11 Tipps für einen schönen Sonntag im Januar

Auch wenn der Winter offiziell erst kurz vor Weihnachten beginnt, ist er uns spätestens nach Silvester schon lästig und alle fiebern dem Frühling entgegen. Die ersten und leider nicht letzten Verspätungen der Bahn haben wir hinter uns, wenn es denn mal schneit, hinterlässt er meist nur schmutzigen Matsch am Straßenrand und der Gedanke daran, dass die klirrende Kälte in Berlin uns noch mindestens zwei Monate durch Mark und Bein geht, macht bei den meisten die Laune auch nicht besser. Statt missmutig zu Hause zu sitzen und auf den langersehnten Frühling zu warten, könnt ihr eure Laune mit diesen 11 Tipps etwas aufheitern.

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Oliver Laric, „Panoramafreiheit“, 2017 © Schinkel Pavillon Oliver Laric im Schinkel Pavillon

Alles was Oliver Laric für die Arbeit braucht, gibt es bereits. Im gleichnamigen Video beobachtet er „Versionen“ der Architektur, im Film, in der Welt. Die Spannung zwischen Original und Kopie sind eine Art rote Linie in allem was Laric tut; auch von seinem Lebenslauf existieren multiple Versionen: er sei in Leipzig und Innsbruck, sei weiß und schwarz. Der Mann, der sich nicht festlegt, verehrt Interpretationen von Werken oft mehr als das wirkliche Werk – seine Favoriten habe er teilweise noch nie gesehen, sie wurden ihm nur beschrieben. Mit „Panoramafreiheit“, seiner ersten institutionellen Soloausstellung, verweist er mit drei neuen Skulpturen, Geschöpfe und Charaktere der Mythologie, Folklore und Fantasie, auf das Recht des Copyrights und der Schwierigkeit der Autorenfrage.

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© Bastian Greshake | FlickrCC BY-SA 2.0 Kino für die Ohren in der Hörgalerie im Ohrenhoch

Jeden Sonntag ab 14 Uhr könnt ihr euch in Neukölln im Geräuscheladen Ohrenhoch von den Klängen der aktuellen Klanginstallation in andere Welten entführen lassen. Der kleine Laden hat ein speziell angefertigtes klangarchitektonisches Raumkonzept für ein einmaliges Klangerlebnis. Bis 21 Uhr könnt ihr jederzeit zur Präsentation hinzu stoßen, da die Installationen keinen wirklichen Anfang und kein Ende haben.

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© Kerstin Musl Bei Hako Ramen leckere japanische Suppen essen

Seit Herbst 2017 gibt's einen neuen Stern am Ramenhimmel: das Hako in Friedrichshain. Zwar macht der Laden von außen nicht unbedingt auf sich aufmerksam, die leckeren Ramen, die euch darin zubereitet werden allerdings umso mehr. Ihr könnt zwischen vegetarischer Brühe, Schweine- und Hühnerbrühe wählen, on Top gibt's natürlich Nudeln, Gemüse, ein halbes Ei und Schweine-Chashu – wenn's vegetarisch sein soll, bleibt das Schweinefleisch natürlich raus aus der Schüssel. Noch kommen die Nudeln zwar tiefgefroren aus Japan, bald sollen aber auch die selbst gemacht werden, lecker!

4

© Daliah Hoffmann Crossfit machen bei myleo

Den inneren Schweinehund bekämpfen, literweise Schweiß verlieren, über die eigenen Grenzen gehen, alleine oder im Team arbeiten und sich die Tage nach dem Workout an schmerzhaftem Muskelkater erfreuen, das ist Crossfit. myleo ist Berlins erste und auch größte Crossfit-Box. Egal ob Einsteiger oder Profi, die Workouts können auf das jeweilige Niveau angepasst werden. Neben Crossfit gibt es auch Yogakurse und ein Café mit langer Tafel und Blick auf die Halle.

5

© Kiezsauna Saunieren in der Kiezsauna in Friedrichshain

Keine Lust auf Spa-Schnickschnack? Dann seid ihr in der Kiezsauna genau richtig. Hier gibt es eine finnische Sauna mit stündlich verschiedenen Aufgüssen, ein Dampfbad und eine Bio-Sauna.

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© Matze Hielscher Laufen im Volkspark Prenzlauer Berg

Der Volkspark Prenzlauer Berg ist einer der am meisten unterbewerteten Parks in Berlin. Meist leer, im Winter toll zum Rodeln, im Sommer perfekt zum Laufen, Biken und Trainieren.

7

© Wiebke Jann Am Kamin frühstücken im Gipfel Geschlossen

Die Karte bietet alles, was man für ein solides Frühstück braucht: verschiedene Kaffeespezialitäten, frisch gepressten Orangensaft, Käse- und Wurstvariationen, genauso wie verschiedene Müslis und Pancakes. Das Gipfel soll aber nicht nur ein Ort für gemütliches Kaffeetrinken und Frühstücken sein, sondern mit den regelmäßig stattfindenden "Gipfel-Gesprächen" auch zum kulturellen Austausch anregen. Für die Frostbeulen unter uns gibt's den Ofen, der in der kalten Jahreszeit den ganzen Laden mukelig warm hält.

8

© Daliah Hoffmann Shuffleboard spielen im Keller des Kaschks

Das Kaschk, direkt am Rosa-Luxemburg-Platz, hat unser Herz sofort mit seiner rustikalen Einrichtung, dem guten Kaffee und einer tollen Craft-Beer-Auswahl erobert. Doch zudem hat die Café-Bar auch zwei Shuffleboards zu bieten, die ihr stundenweise mieten könnt. Beim Shuffleboard handelt es sich um ein Spiel für gewöhnlich zwei Spieler, die versuchen mit einer Art Schieber runde Scheiben auf der gegenüberliegenden Spielfeldseite auf möglichst hohen Punktfeldern zu platzieren. Wird gerne auf Kreuzfahrten gespielt, hat aber definitiv auch Trinkspielpotential.

  • Kaschk
  • Linienstraße 40, 10178 Berlin
  • Montag – Donnerstag: 08.00–02.00 Uhr, Freitag: 08.00–03.00 Uhr, Samstag: 10.00–03.00 Uhr, Sonntag: 10.00–02.00 Uhr
  • Preise Shuffleboard: 9 Euro/Stunde vor 18.00 Uhr, danach 18 Euro pro Stunde
  • Mehr Info
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© Wiebke Jann Den T-Rex im Naturkundemuseum bestaunen

Yeah, Berlin hat nach 65 Millionen Jahren seinen eigenen T-Rex. Tristan heißt der Riese und ist dauerhaft im Naturkundemuseum zu sehen. Es gibt wohl kaum jemanden, der hier nicht wieder zum staunenden Kind wird und sich auf 6.600 qm Ausstellungsfläche von den Wundern der Natur beeindrucken lässt. Evolution, Kosmos, Kontinentenwanderung und Vulkane – all das lässt sich hier wieder neu lernen und die Zeit vergeht wie im Flug. Um nicht ewig an der Kasse anzustehen, solltet ihr die Karten aber vorher online kaufen.

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© Charlott Tornow Indiependent-Filme schauen im delphi LUX

Das delphi LUX befindet sich im Gebäude des Motel One direkt am Bahnhof Zoo und damit in unmittelbarer Nachbarschft zum C/O Berlin und der Newton-Stiftung, die als Verbund das Foto- und Filmquartier der City West bilden sollen. Das LUX ist zudem das 13. Kino der Yorck Filmgruppe, die in Charlottenburg auch den Delphi Filmpalast, das Cinema Paris und das Kant Kino betreiben. Wie für die Yorck-Gruppe üblich, liegt der Fokus auf deutschen und europäischen Filme sowie amerikanischen Independent-Produktionen.

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© Charlott Tornow In den historischen Becken des Stadtbades Oderberger Straße schwimmen

1902 wurde dieses Prachtexemplar eines Schwimmbades zum ersten Mal eröffnet. 1986 musste es dann schließen und seit 2016 kann man nun endlich wieder in diesem wahnsinnig hübschen Becken, das eigentlich zum Hotel Oderberger Straße gehört, gemütlich seine Bahnen ziehen und saunieren, denn auch Nicht-Hotelgästen ist es erlaubt sich einmal so richtig herrschaftlich zu fühlen. Weil dieses wunderschöne Schwimmbad aber auch als Eventlocation genutzt wird, solltet ihr immer vorher kurz nach den Öffnungszeiten schauen, nicht, dass der Badespaß schon aufhört, bevor er überhaupt begonnen hat.

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