21 ziemlich gute Tipps für den Herbst in Berlin 2017

Ach der Herbst. Natürlich kommt er jedes Jahr wieder, aber jedes Jahr merken wir aufs Neue, wie sehr wir den Herbst mögen. Endlich wieder Klamotten im Zwiebellook tragen, im Laub wälzen, Kürbis essen. Egal ob bei schlechtem oder gutem Wetter mit diesen 21 Tipps könnt ihr diese wundervolle Jahreszeit sowohl drinnen als auch draußen genießen.

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© Kerstin Musl Erntefest in der Domäne Dahlem

In der Domäne Dahlem wird es herbstlich. Es können Kartoffeln geerntet, Kürbisse begutachtet und kleine Handwerke selbstgestaltet werden. Der Gutshof putzt sich heraus und stellt auch eine Auswahl an alten landwirtschaftlichen Geräten zur Schau. Ein Öko-Markt mit vielen eigenen Produkten aller Art, vom Kürbis-Öl bis zur Marmelade, rundet das Angebot ab.

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© Spreewood Distillers Holzduft und Whisky bei Spreewood genießen

In der Spreewood Distillerie könnt ihr der Kälte entfliehen. Der holzig-rauchige Duft schafft Gemütlichkeit und der Whisky wärmt von innen. Neben den leckeren Getränken könnt ihr den wunderschönen alten Hof begutachten und dem Stadtleben etwas entfliehen. Ein kleines Stückchen Spreewald so nah an Berlin.

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© Iko Freese / drama-berlin.de "Petruschka / L´enfant et les sortilèges" in der Komischen Oper

Sicher nicht langweilig wird es bei diesen bezauberndem Opernabend über das Erwachsen- und Unabhängigwerden. Die neue Produktion der britischen Theatertruppe „1927“ ist erneut eine fantasievolle Kombination von 3D-Mapping und live agierenden und singenden Darsteller/innen gelungen, die immer wieder aufs Neue verblüfft und sehr schön anzusehen und anzuhören ist.

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Waldspaziergang in den Müggelbergen

Wer mal wieder raus ins Grüne möchte und ein bisschen Erholung vom Stadtleben sucht, fährt in die Müggelberge. Mit ihren 114 Metern sind sie zwar noch lange kein Hochgebirge, aber trotzdem kann man hier hervorragend wandern, klettern und, Geheimtipp, super rodeln gehen! Wer hoch hinaus möchte, läuft bis zum Müggelturm. Nach 126 Stufen bekommt ihr einen Rundumblick über den Südosten Berlins und könnt bei guter Sicht sogar bis zum Alexanderplatz schauen.

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do you read me

© James Mckinnon | FlickrCC BY-NC 2.0 Bücher durchstöbern im Hacker & Presting

Jeder Titel in der kleinen Buchhandlung am Stuttgarter Platz ist handverlesen. So findet sich neben den aktuellen Bestsellern und Neuheiten auch eine Vielzahl an literarischen Geheimtipps. Hier stolperst man regelmäßig über Cover, die man sonst (leider) fast nirgendwo sieht.

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© Borke Berlin Drachen steigen lassen

Fahrt zum Teufelsberg mit Blick über Berlin oder verschwindet mit eurem Drachen in den windigen Weiten des Tempelhofer Feldes. Macht unendlich viel Spaß und man ärgert sich auch ausnahmsweise mal nicht über das böige Wetter.

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© Henning Kreitel Traditionell kneipen im Wilhelm Hoeck 1892

Das Wilhelm Hoeck 1892 ist die Traditionskneipe schlechthin, oft entstanden hier Spielfilme und Fernsehserien. Zum Glück für Atmosphäre und Dekor abseits der üblichen Touristenpfade. Einige sind hier mehr als fünf Jahrzehnte Stammgäste. Das äußere Bild reicht von viel Holztäfelung über eine altehrwürdige kupferne Registrierkasse von Krupp sowie Schnapsfässern bis zur Fotowand.

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© Mit Vergnügen Pilze sammeln im Grunewald

Obwohl Pilze theoretisch das ganze Jahr über gesammelt werden können, bringt der Herbst die schönste Atmosphäre zum Pilze sammeln und essen mit sich. Ganz blauäugig sollte man allerdings nicht losziehen – nehmt ein gutes Pilz-Bestimmungsbuch und informiert euch vorher. In Deutschland gibt es etwa 1200 Pilzsorten, von denen sind 90 Prozent essbar, davon schmecken aber wiederum nur etwa ein Viertel. Wenn ihr sicher gehen wollt, dass am Ende nur Gutes in der Pfanne landet, lasst auf dem Wochenmarkt einen netten Pilzverkäufer eure Funde inspizieren.

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© Tante Lisbeth | Facebook Kegeln bei Tante Lisbeth

Die Tante Lisbeth ist ein wahrer Allrounder, denn ihr könnt hier nicht nur Tatort schauen, gemütlich Kaffee trinken, sondern auch kegeln. Und das, wie es sich gehört, im holzvertäfelten 70er Jahre Keller, in dem gefühlt schon unsere Eltern gekegelt haben. Für 15 Euro pro Stunde mietet man quasi den gesamten Keller und hat so neben zwei Kegelbahnen auch noch einen gemütlichen Raum zum Sitzen. Und wer clever ist, bucht die Bahn bis 22 Uhr, denn danach ist Schluss und man kann noch ein bisschen sitzen, ohne etwas vom Trubel oben mitzubekommen.

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© Sultan Hamam In Türkischen Bädern warme Gedanken bekommen

Klare Sache: Gegen Kälte hilft Wärme. Im Hamam des Frauenzentrums Schokoladenfabrik e.V., einem tollen, türkischen Bad, bekommen Frauen davon ganz viel. Im Sultan Hamam, eine Mischung aus orientalischem Badehaus und modernem Spa, kann jeder entspannen. Separate Männer- und Frauentage gibt es hier aber auch.

  • Sultan Hamam
  • Bülowstraße 57, 10783 Berlin
  • Damen: Dienstag/ Donnerstag: 09:30–22 Uhr, Mittwoch: 09:30–16:30 Uhr, Freitag/ Samstag: 09:30–23 Uhr, Herren: Montag: 14–23 Uhr, Mittwoch: 17–23 Uhr, Gemischt: Sonntag: 11–22 Uhrr
  • 3 Std. für 19 Euro
  • Mehr Info
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© Use GgmbH Bedrohte Tierarten im Tierpark Neukölln

Kreuzberg und Neukölln verbindet ein großes Stück Grün – die Hasenheide. Dieser schöne Park zwischen Hermannplatz und Südstern bietet nicht nur große Liegewiesen, Open-Air-Kino und einmal im Jahr einen blinkenden Rummel, sondern machte auch in Sachen Tieren eine 180-Grad-Wendung. Früher ein Hasenjagdgelände, engagiert sich der Tierpark Neukölln heute für die Erhaltung bedrohter Tierarten. Die ersten Bewohner waren Fuchs, Ziege und Fasanen. Seither wuchs der Bestand immer weiter, zum Beispiel um Schildkröten und Greifvögel. Wer etwas über die Lebensweise dieser Zeitgenossen lernen möchte, sollte hier mal anklopfen – der Eintritt ist kostenlos!
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© Daliah Hoffmann Leckere Kuchen & Kekse in der Black Isle Bakery London

Das erste Mal haben wir von Ruth Barry und ihrer Black Isle Bakery gehört, als wir bei Tinman frühstücken waren. Das Café an der Torstraße/Schönhauser Allee bekommt Croissants und andere Leckereien nämlich von der Bäckerin. Seit Mitte August 2017 ist nun ihre Bäckerei mit Café eröffnet. In dem sehr minimalistisch und weiß gehaltenen Raum mit großen Fenstern und offener Küche duftet es herrlich nach frisch gebackenen Keksen und Kaffee. In der Vitrine liegen saftige Brownies, Kastenkuchen, Kekse und Herzhaftes wie belegte Brötchen und Tartelettes.

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© LOVECO | Facebook Vegane und faire Mode für jeden Tag bei LOVECO Selected

Immerhin ein gutes hat der Herbst: man kann wieder in Ruhe bummeln gehen, ohne in Läden zu ersticken oder an zu kalten Klimaanlagen zu erfrieren. Perfekt, dass da heute in der Kreuzberger Manteuffelstraße der zweite LOVECO-Store eröffnet. Einen ersten Shop für die veganen, fair produzierten Teile von über 40 verschiedenen Labels gibt es bereits in Friedrichshain, nun findet ihr im Ableger eine etwas kleinere, aber genauso feine Auswahl von Kleidung, Schuhen und auch Hautpflege.

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© Annik Walter Feierabendkuscheln im Kaleidoskop

Im Spätsommer die Abende draußen zu verbringen hat natürlich seinen Charm. Beim Kaleidoskop ist jedoch das Innenleben interessant. Zunächst macht es den Anschein einer guten kleinen Bar im Industrie-Chic. Im ominösen Hinterzimmer befindet sich jedoch eine weitläufige Kissenlandschaft, die zu entspannten und kuscheligen Abenden einlädt. Die Mädels und Jungs dort kennen sich außerdem sehr gut mit Gin aus.

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© Skatehalle Berlin Indoor-Fun in der Skatehalle am RAW Gelände

Es war ein langer Kampf des 1. Berliner Skateboardverein e.V., diese Halle zu bauen, und nun zählt sie mit ihren 18 Meter Breite und 4.20 Meter Höhe zu der größte Indoor-Vertramp Europas. Es ist alles vorhanden, was ein Skateboardherz schneller fahren und höher springen lässt. In Skateboard Workshops werden die Nachwuchsstars von morgen trainiert und es finden regelmäßig lokale und internationale Contest und Videopremieren statt. Die Halle überzeugt in den Wintermonaten mit Wärme und Trockenheit und im Sommer mit dem großen Gastgarten für die Trainingspausen.

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© Galerie Hilaneh von Kories | Facebook Galeriebesuch bei Hilaneh von Kories

Die Hamburgerin Hilaneh von Kories liebt Fotografie und präsentiert in ihrer kleinen, gleichnamigen Galerie in der Belziger Straße deswegen ausschließlich die Schnappschüsse deutscher und internationaler Fotografen. Mal hängen schwarz-weiß Aufnahmen aus dem New York der 50er Jahre, eine andere Ausstellung widmet sich Flüchtlingen in Griechenland.

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© Maidje Meergans Über 20 Gänge, 12 Plätze und erstklassige Küche im ernst

In den letzten Jahren hat sich das ernst-Team durch das Private Dining Restaurant in einer Altbauwohnung im Wedding einen Namen gemacht. Seit August 2017 ist das ernst nun ein "richtiges" Restaurant. In einer alten Spielothek können 12 Gäste dem jungen Chefkoch Dylan Watson-Brawn und seinem Team beim Kochen zuschauen, sich von Sommelier Christoph Geyler Weine einschenken lassen und den Alltag für ein paar Stunden vergessen. Das Team arbeitet sehr eng mit Bio-Höfen aus der Umgebung zusammen und pflegt enge Beziehungen mit seinen Bauern. Die Gerichte erscheinen oft einfach, sind aber (zeit)aufwendig und werden mit Produkten von bester Qualität zubereitet.

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© Brae Talon Auf Entdeckungsreise ins Labyrinth Kindermuseum

Ein interaktives Vergnügen für Kinder ab 3 bis 11 Jahre und Eltern, die im angeschlossenen Café gerne eine Unterhaltung mal ungestört zu Ende führen wollen. Das Kindermuseum gleicht eher einem großen Entdeckungsparadies, in dem das Kind vor allem auch seinen Körper ausgiebig bewegen kann. Das Motto ist hier ganz klar “Lernen durch Selbermachen” und genauso sind die wechselnden Ausstellungsthemen auch umgesetzt.

  • Labyrinth Kindermuseum
  • Osloer Straße 12, 13359 Berlin
  • Freitag & Samstag 13.00–18.00 Uhr, Sonntag & Feiertage 11.00–18.00 Uhr; in den Berliner Schulferien: Montag – Freitag 9.00–18.00 Uhr, Samstag 13.00–18.00 Uhr, Sonntag & Feiertage 11.00–18.00 Uhr
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© astrid westvang | FlickrCC BY-NC-ND 2.0 Im Zeiss-Planetarium Hörspiele hören und Sterne gucken

Seit seiner Wiedereröffnung glänzt das Zeiss-Planetarium im Prenzlauer Berg mit einer 360°-Videoprojektorkuppel, die ein kuppelfüllendes Videobild des Sternenhimmels erzeugt und euch so dreidimensional durch das Universum reisen lässt. Verrückt! Zudem gibt's tolle Programme unterm Sternenhimmel, etwa Drei???-Abende. Lohnt sich.

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© Dinah Hoffmann Der Insulaner zwischen Schöneberg und Steglitz

Der Insulaner ist viel mehr als nur ein Berg. Er ist ein schöner Park an der Grenze zwischen Schöneberg und Steglitz. Hier gibt es grüne Wiesen, hübsche Kirschbäume, ein Sommerbad, eine Rodelbahn, einen Minigolfplatz, Wanderwege und oben auf dem Trümmerberg die Sternwarte mit dem Planetarium. Der Insulaner ist auch bei Läufern sehr beliebt und nur ein paar Schritte vom Schöneberger Südgelände entfernt.

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© Kerstin Musl Den Schrebergarten wetterfest machen

Der geliebte Schrebergarten, sei es der eigene oder der von den Eltern, er muss gewappnet werden für den Herbst und Winter. Auch wenn das Gemüse und die Kräuter noch so ergiebig sind, sie sollen es auch im nächsten Jahr noch sein, deshalb: Jetzt braucht die grüne Oase besonders viel Pflege und Fürsorge. Rosen müssen in Luftpolsterfolie gewickelt und Rindenmulch großflächig in den Beeten verteilt werden. Damit das Ganze auch noch Spaß macht, holt euch ein par helfende Hände zur Seite und rundet das Ganze mit einem leckeren wärmenden Essen ab. Unser Tipp: Suppe aus dem selbstangebauten Gemüse.

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