11 spannende Workshops in Berlin

Der Frühling ist die perfekte Jahreszeit, um neue Dinge auszuprobieren und bisher unbekannte Leidenschaften zu entdecken. Ihr wollt etwas Neues lernen? Wir hätten da ein paar Ideen.

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© Milena Zwerenz Siebdruck-Anfängerkurs in der Offenen Siebdruckwerkstatt Neukölln

Der Einführungskurs bietet einen ausführlichen Einblick in die Siebdruckkunst. Alle Materialien, die man zum Drucken braucht, werden von der Werkstatt gestellt, nur Motiv und Druckträger müssen selbst mitgebracht werden. Bedruckt werden darf hier alles, wobei es sich empfiehlt, erst einmal lieber am alten Jutebeutel als am neuen Designershirt zu experimentieren. Wer beim Einführungskurs gut aufgepasst hat, darf anschließend auch eigenständig in der Werkstatt arbeiten.

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© Stocksnap Poetry-Workshop in der Literaturwerkstatt

Große Poesie entwickelt sich nicht unbedingt nur draußen in der Natur oder zuhause im stillen Kämmerlein. Allen denjenigen, die keine existentielle Angst vor Kritik haben, dafür aber Lust, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, bietet die Schreibwerkstatt “Lyrik” die Möglichkeit, neue Techniken zu lernen, an den eigenen Texten zu arbeiten und das eigene poetische Können unter Beweis zu stellen. Teilnehmen darf leider nur, wer höchstens 25 Jahre alt ist, dafür ist der Spaß vollkommen umsonst.

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© Peace Yoga Jivamukti Intro-Workshop bei Peace Yoga

Die Übungen im Jivamukti Yoga erfordern einiges an Gelenkigkeit und akrobatischem Geschick, trotzdem müssen Anfänger hier keine Angst haben, wenn Krähen, Kobras und herabschauende Hunde noch nicht so elegant aussehen wie bei den erfahrenen Yogis. Schließlich geht es beim Jivamukti neben Körperspannung und Atemtechnik vor allem um Gelassenheit und die spirituelle Gemeinschaft. Wer keine Lust auf Fitnessstudio und Leistungsdruck hat, kann sich bei Peace Yoga in wunderschönem Ambiente auf den Weg der Erleuchtung begeben und dabei Körper und Seele in Einklang bringen.

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© Betahaus Woodworking im Betahaus

Geistige Arbeit hat ihre Vorteile, wenn man jemanden von der eigenen Intellektualität überzeugen will, aber auch das gute alte Handwerk kann verdammt sexy sein. Wer in Zukunft einmal das ungemein befriedigende Gefühl erleben möchte, das den ganzen Körper erfasst, wenn man das erste selbstgemachte Möbelstück oder Deko-Element in den Händen hält, kann sich im Betahaus in die Kunst des Woodworkings einarbeiten. Wer das Handwerk beherrscht, kann anschließend immer dienstags zum “Weekly Woodworking” vorbeikommen.

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© Stocksnap Käse selber machen bei Kunst und Käse in Kreuzberg

Auch Käseherstellung ist eine Kunst. Kunst und Käse bietet mitten in Kreuzberg zwanzig verschiedene Sorten Ziegenkäse aus der Schaalseeregion an. An den Wochenenden gibt es regelmäßig Seminare für alle, denen der Käse erst dann bio genug ist, wenn sie ihn mit den eigenen Händen hergestellt haben.

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© C/O Berlin Fotografiekurse im C/O Berlin

Im C/O Berlin könnt ihr nicht nur immer wieder tolle Ausstellung begutachten, sondern auch selbst lernen zu fotografieren. Im "Education"-Programm können Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Kursen und Workshops zu Themen wie Analogfotografie, Lochkamera und Kreativität den Umgang mit der Kamera lernen.

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© Delicious Berlin Gin-Tasting bei Delicious Berlin

Der kultivierte Trinker gibt sich längst nicht mit dem profanen Rausch zufrieden, er möchte beim Alkoholgenuss auch etwas lernen. Beim Seminar mit dem vielversprechenden Titel “Wacholdersegen” erfahren anspruchsvolle Spirituosenkenner alles über die Geschichte, Herkunft und Herstellung des Gins, bevor sie sich beim Tasting verschiede Gin-Tonic-Kombinationen hinter die Binde gießen dürfen.

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© Schauspielfabrik Improvisation und Rollenarbeit in der Schauspielfabrik

Auch wenn das eigene Talent nicht für die große Bühne ausreicht, kann Schauspielerei eine Menge Spaß machen. In der Schauspielfabrik am Herrmannplatz lernen Laien unter der Anleitung erfahrener Schauspieler, verschiedene Emotionen darstellerisch zum Ausdruck zu bringen und über den Tellerrand des eigenen Egos zu schauen.

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© Smilla Upcycling bei Smilla in Schöneberg

Pünktlich zum Frühlingsanfang verspürt der gemeine Großstädter das starke Bedürfnis, sich eine neue Sommergarderobe zuzulegen, obwohl er zuhause noch den ganzen Schrank voller Klamotten hat. Nun bleiben zwei Möglichkeiten: entweder die ungeliebten Altlasten kiloweise bei Humana abliefern oder die nicht mehr ganz neuen Stücke zu neuem Leben erwecken. Upcycling ist billiger und ökologisch vernünftiger, als shoppen zu gehen. Außerdem ist es viel kreativer, sich selbst an der Nähmaschine auszutoben, als von der Stange zu kaufen.

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© KGA Gartenkunde in der Königlichen Gartenakademie

Es braucht nicht unbedingt einen Schrebergarten, viele Kräuter- und Gemüsesorten lassen sich auch ganz problemlos auf dem Balkon anpflanzen. Nützliche Tipps dazu gibt es von den Gartenexperten, davon abgesehen ist allein schon die Schönheit der mühevoll angelegten Gärten die Reise nach Dahlem wert.

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© Tigertörtchen Cupcakes backen bei Tigertörtchen

Cupcakes schmecken noch besser, wenn man sie selber gebacken und mit Liebe verziert hat – ohne vorher selbst dafür einkaufen zu müssen. Der Back-Workshop bietet drei Stunden in der heilen, zuckersüßen Welt von Tigertörtchen. Am Ende dürfen alle Teilnehmer ihre Cupcakes mit nach Hause nehmen. Neben den butterlastigen Klassikern gibt es übrigens auch vegane Törtchenvarianten.

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