11 Restaurants, Cafés und Bars im Schillerkiez, die ihr kennen solltet

Der Schillerkiez ist überschaubar: Elf Straßen, eine Promenade und ein großer Platz. Wer jetzt denkt, hier gibt es nur wenig zu entdecken, der irrt sich. Der kleine Neuköllner Kiez zwischen Tempelhofer Feld und Hermannstraße ist kulinarisch gesehen ein echter Leckerbissen. Ob zum ausgiebigen Frühstück, dem sonntäglichen Katerbrunch gefolgt vom saftigen Burger über hausgemachte Quiches bis hin zu seltenen Whisky-Sorten: Der Schillerkiez hält für jeden was bereit.

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© Daliah Hoffmann Bistro-Feeling und internationale Küche im Selig

Am oder genauer gesagt auf dem Herrfurthplatz, direkt neben der Kirche, hat Mitte Mai das Selig neueröffnet. Bei Kirchencafés denke ich an dunkle und weniger gemütliche Läden. Das neue Selig ist genau das Gegenteil: hell, offen, modern und kulinarisch kreativ. Wer hätte gedacht, mitten in Neukölln in einer Kirche ein Urban-Jungle zu finden? Das Selig versteht sich als Bistro, dementsprechend ist auch die Karte gestaltet. Pastrami und Club Sandwich, Salate und Käse- sowie Vesperplatten. Die Frühstückskarte ist am größten und hält für jeden etwas bereit: Acai Bowl, Pancakes oder das Bayerische Frühstück mit Brezel und Obatzter.

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© Pig & Tiger/ Facebook Bibimbap bei Pig & Tiger

Vom Straßenimbiss zum eigenen Restaurant, davon träumen sicher viele. Linh Vu und Mark Roh von der "Ban Ban Kitchen" auf der Hermannstraße haben ihn sich erfüllt und leiten inzwischen das schnuckelige "Pig & Tiger" in der Schillerpromenade. Ein bisschen gemütlich und mehr Auswahl gibt es hier, schmecken tut es aber genauso lecker. Neben Burger und Kimchi-Fries könnt ihr im Restaurant aber auch Suppen und Bibimbap löffeln.

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© Daniela Orvin/Gordon Facebookpage Kaffee trinken und Platten kaufen im Gordon

Eine bessere Kombination kann sich das musikverliebte Herz kaum vorstellen: Plattenladen und Café in einem. Im Gordon könnt ihr im vorderen Teil feinste israelische Leckereien essen, im Hinterzimmer findet ihr beste elektronische Musik in Vinylformat. Seit Oktober 2017 ist das Gordon um einiges gewachsen und bietet neben Kaffee und Kuchen auch Lunch und Abendessen an.

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© Daliah Hoffmann Regionale Produkte auf dem Schillermarkt

Mitten im Schillerkiez könnt ihr euch samstags mit leckeren Sachen eindecken. Hier gibt's regionale Produkte, aber nicht en masse, denn es wird bewusst vermieden, das Gleiche an mehreren Ständen anzubieten. Eure Einkäufe könnt ihr dann vor der wunderschönen Kirche in der Sonne verspeisen, das Tempelhofer Feld ist auch nur 5 Minuten entfernt, oder ihr setzt euch in eines der netten Cafés drumherum.

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Anlecken!

Noch so ein Ding, das der Frühling mit sich bringt, obwohl er nicht der Sommer ist: Wir wollen Eis essen. Sofort. Und ruhig viel. In der Gelateria Mos Eisley in Neukölln stehen auf der Karte auch zahlreiche vegane Eissorten (Soja-Erdnuss-Crunch oder Soja-Vanille & Apfelkuchen). Auch toll: der Eisbärliner in Fhain. #nomnomnomnom

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© Zio Felix Energiereserven mit Pizza und Foccacia auffüllen im Zio Felix

Das Zio Felix unweit des Tempelhofer Feldes ist der perfekte Ort, um nach einem Nachmittag im Freien wieder die Energiereserven vollzustopfen. Hier bekommt ihr in frecher Atmosphäre knusprig-dünne Pizza, Salate, Foccacia und Pasta (die aber mit der Pizza nicht ganz mithalten kann).

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© MAMA KALO Quiches, Flammkuchen und Crème brûlée bei MAMA KALO

Gestreifte Markise, weiße Fliesen und bunt zusammengewürfelte Holztische – das MAMA KALO ist ein gemütliches Lokal mit französisch-deutscher Küche. Auf der Karte stehen Salate, knusprig-dünne Flammkuchen, Quiche, Käsespätzle, Flammkuchen und Crème brûlée, hausgemacht und mit ganz viel Liebe. Ob zum Mittagessen oder abends zum romantische Dinner, das MAMA KALO passt eigentlich immer.

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© Schiller Burger Burger und Pommes bei Schiller Burger

Den Schiller Burger gibt es mittlerweile schon acht Mal in Berlin, angefangen hat es aber im Schillerkiez. Die Burgerbrötchen für die werden in der hauseigenen Schiller Bäckerei gebacken, das Fleisch für die Pattys kommt aus Deutschland und Salat und Co. kommen frisch auf die Burger. TK-Ware gibt's bei Schiller Burger nicht. Hier kommen nicht nur Fleischesser auf ihre Kosten, es gibt auch vegetarische und vegane Burger, etwa mit dem Patty aus Roter Beete. Es gibt sogar einen Frühstücksburger mit Banane, Nutella und Granola.

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© Verena Schwarz Frühstücken und Kuchen essen in der No58 Speiserei

Die Karte der No58 Speiserei ist für Veganer und Glutensensible eine schamlose Verführung. Die Qualität hält dank namhafter, regionaler Lieferanten alle Versprechen. Was sich selbst machen lässt, entsteht in der eigenen Küche: Olivenbutter, Hummus, Rote Beete Püree. Die Betreiberinnen Theresa und Sarah schaffen in ihrem Café die richtige Balance aus Style und Gemütlichkeit, ein perfekter Ort zum Verweilen. Wir stehen besonders auf die leckeren Kuchen, die meistens auch glutenfrei sind. Noms!

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© Pexels Italienische Kaffeeliebe im Caligari

Auf dem Weg zum Tempelhofer Feld solltet ihr beim nächsten Mal vorher am Caligari Halt machen. Vornehmlich ein italienisches Bistro, könnt ihr hier aber auch – wie es sich für Italiener gehört – feinsten Kaffee trinken und zur Stärkung für den Tempelhof-Ausflug leckere, belegte Sandwiches essen.

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© Pexels Whisky, Craft Beer trinken bei Keith

Die Whisky-Sammlung im Keith ist ziemlich beeindruckend, hier bekommt ihr sogar Whisky aus Taiwan, Tasmania und natürlich aus Texas. Unverputzte Backsteinwände, durchgesessene Ledercouches, alte Holztisch und gedämmtes Licht sorgen für eine kuschelig-ramschige Wohnzimmeratmosphäre. Der Aussteller vom Keith hat sogar seinen eigenen Blog.

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