Durch Berlin mit der Einwegkamera – So sieht der Alltag von Geflüchteten aus

© Debora Ruppert

11 Menschen, 8 verschiedene Herkunftsländer, 1 Einwegkamera – daraus ist in den letzten Wochen das Fotoprojekt "Du siehst mich" unter der Betreuung von Fotografin Debora Ruppert entstanden, das seit Anfang des Monats in der Galerie FreiRaum im Prenzlauer Berg ausgestellt wird und dort noch bis 3.11. zu sehen ist. Die Protagonisten halten mit den spontanen Bildern ihren Alltag in Berlin fest – kleine Momente zwischen Aufstehen und der Bahn nach Hause, ihre Freunde, Begegnungen und kleine Glücksmomente im Berliner Sommer.

Die Teilnehmer kommen aus Syrien, Südkorea, Irak, Schottland, Afghanistan, Deutschland, Frankreich und Rumänien und natürlich unterscheidet sich nicht nur ihre Herkunft, sondern auch ihre Lebenswelt. Wir dürfen Auszuüge aus drei der Foto-Essays vorstellen:

Walof, 13 Jahre alt, geboren in Syrien

So sieht mein Bett morgens aus. © FreiRaum
Das ist nur das Frühstück. © FreiRaum
So verbringe ich meine Freizeit. © FreiRaum
Ab nach Hause. © FreiRaum

Katharina, 31 Jahre alt, geboren in Deutschland

An einem perfekten Wochenend-Tag chille ich mit meiner pinken Hotpants & nicht pinken Schwester im Park. © FreiRaum
Wenn ich einen eigenen Pool hätte, sähe er wohl genauso aus. Und Flamingos fand ich schon vor dem Hype toll! © FreiRaum
»Frieden ist · gelinde gesagt · geil« – Ich stehe auf Frieden und bin deshalb auch gerne bei FreiRaum. © FreiRaum
Bier nach vier: Spontane After Work-Treffen lockern den Arbeitsalltag auf. © FreiRaum

Emad, 26 Jahre alt, geboren in Syrien

Hier wohne ich. © FreiRaum
Der Blick aus meiner Wohnung. © FreiRaum
Ich warte auf Post vom BAMF. © FreiRaum
Mein Friseur. © FreiRaum

Ausstellung "Du siehst mich" | Galerie FreiRaum Schönhauser Allee 134A 10437 Berlin |  15.9. – 3.11.2017 |  immer freitags: 16–19 Uhr | mehr Info 

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