11 schöne Frühlingsausflüge, für die du kein Auto brauchst

Endlich Frühling, endlich wieder frische Luft schnappen. Am besten geht das natürlich in der Natur. Wer den Frühling in allen Zügen genießen will, aber die frische Frühlingsluft nicht mit Autoabgasen verunreinigen will, für den haben wir 11 Ausflüge ins Berliner Umland, bei denen ihr Energie und Sonne tanken könnt.

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© Heike Helmers Im Sternenpark Westhavelland im Hängezelt abhängen

Im Sternenpark Westhavelland kann man sein weiches Bett gegen ein hängendes Cacoon-Zelt eintauschen. Da sich der Zeltboden wunderbar an den Körper des Menschen anpasst, ist das auch noch gemütlich. Und man kann man sich von den leicht im Wind schaukelnden Zelten in den Schlaf wiegen lassen und dabei in den atemberaubenden Sternenhimmel von Gülpe blicken. Da in Gülpe gerade einmal 160 Menschen wohnen, stören auch keine Großstadtlichter den Nachthimmel, sodass man von hier aus einen besonders guten Blick auf die Milchstraße und vorbeiziehende Sternschnuppen hat. So kommt ihr hin.

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© Derbholz Verlassene Ruinen erkunden

Die Natur erobert sich alles zurück, wenn man sie nur lässt. Im Nord-Osten von Berlin gibt es diverse verlassene Industrie- und Militäranlagen. Alte Ruinen des berühmt berüchtigten Bombodroms bieten Einblicke in vergangen Militärzeiten, genau wie das Sonderwaffenlager Vogelsang, welches im Gegensatz aber seit Jahren stark zurück gebaut wird. Noch älterer ist das Herrenhaus Gentzrode mit angrenzendem Gut aus dem Jahr 1876, das auf dem Bild zu sehen ist. Hin kommt ihr mit der S25 bis Hennigsdorf und von da aus weiter mit dem RE6 nach Neuruppin.

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© Marcus Cyron | Wikimedia Commons CC BY 4.0 Karibik-Feeling am weißen Strand am Flakensee

Schon die Anreise zum Flakensee ist wunderbar. Wir empfehlen ein Fahrrad mit zu nehmen und die verbleibenden 3km vom Bahnhof Erkner bis zum Weißen Strand zu radeln. Dann genießt ihr schon mal die beste Seeaussicht entlang des Weges. Oder ihr nehmt den Bus, wie ihr wollt. Am Weißen Strand gibt es einen kleinen Strand und eine große Liegewiese. Der Einstieg ist dort sehr leicht. Neben dem Weißen Strand befindet sich ein Campingplatz. Falls es euch so gut gefällt und ihr gleich länger bleiben wollt. Vergesst euren Happen für zwischen durch nicht, oder radelt weiter nach Woltersdorf. Dort gibt es dann einige nette Biergärten.

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© Landgut Stober Foel e.V. Gutes Gewissen auf dem Landgut Stober

Auf ins Wochenende mit kleinem ökologischem Rucksack, einem ökologischen Weekender sozusagen. Im Landgut Stober, das erste Bio-zertifizierten Hotel in Brandenburg, setzt man auf regionales Essen, Strom von der Photovoltaikanlage, Regenwasser für Spülung und Garten und Heizen mit Pellets. Wem das zu ökig klingt: Es ist einfach wunderschön und super lecker da.

5

© Milena Zwerenz Über die Baumwipfel schauen auf dem Beelitzer Baumkronenpfad

Ein 320 Meter langer Pfad in 23 Meter Höhe, der sich zwischen den Gebäuden der Heilstätte und den Baumkronen entlang schlängelt – der Baumwipfelpfad hat 2015 eröffnet und bietet von hoch oben eine tolle Aussicht auf Beelitz und die Umgebung. So kommt ihr hin.

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© Hermann Weiss Inlineskaten auf dem Fläming Skate

Wer am Tempelhofer Feld schon bis zum Drehschwindel die Runden gefahren ist, für den ist das Fläming Skate ein wahrer Genuss. Das Gesamtstreckennetz umfasst 230 km und es gibt verschiedene Rundtouren von 12 bis 90 km, je nachdem, was ihr euch zutraut. Vorbei geht es an schönen Landschaften mit Wiesen, Wäldern und kleinen Dörfern. Einkehrmöglichkeiten gibt es auch immer wieder. Wer bis heute immer noch nicht skaten gelernt hat, kann die Strecken auch mit dem Rad zurücklegen. So kommt ihr hin.

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© Stocksnap Eine Seenrundfahrt mit dem Rad machen

Von vorn herein sportlich wird die Anreise ab Berlin mit dem Rad, die entspannt innerhalb eines Tages gemeistert werden kann. Zügiger und bequemer reist es sich von Berlin nach Rheinsberg mit der Bahn an. Unzählige Radtouren können von dort in die Umgebung gestartet werden, zum Beispiel eine Seentour durch das Ruppiner Land mit Start und Ziel im Schlosspark Rheinsberg.

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© Marianne Wendland Kanufahren im Spreewald

Der Spreewald fühlt sich an den allerschönsten Tagen ein bisschen wie der deutsche Auenwald an. Kanufahren ist hier also ziemlich idyllisch; Entschleunigung per excellence. Leiht euch an einem der zahlreichen Leihstationen ein Boot aus und schippert den ganzen Tag vor euch hin. Lübben erreicht ihr übrigens easy mit dem RE2 ab Hauptbahnhof.

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© Jugendherberge-dessau.de Flanieren in Wörlitz

Zwischen Dessau und Lutherstadt-Wittemberg liegt das Gartenreich Dessau-Wörlitz, das bereits im 18. Jahrhundert entstand. Nehmt euch zur Erkundung den ganzen Tag Zeit, denn Wörlitz ist nicht nur ein kleiner Park, sondern ein richtiges Reich mit einem Schloss und imposanten Häusern, das ihr auch mit einer Gondel erkunden könnt. Den Tag könnt ihr mit einem Spaziergang durch die Altstadt von Wörlitz ausklingen lassen. Anfahrt: mit dem Auto über die A9 bis Wörlitz ca. 1,5h, mit der Bahn RE1 nach Dessau Hbf & dem Bus 304 nach Wörlitz Hbf ca. 2,5h.

10

© Katha Mau Das Schloss Oranienburg erkunden

Die Kreisstadt Oranienburg ist nicht sehr groß, hat aber einen kleinen, hübschen Stadtkern, in dem sich auch das Schloss Oranienburg aus dem 17. Jahrhundert befindet. Direkt an der Havel gelegen, kann man hier einen Spaziergang durch den Schlosspark machen und anschließend im urigen Schlossrestaraunt Lieschen & Luise speisen. Oranienburg erreicht ihr mit der S1.

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© Beate Waetzel Mondschein-Moorbad in der Saarow Therme

Wie bitte? Im Schlamm baden? Ja, auf den ersten Blick ist ein Moorbad total unsexy: braun, matschig, dickflüssig und schleimig. Eine Badewanne gefüllt mit Moor ist sicher nicht so verlockend wie ein Jacuzzi. Aber gebt euch einen Ruck! Die Moorbrühe wirkt wahre Wunder gegen schmerzende Gelenke, aber auch gegen aufgebrachte Gemüter. Stress mit dem Ex, Krise im Job, Krawall im Kinderzimmer? Könnt ihr getrost bei dem 42°C heißem Bad verdampfen lassen. Wenn man das in einem Pavillon direkt am Ufer bei Mondschein mit Blick auf den ruhigen, weiten Scharmützelsee machen kann, wie in der Saarow Therme, gehört das schon in die Kategorie „Wellness-Sternstunde“.

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