"Die Finger an den Füßen" ist das schönste Kinderbuch für Erwachsene, das ihr dieses Jahr lesen werdet

Wenn ich an Bachelorarbeiten denke, denke ich an viel zu lange, verschwurbelte, akademische Abhandlungen über überflüssige Themen, die meistens kein Schwein jemals wieder lesen wird. Woran ich nicht denke, sind Kinderbücher voller witziger, liebevoller Zeichnungen mit Geschichten über den manchmal aufregenden, machmal langweiligen Alltag eines Kindes, das noch übergroß träumt. Aber genau das hat Boris Bromski gemacht.

Boris hat an der FH Münster seinen Bachelor in Design mit Schwerpunkt Illustration gemacht. Die Themenwahl war frei und so ist "Die Finger an den Füßen", ein Buch für Erwachsene beziehungsweise ein Buch über die Kindheit für Menschen im besten Alter entstanden. Boris schreibt: "Das Buch ist ein Gegenentwurf zum klassischen Kinderbuch mit seinen Heldengeschichten, einsamen Prinzessinnen und sprechenden Bären. Es zeigt vielmehr, wie die Kindheit wirklich war: Voller Träume, Ängste, Langeweile und vor allem schlechter Gags. " Wir zeigen euch vier der Geschichten aus dem Buch.


Aus dem Buch: "Die Finger an den Füßen"

"Ich glaube ja fast, dass die meisten Kinderbücher erstunken und erlogen sind. Besonders die Geschichte um Hänsel und Gretel halte ich für ziemlich unrealistisch. Ich denke, die Autoren wollten sich da nur wichtig machen. Gestern meinte einer, dass es die Orte Rocky Beach, Büllerbü und die Millionenstadt in Wirklichkeit gar nicht gebe. Würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, denn die Mattisburg gibt es ja auch nicht. Aus diesem Grund enthält dieses Buch nur Wahrheiten. Nur das, worauf es ankommt, alles andere wird weggelassen. Erschreckend ehrlich und ungeschminkt. Das beste Buch über die Kindheit seit Anne Frank."

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"Die Finger an den Füßen" ist im Verlag Kettler erschienen und sei jedem großen und kleinen Kind sehr ans Herz gelegt. Ein zweiter Teil ist übrigens auch schon geplant.

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