Warum malt ihr kein Schild? Im Körnerpark wurde eine Botschaft in den Rasen geätzt

© Milena Zwerenz

Manche sagen, der Körnerpark sei das einzig Schöne an Neukölln und selbst wenn man anderer Meinung ist, ist die Aktion, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch dort stattfand, richtig bescheuert. Unbekannte haben in großen Lettern "G20 to hell" mit Essigsäure in die Wiese geätzt, der Protest richtet sich gegen den im Juli stattfindenden G20-Gipfel in Hamburg. Für diese politische Botschaft wurden mehrere Quadratmeter Wiese zerstört. Bis buchstäblich Gras über die Sache gewachsen ist, kann es Monate dauern. Die Welle der Entrüstung, die sich seitdem vorallem bei den Anwohnern entlädt, ist natürlich beabsichtigte Nebenwirkung von Vandalismus, aber man könnte ja auch einfach ein Schild malen und bei einer Demo mit Gesicht und Stimme für das stehen, was man fordert.

Meine Empörung des Tages: Angriff auf unsere geschützte Grünanlage den 100 Jahre alten Körnerpark. Mit Essigsäure in...

Posted by Franziska Giffey on Wednesday, May 17, 2017

Falls ihr auch eine dringende Botschaft habt, hier einige Alternativen, um euer Anliegen zur Sprache zu bringen, ohne dafür Rasen zu verätzen:

1. Straßenmalkreide

2. Window-Color

3. Zuckerguss

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4. Sand

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5. Milchschaum

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