21 ziemlich gute Tipps für den Winter in Berlin 2019

Nachdem wir einen unfassbar schönen Sommer und einen genialen Herbst, der sich sogar im November noch mit Pulli-Wetter bei uns einschmeichelt hat, erleben durften, wollen wir es gar nicht wahrhaben, aber: Winter is coming. Und zwar schneller, kälter und leider grauer als uns lieb ist. Zum Glück hat Berlin aber auch für die Winterrobe die perfekten Ausgehmöglichkeiten. Wo ihr am besten Pho schlürfen, im Kino kuscheln oder heimlich beim Wellnessen knutschen könnt, verraten wir euch hier.

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© Daliah Hoffmann Frühstücken und Kuchen essen im Wilke

Auf der Boddinstraße hat im Juli 2018 das Wilke, das Café von Carolin, eröffnet. Alles ist selbstgemacht, vom Interior bis zum veganen Erdnussbutter-Karamel-Brownie. Auf der Frühstückskarte finden sich außerdem Granola mit Rhabarberkompott und wahlweise Kokosjoghurt, French Toast mit karamellisierten Pfirsichen, belegte Sauerteigbrote mit rote Bete, Pilzen oder Avocado. Das Brot ist hausgemacht, der Kaffee kommt von den Fjord Coffee Roasters und den Tee bekommt das Wilke von Companion Tea.

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© Boulderklub Trainieren im Boulderklub Kreuzberg

In einem Kreuzberger Hinterhof versteckt liegt der Boulderklub, welcher gleichzeitig einer der zentralsten Boulderspots Berlins ist. Hier geht es ziemlich hip und international zu. Beim Betreten fällt einem als erstes das Holzschiff Renate auf, ein mit Klettergriffen versehener Spielplatz. An den restlichen 1.300m2 können sich die Erwachsenen austoben.

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© Claude Smekens Saunieren mit Panoramablick im Landhaus No. 8

Das Dorf Bucholz im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land sieht aus, als hätte es ein Landschaftsmaler aquarelliert. Eine Straße aus Schotter und Sand führt an Wäldern und Wiesen vorbei zu einer Barockkirche und 22 Häusern – eines davon ist das „Märkische Landhaus N°8“. Auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück bietet die Unterkunft Platz für bis zu vier Personen. Die Eigentümerin Anette Stolle, die mit ihrer Familie ebenfalls in Buchholz wohnt, hat hier eine Ruheoase geschaffen. Von jedem Raum aus haben die Gäste freie Sicht auf die Natur. Selbst im Saunabereich kann man die Landschaft durch ein großes Panoramafenster beobachten. Die Umgebung ist reich an Wäldern und Seen: Das wohl bekannteste und klarste Gewässer ist der Große Stechlinsee im Norden, der von einem alten Buchenwald umgeben ist. Der rund 17 Kilometer lange Wanderweg, der direkt am Ufer entlang führt, lädt zu Spaziergängen und Radtouren ein.

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© Stadtbad Charlottenburg | Berliner Bäderbetriebe In der Alten Halle in Charlottenburg schwimmen

Das Stadtbad Charlottenburg ist nicht nur das älteste Hallenbad Berlins, sondern auch eines der schönsten. Mit einem Becken, das gerade mal 25m lang ist, eignet es sich zwar nicht unbedingt für ambitionierte Schwimmer, die ihre Bahnen ziehen wollen, für alle, die in einer schönen Atmosphäre aber einfach nur planschen wollen, ist es genau das richtige.

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© Wiebke Jann Pho und Curry essen in der Pho Noodlebar in Kreuzberg

Wer Pho sagt, muss auch Pho Noodlebar sagen. Das kleine Restaurant in Mitte gehört seit Eröffnung zu einer unserer Lieblingsadressen. Im Dezember 2018 hat nun die zweite Filiale in Kreuzberg eröffnet, ganz in der Nähe vom Kotti. Der Einrichtungsstil ist der Gleiche: Backsteinwände, Regale aus Metalldrähten, geflochtene Lampenschirme, Hängepflanzen und bunte Bankbezüge sorgen für einen gemütlichen Industrielook. Auf dem Menü stehen heiße Pho, cremiges Curry, frische Sommerollen mit leckerem Erdnussdip, hausgemachte Limos und mehr. Unser Lieblingsplatz ist übrigens auf der zweiten Ebene, von hier aus hat man einen tollen Blick auf das Restaurant.

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© Hauptstadtfloß Fondue essen auf dem Hüttenzauber Winterfloß

Von November bis Februar verwandelt ich das Hauptstadtfloß II in das rustikal-urige Winterfloß. Beim Hüttenzauber auf dem Winterfloß könnt ihr es euch bei Kaminfeuer und auf warmen Lammfellen kuschelig machen. Serviert wird neben dem Winter-Buffet auch das Käse-Fondue „Huhn Fondre". Bein einer Gruppengröße von 15 Personen kostet das Fondue 32,50 Euro pro Person. Dafür bekommt ihr eine große Auswahl an Gemüse, Hähnchenbrust, Bouletten und Wiener, Brot und zweierlei Nachtisch. Die schwimmende Winterhütte bringt euch erst bis zur Schillingbrücke in Berlin-Mitte, fährt dann zurück an die Oberbaumbrücke oder an den Treptower Park und hier wird dann auch gegessen.

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George Segal, Man Installing Pepsi-Sign, Detail, 1973 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / The George and Helen Segal Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Local Histories im Hamburger Bahnhof

Einer vergleichbaren Spur wie "Biografien der Bilder" folgt "Local Histories": die Ausstellung spürt Beziehungen und Bedingungen der Kunstproduktion in der zweiten Jahrhunderthälfte in New York, Düsseldorf, Berlin, L.A. und Köln auf. Wer beeinflusste wen, wer unterstützte wen und was verband eigentlich Bruce Naumann, Donald Judd, Gerhard Richter und Jenny Holzer?

  • Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
  • Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin
  • Bis 29. September 2019 | Eröffnung: 14. Dezember 2018, 19–22 Uhr | Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10–18 Uhr, Samstag, Sonntag: 11–18 Uhr, Donnerstag: 10–18 Uhr
  • Eintritt 14 Euro, ermäßigt 7 Euro
  • Mehr Info
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© Björn Wisnewski Schwitzen und schwimmen: Vom Saunafloss direkt in die Havel hüpfen

Auf der Havel gibt es ein neues Highlight, das unsere winterlich-verkühlten Herzen erobert hat: Das Saunafloß. Das Floß besteht komplett aus Holz und wird sogar mit einem Holzofen beheizt, was sich beim Saunagang positiv auf das Aroma und die angenehme Hitze auswirkt. In der Sauna selbst haben vier Personen Platz, aufs gesamte Floß dürfen acht Personen. Als wäre so ein Saunafloss nicht schon genial genug, kann man von der Sauna durch zwei Fenster aufs Wasser schauen, während das Floß entweder mit Steuermann/-frau vor sich hintuckert oder vor Anker liegt.

  • Saunafloss
  • Havelchaussee 107, 14055 Berlin
  • 210 Euro für 3 Stunden, jede weitere Stunde 70 Euro, Holz zum Nachlegen und Benzin ist im Preis enthalten, Saunahandtücher können für 4 Euro pro Handtuch gemietet werden
  • Mehr Info
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© Uli Kohl, Wolf Kino Filme schauen und diskutieren im Wolf Kino

Das Wolf Kino in Neukölln ist nicht nur ein Ort, an dem ihr bereits ab mittags tolle Filme schauen könnt. Im angrenzenden Café & Bar lässt es sich auch einfach gemütlich sitzen. Wer hier selbst etwas veranstalten möchte: Die Kinosäle könnt ihr auch mieten, ein weiterer Raum bietet Platz für Videoinstallationen und Workshops.

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© Inka Chall | Dumont Reiseverlag Kreativurlaub im Museumsdorf Baruther Glashütte

Museumsdorf – das klingt nach verstaubten Vitrinen und toter Geschichte. Das Museumsdorf Baruther Glashütte hingegen ist ein sehr lebendiges Künstlerdorf. Es wäre viel zu schade, nur für einen Nachmittag herzukommen, so schnell kann man kaum kennenlernen, was das Dorf zu bieten hat. Hier kann man nicht nur anschauen, sondern erleben, wie Glas geblasen, Eisen geschmiedet, Wolle gefärbt oder Schalen getöpfert werden, sich bei gutem Essen und Wein verwöhnen lassen und nebenbei die vielen alten Häuser mit ihren Gemüse- und Bauerngärten bewundern. Noch mehr Infos zu diesem Tipp findet ihr im Buch "52 kleine & große Eskapaden" vom Dumont Reiseverlag.

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© Kerstin Musl Trinken und Tanzen in der Bar Das Hotel

Das Hotel ist wahnsinnig klein, vollgestopft mit Menschen und so heiß, dass sich Kondenswasser an den großen Frontscheiben und den unverputzten Wänden bildet. Dazwischen plärrt laute Musik aus den Lautsprechern, es wird eng umschlungen getanzt, getrunken und geschwitzt. Wer viel trinken, viel tanzen und vielleicht auch ein bisschen knutschen will, ist hier also genau richtig! Hotelzimmer für später gibt's allerdings, auch wenn es der Name verspricht, leider nicht.

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© Unsplash Einen Töpfer- und Keramikkurs bei Mikku Keramik besuchen

Bei Mikku könnt ihr individuelle Töpferkurse buchen. Besonders wenn einen der Winterblues gepackt hat, kann es helfen, ein paar Stunden nur für sich zu sein, eine Schale zu drehen und am Ende sogar ein eigenes Werk in Form einer Vase oder einer Tasse mit nach Hause zu nehmen. Aber auch wenn sich eure Hände nur mal von der Kälte draußen erholen wollen, sind ein wenig Handarbeit und Kreativität genau das Richtige.

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© Pexels Hot Yoga bei Yoga & More

Bei Yoga & More könnt ihr entspannen, meditieren, Yogakurse belegen oder euch massieren lassen. Das Studio an der Wilmersdorfer Straße, zwischen Ku'damm und Kantstraße, ist ein Ort der Ruhe und der inneren Balance. Es durftet nach Räucherstäbchen, in der Mitte des Studios plätschert ein kleiner Brunnen und im Laden findet ihr alles, was Yogis brauchen. Das Kursangebot reicht von Hatha Yoga, Pilates und Vinyasa Flow über Ballett Barre und Pranayam bis hinzu Hot Yoga. Mit dem Starter Angebot könnt ihr Yoga & More am besten kennenlernen. Für zehn Euro könnt ihr an zehn aufeinanderfolgenden Tagen Kurse besuchen.

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© Gordon Welters Opern und Konzerte in der neu eröffneten Staatsoper

Sieben Jahre lang musste Berlin auf seine Staatsoper Unter den Linden verzichten, weil dort umgebaut wurde. Nun ist sie endlich fertig – fast zumindest! Seit dem 7. Dezember laufen die regulären Spielzeiten im majestätischen Saal der Staatsoper. Freuen könnt ihr euch jetzt schon auf Klassiker wie La Bohème, Hänsel und Gretel, L’Incoronazione di Poppea, Szenen aus Goethes Faust und Don Giovanni.

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© Wiebke Jann Leckere Käsespätzle bei Peter Schlemihl futtern

Im Herzen des Bergmannkiezes hat sich das Peter Schlemihl ganz der deutschen Küche verpflichtet und tischt demnach wahnsinnig leckere und fluffige Käsespätzle, Braten und Knödel auf. Die Spätzle kann man entweder klassisch mit Bergkäse und Zwiebeln, oder neu interpretiert mit Gorgonzola und Walnüssen futtern. Außerdem gibt es traditionell freitags immer Fisch und für alle, die keine Mama haben, zu der sie zum Sonntagsbraten gehen können, auch einen allsonntägliche Braten.

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© Unsplash Mit den Kindern ins Ritterland, einem Indoor Spielplatz für jedes Wetter

Auch wenn das Wetter schlecht ist, die Rutsche verschneit und die Schaukel zu nass, Kinder wollen draußen spielen und Abenteuer erleben. Ein verschnupftes Kind will man aber nicht zu Hause haben. Für solche Fälle gibt es Indoor Spielplätze wie das Ritterland, die den Kindern einen Ort zum Spielen, Toben und Ausleben bieten. Hier können sich die Kleinen in aller Ruhe austoben und ohne Regenhose und Gummistiefel herumtollen.

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© Milena Zwerenz Leckere Drinks mit heilender Wirkung bei Herr Lindemann

Bei Herr Lindemann am Richardplatz kommen allerlei Kräuter zum Einsatz, denen medizinische Fertigkeiten nachgesagt werden – und die gleichzeitig geschmacklich perfekt mit Gin, Rum und Co. harmonieren. Die Karte erinnert an ein Pflanzenlexikon, die Seiten sind mit Kräuterzeichnungen illustriert und führen die jeweiligen Heilwirkungen auf. Da fast alle Drinks Eigenkreationen sind, muss man sich geschmacklich überraschen lassen, geht aber kein Risiko ein. Ein Abend hier hilft dem Wohlbefinden auf jeden Fall.

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© BeFine Spa Massage und Hamam-Treatments im BeFine Spa

Wer mal eine kleine Auszeit vom Betondschungel braucht, der kann im BeFine Spa im Titanic Hotel am Gendarmenmarkt oder in der Chausseestraße in orientalische Welten abtauchen. Im wunderschönen Spa könnt ihr euch mit Massagen, Hamam-Treatments oder hochwertigen kosmetischen Behandlungen verwöhnen lassen oder in Sauna oder Dampfbad relaxen. Jeden Dienstagabend und am Donnerstag Vormittag öffnet das Hamam ausschließlich für Frauen seine Tore und ihr könnt euch der Entspannung mit kostenfreiem Tee und Obst hingeben.

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© Brae Talon Zwischen Bahnrelikten, Graffitis und Dschungel im Natur-Park-Südgelände spazieren

Dschungelartige Naturlandschaft, verwilderte Bahnrelikte und Graffiti-Kunst: Eine perfekte Mischung für alle, die Stadtkinder und Naturliebhaber gleichermaßen sind. Auf dem Bereich des ehemaligen Rangierbahnhofs in Berlin-Tempelhof befindet sich mit dem Natur-Park Schöneberger Südgelände ein einzigartiges und zugleich vielfältiges Gebiet, das zum Spazierengehen und Entdecken einlädt. Der Wasserturm und die original Dampflok sind nur zwei der vielen Highlights.

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© Danie Wetzler | Märchenberg Im Glaspalast alte Märchen ganz neu erleben

Die Märchen der Grimm Brüder kennen wir wohl alle und besonders im Winter kehren wir gerne zu den leicht kitschigen Geschichten zurück. Im Glaspalast werden die Geschichten aufgeführt und neu interpretiert. Es finden Aufführungen für Kinder und für Erwachsene statt. Bei den Inszenierungen für das jüngere Publikum werden die Märchen aus den Büchern zum Leben erweckt. Die Veranstaltungen für Erwachsene zeigen jedoch eher die Hintergründe der Märchen, sie zeigen den wahren Sinn und die versteckten Verschrobenheiten der Geschichten.

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© Café am Neuen See Eisstockbahn Café am Neuen See

Das Café am Neuen See sollte man sich nicht nur für den Sommer merken, im Winter geht es hier erst richtig los. Auf den Eisstockbahnen könnt ihr Eisstockschießen spielen und dabei Glühwein trinken. Und das im Tiergarten. Mehr Winterwonderland geht kaum.

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