines Stück Mexico strahlen. Victoria Tacos sind übrigens keine Unbekannten in der Berliner Foodszene, denn im vergangenen Jahr waren die wöchentlichen Pop-ups, die sie in der nahegelegenen Bar Brutal gemacht haben, immer sehr gut besucht. Serviert werden neben leckeren (veganen) Tacos natürlich auch Tortilla-Chips mit hausgemachter Guacamole und Salsa. Unbedingt bestellen: Quesabirria mit Jackfruit und geschmolzenem Käse.

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© Wiebke Jann Neapolitanisches Streetfood im Partenope #081

Die neapolitanische Küche ist nicht nur für die fantastische neapolitanische Pizza bekannt, sondern auch für wirklich gutes und ehrliches Streetfood. Allem voran stehen natürlich Arancinis, also frittierte Reisbällchen. Besitzer Francesco ist es bei seinem Restaurant Partenope #081 wichtig, dass die Karte aber nicht nur aus bekannten Gerichten besteht, sondern auch aus traditionell neapolitanischen Variationen, die es so in Berlin mitunter noch gar nicht gibt. Er serviert Kartoffeln-Gateau, Fisch-Cuoppo, Pasta e Patate und Salsiccia alla Napoletana, aber auch Parmigiana-Bällchen, gefüllte frittierte Zucchiniblüten und Algen-Zeppoline. Klingt fast so, als hätten wir in Friedrichshain jetzt ein Stück Neapel. Nice to know: 081 ist übrigens die Vorwahl von Neapel. Und die wird Besitzer Francesco Scognamiglio sicherlich regelmäßig wählen, denn fast alle Zutaten stammen direkt aus der Region.

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© Piffl Medien Im Freiluftkino Rehberge den Tag ausklingen lassen

Der Volskpark Rehberge ist nicht nur riesig und selbst im Hochsommer noch angenehm leer, sondern beherbergt auch eines der romantischsten Freiluftkinos der Stadt. Auf 1.500 Plätzen unterm Sternenhimmel könnt ihr hier mitten im Stadtwäldchen alte Klassiker und neue Kinofilme ansehen – in der Regel werden die Filme in deutscher Fassung gezeigt –, frisches Popcorn oder Stileis futtern und mit deiner Begleitung heimlich knutschen. Je nach Wetterlage wird euch sogar noch ein Sonnenuntergang hinter den Baumwipfeln serviert, schöner geht es eigentlich gar nicht.

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