FOTOS VOM IMMERGUT – The Return of the Indiehippies
Alles glänzt, aber der Wald bleibt ruhig. Wir stehen vor der Bühne, hören den Synthesizer durch den Regen grollen, scharren mit unserem Füßen auf dem Boden und schmecken Rauch, Bier und Sommerluft. Auch der Kopf nickt, denn "When Saints Go Machine" machen einen guten Job auf dem Immergut. Das Wochenende in Neustrelitz war eins mit vielen gut gemachten Jobs und es war voller Überraschungen.
Angefangen bei ziemlich durchgängig warmen Sommertemperaturen statt der Wettervorhersage mit Regen und Kälte all over. Dazu lief fast durchgängig wunderbare Musik auf 3 Bühnen und sogar die Securitys wollten knutschen. So dachte man, kopfüber auf dem Weg in den See: Welch eine Überraschung, dass ich das hier grad wirklich machen kann!
Es waren ziemlich perfekte Voraussetzungen, um die gesamte Power eines menschlichen Körpers in 2 Tage Tanzen und Lachen zu stecken und den anschließenden Sonntag +/- 3 Tage im Bett zu verbringen. Denn nach so einem Festival kann man nicht anders als für lange Zeit die Augen zu schließen, um den Film im Kopf in einer Dauerschleife abzuspielen:
"Wie der Sänger der Beach Fossils im Endlosmonolog sein T-Shirt zerreißt; wie wir im Gras lagen; wie gut die schöne Frontfrau von Fenster aussieht; wie Mischa Sarim Verollet eine Pause für die Lacher macht; wie Gold Panda im Nebelnieselregen an Reglern rumschraubt; wie gut das war. Wie unglaublich gut das war."
Das Immergut war auch dieses Jahr ein Ort, von dem man Postkarten schreiben wollte an alle, die man kennt. Ein Ort mit Garantie für gutes Wetter und Musik. Mit Bimmelbahn und Badesee und einer großen Portion Sympathie-Pommes für alle, die gern lachen und springen, während sie gute Musik hören.
Bedanken wir uns also beim Jeans Team, Royal Canoe, White Fence, When Saints Go Machine, Efterklang, Team ME, einem super organisierten Team aus Neustrelitz, 5000 tollen, gut aussehenden Menschen und der Gasflasche, die unsere gelben Luftballons gefüllt hat. Ihr wart toll und wir freuen uns auf das nächste Jahr.









Fotos von Ju Keutner und Frl. Zucker. Vielen Dank!
Redaktion