21 ziemliche gute Tipps für den Sommer in Berlin 2017

Wir lieben den Sommer, denn es gibt kaum eine Jahreszeit, in der man so viel unternehmen kann. Neben Freiluftkino, Wakeboarden und Rad fahren kann man sich sogar Grillkörbe befüllen lassen oder einen kleinen Ausflug mit einem gemieteten Bulli machen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich die beste Sache des Sommers: Eis essen. Aber diese 21 Dinge vergnügen uns auch ziemlich:

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© GRACE Bar Auf dem Hotel Zoo bei einem leckeren Cocktail den Panoramablick über West-Berlin genießen

Auf dem Hotel Zoo in Charlottenburg trohnt eine der schönsten Rooftop-Bars überhaupt, denn sie liegt nicht nur zeimlich weit oben, sondern ist auch komplett verglast, was einem einen atemberaubenden 270-Grad Panoramablick über den Westen ermöglicht. Dazu kann man sich in den gemütlichen Loungemöbeln einen, zugegeben, nicht ganz günstigen Cocktail gönnen und an den Wochenenden der Loungemusik lauschen. Bei einigen Events wird auch ein leckeres BBQ kredenzt.

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© Stand Up Wannsee Stand-Up-Paddling-Yoga auf dem Wannsee

Stand-Up-Paddling ist perfekt für alle, die im Sommer nicht bloß faul am Strand rumliegen wollen, sondern sich lieber sportlich betätigen. Bei Stand Up Wannsee könnt ihr nicht nur klassisch auf den Paddleboards im Stehen paddeln, sondern auch Yoga und Fitness darauf machen. Wer sich nach der Kobra, dem Krieger und der Katze also direkt im See abkühlen will, der ist beim Stand-Up-Paddling-Yoga-Kurs genau richtig.

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© Pexels Im Berliner Beerengarten Früchte pflücken

Wenn man im Supermarkt Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren kauft, kann man eigentlich davon ausgehen, dass immer ein paar Beeren schon schimmeln oder einfach nicht mehr so appetitlich aussehen. Weil das ziemlich nervig ist und weil es natürlich auch Spaß macht, selbst durch die Felder zu spazieren, könnt ihr in den Berliner Beerengärten von Mai bis August Erdbeeren, Himbeeren, Johannis- und Heidelbeeren selbst ernten und gleich verdrücken. Anschließend könnt ihr euch im hauseigenen Café noch etwas ausruhen, oder die Beeren mit nach Hause nehmen und leckeren Kuchen backen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Gärten rund um Berlin, die sich super für einen schönen Sommerausflug eignen.

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© bikeriderlondon/Shutterstock.com Grillkörbe befüllen lassen

Der Sommer ist die beste Zeit, um es sich auf den Wiesen und an den schönen Seen Berlins bequem zu machen, den Tag zu genießen und ihn anschließend am Grill ausklingen zu lassen. Wer keine Lust oder Zeit hat, alles selbst einzukaufen, der kann sich bei Landkorb einen leckeren Grillkorb füllen lassen. Von Fleisch über vegane und vegetarische Alternativen bis hin zu Grillsoßen, Salaten und sogar Nützliches wie Alufolie und Bambusbesteck könnt ihr dort alles für das perfekte BBQ bestellen. Übrigens sogar in Bio-Qualität und mit regionalen Produkten.

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© Manuel Heinemann Einen Bulli mieten und aufs Land fahren

Wir lieben den Sommer, aber offen gestanden ist Berlin bei 30 Grad nicht unbedingt unsere erste Wahl in Sachen Abkühlung. Da fahren wir lieber eine Runde aufs Land und verlängern den Tag am See auf ein ganzes Wochenende. Bei Rent a Bulli kann man sich Bullis ausleihen, die komplett ausgestattet sind. So muss man nicht zelten, sondern kann eine gemütliche Tour aufs Land machen. Und wem Brandenburg nicht reicht, der fährt damit einfach ein paar Tage länger weg in die schönsten Ecken Europas.

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© Hella Wittenberg Den Sommerkonzerten im Botanischen Garten lauschen

Wie jedes Jahr finden im Botanischen Garten wieder Sommerkonzerte statt und genauso bunt wie der Garten selbst ist auch das musikalische Programm, das von Jazz über Chorgesang bis hin zu Reggae, Salsa, Tango und Rock reicht. Bis zum 25. August könnt ihr euch jeden Freitag ab 18 Uhr von anderen interessanten Musikern ins Wochenende begleiten lassen. Und wer den Freitag frei hat, der kann mit seiner Konzertkarte auch tagsüber kostenlos im Botanischen Garten spazieren gehen.

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© Rosa Canina Außergewöhnliches Eis essen bei Rosa Canina Organic Icecream

Einige von euch kennen das leckere Eis von Rosa Canina vielleicht schon aus der Markthalle Neun. Hier haben die Eismacher einen permanenten Stand, der gerade noch erweitert wird. In Prenzlauer Berg gibt es gleich zwei Filialen. Alle Zutaten sind Bio und das Eis kommt ohne zusätzliche Aromastoffe aus. Uns haben es besonders die Sorten Vanille mit Kürbiskernöl, Moscow Mule, Butterkaramell mit Steinsalz und Cornflakes Cream angetan.

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© Pixabay Beim Wakeboarden und Wasserski fahren auspowern

Wer sich im Winter gerne mal das Snowboard oder die Skier unter die Füße schnallt und bis jetzt noch nicht auf einem Wakeboard stand, der sollte sich schleunigst auf den Weg nach Großbeeren machen und ein paar Runden drehen. Es macht wahnsinnig viel Spaß, ist richtig anstrengend und von Anfängern bis Fortgeschrittene kommen hier alle auf ihre Kosten. Man kann entweder Kurse belegen oder frei über Kicker, Boxen und Slides fahren. Und nach der Anstrengung schmeckt das anschließende Bierchen doch gleich doppelt gut und wer hungrig ist, kann sich vor Ort auch eine Grillstation mieten und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

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© Stefan Turtzer  Mit dem Fahrrad den Mauerweg entlang fahren

Wo früher rund 160km Mauer die DDR von West-Berlin trennte, verläuft heute auf den meisten Abschnitten eine Rad- und Wanderroute. In West-Berlin kann man den Weg entlang des ehemaligen Zollwegs begehen, im Osten auf dem Kollonnenweg, auf dem die DDR-Grenztruppen ihre Kontrollfahrten machten. Wem 160 Kilometer verständlicherweise zu viel sind, der kann sich auch kleinere Teilstrecken aussuchen, auf denen sich historisch bedeutende Orte und Mauerreste mit schönen Landschaften abwechseln.

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© Berlin ick liebe dir Feierabendbier am Spreeufer auf dem Holzmarkt25

Der Holzmarkt ist einer der schönsten Erwachsenenspielplätze Berlins und bei Einbruch der Dunkelheit kann man sich hier auch gern mal verlaufen. Ist aber auch nicht schlimm, wenn ihr beim Feierabendbier noch ein bisschen länger auf die Spree guckt. Abgesehen hält der Holzmarkt sowohl kulturelle als auch kulinarische Angebote bereit und ist somit der perfekte Allrounder.

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Zwischen Kiefernwald und Sandstrand am Tonsee entspannen

Der Tonsee ist einer der schönsten Seen im Berliner Umland überhaupt, sodass sich selbst ein kurzer Tagesausflug dorthin schon lohnt. Wer die Idylle zwischen Kiefernwald und Sandstrand allerdings länger genießen will, der sollte sich sein Zelt auf Dürings Campingplatz aufschlagen und am glasklaren Wasser entspannen. Und durch die vielen Spiel- und Sportplätze kommt auch bei den Kleinsten keine Langeweile auf.

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© Charlott Tornow Mit dem Boot in den Sonnenaufgang schippern

Wir alle kennen die riesigen Boote, die auf dem Landwehrkanal und entlang der Museumsinsel vollbeladen mit Touristen entlang schippern. Und wir alle denken uns wohl jedes Mal, dass wir so eine Bootstour nie machen würden. Insgeheim würden wir ja aber alle gerne mal Berlin vom Wasser aus durchstreifen, nur eben ohne Touri-Boot. Genau das kann man jetzt bei Berlin Liquide, denn hier mietet man gleich das ganze Boot samt Skipper und kann so private, kleine Touren mit bis zu 15 Personen fahren. Man kann zwischen verschiedenen Touren wählen, ein besonderes Highlight ist die Early-Bird-Tour, bei der man Berlin in den frühen Morgenstunden erkundet, wenn alles noch schläft – oder tanzt.

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© Rummels Bucht | facebook Live-Musik, Open-Grill und Techno vereint in der Rummels Bucht

Die Atmosphäre in der Rummels Bucht am Paul-und-Paula-Ufer am Rummelsburger See bewegt sich irgendwo zwischen Piratenkaschemme und Großstadtdschungel. Unter der Woche ist Live-Musik, Open Grill und Barbetrieb angesagt, während das Wochenendprogramm mit erstklassigen Techno-DJs und/ oder Labelnights überzeugt.

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Im Freiluftkino Rehberge den Tag ausklingen lassen

Im Volkspark Rehberge wurde die alte Freilichtbühne auf Vordermann gebracht und zeigt euch täglich einen Film, der mal Klassiker, mal Neuling, mal Hollywood, mal Independent ist.

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© Matze Hielscher Tanzen im Monbijoutheater

Beim Open Air im ://about blank oder Sisyphos zu dancen, habt ihr wahrscheinlich schon fest eingeplant. Aber der Sommer darf ja auch ein bisschen kitschig-romantisch genossen werden. Im Monbijoutheater hält man sich an die klassischen Tänze. Mambo, Tango, Swing zum Lernen oder einfach nur Mittanzen. Dirty Dancing Stadt-Edition.

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© Wolfgang Amadeo Nach der Erklimmung des Teufelsberg im Teufelssee abkühlen

Wer sich nach einem Ausflug auf den Teufelsberg mit der alten Abhörstation noch kurz erfrischen will, der kann am Fuße des Bergs in den kleinen Teufelssee springen, der im Naturschutzgebiet Teufelsfenn liegt. Für Verklemmte ist das aber nichts – hier wird seit Jahrzehnten nackt oder zumindest gemischt gebadet.

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© Cosmos Sterne gucken in Gülpe

Wer mal seine Ruhe haben will und dazu noch beste Sicht auf den Sternenhimmel, der sollte ins brandenburgische Gülpe im Westhavelland fahren. Die kleine Ortschaft ist der dunkelste Orte in Deutschland und der Naturpark drumherum wurde Anfang 2014 von der International Dark-Sky Association (IDA) zum ersten Sternenpark Deutschlands ernannt. So kommt ihr hin.

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© Hella Wittenberg Frühstücken bis 18 Uhr bei Betty 'n Caty

Das Café von den Freundinnen Betty und Caty gehört zu den hübschesten Cafés der Stadt, hier bekommt ihr bis 18 Uhr Frühstück. Kakao mit Marshmallows. Crumble mit Beeren und Sahne. Toasties mit Käse. Porridge mit Nüssen. Avocadobrot mit pochiertem Ei. Die Liste der Köstlichkeiten ist bei Betty'n Caty ist lang. An Wochenenden unbedingt vorher anrufen und reservieren, denn es ist immer rappelvoll.

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© Brae Talon Zwischen Bahnrelikten, Graffitis und Dschungel im Natur-Park-Südgelände spazieren

Dschungelartige Naturlandschaft, verwilderte Bahnrelikte und Graffiti-Kunst: Eine perfekte Mischung für alle, die Stadtkinder und Naturliebhaber gleichermaßen sind. Auf dem Bereich des ehemaligen Rangierbahnhofs in Berlin-Tempelhof befindet sich mit dem Natur-Park Schöneberger Südgelände ein einzigartiges und zugleich vielfältiges Gebiet, das zum Spazierengehen und Entdecken einlädt. Der Wasserturm und die original Dampflok sind nur zwei der vielen Highlights.

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© TMB Wandern und über Kunst philosophieren auf dem Kunstwanderweg

Wandern alleine ist euch zu langweilig? Dann probiert mal den Kunstwanderweg Hoher Fläming aus. Das ist quasi eine riesige Outdoor-Galerie mit verschiedenen überdimensionalen Kunstobjekten. Hier ist nicht nur die schöne Natur reizvoll, sondern die Kunstobjekte regen auch zu wilden Diskussionen an. Alle wurden von einer Fach-Jury ausgewählt. Es gibt jeweils eine Süd- und eine Nordroute von Bad Belzig bzw. Wiesenburg aus und die Wege sind sehr gut mit gelben Hinweisschildern ausgestattet. So geht auch kein Kunstinteressierter auf Wanderschaft verloren. Höchstens in der Diskussion.

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© Milena Zwerenz Spaziergang auf der Pfaueninsel

Ein Besuch auf der Pfaueninsel ist wie ein kleiner Kurzurlaub. Die 67 Hektar große Insel gehört mit ihrem Schloss, den vielen Gebäuden, Gärten und natürlich der Artenvielfalt – allen voran den namensgebenden Pfauen – zum Unesco-Weltkulturerbe und ist einer der idyllischsten Orte in Berlin. Nach einem ausgiebigen Spaziergang könnt ihr den Tag im “Wirtshaus zur Pfaueninsel” bei einem Bier und gutbürgerlichem Essen ausklingen lassen.

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