11 Dinge, die du am Wochenende in Berlin nicht tun solltest

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Manchmal ist doch das gute alte Ausschlussverfahren die beste Methode, um auszuloten, was man denn am Wochenende so anstellen könnte. Denn wenn immerhin schon mal klar ist, was man denn auf gar keinen Fall tun möchte, dann ist die große Auswahl, die Berlin bietet, zumindest schon mal ein bisschen kleiner. Wir haben für euch die 11 Dinge aufgelistet, die ihr am Wochenende wirklich niemals tun solltet.

1. Bei Rewe am Ostbahnhof Pfandflaschen wegbringen

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Die Party ist over und ein riesiger Fort aus Pfandflaschen türmt sich im Flur bis unter die stuckverzierte Altbaudecke. Da könnten einige auf die glorreiche Idee kommen, das stinkigen Pfand sofort zum auch am Sonntag geöffneten Rewe zu bringen. Liebe Pfandbesitzer, macht das lieber nicht! Ihr steht euch den kompletten Tag vor dem Automaten die Beine in den Bauch, versprochen.

2. Auf den Wochenend-Markt am Maybachufer "gehen"

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Die einzige Art der Fortbewegung am Wochenende wäre hier wohl das gute alte Crowd-Surfing. Das Problem ist nur, dass die meisten Besucher des Marktes am Maybachufer nur lactosefreien Pudding in den Armen haben und ihr schnell auf dem harten Berliner Asphalt landet.

3. Eine große Runde durch Ikea in Tempelhof

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Ihr wollt mit eurem lieben Partner ("Schnuffelpuffel") am Wochenende ein neues Kuscheldeckchen kaufen? Dann nichts wie zu Ikea in Tempelhof und wenn ihr Glück habt, findet ihr vor lauter Möbel- und Menschenmassen pünktlich am Montagmorgen auch wieder den Ausgang.

4. Frühstücken bei Roamers

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"Ich hätte gern einen Americano, please." – "Ja kein Problem, bringe ich in dir so in two hours, okay? Und kannst du draußen warten, maybe? Es ist etwas...voll." Ja klar, what else...

5. Auf dem RAW-Gelände feiern gehen

Berlins Party-Moloch hat sich in den letzten Jahren wohl endgültig aus dem Fokus der lokalen Partygänger manövriert. Die Berliner, die sich am Wochenende noch hierher verirren, haben wahrscheinlich nicht mehr alle Pillen im Schrank.

6. Um 22 Uhr mit einer großen Gruppe in einer Bar in Neukölln aufschlagen

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Mit der kompletten Yoga-Klasse noch einen Kräutercocktail zu zwitschern, könnte zumindest während der Woche eine passable Idee sein. Jedoch ernsthaft zu glauben, man bekäme zu den Stosszeiten am Wochenende Platz für 10 Leute in einer halbwegs anständigen Bar, der muss die Realität wohl auf die richtig harte Kneipen-Tour kennenlernen.

7. Futschi trinken

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Wer sich am Wochenende das Berliner Eckkneipen-Kultgetränk Futschi (Weinbrand mit Cola) bestellt ist selber Schuld, denn in den meisten tollen Traditions-Spelunken gibt es während der Woche (in der Regel mittwochs) den allseits beliebten Futschitag, an dem das Glas für unfassbare 90 Cent serviert wird. Wer da am Wochenende für sein staubiges Mischgetränk über einen ganzen Euro zahlt, wurde wohl nicht von Mit Vergnügen beraten.

8. Bei gutem Wetter auf der Falkensteinstraße Eis essen

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In der Theorie ist eine coole Kugel Eis im Sommer eine verdammt erfrischende Angelegenheit. Aber der kleine Lutschspaß zwischendurch kann zur gigantischen Geduldsprobe werden, wenn man 25 Stunden länger anstehen muss als eingeplant. Dann doch lieber "Calippo Cola" vom Späti.

9. Rund um den Görli Augenkontakt suchen

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Besonders am Wochenende wird wirklich jeder noch so scheue Blick von den fliegenden Händlern rund um den Görli als großes Interesse an ihrem Warenangebot gewertet werden. Generell ist es hier sinnvoll, allein schon aufgrund der hohen Hundehaufendichte auf den Boden zu starren.

10. Über den Flohmarkt im Mauerpark "flanieren"

Macht ein Flohmarkt Sinn, wenn es quasi unmöglich ist, auch nur ein einziges Exponat zu Gesicht zu bekommen, weil sich die Massen so sehr zwischen den Ständen drängen? Eher nein, also lasst das lieber sein. (Reim!)

11. Bei Primark shoppen

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Bei Primark shoppen gehen ist natürlich auch während der Woche auch keine schöne Sache. Aber am Wochenende, so erzählt man sich, soll es so schlimm sein, dass kein Wort und keine Zeile den Grad der Furchtbarkeit treffend beschreiben könnte. Ein absolutes No-Go.

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