Ein neuer Tunnel in Berlin lässt Archäologen staunen

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Berlin ist eine Stadt mit viel Geschichte und Relikten vergangener Zeiten. Die Überreste der Mauer werden bestaunt und erinnern an eine Zeit, die viele von uns nur aus Geschichten unserer Eltern kennen. Der Fund eines DDR-Fluchttunnels führt uns die gespaltene Vergangenheit der Stadt nun wieder vor Augen. Der bei Bauarbeiten gefundene Tunnel am Mauerpark sollte die Flüchtlinge sicher und unentdeckt in das 80 Meter entfernte Wohnhaus an der Oderberger Straße/Ecke Eberswalder Straße bringen. In so gutem Zustand und mit dieser Länge wurde noch kein Tunnel entlang der Mauer gefunden.

Archäologen und Historiker sind begeistert über den Fund am Eingang des Mauerparks. Die Stadt scheint immer noch Überraschungen und neue Entdeckungen aus der Zeit der Mauer bereitzuhalten. Neben dem Tunneleingang wurde auch eine große Stahlplatte gefunden, die an der Flucht in den Westen hindern sollte. Die Verbindung von West und Ost, die nun offen gelegt ist, zeigt in kleinsten Schritten, wie sich die Mauer, die Umgebung und die Stadt entwickelt haben. In Zukunft soll der Tunnel als "archäologisches Fenster" dienen und den Besuchern des Mauerparks ein weiteres Stück Geschichte liefern.

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