Die besten 11 Orte zum Flirten in Berlin

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Vergesst diese ganzen Dating-Apps und Online-Partnerbörsen, denn ihr seid in Berlin-City, dem Single-Moloch an der Spree. Aber welche Locations des täglichen Lebens eignen sich hierzulande besonders für einen spontanen analogen Flirt? Wir haben 11 Orte auf ihren Flirt-Faktor geprüft und decken die jeweiligen Vor- und Nachteile knüppelhart auf.

1. Im Museum

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Du bist auf der Suche nach "Singles mit Niveau"? Dann ist vielleicht eines der ca. 175 Museen in Berlin für dich die perfekte Flirt-Location.

Vorteil: In einem Museum ist es in der Regel sehr ruhig, was für eine geheimnisvolle Stimmung sorgt und der Flirt ohne Worte hat ja bekanntlich auch seinen Reiz.

Nachteil: Diese besondere Spezies der Museumswärter folgen einen erbarmungslos auf Schritt und Tritt. Diese Menschen können teilweise sogar allein mit ihren Atemgeräuschen eure Flugzeuge im Bauch zur Landung zwingen.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Wir trafen uns damals auf der Museumsinsel bei einer Surrealisten-Ausstellung und auch heute ist unsere Liebe eine Insel und beinahe surreal."

2. Im ÖPNV

Viele schotten sich mit Kopfhören und Handy-Games (irgendwas mit Früchten) in U- und S-Bahn komplett von der Außenwelt ab. Einige wenige sind jedoch für einen kleinen schmackhaften Flirt in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu haben.

Vorteil: Anders als in vielen anderen Orten gibt es hier keine Vorauswahl, denn in den Bahnhöfen der BVG kommen sie alle zusammen: Egal ob reich oder arm, schön doof oder schön schlau, hier kann man definitiv auch mal seinen Flirt-Horizont erweitern.

Nachteil: Vor allem in den Stoßzeiten ist die Gefahr riesig, dass irgendjemand mit einem Käse-Döner oder ähnlich ekligem Gerät euch die Tour vermasselt.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: Als ich in die U8 stieg, sah ich nur eure Oma...

3. Im Supermarkt

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Egal ob Edeka, REWE oder Tante Emma – ein Supermarkt ist keine schlechte Adresse für einen heißen Flirt. Dennoch, es lauern fast hinter jedem Regal eine Menge Flirt-Killer, die man nicht außer Acht lassen sollte.

Vorteil: Man sieht sich meistens mindestens ein zweites Mal und wenn es an der Kasse etwas länger dauert, dann könnt ihr anstatt in die Greifwahren zu glotzen, noch einmal testen, ob der Blick zuvor am Kühlregal doch kein Zufall war.

Nachteil: Dein Flirtpartner kann schon allein aufgrund des Inhaltes seines Einkaufswagens in Sekundenschnelle die knisternde Stimmung dämpfen – z.B. durch viel zu viel Klopapier (Pfui!) oder palettenweise Fertiggerichten (Superpfui!).

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: „Eines Sonntages berührten sich im REWE am Ostbahnhof unsere Hände, als wir gleichzeitig nach dem letzten Möhrchen griffen“

4. An der Ampel

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Eine rote Ampel kann das ganze Leben verändern und das nicht nur, wenn man sie ignoriert und vom Bus erfasst wird. Diese halbe Minute des Stillstands kann wunderbar für "heavy Blickkontakt" genutzt werden.

Vorteil: Man hat definitiv keine großen Erwartungen und kann eigentlich nichts verlieren bei einem Ampel-Flirt. Man steht sich gegenüber und kann während der Rotphase sich das passende Kompliment zusammen suchen, bis man sich ganz romantisch in der Mitte der Straße trifft. Während eines Sommerregens übrigens besonders romantisch.

Nachteil: Die Zeit ist meist einfach zu kurz, um die Herzen wirklich höher schlagen zu lassen, vor allem weil viele Berliner generell nicht so gerne an roten Ampeln stehenbleiben wie dieser spießige Langweiler Max Mustermann.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Erst kreuzten sich unsere Wege in Kreuzberg und ein Jahr später unsere DNA."

5. In der Uni

Zwischen Hörsaal, Mensa und Lerngruppen lässt sich traditionell ziemlich gut flirten. Aber auch die Turtelei auf dem Unigelände birgt seine Gefahren.

Vorteil: Ein Flirt läßt sich easy vertiefen, denn in der Regel läuft man sich auf den Campus nicht nur dreimal über den Weg.

Nachteil: Der Vorteil wird an der Uni schnell auch zum Nachteil, wenn z. B. nach einem gescheiterten Flirtversuch das Sexobjekt eurer Begierde immer wieder vor eurer Nase mit der Zunge die Münder der Anderen studiert.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Euer Großvater war damals schon mehr als mein Professor."

6. Bei der WG-Suche

Dein potenzieller Flirtpartner muss ja nicht sofort wissen, dass du eigentlich etwas anderes als ein WG-Zimmer suchst. Und bei einem intimen Gespräch in Küche ist die Flirt-Keule schnell ausgepackt.

Vorteil: Man muss nicht erst rumeiern, denn man hat ja schon das erste Thema, weil "es geht ja um das Zimmer" und den "coolen WG-Alltag".

Nachteil: Angenommen, der Flirt läuft zu vorzüglich und es wird vorgeschlagen, dass "du morgen sofort einziehen kannst", dann sollte man sich eine Ausrede parat legen, warum man das Zimmer doch nicht beziehen will oder einfach die Wahrheit beichten. Das kann das erste Feuer schnell wieder löschen.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Haha, euer Opa dachte, ich interessiere mich für seine Bruchbude in Reinickendorf..."

7. Im Wartezimmer

© Attasit Ketted | eigene Bearbeitung

Das Wartezimmer ist wirklich nicht unbedingt ein klassisches Flirt-Terrain, aber dennoch schlummert auch hier zwischen all den Bakterien und abgegriffenen Magazinen ein wenig Turtel-Potenzial.

Vorteil: Man weiß sofort das auch der Gegenüber mit Schwächen ausgestattet ist, denn wer richtig gesund ist, konsultiert wohl kaum einen Arzt oder eine Ärztin. Um den ersten Schritt zu gehen, kann es durchaus hilfreich sein, wenn man weiß, dass auch sie/er auch nicht perfekt ist.

Nachteil: Der Nachteil liegt auf der Hand oder auf der Bahre. Die ganzen kranken Menschen laden eher zum Verkriechen als zum sich selbst Verkuppeln ein. Hinzukommt, dass dieser Arztpraxisgeruch nicht unbedingt ein "Flirt-Teilchenbeschleuniger" ist.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Erst schenkte sie mir ihre Bronchitis im Vivantis-Klinikum und dann zwei gesunde Kinder."

8. Im Büro

Für einige ein absolutes Tabu, aber bekanntlich lernen sich massenhaft Menschen bei der Arbeit kennen und sogar lieben.

Vorteil: Deine schwache Flirt-Konkurenz ist oft dein bester Helfer, denn zwischen deinen lumpigen Arbeitskollegen bist du schnell der "Büro-Clooney" oder die "Büro-Scarlett".

Nachteil: Tja, man arbeitet zusammen und dass ist in der Regel verdammt unsexy.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Als wir uns damals an der Kaffeemaschine im Co-Working-Space in Mitte gegenseitig den Muckefuck süßten,konnte noch keiner ahnen, dass wir heute tief in einem Scheidungskrieg stecken."

9. Im Späti

© sfreimark | eigene Bearbeitung

Zwischen Bier und Chips kann man nicht nur ausgezeichnet das Dreifache für eine H-Milch zahlen, sondern auch sehr gut einen kleinen Flirt einstreuen.

Vorteil: Die ungezwungene Atmosphäre in einem Späti ist definitiv von Vorteil. Hier kann man noch so sein, wie man ist – oder noch schlimmer.

Nachteil: Es riecht meist ungeil nach Bier-Pfand.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Ich wollte mir nur einen kleinen Wodka für mein Mate holen und kam mit einer großen Liebe für mein Leben wieder heraus."

10. Im Cafe

Mit einem Kaffee kann man sich zwar keinen Mut antrinken, aber flirten funktioniert in einem Café trotzdem in der Regel sehr gut.

Vorteil: In Berlin gibt es gefühlt eine Millionen Cafés, da findet jeder schnell das passende Publikum und damit den passenden Flirtpartner. Und Kaffee soll ja sogar eine aphrodisierende Wirkung haben.

Nachteil: Viele gucken einfach nicht, wer sonst noch so am Start ist und sind nur in Whatsapp oder in sonstigen Smartphone-Aktivitäten vertieft.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Als er mit der Latte den Gang entlang tänzelte, war es um mich geschehen."

11. Beim Shopping

Ob bei Primark am Alexanderplatz oder in einer Fair-Trade-Boutique im Prenzlauer Berg ,ein neues Top kann im Fall der Fälle nicht nur deine modischen Vorstellungen toppen. Wer im Shoppingrausch nicht den Blick für das eigentlich Wichtige verliert, kann einiges gewinnen.

Vorteil: Am Grabbeltisch kreuzen sich schnell mal Griffel und eine neue super sitzende Hose pusht das Selbstbewusstsein und damit die Flirtchancen in Sekundenschnelle.

Nachteil: Wer während des Shoppings flirtet, muss damit rechnen, dass das erworbene Kleidungsstück ohne den Flirtpartner schnell an Zauber verliert.

Das könntet ihr irgendwann euren Enkeln erzählen: "Als er mit seinem Norwegerpulli aus der Umkleidekabine kam, wurde ich ohnmächtig."

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